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Amtssitzwechsel 2026 - MITTEN UNTER EUCH.

Erzbischof Bentz eine Woche mitten in der Region · Witten, Hagen, Herne und Umgebung · 21.–27. September 2026

 

© Hans Blossey / luftbild-blossey.de
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Zum Impuls

© Erzbistum Paderborn
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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
25.09.2026

„Sag niemals: Das wird nichts!“

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz besucht das Agnesheim Funckenhausen in Hagen. Beim Schwarzlicht-Minigolf erlebt er Jugendliche, die einander Mut machen – und erfuhr, wie die Kinder- und Jugendhilfe sie auf ihrem Weg in ein selbstständiges Leben begleitet.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
24.09.2026

Wie viele Freunde hat ein Erzbischof? Und wie hält er Kontakt zu Gott?

Beim Besuch der katholischen Grundschule in Herne im Rahmen seines Amtssitzwechsels stellte sich Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz den Fragen der Kinder. Mit Eltern und Lehrkräften sprach er über das katholische Profil ihrer Schule.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
23.09.2026

„Wir wollen Zukunft und wir haben eine Zukunft“

Neue Energie in unsicheren Zeiten - Erzbischof Bentz beim Amtssitzwechsel im Austausch mit Industrie, Schülern und Engagierten
Leonie Jedicke mit der Enzyklika Laudato Si' © Sonja Funke / Erzbistum Paderborn
Leonie Jedicke mit der Enzyklika Laudato Si'
22.09.2026

Franz von Assisi im Heute: Glauben draußen erlebbar machen

Leonie Jedicke möchte Menschen mitten in der Natur mit dem Glauben in Berührung bringen. Die Dekanatsreferentin im Dekanat Waldeck sieht in der Schöpfungspastoral eine große Chance. Ein Beitrag unserer Serie "800 Jahre Franz von Assisi".
© Sonja Funke / Erzbistum Paderborn
18.09.2026

Mysterienspiele Kleinenberg: Ganz viel Menschliches trifft auf ganz viel Göttliches

Mitgehen und über acht Szenen das Leben Marias und Jesu erspüren, das ermöglichen die Mysterienspiele in Kleinenberg. Wie kleine Details und große Bilder den Glauben erfahrbar machen. Eine Reportage.
© Sonja Funke / Erzbistum Paderborn
18.09.2026

Besucherin der Mysterienspiele: „Es ist ergreifend, das zu erleben!“

"Es ist ein Privileg, die Kleinenberger Mysterienspiele zu organisieren", sagt Nina-Maria Mehring. Im Video erzählen die Leiterin der Spiele sowie Darstellende und Besucherinnen, was sie besonders bewegt.

Unsere Nachrichten

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
25.09.2026

„Wir wollen die Zukunft dieser Region mitgestalten“

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zieht erste Bilanz seines „Amtssitzwechsels“ in die Region mit den Städten Witten, Wetter, Hagen, Castrop-Rauxel, Herdecke und Herne / Begegnungen bestärken den Paderborner Erzbischof, Engagement vor Ort zu fördern und neue Wege im Glauben zu ermöglichen
© Mariengymnasium Arnsberg
25.09.2026

Mit Nachhaltigkeit in die Zukunft gehen

Klimagerechter Erweiterungsbau am Mariengymnasium Arnsberg eingeweiht / Begrüßung des neuen Schulleiters OStD i. E. Andreas Thiemann
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
24.09.2026

Gemeinsam Verantwortung für die Region übernehmen

Während seines Dialog- und Begegnungsformats „Amtssitzwechsel“ hat Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz in Witten mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie weiteren kommunalen Verantwortlichen über gemeinsame Zukunftsaufgaben im Westen des Erzbistums Paderborn gesprochen.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
24.09.2026

Was eine Kirche in der Minderheit stark macht

Im Westen des Erzbistums sprechen am dritten Abend des Amtssitzwechsels Engagierte und Bischöfe darüber, was die Kirche hier von der Diaspora lernen kann.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
23.09.2026

