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Beten: Basiswissen und Tipps zum Gebet
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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Erzbistumsarchiv Paderborn
31.03.2025

Hoffnungsorte anno 1751

Orte der Hoffnung – die gab es im Bistum Paderborn schonmal! 1751 bringt ein fürstbischöflicher Erlass das Heilige Jahr zu den Menschen „auffm Lande“.
© Moritz Steegmaier / Erzbistum Paderborn
28.03.2025

Wissenschaft und Glaube: Eine Forscherin, die betet

Glaube und Wissenschaft klingt wie ein tiefgreifender Widerspruch. Unsere Videoserie zum Gebet stellt eine Person vor, die jenen Widerspruch angenommen hat und in ihrem Leben verhandelt.
© LBeddoe / Shutterstock.com
„Gemeinschaft mit Gott und unserer Gemeinde, die uns nicht vergessen hat. Wir gehören weiterhin dazu und sind nicht allein.“
27.03.2025

Die Krankenkommunion: Wo der Himmel die Erde berührt

Beim Thema Hoffnung für Kranke und Pflegende mag man zuerst an Krankenhäuser oder Kliniken denken. Propst Meinolf Kemper aus Marsberg hat noch einen weiteren Hoffnungsort entdeckt.
© Sonja Funke
25.03.2025

„Wie wir herausfinden, ob etwas Neues ankommt? Einfach ausprobieren!“

In der Christkönig-Kirche Bestwig gestalten Ehrenamtliche seit über zehn Jahren besondere Gottesdienste und kreative Veranstaltungen. Die umgestaltete Kirche bietet Raum für neue Formen der Liturgie und Gemeinschaft.
© Kathrin Harms / Misereor
24.03.2025

Jenseits der Teeplantage

Die Reportage "Jenseits der Teeplantage" erzählt von N. Rajanayagi. Sie lebt im Teeanbaugebiet Dammaria. Durch die Unterstützung der Misereor-Partnerorganisation Sri Lanka Caritas-SEDEC gelang es ihr, sich abseits der Teeplantagen ein Einkommen zu sichern.
© BBT-Unternehmenskommunikation
Die Krankenhausseelsorgerin Gaby Kniesburges aus Marsberg.
20.03.2025

Herausforderung Hoffnung im Krankenhaus

Krankheit und Krankenhausaufenthalte können herausfordernd sein – und doch findet Klinikseelsorgerin Gaby Kniesburges im Marsberger St.-Marien-Hospital Hoffnung

Unsere Nachrichten

© Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn
30.03.2025

Baufortschritt in der BVB-Gründerkirche

Baustellenbesichtigung und neue Saison im „Welcome-Zelt“
© Maria Aßhauer / Erzbistum Paderborn
30.03.2025

Kirche muss Anwalt für die Würde der Schwachen sein

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz feiert am Hoffnungs-Ort Marsberg Pontifikalamt mit Krankensalbung und besucht LWL-Therapiezentrum
© Jens Schulte
Dr. Adelheid Ruck-Schröder wird neue Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW).
30.03.2025

„Vor allen Unterschieden zutiefst verbunden“

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz gratuliert Dr. Adelheid Ruck-Schröder / Die Theologin wird neue Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW).
© remotevfx.com / Shutterstock.com
28.03.2025

Pfarrer Klaus Speckenmeyer verstorben

Das Erzbistum Paderborn trauert um Pfarrer i. R. Geistlicher Rat Klaus Speckenmeyer. Er starb am Donnerstag, dem 27. März 2025.
© Diözesanmuseum Paderborn
Abschluss und Höhepunkt der Ausstellung ist eine große audiovisuelle Inszenierung am 20. und 21. September 2025.
28.03.2025

Before The Wind

Brisen, Böen und ein Tornado – in der neuen Ausstellung des Diözesanmuseums Paderborn dreht sich alles um den Wind. Mit Before the Wind öffnet sich das Museum für einen faszinierenden Dialog zwischen experimenteller, zeitgenössischer Kunst und jahrhundertealten Objekten aus der eigenen Sammlung.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
28.03.2025

Werte der Demokratie

Unter dem Motto "Mitbestimmen statt Zuschauen - Demokratie in die Hand nehmen" beschäftigten sich Weihbischof Josef Holtkotte und junge Migrantinnen und Migranten anlässlich des Josefstags mit dem Leben und Handeln in der Demokratie.

