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Erstkommunion 2026

Entdecken, verstehen, feiern

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50 Wege nach Ostern - der Osterbegleiter von YOUPAX
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Katholikentag 2026 in Würzburg

Infos zu Anmeldung und Kartenkauf

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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Studie zum Missbrauch veröffentlicht

Die Universität Paderborn hat die Studie zum Missbrauch im Erzbistum Paderborn veröffentlicht. Sie trägt den Titel „Sexuelle Gewalt an Minderjährigen im Erzbistum Paderborn. Eine historische Untersuchung (1941–2002)“. Alle Informationen zur Studie sowie zur Aufarbeitung im Erzbistum Paderborn sind auf den Themenseiten gebündelt zusammengestellt.

Unsere Nachrichten

© Pfarrgemeinde Giershagen
10.04.2026

Pferdeprozession im 300. Jubiläumsjahr

Einzigartiges Brauchtum wird seit 300 Jahren in Giershagen lebendig gehalten / Weihbischof Hubert Berenbrinker feiert Pontifikalamt am 19. April 2026
© Claudia Schwarz / Kommende Dortmund
09.04.2026

Gerechte Gesellschaft denken und gestalten

Theologische Fakultät Paderborn und Kommende Dortmund planen wegweisende Kooperation zur Profilierung der Sozialethik
© Vatican Media/Romano Siciliani/KNA
09.04.2026

Nuntius van Megen folgt auf Nuntius Eterović

Nach mehr als zwölfjähriger Tätigkeit hat Papst Leo XIV. heute (9. April 2026) das Rücktrittsgesuch des Apostolischen Nuntius in der Bundesrepublik Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, angenommen. Gleichzeitig ernannte er Erzbischof Dr. Hubertus Matheus Maria van Megen zum neuen Nuntius.
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06.04.2026

„Der Glaube ist da“

An Ostermontag spricht Weihbischof Matthias König über die Herausforderungen der Kirche und die Kraft des Christentums
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
05.04.2026

Ostern ist Empowerment zum Leben

Ostersonntag: Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz feiert Oster-Pontifikalamt im Hohen Dom / Päpstlicher Segen / Abschluss des Österlichen Triduum
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
05.04.2026

„Gott ist stärker als alle zerstörerischen Kräfte“

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz feiert mit zahlreichen Gläubigen die Osternacht im Paderborner Dom und ruft zur Neuentdeckung der inneren Kraft des Glaubens auf

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Gehorsam gegenüber Gott?!

Von wem lässt du dir was sagen? Auf wen hörst du? Eine Facette des Glaubens an Gott ist der Gehorsam gegenüber ihm. Doch: Gehorsam – das klingt nach Fremdbestimmung und Zwang. Wie passen Glaube und Gehorsam zusammen? Was bedeutet es, Gott gehorsam zu sein? Eine Spur dahin finden Diözesanjugendseelsorger Tobias und YOUPAX-Redakteur Tobi in ihrem Glaubenstalk bei einer ganz alltäglichen Situation: im Restaurant.

Was bedeutet es, ein Jünger Jesu zu sein?

Adrian Tentscher engagiert sich als Teamer bei der Jüngerschaftsschule „Follow Me!“. Wie kann er durch den Austausch seinen Glauben vertiefen?

Christoph Brech erklärt das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt in Paderborn

Der Münchener Künstler Christoph Brech hat das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt im Erzbistum Paderborn entworfen. Das interaktive Kunstwerk mit dem Titel „memory – AUFDECKEN + ERINNERN“ ist in der Brigidenkapelle im Paderborner Dom zugänglich. Im Video stellt Christoph Brech die Installation vor und erklärt seine Herangehensweise an dieses sensible Thema.

KNA Newsticker

10. April 2026 17:46

Autorin spricht von "roter Gewalt" in KZ Buchenwald - Widerspruch

Frankfurt/Weimar (KNA) Die Autorin Ines Geipel hat kurz vor dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald am Sonntag auf Gewalt von Kommunisten innerhalb des Lagers verwiesen. "Die Kollusion zwischen brauner und roter Gewalt in Buchenwald in der Endphase des Krieges war das ein ...

Frankfurt/Weimar (KNA) Die Autorin Ines Geipel hat kurz vor dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald am Sonntag auf Gewalt von Kommunisten innerhalb des Lagers verwiesen. "Die Kollusion zwischen brauner und roter Gewalt in Buchenwald in der Endphase des Krieges war das eine, ihre unerbittliche Trennung nach 1945 das andere", schrieb sie in einem am Freitag erschienen Gastbeitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die Gedenkstätte Buchenwald allerdings hat einen anderen Blick auf "rote Gewalt".