„Jede selbstlose Tat verbessert diese Welt“

Erzbischof Bentz würdigt Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten beim Amtssitzwechsel in Herne
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
22.09.2026

Amtssitzwechsel gestartet: „Mitten unter euch“ im Westen des Erzbistums Paderborn

Wie bleibt Kirche nah, wenn ihre Strukturen größer werden? Erzbischof Dr. Bentz lebt und arbeitet eine Woche lang im Ruhrgebiet. Die Gespräche mit pastoralem Personal und Engagierten sowie ein Besuch bei den Karmelitinnen zeigen: Der Amtssitzwechsel ist ein wichtiges Dialogformat.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Kleinenberger Mysterienspiele

Die Mysterienspiele in Kleinenberg wollen so Ereignisse aus dem Leben Mariens, der Mutter Gottes, darstellen. Ein ganzes Dorf ist auf den Beinen, um eine 2.000 Jahre alte Geschichte zu erzählen.

Glaube, Tanz und Trommeln: So feiert die afrikanische Gemeinde in Bielefeld ihr Gemeindefest

Wie feiert die afrikanische Gemeinde in Bielefeld Gottesdienst? Beim Gemeindefest der afrikanischen Gemeinde in der Kirche Christkönig erleben wir einen Gottesdienst voller Musik, Gesang, Bewegung, Gebet und Gemeinschaft.

Schulstart mit Erzbischof Bentz an der Marienschule in Lippstadt

Gott schenkt uns Hoffnung. Gott gibt uns Mut im Leben. Gott schenkt uns Freude.“ Gründe wie diese, auf Gott zu vertrauen, gibt es viele. An ihrem dritten Schultag an der weiterführenden Schule haben rund 90 Marienschülerinnen und -schüler der fünften Jahrgangsstufe jetzt Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz empfangen.

KNA Newsticker

26. September 2026 02:00

Krankenhausgesellschaft: Ausländische Abschlüsse schneller anerkennen

Augsburg (KNA) Angesichts des massiven Fachkräftemangels im Gesundheitssektor fordert die Deutsche Krankenhausgesellschaft eine schnellere Anerkennung ausländischer Abschlüsse. "Die Anerkennungsbürokratie bleibt in Deutschland leider sehr kompliziert und langwierig", sagte Vorstandsvize Henr ...

Augsburg (KNA) Angesichts des massiven Fachkräftemangels im Gesundheitssektor fordert die Deutsche Krankenhausgesellschaft eine schnellere Anerkennung ausländischer Abschlüsse. "Die Anerkennungsbürokratie bleibt in Deutschland leider sehr kompliziert und langwierig", sagte Vorstandsvize Henriette Neumeyer der "Augsburger Allgemeinen". Es brauche einheitliche Verfahren und Zuständigkeiten.

Derzeit würden Anträge von den Landesärztekammern bearbeitet - mit von Bundesland zu Bundesland unterschiedlichen Anforderungen. Hinzu kämen komplizierte Visa-Prozesse. "Ausländische Fachkräfte müssen Monate und manchmal sogar Jahre warten, bevor sie überhaupt einen Termin in der deutschen Botschaft ihres Heimatlandes erhalten", sagte Neumeyer. Viele Betroffene nähmen für diese Formalia die Hilfe von Agenturen in Anspruch; die Kosten übernähmen oft die Krankenhäuser.

Die Kliniken seien auf Personal aus dem Ausland angewiesen. "Die Gesundheitsversorgung wäre ohne ausländische Fachkräfte spürbar eingeschränkt. Lange Wartelisten, Leistungseinschränkungen wegen Personalengpässen oder verschobene OPs wären an der Tagesordnung."

