Laden...

logocontainer-upper
logocontainer-lower
Achtung Advent! - der Adventsbegleiter von YOUPAX
Achtung Advent! - der Adventsbegleiter von YOUPAX



Katholikentag 2028 in Paderborn



St.-Martins-Tag

Alles für Ihre Vorbereitung!

 

 

© Besim Mazhiqi
© Besim Mazhiqi

Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung



Gute Gründe für jeden Monat



© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn

Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Cornelius Stiegemann / Erzbistum Paderborn
09.10.2026

„Die Baumeister des Mittelalters waren gute Theologen“

In der Licht-Show LUMINISCENCE lernen die Zuschauenden etwas über die Geschichte und die „Seele“ des Paderborner Doms. Dompropst Göbel freut sich auf die Vorstellungen ab dem 6. November und berichtet im Interview davon, was die Menschen erwartet.
© Klaus Braunger
06.10.2026

Franziskus im Heute: Brauchen wir Friedensgesänge?

Im Gespräch mit einem Franziskus-Interessierten wird deutlich: Die Friedensbotschaft des Heiligen Franz von Assisi lädt dazu ein, Konflikten kreativ zu begegnen. Ein Impuls.
© Till Kupitz / Erzbistum Paderborn
04.10.2026

Studientagung Gefängnisseelsorge: Wie gehen wir mit Tätern um?

"Zur Freiheit berufen: Grenzen und Möglichkeiten im Vollzug“ - unter diesem Motto steht das Treffen vom 5. bis 9. Oktober 2026 im Liborianum. Im Interview hebt Referent Pater Christoph Wrembek SJ hervor, was Zuwendung bewirken kann.
02.10.2026

Es geht ums Teilen

Ein Brötchen gegen eine Spende: Bei der Aktion Minibrot der KLJB unterstützen junge Menschen Projekte weltweit. Luisa und Luis erzählen, was das mit ihrem Glauben zu tun hat.
© Besim Mazhiqi
02.10.2026

Jeder Mensch hat einen Engel

Bei aller Vereinnahmung durch den Kommerz: Im Kern sind Schutzengel christliche Figuren! Daran erinnert die Archivalie des Monats zum Gedenktag der heiligen Schutzengel am heutigen 2. Oktober.
© Reinhard Goette
01.10.2026

Auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen

In der tausendjährigen Geschichte von St. Petrus in Padberg wurde die Kirche von den Menschen „durchgebetet“

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Pfadfinder - eine Lebenseinstellung

Max Halbe ist Pfadfinder. Immer. Er sagt: „Eigentlich ist das für mich eine Lebenseinstellung“. Im YouTube-Video aus der Serie „Mein Engagement“ lernen wir Max als Pfadfinderleiter des Stamms Vinzenz Pallotti in Olpe näher kennen.

Jungfrauenweihe von Charlotte Roland

Charlotte Roland feierte in Bigge ihre Jungfrauenweihe. Ein alter Ritus, ein starkes Glaubenszeugnis. Die Entscheidung der 40-Jährigen, der Berufung als geweihte Jungfrau zu folgen, reifte über Jahre. „Die Weihe war nur noch die Konsequenz auf Gottes Liebe Antwort zu geben, sagt sie.

Pilgern beim Amtssitzwechsel von Erzbischof Bentz in Hagen - die Highlights

Und so machten sich rund 130 Männer und Frauen, jung und alt, im Rahmen des Amtssitzwechsels auf den Westfälischen Jakobsweg. Und entdeckten: Wenn wir in Bewegung sind, kommt auch innerlich etwas in Bewegung.

KNA Newsticker

11. Oktober 2026 16:49

Papst wird operiert - Genesungswünsche aus Politik

Vatikanstadt/Rom (KNA) Papst Leo XIV. wird sich "in den kommenden Tagen" einer Lungenoperation unterziehen. Das kündigte er am Sonntag überraschend nach dem Mittagsgebet auf dem Petersplatz an. "Kürzlich haben die Ärzte bei einigen Untersuchungen einen begrenzten Knoten in meiner Lunge festg ...

Vatikanstadt/Rom (KNA) Papst Leo XIV. wird sich "in den kommenden Tagen" einer Lungenoperation unterziehen. Das kündigte er am Sonntag überraschend nach dem Mittagsgebet auf dem Petersplatz an. "Kürzlich haben die Ärzte bei einigen Untersuchungen einen begrenzten Knoten in meiner Lunge festgestellt", so das Kirchenoberhaupt. "Er wurde in einem sehr frühen Stadium entdeckt und ist gut lokalisiert. Die Ärzte halten einen Eingriff für angebracht."