Geipel zitiert aus einem vorläufigen US-Bericht, der kurz nach der Befreiung der Lager von Ermittlerteams verfasst worden sei. Einige der inhaftierten Kommunisten seien "wie vermögende Geschäftsleute" gekleidet gewesen, entnimmt Geipel dem Report. Es habe eine "Lagerelite" gegeben, bei der Kommunisten für die Krankenbetreuung zuständig gewesen seien und unliebsame Genossen ermordeten.

Für die Nachkriegszeit beschreibt Geipel eine stark auseinandergehende Wahrnehmung von kommunistischer Gewalt und den Verbrechen der Nationalsozialisten. In der DDR sei ein kompakter Opfer- und Heldenplot entstanden, "der den deutschen Kommunisten samt Roter Armee zum alleinigen Sieger über Hitler erklärte und die Täter des Nationalsozialismus zur Gänze in den Westen exkludierte".

Die Schriftstellerin schlägt eine neue Sicht auf die Gewalttaten in Buchenwald vor: "Westdeutsche Besucher sehen in Buchenwald zuerst ein jüdisches Lager, für ostdeutsche Besucher ist es ein Lager von Kommunisten. Beide Bilder entsprechen nicht der historischen Realität", so Geipel. "Also noch einmal von vorn erzählen?", fragt sie.

Das Bild von "roter Gewalt" muss laut der Gedenkstätte Buchenwald allerdings richtig eingeordnet werden. "Funktionshäftlinge funktionierten nicht auf der Grundlage sogenannter roter Gewalt, sondern ganz in den Strukturen der SS", sagte ein Sprecher der Gedenkstätte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). "Auch, wenn ein Funktionshäftling Kommunist war, musste dieser die Befehle der SS ausüben. Das ist braune Gewalt."

Die Meinung Geipels, dass es verfehlt sei, Buchenwald als "jüdisches" oder "kommunistisches" Lager zu verstehen, teilte die Gedenkstätte. "Beides ist in der Tat verfehlt. Das Bild ist differenzierter; Opfergruppen wie homosexuelle Menschen, Sinti und Roma oder weitere wurden im Westen wie im Osten lange nicht richtig wahrgenommen."

Kritik übt die Gedenkstätte an der Quellenauswahl Geipels. "Viele Quellen, mit denen sie arbeitet, sind keine Quellen aus dem Lager, sondern Unterlagen der Staatssicherheit", so der Sprecher. "Das sind zwar wichtige Quellen, aber die haben einen bestimmten Blick. Der Geheimdienst der DDR hatte die Aufgabe, ein Fehlverhalten aus Sicht des Regimes bei den Buchenwälder Kommunisten festzustellen."

10. April 2026 17:35

Forscher: So viel verbraucht jeder Einzelne für Scrollen und Streamen

Biberach (KNA) 141 Kilowattstunden im Jahr - bis zu dieser Menge kann eine Person jährlich für digitale Alltagsanwendungen nutzen. Erst durch die Recherche sei ihm klargeworden, wieviel Energie im Hintergrund verbraucht werde, sagte Matthias Hillebrand laut Mitteilung der Hochschule Biberach. ...

Biberach (KNA) 141 Kilowattstunden im Jahr - bis zu dieser Menge kann eine Person jährlich für digitale Alltagsanwendungen nutzen. Erst durch die Recherche sei ihm klargeworden, wieviel Energie im Hintergrund verbraucht werde, sagte Matthias Hillebrand laut Mitteilung der Hochschule Biberach. Er hat diese Frage in seiner Bachelorarbeit untersucht. 141 Kilowattstunden entsprechen etwa 100 Waschmaschinenladungen oder 14 Tagen Dauerbetrieb eines Kühlschranks.

Für 10 bis 20 Stunden Laptop-Nutzung geht etwa eine Kilowattstunde drauf - abhängig vom individuellen Verhalten. "Wer viel streamt, online spielt oder Cloud-Dienste intensiv nutzt, erzeugt deutlich mehr Datenverkehr - und damit mehr Energieverbrauch", erklärte der Absolvent. Das Abspielen von Playlists auf dem Smartphone etwa erzeuge messbaren Energieaufwand in Rechenzentren, ebenso Suchanfragen oder Video-Streaming. Laut Angaben hat Hillebrand neben einer Umfrage ein eigenes Berechnungsmodell entwickelt.

