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Palmsonntag

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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Studie zum Missbrauch veröffentlicht

Die Universität Paderborn hat die Studie zum Missbrauch im Erzbistum Paderborn veröffentlicht. Sie trägt den Titel „Sexuelle Gewalt an Minderjährigen im Erzbistum Paderborn. Eine historische Untersuchung (1941–2002)“. Alle Informationen zur Studie sowie zur Aufarbeitung im Erzbistum Paderborn sind auf den Themenseiten gebündelt zusammengestellt.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

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Was bedeutet es, ein Jünger Jesu zu sein?

Adrian Tentscher engagiert sich als Teamer bei der Jüngerschaftsschule „Follow Me!“. Wie kann er durch den Austausch seinen Glauben vertiefen?

Christoph Brech erklärt das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt in Paderborn

Der Münchener Künstler Christoph Brech hat das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt im Erzbistum Paderborn entworfen. Das interaktive Kunstwerk mit dem Titel „memory – AUFDECKEN + ERINNERN“ ist in der Brigidenkapelle im Paderborner Dom zugänglich. Im Video stellt Christoph Brech die Installation vor und erklärt seine Herangehensweise an dieses sensible Thema.

Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt

Das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt im Erzbistum Paderborn ist ab sofort öffentlich zugänglich. Unter dem Titel „memory – AUFDECKEN + ERINNERN“ wurde das interaktive Kunstwerk des Münchner Künstlers Christoph Brech am Montag, 2. März 2026, zunächst Betroffenen sowie Pressevertreterinnen und -vertretern vorgestellt. In einer anschließenden öffentlichen Gedenkstunde hatten Interessierte Gelegenheit, das Mahnmal erstmals auf sich wirken zu lassen.

KNA Newsticker

29. März 2026 14:38

Internationales Komitee vom Roten Kreuz kritisiert USA und Israel

Frankfurt (KNA) Die Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Mirjana Spoljaric, kritisiert die USA und Israel für deren Kriegsführung im Iran und im Libanon. Sie beobachte im gesamten Nahen Osten eine "grassierende Regellosigkeit, was das Kriegsrecht angeht", sagte sie am Son ...

Frankfurt (KNA) Die Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Mirjana Spoljaric, kritisiert die USA und Israel für deren Kriegsführung im Iran und im Libanon. Sie beobachte im gesamten Nahen Osten eine "grassierende Regellosigkeit, was das Kriegsrecht angeht", sagte sie am Sonntag faz.net und der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Dabei sei es "selbstzerstörerisch", das humanitäre Völkerrecht zu missachten: "Jeder Einzelne in jedem Land auf dieser Welt wird früher oder später die Auswirkungen des Nahostkriegs spüren.

Die Genfer Konventionen verböten Angriffe auf die Zivilbevölkerung, fügte sie hinzu: "Wenn man sich daran nicht mehr hält, dann werden Kriege zwischen Kriegsparteien zu Kriegen gegen die Zivilbevölkerung." Derzeit würden von allen Seiten überproportional hohe zivile Opfer und Schäden an ziviler Infrastruktur in Kauf genommen.

Ziviles Leben unmöglich zu machen, sei eine Strategie, "die wir seit Jahren in den verschiedenen Konfliktgebieten beobachten", ergänzte sie - "ob nun in Gaza, Sudan, der Ukraine oder jetzt gerade im Süden Libanons".

Die Zivilbevölkerung werde instrumentalisiert, um militärische Ziele zu erreichen. "Das sind Kriege zur Aushöhlung der Existenzgrundlage ganzer Bevölkerungen", so Spoljaric.

Sie zeigte sich zugleich in großer Sorge um die Stärke des Völkerrechts, wenn dieses immer weniger beachtet werde. Die Staaten müssten wieder dazu gebracht werden, "dass sie sich an die Genfer Konventionen halten".

Das Völkerrecht müsse durchgesetzt werden, forderte die IKRK-Präsidentin weiter: "Dazu müssen die Gerichte entsprechend ausgestattet und die Militärs entsprechend geschult sein." Wenn sich Regierungen nur mit militärischen Mitteln auf Kriege vorbereiteten, dann komme die Bevölkerung unter die Räder.