25. September 2026 22:02

Thalia-Chef fordert mehr politischen Einsatz für die Innenstädte

Berlin (KNA) Geschäftsstraßen sterben aus - selbst in Premiumlagen: Thalia-Chef Ingo Kretzschmar fordert in diesem Zusammenhang mehr für die Belebung des Handels in Innenstädten. "Mir fehlt in der Politik oftmals das Bewusstsein dafür, wie wichtig unsere Innenstädte sind", sagte der CEO de ...

Berlin (KNA) Geschäftsstraßen sterben aus - selbst in Premiumlagen: Thalia-Chef Ingo Kretzschmar fordert in diesem Zusammenhang mehr für die Belebung des Handels in Innenstädten. "Mir fehlt in der Politik oftmals das Bewusstsein dafür, wie wichtig unsere Innenstädte sind", sagte der CEO der Buchhandelskette dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Viele Fehlentwicklungen würden nicht angegangen: "Nehmen Sie Online-Plattformen wie Temu und Shein. Während wir hier in Europa abgewartet haben, lief letztes Jahr ein Drittel des Weihnachtsgeschäfts bereits über asiatische Plattformen." Es gehe jedoch nicht allein um Umsätze: "Die Innenstadt ist ein gesellschaftlicher Kitt", sagte Kretzschmar. "Wenn wir diese Orte verlieren, bekommen wir ein großes Problem."

Zugleich sieht der Unternehmer auch den Handel selbst gefragt: "Wir müssen dafür sorgen, dass in den Innenstädten etwas los ist." Denkbar seien etwa Karaoke-Abende, Poetry-Slams oder Übernachtungspartys in den Läden. Dies schaffe "einen Treffpunkt, sozialen Austausch und Anlässe, in die Buchhandlung und damit in die Stadt zu kommen. Die Aufgabe einer Buchhandlung ist es heute auch, dafür zu sorgen, dass Menschen in die Stadt kommen und sich dort wohlfühlen."

25. September 2026 22:01

Stolperstein-Verbot in Heidenau löst bundesweite Debatte aus

Heidenau (KNA) Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) kritisiert den Beschluss gegen weitere Stolpersteine im öffentlichen Raum der Stadt Heidenau. Das Verbot sei "ein Skandal; Erinnerungskultur auf einen Friedhof abschieben wollen, erst recht", sagte die Politikerin der "Bild"-Zeitung. "St ...

Heidenau (KNA) Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) kritisiert den Beschluss gegen weitere Stolpersteine im öffentlichen Raum der Stadt Heidenau. Das Verbot sei "ein Skandal; Erinnerungskultur auf einen Friedhof abschieben wollen, erst recht", sagte die Politikerin der "Bild"-Zeitung. "Stolpersteine im öffentlichen Raum machen ja gerade vernichtetes jüdisches Leben sichtbar und geben jedem einzelnen Verfolgten ein Stück Würde zurück."

Die Gedenksteine machten deutlich, dass Jüdinnen und Juden selbstverständlich zum Leben in deutschen Städten und Dörfern gehört hätten, bevor sie von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Besonders kritisch äußerte sich die Ministerin zu dem Vorschlag, das Gedenken auf Friedhöfe zu verlagern. "Wer Stolpersteine und Gedenkorte jüdischen Lebens aus dem öffentlichen Raum auf den Friedhof verbannt, stellt das Sterben über das Leben und macht Jüdinnen und Juden noch einmal unsichtbar."

Der Stadtrat hatte am Donnerstagabend mehrheitlich für einen Antrag gestimmt, dass künftig keine weiteren Stolpersteine im öffentlichen Straßen- und Gehwegbereich verlegt werden. Prien richtete auch einen Appell an die eigene Partei. "In dieser Verantwortung sehe ich auch die CDU in Sachsen. Denn nur wer seine Geschichte kennt und versteht, kann daraus lernen und dafür sorgen, dass sie sich nicht wiederholt."