Unsere Videos

Glaube und Wissenschaft

Glaube und Wissenschaft klingt wie ein tiefgreifender Widerspruch. Dr. Joanna Maria Otto jedoch ist Neurobiologin und Gläubige gleichermaßen, trat sogar in den Dominikanerorden ein. Beten ist für sie eine Einladung, die Gott annehmen wird.

Wohnungslosen helfen und Hoffnung schenken

Mit Thermoskannen und von Freiwilligen gestrickten Wolldecken machen sich die Engagierten der Youngcaritas Dortmund auf den Weg zu Wohnungslosen und Bedürftigen. Sie geben ihnen ein Lächeln, etwas Warmes zu trinken, kaufen lebensnotwendige Sachen ein – und schenken so immer und immer wieder Hoffnung.

Pater Philipp zeigt Kirche auf Social Media

Im Alltag von Pater Philipp von der Benediktinerabtei Maria Laach hat das Gebet seinen festen Platz. Mehrmals täglich betet er gemeinsam mit seinen Mitbrüdern. Doch der Mönch hat nochmals einen anderen Blick auf das Gebet: durch Social Media. Dort ist Pater Philipp sehr aktiv und erreicht tausende Menschen durch seine Impulse und Gebete über die Sozialen Netzwerke.

Ticker der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA)

31. März 2025 18:22

Dramatische Lage nach Erdbeben in Myanmar - Helfer warnen

Bonn (KNA) Drei Tage nach dem Erdbeben in Myanmar ist das ganze Ausmaß der Katastrophe weiter unklar. Krankenhäuser in den betroffenen Regionen seien überlastet und die Kommunikations- und Transportwege vielfach unterbrochen, teilte ein Vertreter des UN-Büros für die Koordinierung humanitä ...

Bonn (KNA) Drei Tage nach dem Erdbeben in Myanmar ist das ganze Ausmaß der Katastrophe weiter unklar. Krankenhäuser in den betroffenen Regionen seien überlastet und die Kommunikations- und Transportwege vielfach unterbrochen, teilte ein Vertreter des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten am Montag in Yangon mit. Man sei in Abstimmung mit UN-Organisationen, humanitären Partnern, lokalen Behörden und Organisationen noch an einer raschen Bedarfsanalyse.

Die Zahl der Todesopfer in dem südostasiatischen Land, das von einer Militärführung autoritär regiert wird, stieg nach amtlichen Angaben auf über 2.000. Die Zahl der Verletzten wird mit mehr als 3.900 angegeben, 270 Personen werden derzeit vermisst.

Schon vor dem Beben seien fast 20 Millionen Menschen in Myanmar auf humanitäre Hilfe angewiesen gewesen, betonte OCHA-Landeskoordinator Marcoluigi Corsi. "Diese jüngste Tragödie verschlimmert die ohnehin schon schwere Krise und birgt die Gefahr, dass die Widerstandsfähigkeit von Gemeinden, die bereits durch Konflikte, Vertreibung und frühere Katastrophen geschwächt sind, weiter ausgehöhlt wird."

Die Vereinten Nationen und ihre humanitären Partner stellten laut OCHA zunächst 15 Millionen US-Dollar (14 Millionen Euro) für lebensrettende Maßnahmen bereit und brachten unter schwierigen logistischen Bedingungen Hilfsgüter aus regionalen Depots sowie medizinische Notfallteams auf den Weg.