29. März 2026 13:45

Papst nutzt Monaco-Reise und Palmsonntag für Appelle gegen Krieg

Vatikanstadt/Monaco (KNA) Leo XIV. hat seine historische Tagesreise nach Monaco und seinen ersten Palmsonntag im Papstamt für Appelle gegen Krieg und Ausbeutung genutzt. Bei der ersten Reise eines Papstes seit fast 500 Jahren in das Fürstentum beschwor er am Samstag die Einwohner des reichen L ...

Vatikanstadt/Monaco (KNA) Leo XIV. hat seine historische Tagesreise nach Monaco und seinen ersten Palmsonntag im Papstamt für Appelle gegen Krieg und Ausbeutung genutzt. Bei der ersten Reise eines Papstes seit fast 500 Jahren in das Fürstentum beschwor er am Samstag die Einwohner des reichen Landes, ihren Wohlstand für Recht und Gerechtigkeit einzusetzen.

Dies gelte besonders in einem Moment der Geschichte, "in dem die Zurschaustellung von Macht und die Logik des Machtmissbrauchs der Welt Schaden zufügen und den Frieden gefährden", sagte er bei seinem rund neunstündigen Programm in dem nach dem Vatikan kleinsten Land der Welt, in dem der Katholizismus Staatsreligion ist. Mehr als 80 Prozent der 38.500 Monegassen sind katholisch. Etwa jeder dritte Einwohner ist Millionär.

Leo XIV. wurde von Fürst Albert II., Fürstin Charlène und dem Erzbischof von Monaco, Dominique-Marie David, empfangen. Nach einer privaten Unterredung der beiden Staatsoberhäupter im Fürstenpalast traten Albert und der Papst auf den Balkon und sprachen zu der jubelnden Menge.

Die vielfältige Zusammensetzung der Bevölkerung aus rund 150 Nationen mache Monaco zu einem Mikrokosmos, zu dessen Wohlergehen Einheimische und eine Mehrheit von Bürgern aus anderen Ländern beitrügen, sagte Leo. "Hier zu leben, stellt für einige ein Privileg dar." Der katholische Glaube verpflichte die Monegassen dazu, "in der Welt ein Reich von Brüdern und Schwestern zu bilden, nicht zu unterdrücken, sondern aufzurichten, nicht zu trennen, sondern zu verbinden".

Bei einer Begegnung mit Katholiken in der Kathedrale sowie bei einer Stadionmesse vor 15.000 Menschen mahnte der Papst den Schutz des Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Ende an. Ebenso ermahnte er, sich von "Götzen" zu befreien: "vom Reichtum, der zur Gier verkommen ist, von der Schönheit, die zur Eitelkeit verzerrt wurde". Stattdessen erlöse Barmherzigkeit die Menschheit.

Vor rund 3.000 Jugendlichen warnte er vor oberflächlichen Beziehungen und trügerischen Verlockungen des Internets samt der virtuellen Zustimmung Tausender von "Likes". Nur durch die Liebe zu Gott und den Mitmenschen finde man Frieden und fülle sich die innere Leere, so das Kirchenoberhaupt.

Bei der feierlichen Palmsonntagsmesse vor 40.000 Menschen auf dem Petersplatz warb der Papst eindringlich um ein Ende der Kriege in der Welt. Jesus sei der König des Friedens, so der Papst. Gott lehne den Krieg ab, niemand dürfe ihn benutzen, um Krieg zu rechtfertigen, kritisierte er. Gott erhöre nicht das Gebet derer, die Krieg führen, denn ihre Hände seien voller Blut.

Im Leiden und Sterben von Jesus Christus, an das die Christen in der Woche vor Ostern erinnern, zeigten sich die Wunden vieler Menschen heute, die niedergeschlagen, hoffnungslos, krank oder einsam sind. "Vor allem hören wir das schmerzerfüllte Stöhnen all derer, die gewalttätig unterdrückt werden, und aller Opfer des Krieges." Christus fordere die Menschen auf, die Waffen niederzulegen, denn sie seien Brüder und Schwestern, so Leo XIV.