Wann genau die Operation stattfindet, ist bislang nicht bekannt. Vatikansprecher Matteo Bruni nannte als Termin Anfang der Woche. Der Eingriff soll, wie im Vatikan zu erfahren war, in der römischen Gemelli-Klinik vorgenommen werden. Dort gibt es seit dem Pontifikat von Johannes Paul II. (1978-2025) eine eigene Patientenwohnung für den Papst. Laut Bruni ist nach dem Eingriff eine zusätzliche Zeit in der Klinik von "etwa einer Woche" eingeplant.

Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella und andere Spitzenpolitiker übermittelten noch im Verlauf des Sonntags Genesungswünsche.

"Ich will dem Heiligen Vater meine persönliche Nähe und die der italienischen Regierung versichern angesichts der in den kommenden Tagen anstehenden Herausforderung", erklärte Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni. "Die Gelassenheit und Ruhe, mit der er beim Angelus davon gesprochen hat, machen uns Mut. Ich bin sicher, dass auch das italienische Volk es nicht an Unterstützung und Zuneigung wird fehlen lassen."

Roms Bürgermeister Roberto Gualtieri schrieb, er sei mit großer Zuneigung dem Papst nahe und wünsche ihm, dass er diese Phase unbeschwert angehen und rasch wieder seine Amtsgeschäfte aufnehmen werde.

Kardinal Matteo Zuppi, Erzbischof von Bologna und Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz, teilte mit, dass sich "in diesen schwierigen Stunden" die Ortskirchen in Italien "mit kindlicher Zuneigung" um Papst Leo XIV. versammelten. Weiter schrieb er: "Wir sind ihm nahe und vertrauen ihn dem Herrn und der Jungfrau Maria an."

Zuppi schloss mit den Worten: "Wir sind eine Familie. Heiliger Vater, Sie sind nicht allein! Wir begleiten Sie mit unserem Gebet und unserer Zuneigung, damit der Eingriff gut verläuft und der Herr Ihnen Zuversicht und Kraft gibt."

Der 71-jährige Papst hatte unlängst erst eine mehrtägige Frankreich-Reise absolviert, ohne Anzeichen einer Erkankung zu zeigen. Am 6. November will er zu einer elftägigen Südamerika-Reise aufbrechen. Diese hatte er noch am Sonntag in einem Zuruf an peruanische Pilger bestätigt.

11. Oktober 2026 16:16

Veranstalter ziehen positive Bilanz der Frankfurter Buchmesse

Frankfurt (KNA) Ein positives Fazit haben die Veranstalter der Frankfurter Buchmesse gezogen. Mit insgesamt 236.000 Besuchern aus 137 Ländern blieb der Zuspruch auf dem Niveau des Vorjahres, wie es am Sonntagabend zum Abschluss der diesjährigen Buchmesse hieß. Weiter verzeichnet die Statistik ...

Frankfurt (KNA) Ein positives Fazit haben die Veranstalter der Frankfurter Buchmesse gezogen. Mit insgesamt 236.000 Besuchern aus 137 Ländern blieb der Zuspruch auf dem Niveau des Vorjahres, wie es am Sonntagabend zum Abschluss der diesjährigen Buchmesse hieß. Weiter verzeichnet die Statistik 4.000 Aussteller und mehr als 3.800 Veranstaltungen auf dem Messegelände und darüber hinaus.

"Diese Frankfurter Buchmesse hat gezeigt, dass die Zukunft des Buches an mehreren Orten zugleich gestaltet wird", so Buchmessen-Direktor Juergen Boos. Er nannten beispielhaft die Aktivitäten der Rechte-Händler, Debatten über KI und Publikationsfreiheit sowie die direkte Begegnung mit Leserinnen und Leser. "Frankfurt führt diese Orte zusammen", so Boos.

Ähnlich äußerte sich der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Sebastian Guggolz. "Die Frankfurter Buchmesse ist der Ort, an dem die Branche über Hallen und Nationen hinweg wichtige Fragen verhandelt."

Guggolz fügte hinzu: "Uns alle beschäftigen die sinkende Lesekompetenz junger Menschen und auch die Auswirkungen von KI auf die Branche." Die unverändert große öffentliche Aufmerksamkeit und das enorme Interesse vieler Besucher an der Buchmesse in Frankfurt lasse jedoch trotz aller wirtschaftlichen Herausforderungen zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Im kommenden Jahr findet die Frankfurter Buchmesse vom 6. bis 10. Oktober statt. Unter dem Motto "Astros de Tierra" ("Sterne der Erde") wird sich dann Chile als Ehrengast präsentieren.

11. Oktober 2026 13:02

Georg Stefan Troller Preis verliehen - Warnung vor Antisemitismus

Frankfurt (KNA) Im Jüdischen Museum in Frankfurt am Main ist am Sonntag erstmals der mit 12.000 Euro dotierte Georg Stefan Troller Preis verliehen worden. Das Preisgeld teilen sich der Springer-Journalist Nicholas Potter, Thorsten Schmitz von der "Süddeutschen Zeitung", die beiden Buchautoren ...