Gregor Reichenbach, Pfarrer des evangelisch-lutherischen Kirchgemeindebundes Heidenau, warb für alltägliche Formen des Erinnerns, wie es mit den Stolpersteinen geschehe. Menschen blieben "sichtbar in Erinnerung", sagte er dem Portal domradio.de. Wichtig sei auch, über Erinnerungskultur öffentlich zu debattieren: "Nicht nur, weil wir unsere Geschichte kennen sollten, sondern weil es darum geht, wie wir heute miteinander leben."

Stolperstein-Erfinder Gunter Demnig äußerte gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sein Unverständnis: Der Beschluss passe nicht zum "C" der CDU. Nach den Aussagen der AfD zum Thema deutsche Vergangenheit sei er indes nicht sehr erstaunt. Die Befürworter des Beschlusses hatten argumentiert, man gehe über die kleinen Gedenksteine "vielleicht gedankenlos" hinweg. Demnig: "Diese Damen und Herren, die den Beschluss gefasst haben, dürften den Petersdom nie wieder betreten. Man muss ja über die Gräber laufen."

Der Künstler hatte die erste Gedenktafel aus Messing 1992 vor dem Kölner Rathaus verlegt. Die Stolpersteine gelten als das größte dezentrale Mahnmal der Welt. Inzwischen verlegte Demnig über 100.000 Stolpersteine. Sie erinnern in über 1.200 deutschen Kommunen und weiteren 30 Ländern an NS-Opfer vor deren früherem Wohn- oder Wirkungsort: Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, an Menschen mit Behinderung und politisch oder religiös Verfolgte.

25. September 2026 22:00

Ministerin Prien nennt Stolperstein-Verbot in Heidenau einen Skandal

Berlin/Heidenau (KNA) Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) kritisiert den Beschluss gegen weitere Stolpersteine im öffentlichen Raum der Stadt Heidenau. Das Verbot sei "ein Skandal; Erinnerungskultur auf einen Friedhof abschieben wollen, erst recht", sagte die Politikerin der "Bild"-Zeitu ...

Berlin/Heidenau (KNA) Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) kritisiert den Beschluss gegen weitere Stolpersteine im öffentlichen Raum der Stadt Heidenau. Das Verbot sei "ein Skandal; Erinnerungskultur auf einen Friedhof abschieben wollen, erst recht", sagte die Politikerin der "Bild"-Zeitung. "Stolpersteine im öffentlichen Raum machen ja gerade vernichtetes jüdisches Leben sichtbar und geben jedem einzelnen Verfolgten ein Stück Würde zurück."

Die Gedenksteine machten deutlich, dass Jüdinnen und Juden selbstverständlich zum Leben in deutschen Städten und Dörfern gehört hätten, bevor sie von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Besonders kritisch äußerte sich die Ministerin zu dem Vorschlag, das Gedenken auf Friedhöfe zu verlagern. "Wer Stolpersteine und Gedenkorte jüdischen Lebens aus dem öffentlichen Raum auf den Friedhof verbannt, stellt das Sterben über das Leben und macht Jüdinnen und Juden noch einmal unsichtbar."

Zugleich richtete Prien einen Appell an die eigene Partei. "In dieser Verantwortung sehe ich auch die CDU in Sachsen. Denn nur wer seine Geschichte kennt und versteht, kann daraus lernen und dafür sorgen, dass sie sich nicht wiederholt."

Der Stadtrat hatte am Donnerstagabend mehrheitlich für einen Antrag gestimmt, dass künftig keine weiteren Stolpersteine im öffentlichen Straßen- und Gehwegbereich verlegt werden. Stolperstein-Erfinder Gunter Demnig äußerte gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sein Unverständnis: Der Beschluss passe nicht zum "C" der CDU. Nach den Aussagen der AfD zum Thema deutsche Vergangenheit sei er indes nicht sehr erstaunt.

Die Befürworter des Beschlusses hatten argumentiert, man gehe über die kleinen Gedenksteine "vielleicht gedankenlos" hinweg. Demnig: "Diese Damen und Herren, die den Beschluss gefasst haben, dürften den Petersdom nie wieder betreten. Man muss ja über die Gräber laufen."