Beim anschließenden Mittagsgebet auf dem Petersplatz rief Leo XIV. zum Gebet für alle Migranten auf, die auf See gestorben sind; "insbesondere für jene, die in den letzten Tagen vor der Küste Kretas ihr Leben verloren haben". Laut Medienberichten verdursteten vor der griechischen Insel mindestens 22 Menschen, nachdem ihr Boot tagelang auf offener See umhergeirrt war.

Weiter erinnerte er an die Christen im Nahen Osten, "die unter den Folgen eines brutalen Konflikts leiden und in vielen Fällen nicht in der Lage sind, die Liturgie dieser heiligen Tage vollständig zu begehen". Ihr Leid stelle das Gewissen aller auf die Probe", so der Papst, ohne den Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran ausdrücklich zu nennen, der sich inzwischen auf den Libanon und die gesamte Region ausgebreitet hat.

Ebenso verwies er auf die Seeleute als weitere Opfer des Konflikts. "Ich bete für die Verstorbenen, die Verwundeten und ihre Familien", so der Papst. Land, Himmel und Meer seien für Leben und Frieden geschaffen, bekräftigte der Papst.

29. März 2026 13:15

Patientenschützer kritisieren Reformideen für die Krankenversicherung

Dortmund (KNA) Vor der geplanten Vorstellung am Montag kritisiert die Deutsche Stiftung Patientenschutz einige bisher bekannte Vorschläge zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung. "Zu befürchten ist, dass sich die Bundesregierung nur auf Leistungskürzungen und Beitragserhöhungen verst ...

Dortmund (KNA) Vor der geplanten Vorstellung am Montag kritisiert die Deutsche Stiftung Patientenschutz einige bisher bekannte Vorschläge zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung. "Zu befürchten ist, dass sich die Bundesregierung nur auf Leistungskürzungen und Beitragserhöhungen verständigen kann", sagte Vorstand Eugen Brysch am Sonntag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA): "Dabei wäre es mutig, die Fehlanreize des absurden Abrechnungssystems zu beseitigen."

Allein im letzten Jahr seien die Ausgaben für Arztpraxen um rund acht Prozent und für Krankenhäuser um knapp zehn Prozent gestiegen, fügte er hinzu. So sei es nicht verwunderlich, dass das Milliardenloch in der gesetzlichen Krankenversicherung immer größer werde: "Für diese Ausgabenexplosion sind nicht allein die Patientinnen und Patienten verantwortlich. Vielmehr liegt die Ursache in einem absurden Vergütungssystem, das die Branche selbst geschaffen hat."

Honoriert würden vor allem Arzt-Patienten-Kontakte, kritisierte Brysch weiter: "Ob es dem Patienten dabei besser geht, spielt jedoch keine Rolle. Zudem werden fleißig Vermittlungspauschalen für Haus- und Fachärzte gezahlt, die praktisch keinen Sinn mehr ergeben."

Außerdem würden Millionen chronisch Kranke quartalsweise einbestellt, weil die "Ärztelobby" auf die Einnahmen nicht verzichten wolle. Auch das Zusammenspiel von Krankenhäusern und Praxen funktioniere weiterhin schlecht. Darüber hinaus sei trotz elektronischer Patientenakte die digitale Kommunikation in vielen Kliniken mangelhaft, so der Patientenschützer weiter. Und bei der Nachsorge von aus der Klinik entlassenen Patienten fehle die Verzahnung des stationären und ambulanten Sektors.

"Wenn diese grundsätzlichen Probleme nicht behoben werden, wird im Gesundheitswesen weiterhin für schlechte Leistungen gutes Geld bezahlt", ergänzte Brysch. Mutig wäre es, die "Fehlanreize des absurden Abrechnungssystems zu beseitigen. Auch muss endlich ein Bonus-Malus-System für die Qualität der Patientenversorgung eingeführt werden".

Schon jetzt aber sei absehbar, dass die schwarz-rote-Koalition kaum die Kraft habe, einen Systemwandel einzuleiten: "Vollkommen ungeeignet ist die geplante Erst-Hausarzt-Pflicht." Diese werde, so der Experte weiter, die Behandlungszahlen nicht senken, sondern die Hausarztpraxen mit zusätzlichen Patienten "überrollen und keine schnellen Facharzttermine bringen".