Allerdings fehlten viele Daten, sagte der Forscher, der inzwischen einen Masterstudiengang Energiemanagement und Energietechnik an der Hochschule Ansbach macht. Große Anbieter würden kaum konkrete Zahlen zum Energieverbrauch ihrer Dienste veröffentlichen. Seine Ergebnisse seien daher als fundierte Schätzung zu verstehen - nicht als absolute Wahrheit.

Während Stromsparen im Haushalt für viele selbstverständlich sei, bleibe dieser externe Stromverbrauch meist unbeachtet. "Er ist für uns unsichtbar", sagte Hillebrand. "Wir zahlen ihn indirekt über Abos oder Internetverträge und haben keinen direkten Bezug dazu." Dabei könne ein bewusster Umgang mit digitalem Konsum nicht nur Energie und Umwelt schonen, sondern auch die eigene mentale Gesundheit - das gelte vor allem für den verbreiteten "Nebenbei-Konsum".

Das Bewusstsein dafür wächst nach Einschätzung von Roland Koenigsdorff, der die Bachelor-Arbeit betreut hat. Zu den häufigsten Beweggründen, digitale Dienste einzuschränken, zählten "der Wunsch nach mehr Fokus und weniger Ablenkung". Schon kleine Veränderungen könnten einen Unterschied machen: Wer etwa eine Playlist einmal herunterlade, statt sie immer wieder zu streamen, vermeide Datenverkehr - und spare damit auch Energie.

10. April 2026 16:58

Mediziner will E-Zigaretten und Vapes beschränken - "Gewöhnungsdroge"

Frankfurt (KNA) Viele jungen Menschen greifen parallel zu E-Zigaretten, Vapes - und Tabakprodukten: Davor warnt der Lungenfacharzt Christian Taube. Vapes und E-Zigaretten wirkten "wie eine Einstiegs- und Gewöhnungsdroge", sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beat ...

Frankfurt (KNA) Viele jungen Menschen greifen parallel zu E-Zigaretten, Vapes - und Tabakprodukten: Davor warnt der Lungenfacharzt Christian Taube. Vapes und E-Zigaretten wirkten "wie eine Einstiegs- und Gewöhnungsdroge", sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Sie seien nicht zur Tabakentwöhnung geeignet. Und: Ein Verbot von Aromastoffen wie Gummibärchen- oder Fruchtgeschmack "wäre wirklich überfällig, weil sie diese Produkte schon für Kinder attraktiv machen. Ich fürchte, Deutschland wird in einigen Jahren die Quittung dafür bekommen, dass es keine überzeugende Präventionsstrategie gibt."

Seit Anfang April wird ein vorbeugendes Screening für ehemalige und aktive Raucherinnen und Raucher angeboten, um Lungenkrebs frühzeitig zu erkennen. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten. Dies sollte laut Taube ein Anlass sein, "um die Aufklärungs- und Präventionsarbeit hochzufahren".

In diesem Bereich liege Deutschland im europäischen Vergleich "auf einem der allerletzten Plätze. Während wir hierzulande nicht von einem höchst bedenklichen Rauchersockel von mehr als 30 Prozent herunterkommen, nimmt der Anteil der Raucher in England kontinuierlich ab. Schweden hat nur noch eine Raucherquote von fünf Prozent."

Zur Kritik am neuen Screening sagte der Experte, die Fachwelt rechne fest damit, "dass der Nutzen der Lungenkrebsfrüherkennung ihre Kosten deutlich übersteigen wird. Nicht nur für die einzelnen Teilnehmer, sondern auch für die Allgemeinheit. Je früher Lungentumoren erkannt werden, desto weniger sehr kostspielige Behandlungen sind nötig - was das Gesundheitssystem entlastet."

Bislang werde etwa die Hälfte der Fälle erst im späten Stadium erkannt, erklärte Taube: "Dann ist Heilung oft nicht mehr möglich", weil der Tumor bereits in andere Organe gestreut habe. Bei Männern sei Lungenkrebs hierzulande die häufigste krebsbedingte Todesursache, auch stürben mehr Frauen an Lungen- als an Brustkrebs, obwohl sie an letzterem häufiger erkrankten.