Besonderes Augenmerk lege man auf Frauen, Kinder, Senioren und Menschen mit Behinderungen. Diese Personengruppen seien bei solchen Katastrophen unverhältnismäßig stark betroffen, hieß es. Die Krise verdeutliche auch die Notwendigkeit, Bemühungen um einen Wiederaufbau in dem Bürgerkriegsland zu verstärken und die Bevölkerung für künftige Katastrophen widerstandsfähiger zu machen.

Unterdessen warnen Organisationen vor einer humanitären Katastrophe: Michael Dunford, Vertreter des Welternährungsprogramms in Myanmar, sagte in einem am Montag auf der Plattform X geposteten Video: "Myanmar ist ein Land, das sich durch den seit vier Jahren andauernden Bürgerkrieg schon in einer humanitären Katastrophe befindet." Diese verschärfe sich nun durch das Erdbeben.

Der Präsident von missio Aachen, Dirk Bingener, erklärte im Interview des Portals katholisch.de, wie kirchliche Akteure helfen: "Sie versuchen, vor allem Nahrung, Wasser und Unterkunft zu organisieren. Die Menschen schlafen auf der Straße, weil sie Angst vor Nachbeben haben. Dazu kommt die medizinische Versorgung."

Die Rettungsmaßnahmen in Myanmar werden durch den Bürgerkrieg zwischen der herrschenden Militärjunta und gegnerischen Milizen erschwert. "So unerbittlich die Militärkräfte in der Vergangenheit mit den Menschen umgegangen sind, besonders mit den Flüchtlingen und der ländlichen Bevölkerung, habe ich wenig Hoffnung, dass sich etwas ändern wird. Deshalb heißt es nun, konkret zu helfen", so Bingener. Im kirchlichen Kölner Internetportal domradio.de ergänzte er, dass es für die Menschen im Land wichtig sei, immer wieder die Isolation durch die Militärjunta zu durchbrechen.

31. März 2025 16:29

Forderung nach neuem System für Flüchtlingsaufnahme

Berlin (KNA) Der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf), Hans-Eckhard Sommer, hat sich für ein grundlegend anderes System für die Aufnahme von Flüchtlingen in Europa ausgesprochen. Man müsse den Flüchtlingsschutz vollständig auf humanitäre Aufnahmeprogramme für ...

Berlin (KNA) Der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf), Hans-Eckhard Sommer, hat sich für ein grundlegend anderes System für die Aufnahme von Flüchtlingen in Europa ausgesprochen. Man müsse den Flüchtlingsschutz vollständig auf humanitäre Aufnahmeprogramme für Schutzbedürftige aus dem Ausland umstellen, sagte er am Montag in Berlin. Dabei wäre die Zahl der Menschen festzulegen, die die Europäische Union jährlich aufnähme, ebenso wie die Staaten auszuwählen wären, aus denen Menschen aufgenommen würden. Die Zahlen müssten beachtliche Höhen erreichen, so Sommer, der ausdrücklich seine persönliche Meinung äußerte - und nicht die als Behördenchef.

Es gehe ihm um einen besseren, zielgerichteten und humaneren Schutz, sagte Sommer bei einer Veranstaltung der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung zur Zukunft des deutschen und europäischen Asylrechts. "Solange wir an unsere europäischen Werte glauben, sind wir in der Verpflichtung, Menschen in Not mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu helfen." Mit der Umstellung auf die humanitäre Aufnahme müssten jeglicher Anspruch auf Asyl und sonstige Schutzrechte entfallen, erklärte Sommer. Mache nicht gerade der individuelle Anspruch auf Asyl eine Steuerung der Fluchtmigration unmöglich, weil er viel zu weitgehend sei, fragte der Bamf-Chef.