29. März 2026 11:37

Hilfswerk missio: Umweltminister soll Pfand auf Handys einführen

Aachen/ Accra (KNA) Das katholische Hilfswerk missio Aachen fordert zusammen mit Partnern aus Ghana ein Pfand auf Handys. "Wir appellieren an Bundesumweltminister Carsten Schneider, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit Deutschland endlich die EU-Recycling-Quote erfüllt. Ein Handypfand wäre ...

Aachen/ Accra (KNA) Das katholische Hilfswerk missio Aachen fordert zusammen mit Partnern aus Ghana ein Pfand auf Handys. "Wir appellieren an Bundesumweltminister Carsten Schneider, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit Deutschland endlich die EU-Recycling-Quote erfüllt. Ein Handypfand wäre ein entscheidender Beitrag", erklärte missio-Präsident Dirk Bingener am Sonntag beim Besuch einer Elektroschrotthalde in Accra (Ghana). Missio kämpft dort gegen Kinderarbeit unter den extrem gesundheitsschädlichen Bedingungen.

"Gerade an Smartphones wird deutlich, wie wichtig Recyceln und Wiederaufbereiten für eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen ist", fügte er hinzu: "Es geht aber nicht nur um Umweltschutz, sondern auch um Menschenrechte, wenn man etwa sieht, wie die Menschen hier auf dieser Schrotthalde arbeiten."

In Deutschland, so der missio-Chef weiter, hätten sich - auch aufgrund des bisher fehlenden Handypfands - rund 200 Millionen gebrauchte Handys angesammelt: "Die darin enthaltenen Materialien würden laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft ausreichen, um den Rohstoffbedarf aller neuen Smartphones der nächsten zehn Jahre zu decken."

Mit einem Handypfand könne das Gold alter Handys wiederverwendet werden. Aktuell schlummerten rund 6.000 Kilogramm Gold, das in Mobiltelefonen verbaut sei, in deutschen Schubladen: "Wir brauchen Handys mit Gold-zurück-Garantie", forderte Bingener.

Unterstützt wird die Forderung nach einem Handypfand von missio-Projektpartnern wie der ghanaischen Ordensschwester Mercy Benson: "Je mehr in Deutschland recycelt wird, umso weniger illegale Elektroschrott-Exporte gibt es, die meine Heimat Ghana verschmutzen."

Darüber hinaus ließen sich die oft massiven Menschenrechtsverletzungen vermeiden, die mit dem Abbau von Gold und anderen Rohstoffen für die Handyherstellung in Afrika verbunden seien, so die Ordensfrau: Diese stammten zum großen Teil "aus ausbeuterischen Minen in Ghana, deren Chemikalien die Umwelt und die Menschen vergiften, und aus den Bürgerkriegsregionen der Demokratischen Republik Kongo".

Als Symbol für die Forderung nach einem Handypfand präsentierte Bingener das von Papst Leo XIV. gesegnete "Recyclingkreuz" bei einem Gottesdienst mit rund 3.000 Teilnehmenden in der Kathedrale von Accra. Das Kreuz besteht auf der einen Seite aus dem Messing defekter Klimaanlagen von der Elektroschrotthalde Agbogbloshie in Accra. Die andere Seite zeigt alte Handys mit Fotos von Menschen aus Ghana und dem Kongo.

29. März 2026 10:57

Papst erinnert an vor Kreta verdurstete Migranten

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. hat an Opfer von Krieg, Gewalt und Vertreibung erinnert. "Lasst uns auch für alle Migranten beten, die auf See gestorben sind, insbesondere für jene, die in den letzten Tagen vor der Küste Kretas ihr Leben verloren haben", sagte er am Palmsonntag im Vatikan. ...

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. hat an Opfer von Krieg, Gewalt und Vertreibung erinnert. "Lasst uns auch für alle Migranten beten, die auf See gestorben sind, insbesondere für jene, die in den letzten Tagen vor der Küste Kretas ihr Leben verloren haben", sagte er am Palmsonntag im Vatikan. Laut Medienberichten verdursteten vor der griechischen Insel mindestens 22 Menschen, nachdem ihr Boot tagelang auf offener See umhergeirrt war.