10. April 2026 16:29

Soziologe sieht durch KI keineswegs das Ende der Arbeit

Frankfurt (KNA) Jeder Dritte fürchtet laut Umfragen Job-Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz (KI) - doch ein Soziologe macht Hoffnung. Aufgabenprofile veränderten sich, neue Aufgaben kämen hinzu, sagte Florian Butollo der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Seit wir die Debatte um ...

Frankfurt (KNA) Jeder Dritte fürchtet laut Umfragen Job-Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz (KI) - doch ein Soziologe macht Hoffnung. Aufgabenprofile veränderten sich, neue Aufgaben kämen hinzu, sagte Florian Butollo der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Seit wir die Debatte um den Jobverlust durch Digitalisierung haben, vor allem in den 2010er Jahren, ist das Beschäftigungsvolumen auf einen historischen Höchststand gestiegen - obwohl die Prognosen das Gegenteil vorausgesagt haben."

Er sehe die Gesellschaft "am Rand der Überlastung", fügte der Wissenschaftler hinzu. "Dabei wurde uns mal das Gegenteil versprochen, nämlich dass Technik uns entlastet und Zeitwohlstand schafft." Doch gerade in der "Rushhour des Lebens, mit Kindern, Karriere und womöglich schon betreuungsbedürftigen Eltern, hat die Belastung in den Familien deutlich zugenommen." Wenn beide Elternteile voll berufstätig sein sollten, brauche es Kitas und Pflegeangebote, um strukturelle Überlastung zu vermeiden.

Mit der Digitalisierung würden Aufgaben komplexer und beschleunigten sich, erklärte Butollo. "Wir haben schlichtweg komplexere Produkte mit mehr Komponenten, die mehr geistige Arbeit erfordern, aber auch mehr Produktionsarbeit." Zudem sei die digitale Transformation eine Daueraufgabe: "Als Privatnutzer muss man sich mit neuer Software, mit neuen Apps vertraut machen. So ist es in Betrieben auch. Man kann nicht sagen, wir stellen unsere Innovation im April 2026 ein und beschäftigen uns nicht mehr damit, was in fünf Jahren kommt."

Es sei sinnvoll, dass Beschäftigte etwa mit generativer KI "zweckfrei herumexperimentieren", fügte der Experte hinzu. "Das ist unproduktiv, aber notwendig, um in dem neuen Umfeld zurechtzukommen" und passende Nutzungsfelder zu erkennen.

Eine weitere Quelle von Mehrarbeit sei die ökologische Transformation. "Denken Sie nur an die vielen Handwerker, die für den Einbau von Wärmepumpen gebraucht werden. Und wenn der Umbau misslingt, dann haben wir es mit umso größeren Aufräumarbeiten zu tun, wenn zum Beispiel Deiche erhöht oder Naturkatastrophen bewältigt werden müssen." Insofern geht es laut Butollo nicht darum, "Arbeit zweckfrei um jeden Preis zu schaffen. Sondern darum, welche Arbeit für eine zukunftsfähige Gesellschaft notwendig ist".

10. April 2026 15:57

Papst: Gott segnet keinen Konflikt - Ruf zum weltweiten Friedensgebet

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. ruft erneut zur Beendigung von Kriegen auf. "Gott segnet keinen Konflikt", schrieb er am Freitagnachmittag in Sozialen Medien: "Ein Jünger Christi, des Fürsten des Friedens, steht niemals auf der Seite derer, die einst das Schwert schwangen und heute Bomben ab ...

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. ruft erneut zur Beendigung von Kriegen auf. "Gott segnet keinen Konflikt", schrieb er am Freitagnachmittag in Sozialen Medien: "Ein Jünger Christi, des Fürsten des Friedens, steht niemals auf der Seite derer, die einst das Schwert schwangen und heute Bomben abwerfen." Freiheit oder Frieden entstünden nicht durch militärische Aktionen, sondern nur aus der geduldigen Förderung des Zusammenlebens und des Dialogs unter den Völkern, so der Papst.

In einem zweiten Social-Media-Post schrieb er mit Blick auf die Lage im Nahen Osten, dort breite sich "absurde und unmenschliche Gewalt" in den heiligen Stätten des Christentums aus. Diese würden "geschändet durch die Gotteslästerung des Krieges und die Brutalität des Geschäfts, ohne Rücksicht auf das Leben der Menschen, das höchstens als Kollateralschaden von Eigeninteressen gilt". Kein noch so hoher Gewinn könne das Vergießen unschuldigen Blutes der Schwächsten rechtfertigen, betonte Leo XIV.