Sein Vorschlag sei zudem ein Beitrag zur Entbürokratisierung und könne Kosten in Milliardenhöhe einsparen, hieß es. Als Aufnahmekriterien sollten vor allem humanitäre Gesichtspunkte dienen, aber auch die Integrationsfähigkeit der Schutzsuchenden könne eine Rolle spielen. Als Vorbild diene etwa Kanada. Darüber hinaus sprach sich Sommer dafür aus, Anreize zu schaffen, damit Geflüchtete vor allem in Nachbarstaaten ihres Herkunftslandes blieben.

31. März 2025 15:27

Lourdes verhüllt Rupnik-Mosaike nach Missbrauchsskandal

Lourdes (KNA) Missbrauchsopfer können ab sofort den Wallfahrtsort Lourdes besuchen, ohne mit den Werken des Künstlers und Ex-Jesuitenpaters Marko Rupnik (70) in Kontakt zu kommen: Seine Mosaike im französischen Pilgerort wurden abgedeckt. Rupnik wird von mindestens 20 Frauen beschuldigt, er h ...

Lourdes (KNA) Missbrauchsopfer können ab sofort den Wallfahrtsort Lourdes besuchen, ohne mit den Werken des Künstlers und Ex-Jesuitenpaters Marko Rupnik (70) in Kontakt zu kommen: Seine Mosaike im französischen Pilgerort wurden abgedeckt. Rupnik wird von mindestens 20 Frauen beschuldigt, er habe sie verführt und sexuell ausgenutzt.

"Mir und meinen Mitarbeitern schien es, dass ein weiterer symbolischer Schritt unternommen werden sollte, um den Eintritt in die Basilika für all jene Menschen zu erleichtern, die heute nicht über die Schwelle treten können", erklärte der Bischof von Tarbes und Lourdes, Jean-Marc Micas am Montag in einer Stellungnahme auf dem Onlineportal des Wallfahrtsortes.

Micas begründete den Zeitpunkt der Verhüllung der Mosaike mit dem bevorstehenden Start der Pilgersaison und dem Tag des Gebets für die Opfer sexualisierter Gewalt in der Kirche, der in Frankreich am Freitag begangen wurde: "Die beiden Seitentüren wurden an diesem Montag verhüllt, und die beiden großen Mitteltüren werden in einigen Tagen verhüllt sein, bevor die Pilgersaison in Lourdes beginnt."

Im laufenden Heiligen Jahr hatte Micas den Wallfahrtsort Lourdes zu einem von zwei Orten der Diözese ernannt, "um das Jubiläumsjahr zu erleben und den vollkommenen Ablass zu erhalten". Er ergänzte: "Das Passieren der Eingangstüren der Basilika sollte der Symbolik des Moments gerecht werden."

Im Juli 2024 hatte Micas erklärt, in einem ersten Schritt werde man die Mosaike nicht mehr durch spezielle Beleuchtung bei der abendlichen Marienprozession hervorheben. Vorausgegangen war die Einsetzung einer Arbeitsgruppe im April 2023, die über den Fortbestand der Kunstwerke an der Fassade der Rosenkranzbasilika beraten sollte.

Der renommierte slowenische Künstler Rupnik war wegen diverser Vorwürfe sexueller Belästigung und geistlichen Missbrauchs in Verruf geraten. Der Jesuitenorden und der Vatikan haben ihn mit Strafmaßnahmen belegt. Im Juni 2023 schloss der Jesuitenorden Rupnik zudem "wegen fortwährenden Ungehorsams" aus, weil er Auflagen ignorierte. In Lourdes war Rupnik beauftragt worden, 2008 zum 150. Jahrestag der dortigen Marienerscheinungen Mosaike zum Thema Rosenkranz für die Fassade der Basilika anzufertigen.

31. März 2025 14:45

Schützenbund-Vorsitzender Vogt gestorben - Öffnung für Homosexuelle

Leverkusen (KNA) Emil Vogt, langjähriger Vorsitzender des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) und Reformer des Verbandes, ist tot. Er starb in der Nacht zu Samstag im Alter von 69 Jahren, wie der Bund am Montag in Leverkusen mitteilte. Im BHDS sind die katholischen ...