Der Künstler hatte die erste Gedenktafel aus Messing 1992 vor dem Kölner Rathaus verlegt. Die Stolpersteine gelten als das größte dezentrale Mahnmal der Welt. Inzwischen verlegte Demnig über 100.000 Stolpersteine. Sie erinnern in über 1.200 deutschen Kommunen und weiteren 30 Ländern an NS-Opfer vor deren früherem Wohn- oder Wirkungsort: Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, an Menschen mit Behinderung und politisch oder religiös Verfolgte.

25. September 2026 20:00

Medienpreis der Kirchen für Serie über Menschen, die Hoffnung machen

Köln (KNA) Die Radioserie "20 Menschen, die Hoffnung machen" hat den Audiopreis der Kirchen für gesellschaftlichen Zusammenhalt gewonnen. Dania Tölle und Tobias Fenneker von Radio Hochstift (Paderborn/Höxter) erhielten die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung am Freitagabend beim Hörfunkpre ...

Köln (KNA) Die Radioserie "20 Menschen, die Hoffnung machen" hat den Audiopreis der Kirchen für gesellschaftlichen Zusammenhalt gewonnen. Dania Tölle und Tobias Fenneker von Radio Hochstift (Paderborn/Höxter) erhielten die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung am Freitagabend beim Hörfunkpreis der Landesanstalt für Medien (LfM) in Köln.

In der Begründung der Jury hieß es: "Radio Hochstift lässt einen ganzen Monat lang Menschen zu Wort kommen, die sich nicht unterkriegen lassen, sondern Zuversicht und Hoffnung verbreiten." Alter, Herkunft und sozialer Status der Mutmacherinnen und Mutmacher seien ebenso verschieden wie ihre Herausforderungen: "Ob Behinderung, Einsamkeit, Gewalt, Krankheit, Extremismus oder Beschwerden des Alters - Tobias Fenneker und Dania Tölle lassen sie mit starken, authentischen und emotionalen Zitaten ihre Hoffnungsgeschichten erzählen."

Mit der Serie gelinge, so die Jury weiter, ein "optimistischer Perspektivwechsel gegen den gesellschaftlichen Trend", der außerdem die Vielfalt vor Ort gut abbilde: "Dieser konstruktive und lösungsorientierte Ansatz, der den Zusammenhalt stärken soll, erscheint heute nötiger denn je."

Das Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt werde vorbildlich, informativ und unterhaltsam in verschiedenen journalistischen Formaten umgesetzt und rege zum Mit- und Nachmachen an, ergänzte die Jury: "Bemerkenswert ist auch die Einbeziehung der Hörerinnen und Hörer von Anfang an. Abgerundet wird der absolut preiswürdige Beitrag durch die Hilfs- und Unterstützungsangebote auf einer Sonderseite der Homepage."

Neben dem Hauptpreis gab es zwei lobende Erwähnungen der Kirchenjury: Madlen Gerick von Radio Essen erhielt eine für Beiträge über einen ambulanten Hospizdienst in Essen; Niklas Mimm von Radio NE-WS 89.4 in Neuss erhielt die zweite für die Serie "Weg von der Straße: Little Homes für Obdachlose".

Die Kirchen zeichnen beim Audio-Preis der LfM in jedem Jahr Beiträge, Serien oder Podcasts aus, die aktuelle ethische Fragen des Zusammenlebens aufgreifen. Die bisher als "Medienethischer Sonderpreis" bezeichnete Auszeichnung wurde erstmals als Preis in der Kategorie "Gesellschaftlicher Zusammenhalt" verliehen. Mit der Ehrung sollen Journalistinnen und Journalisten in den NRW-Lokalradios ermutigt werden, auch vermeintlich schwierige Themen aufzugreifen und dabei an Grundwerte zu erinnern.