Leo XIV. äußerte sich im Mittagsgebet nach der Palmsonntagsmesse vor rund 40.000 Menschen auf dem Petersplatz. Zu Beginn der Karwoche vor Ostern rief er insbesondere zum Gebet für die Christen im Nahen Osten auf, "die unter den Folgen eines brutalen Konflikts leiden und in vielen Fällen nicht in der Lage sind, die Liturgie dieser heiligen Tage vollständig zu begehen".

"Ihr Leid stellt unser aller Gewissen auf die Probe", so der Papst, ohne den Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran ausdrücklich zu nennen, der sich inzwischen auf den Libanon und die gesamte Region ausgebreitet hat. "Lasst uns zum Fürsten des Friedens beten, dass er die vom Krieg verwundeten Völker stärke und konkrete Wege zu Versöhnung und Frieden öffne."

Ebenso erinnerte er an die Seeleute als weitere Opfer des Konflikts. "Ich bete für die Verstorbenen, die Verwundeten und ihre Familien", so der Papst. Land, Himmel und Meer seien für Leben und Frieden geschaffen, bekräftigte das Kirchenoberhaupt.

29. März 2026 10:48

Papst: Gott rechtfertigt niemals Krieg - Karwoche vor Ostern beginnt

Vatikanstadt (KNA) Mit einer feierlichen Palmsonntagsmesse im Vatikan hat die vorösterliche Karwoche begonnen. Vor 40.000 Menschen warb Leo XIV. auf dem Petersplatz eindringlich um ein Ende der Kriege in der Welt, die niemals durch den christlichen Glauben zu rechtfertigen seien. "Das ist unser ...

Vatikanstadt (KNA) Mit einer feierlichen Palmsonntagsmesse im Vatikan hat die vorösterliche Karwoche begonnen. Vor 40.000 Menschen warb Leo XIV. auf dem Petersplatz eindringlich um ein Ende der Kriege in der Welt, die niemals durch den christlichen Glauben zu rechtfertigen seien.

"Das ist unser Gott: Jesus, der König des Friedens", so der Papst. "Ein Gott, der den Krieg ablehnt, den niemand dazu benutzen kann, um Krieg zu rechtfertigen", kritisierte er. Gott erhöre nicht das Gebet derer, die Krieg führen, denn ihre Hände seien voller Blut.

Im Leiden und Sterben von Jesus Christus, an das die Christen in der Woche vor Ostern erinnern, zeigten sich "die Kreuze der Menschheit", so der Papst weiter: Die Wunden so vieler Frauen und Männer heute, die niedergeschlagen, hoffnungslos, krank oder einsam sind. "Und vor allem hören wir das schmerzerfüllte Stöhnen all derer, die gewalttätig unterdrückt werden, und aller Opfer des Krieges."

Christus, der König des Friedens, rufe noch immer laut von seinem Kreuz herab: "Gott ist Liebe! Habt Erbarmen! Legt die Waffen nieder, denkt daran, dass ihr Brüder und Schwestern seid!", appellierte Leo XIV. in seiner Predigt.

Die rund zweistündige Feier hatte mit einer festlichen Palmprozession zum Obelisken auf dem Petersplatz begonnen. Dabei zogen der Papst, Kardinäle, Zelebranten und weitere an der Messe Beteiligte mit Palmzweigen und geschmückten Palmstöcken, sogenannten Palmurelli, unter Gesängen des Chores zu dem rund 40 Meter hohen Monolithen. Dort segnete der Papst die Palmzweige, die an den Einzug von Jesus Christus in Jerusalem erinnern, wo ihm die Menschen mit Palmzweigen zujubelten.

Anschließend folgte wiederum eine gut zehnminütige Palmprozession zum Hauptaltar vor dem Petersdom. Papst, Kardinäle und Zelebranten trugen rote Gewänder. Vor der prachtvollen Kulisse der in der römischen Morgensonne strahlenden Fassade setzte sich die hoch emotionale Feier fort. Einer der Höhepunkte war die Lesung der Passionsgeschichte, die traditionell mit verteilten Rollen von drei Diakonen vorgetragen wurde.

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