Leverkusen (KNA) Emil Vogt, langjähriger Vorsitzender des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) und Reformer des Verbandes, ist tot. Er starb in der Nacht zu Samstag im Alter von 69 Jahren, wie der Bund am Montag in Leverkusen mitteilte. Im BHDS sind die katholischen Schützenbruderschaften zusammengeschlossen. Ihm gehören nach eigenen Angaben 1.200 Vereinigungen mit mehr als 250.000 Mitgliedern an.

Nach der Aufregung um einen muslimischen Schützenkönig setzte sich Vogt für "eine zeitgemäße und verständliche Grundausrichtung" des BHDS ein, ohne die "Zugehörigkeit zur katholischen Kirche infrage zu stellen". Unter ihm öffneten sich die Schützen für Nicht-Christen, wiederverheiratete Geschiedene und Homosexuelle.

Für Aufmerksamkeit sorgte 2021 ein Beschluss, dass eine AfD-Mitgliedschaft nicht mit der Zugehörigkeit zu einer katholischen Schützenbruderschaft zu vereinbaren ist. "Wir stellen verstärkt fest, dass die AFD unsere Bruderschaften und Vereine unterwandern will", erklärte Vogt. "Wir lassen uns aber nicht vor den politischen Karren der Rechtspopulisten spannen."

Vogt führte über 15 Jahre den Diözesanverband Köln. Ab 2005 war er stellvertretender Bundesschützenmeister, bevor er 2015 zum Vorsitzenden gewählt wurde. Für die Wahl bei der Bundesvertreterversammlung am vergangenen Wochenende war er krankheitsbedingt nicht mehr angetreten.

Bei dem Treffen wurde der Kölner Diözesanbundesmeister Robert Hoppe zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt, wie es hieß. Während der Versammlung sei noch nicht über den Tod von Vogt informiert worden. Wunsch der Familie sei es gewesen, die Zusammenkunft nicht zu belasten.

31. März 2025 14:12

Katja Wildermuth als BR-Intendantin wiedergewählt

München (KNA) Katja Wildermuth (60) bleibt für weitere fünf Jahre Intendantin des Bayerischen Rundfunks. Der Rundfunkrat wählte die Journalistin am Montag bei seiner Sitzung in München mit 37 von 44 Stimmen. Drei Mitglieder des Gremiums haben mit Nein gestimmt, vier haben sich enthalten. Ge ...

München (KNA) Katja Wildermuth (60) bleibt für weitere fünf Jahre Intendantin des Bayerischen Rundfunks. Der Rundfunkrat wählte die Journalistin am Montag bei seiner Sitzung in München mit 37 von 44 Stimmen. Drei Mitglieder des Gremiums haben mit Nein gestimmt, vier haben sich enthalten. Gegenkandidaten gab es nicht.

"Ich danke dem BR-Rundfunkrat für das tolle Vertrauen und freue mich sehr", sagte Wildermuth im Anschluss an die Wahl. Als BR werde man sich in den nächsten Jahren sicher noch stärker als bisher gegen Algorithmen der großen Plattformen und den wachsenden Populismus durchsetzen müssen, so Wildermuth weiter. "Aber wir gehen das unerschrocken an, denn wir haben zum einen eine klare Strategie - was Finanzen, Personal, Strukturen, KI angeht - und zum anderen starke unverwechselbare Programme: zuverlässige Qualitätsinhalte, regionale Nähe, Vielfalt und journalistische Einordnung 'made by reporter intelligence'."

Der Vorsitzende des Rundfunkrats, Godehard Ruppert, gratulierte Wildermuth zur Wiederwahl: "Der Rundfunkrat hat sich mit seiner Wahlentscheidung mehrheitlich hinter die Intendantin und ihre Führungsleistung in der aktuellen, ersten Amtszeit gestellt." Man vertraue darauf, dass sich der Bayerische Rundfunk unter ihrer Leitung und Richtlinie auch in den kommenden Jahren im Sinne des öffentlich-rechtlichen Programmauftrags und mit hohem gesellschaftlichem Wert für die Menschen in Bayern weiterentwickeln werde, so Ruppert weiter.