25. September 2026 19:15

Merkel von Caritas geehrt - Ex-Kanzlerin erwähnt Papst-Schreiben

Augsburg (KNA) Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel ist mit dem Elisabeth-Preis des katholischen Caritas-Verbands geehrt worden. Die 72-jährige CDU-Politikerin nahm die undotierte Auszeichnung am Freitagabend in Augsburg bei einem Festakt entgegen. Gewürdigt wurden damit ihre Haltung und ...

Augsburg (KNA) Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel ist mit dem Elisabeth-Preis des katholischen Caritas-Verbands geehrt worden. Die 72-jährige CDU-Politikerin nahm die undotierte Auszeichnung am Freitagabend in Augsburg bei einem Festakt entgegen. Gewürdigt wurden damit ihre Haltung und ihr Einsatz für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unter den rund 400 Gästen waren auch Augsburgs Bischof Bertram Meier und der frühere Bundesfinanzminister Theo Waigel (CSU).

Der Name des Preises geht auf die heilige Elisabeth von Thüringen (1207-1231) zurück, die Menschen in Not half. Sie ist die Schutzpatronin der Caritas. Die Auszeichnung besteht aus einer Urkunde und einer Elisabeth-Figur.

In ihren Dankesrede würdigte Merkel die engagierte Arbeit der Caritas. Dabei hob sie auch die erste Enzyklika von Papst Leo XIV. hervor, "Magnifica humanitas". Dieser habe ein wegweisendes Werk geschrieben, das sie Artikel für Artikel durchgelesen habe: "Für mich war das mutmachend." Es handle sich um kein Schreiben gegen neue Technologie, aber der Mensch müsse in der Hand haben, was er zum Wohle des Menschen machen könne.

"Wir können auch gewiss sein, dass es immer wieder Menschen für Menschen braucht", zeigte sich die CDU-Politikerin überzeugt: Menschen, die Gefühle und Empathie zeigten, die nicht nach der effizientesten Lösung suchten, sondern nach einer, die für den jeweiligen Menschen das Beste sei.

Mit Blick auf die heilige Elisabeth erklärte Merkel: "Schön, dass wir beide Frauen sind". Obwohl die Namensgeberin des Preises nur 24 Jahre alt geworden sei, habe diese einen Fußabdruck in der Welt hinterlassen. Sie wünsche daher allen, das, was der Herrgott einem mitgegeben habe, für andere einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen, um dann festzustellen, glücklicher zu sein als vorher.

Die Kabarettistin Sarah Bosetti verwies in ihrer Laudatio darauf, dass Merkel den Preis vor allem für einen Satz bekomme, für den sie am meisten gehasst werde: "Wir schaffen das." In einer humanitären Krise habe die Bundeskanzlerin 2015 Menschlichkeit gezeigt. Natürlich könne man Merkel kritisieren, aber dies sei nicht der Moment für hämische Spitzen. Es gehe darum, einen Weg zu finden, Unterschiede auszuhalten.

"Vielleicht musste Merkel weg, damit wir wissen, was wir vermissen", gab Bosetti zu bedenken. Weiter fügte sie hinzu, es brauche eine vernünftige, konservative Partei in Deutschland, die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen und Kompromisse nicht als Makel zu empfinden. Fakten und die Wissenschaft müssten wieder zählen und Menschenwürde - "wir brauchen politischen Anstand".

"Wir ehren Merkel für ihren inneren Kompass, mit dem sie die Geschicke des Landes glücklich lenkte", sagte die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, Eva Welskop-Deffaa. Eine solidarische Gesellschaft entstehe nicht von selbst.

Die Veranstaltung war Auftakt zu den "Caritas-Aktionstagen" rund um den Caritas-Sonntag 2026. In diesem Jahr ist die Diözese Augsburg Gastgeber der Zentralveranstaltung für die Eröffnung der bundesweiten Herbstsammelaktion. Die Tage stehen unter dem Jahresmotto "Zusammen geht was! Caritas verbindet Generationen".

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