Mit Blick auf die zahlreichen Kriege in der Welt hatte der Papst schon an Ostern zu einem großen Friedensgebet aufgerufen. Nun wird er selbst die Gebetswache am Samstag (11. April) um 18 Uhr im Petersdom leiten. Zugleich seien alle Gemeinden weltweit eingeladen, sich an der Initiative zu beteiligen. Einige Bischöfe und Bistümer, auch aus Deutschland, hatten bereits ihre Teilnahme mit eigenen Gebetswachen angekündigt.

10. April 2026 15:01

Gewalt im Klassenzimmer - Immer mehr Attacken gegen Lehrkräfte

Berlin/Wiesbaden (KNA) Erschreckende Zahlen zu Übergriffen gegen Lehrkräfte entfachen eine neue Debatte um Gewalt im Klassenzimmer. Der Deutsche Lehrerverband spricht von alarmierenden Entwicklungen. Die Statistik bestätige, was viele Lehrkräfte seit Jahren erlebten, betonte Verbandspräside ...

Berlin/Wiesbaden (KNA) Erschreckende Zahlen zu Übergriffen gegen Lehrkräfte entfachen eine neue Debatte um Gewalt im Klassenzimmer. Der Deutsche Lehrerverband spricht von alarmierenden Entwicklungen. Die Statistik bestätige, was viele Lehrkräfte seit Jahren erlebten, betonte Verbandspräsident Stefan Düll: Das seien "Gewalt, Bedrohungen und Respektlosigkeit". Der Verband Bildung und Erziehung sieht in dem Zusammenhang ein" gesamtgesellschaftliches Versagen".

Zuvor war bekanntgeworden, dass sich die Fälle von vorsätzlicher einfacher Körperverletzung mit einem Opfer aus dem Lehrpersonal zwischen 2015 und 2024 fast verdoppelt haben - von 717 auf 1.283. Das geht laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag aus der Polizeilichen Kriminalstatistik hervor.

Der Bericht listet auch "Gewaltkriminalität" gegen Lehrkräfte im Kontext mit der Arbeit auf. In dieser statistischen Kategorie, die Taten wie Raubdelikte, Nötigung, gefährliche Körperverletzung und Mord erfasst, stieg die Zahl zwischen 2015 und 2024 von 268 auf 557 aktenkundige Fälle.

"Wir beobachten vermehrt, dass Eltern oder schulfremde Personen Lehrkräfte als Sündenböcke für ihre Wut nutzen", sagte der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung, Tomi Neckov, laut Mitteilung. Seit Jahren warne sein Verband vor dieser Entwicklung und fordere konsequente Gewaltprävention, niedrigschwellige Meldewege und echte Unterstützung für Betroffene.

Doch statt wirksamer Maßnahmen gebe es weiterhin bürokratische Hürden und alarmierend zurückhaltende Verantwortliche. "18 Prozent der Schulleitungen berichten, dass Meldungen von Gewaltvorfällen seitens der Schulbehörden nicht gewünscht seien", so Neckov. "Das ist kein Einzelfall - das ist strukturelle Verweigerung von Hilfestellung."

In einer Mitteilung vom Freitag stellte Lehrerverbandschef Düll klar: "Wer Lehrkräfte angreift, greift die Schule als zentralen Ort des gesellschaftlichen Zusammenhalts an. Das dürfen wir nicht hinnehmen: Lehrkräfte haben ein Recht auf einen Arbeitsplatz ohne Gewalt." Die Zahlen zeigten, dass Prävention und Schutz bislang unzureichend seien. "Es reicht nicht, Gewalt zu beklagen - wir müssen handeln."

Düll forderte mehr vorbeugende Maßnahmen, Eingreifen und Nachsorge. "Das heißt zum Beispiel: klare rechtliche Rückendeckung für Lehrkräfte, konsequentes Eingreifen der Schulaufsicht sowie eine deutlich stärkere Präsenz von Schulsozialarbeit, Schulpsychologie und externen Präventions- und Nachsorgeangeboten."

Gespräche der Polizei mit den Kindern und Jugendlichen - sei es präventiv im Klassenverband oder nach einem Gewaltvorfall mit den Täterinnen und Tätern - seien notwendig, auch vor der Strafmündigkeit. Düll bezeichnete Gewaltvorfälle an Schulen auch als "Teil einer gesamtgesellschaftlichen Tendenz mit mehr Aggressivität". Er sehe Eltern, Influencer, Politikerinnen und Politiker sowie andere öffentliche Persönlichkeiten in besonderer Verantwortung.

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