Wildermuth leitet die Geschicke des Senders bereits seit 2021. Sie hat große Teile ihrer Kindheit und Jugend in Bayern verbracht und in München ein Lehramtsstudium absolviert. 1994 war sie erstmals für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk tätig, beim MDR in Dresden. Nach einer Zwischenstation beim NDR und einer kurzzeitigen Rückkehr zum MDR war sie 2020 vom Rundfunkrat als Nachfolgerin von Ulrich Wilhelm gewählt worden, der nicht mehr zur Wiederwahl angetreten war. Wildermuth ist die erste Frau an der Spitze des BR. Die neue Amtszeit beginnt offiziell im Februar 2026.

31. März 2025 13:45

Katholische Bischöfe gegen Streichung von Feiertagen

Bonn (KNA) Die katholischen Bischöfe wenden sich gegen die Streichung eines Feiertags aus wirtschaftlichen Gründen. "Christliche Feiertage prägen die Kultur und Tradition unseres Landes und ermöglichen die gemeinschaftliche Religionsausübung zu zentralen religiösen Ereignissen", sagte der ...

Bonn (KNA) Die katholischen Bischöfe wenden sich gegen die Streichung eines Feiertags aus wirtschaftlichen Gründen. "Christliche Feiertage prägen die Kultur und Tradition unseres Landes und ermöglichen die gemeinschaftliche Religionsausübung zu zentralen religiösen Ereignissen", sagte der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Bonn. "Wir sehen daher nicht, dass die Folge der Schuldenaufnahme als erstes die Abschaffung eines christlichen Feiertags sein soll."

Kopp fügte hinzu, es sei fraglich, ob eine solche Maßnahme in dem gewünschten Ausmaß und vor allem nachhaltig zur Stabilisierung der Staatsfinanzen beitrage. "Der religiöse und kulturelle Verlust wäre aber dauerhaft. Dies hat auch die Abschaffung des Buß- und Bettags gezeigt." Der Sprecher verwies darauf, dass die Union sich in ihrem Wahlprogramm zum Schutz der christlichen Feiertage bekannt habe.

Am Wochenende hatte sich Handwerkspräsident Jörg Dittrich für die Streichung eines Feiertages ausgesprochen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks: "Einen Feiertag zu streichen, brächte ein paar Milliarden, würde aber vor allem das Signal senden: Wir nehmen die Herausforderungen gemeinsam an und packen es jetzt alle zusammen an. Die neuen Realitäten erfordern einen fröhlichen Fleiß, um das Erworbene zu erhalten."

Man werde nicht darum herumkommen, "uns auf eine Liste der Grausamkeiten zu verständigen", fügte Dittrich hinzu. "Ohne Zumutungen kommen wir nicht aus der Talsohle. Welche das sind, hat die Politik zu entscheiden."

Zuvor hatte sich auch Monika Schnitzer, die Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, für eine Feiertagsstreichung ausgesprochen. Dadurch lasse sich das Wirtschaftswachstum erhöhen. Unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund wandte sich gegen eine Abschaffung von Feiertagen. "Einen Feiertag zu streichen, bedeutet nichts anderes, als die Löhne durch die Hintertür zu kürzen", sagte die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi.

Erzbistumsfinder

Mit dem neuen „Erzbistumsfinder“ sehen Sie die Vielfalt aller katholischer Einrichtungen im Erzbistum Paderborn auf einen Blick – ob Pfarrbüros, Kirchen, Jugendstätten, Schulen, Bildungshäuser, Bibliotheken, Beratungszentren, Krankenhäuser, Orden und Konvente oder Kunst- und Kulturstätten – immer samt Kontaktmöglichkeiten.
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