Frankfurt (KNA) Im Jüdischen Museum in Frankfurt am Main ist am Sonntag erstmals der mit 12.000 Euro dotierte Georg Stefan Troller Preis verliehen worden. Das Preisgeld teilen sich der Springer-Journalist Nicholas Potter, Thorsten Schmitz von der "Süddeutschen Zeitung", die beiden Buchautoren Mascha Malburg und Joshua Schultheis sowie die beiden Hörspiel-Autoren Sharon On und Dirk Laucke. Eine lobende Erwähnung erhielt Anetta Kahane, Gründerin der Amadeu Antonio Stiftung, für ihre Kolumnen in der "Frankfurter Rundschau".

Laudator Armin Laschet warnte vor einer neuen gefährlichen Mischung aus rechtem, linkem, akademischem und arabisch geprägtem Antisemitismus. Dieser sei geeignet, die ganze Gesellschaft zu vergiften, so der CDU-Politiker.

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag zeigte sich über den Aufstieg der AfD in Sachsen-Anhalt sowie antisemitische Ausfälle in der Berliner Linken erschüttert. Zugleich äußerte sich Laschet zu den Folgen des Überfalls der palästinensischen Terrororganisation Hamas. Obwohl der 7. Oktober 2023 ein unvorstellbar grausames Massaker an Juden dargestellt habe, sei "das Zusammenleben hier in Deutschland und der Kampf gegen Antisemitismus schwieriger geworden als zuvor".

Der vom Verband Jüdischer Journalistinnen und Journalisten und der Fazit-Stiftung ausgeschriebene Georg Stefan Troller Preis zeichnet journalistische Beiträge aus, "die jüdisches Leben in der Gegenwart sichtbar machen, differenziert darstellen und das Verständnis für jüdische Lebensrealitäten im deutschsprachigen Raum und weltweit fördern".

Zudem werden den Angaben zufolge Arbeiten gewürdigt, "die sich klar gegen Antisemitismus positionieren und zu seiner Bekämpfung beitragen". Benannt ist der Preis nach dem Filmemacher Georg Stefan Troller, der im vergangenen Jahr im Alter von 103 Jahren starb.

Potter, der in diesem Jahr von der "taz" zum Axel-Springer-Verlag wechselte und dort seither als Chefreporter tätig ist, erhielt den Preis für sein Buch "Die neue autoritäre Linke". Schmitz wurde für seinen Text "Wer ein Warum hat, erträgt jedes Wie" geehrt. Darin geht es um Or Levy, der am 7. Oktober 2023 von der Hamas in den Gazastreifen verschleppt wurde und erst nach über einem Jahr wieder freikam.

Malburg und Schultheis bekamen die Auszeichnung für ihr Buch "Worüber Juden reden"; On und Laucke für das Hörspiel "Auch wenn es dunkel ist" mit Berichten über den Terrorangriff der Hamas, das die beiden für den Rundfunk Berlin-Brandenburg gestalteten.

11. Oktober 2026 12:32

In Italien Genesungswünsche für den Papst aus Staat und Kirche

Rom (KNA) Eine Welle von Genesungswünschen hat die Ankündigung von Papst Leo XIV. ausgelöst, er müsse sich in den kommenden Tagen einem Lungeneingriff unterziehen. Zu den ersten, die am Sonntag reagierten, zählte Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni. Sie schrieb: "Ich will dem Heiligen ...

Rom (KNA) Eine Welle von Genesungswünschen hat die Ankündigung von Papst Leo XIV. ausgelöst, er müsse sich in den kommenden Tagen einem Lungeneingriff unterziehen. Zu den ersten, die am Sonntag reagierten, zählte Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni.

Sie schrieb: "Ich will dem Heiligen Vater meine persönliche Nähe und die der italienischen Regierung versichern angesichts der in den kommenden Tagen anstehenden Herausforderung. Die Gelassenheit und Ruhe, mit der er beim Angelus davon gesprochen hat, machen uns Mut. Ich bin sicher, dass auch das italienische Volk es nicht an Unterstützung und Zuneigung wird fehlen lassen."

Roms Bürgermeister Roberto Gualtieri schrieb, er sei mit großer Zuneigung dem Papst nahe und wünsche ihm, dass er diese Phase unbeschwert angehen und rasch wieder seine Amtsgeschäfte aufnehmen werde. Er wünsche ihm von Herzen baldige Genesung.

Kardinal Matteo Zuppi, Erzbischof von Bologna und Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz, teilte mit, dass sich "in diesen schwierigen Stunden" die Ortskirchen in Italien "mit kindlicher Zuneigung" um Papst Leo XIV. versammelten. Weiter schrieb er: "Wir sind ihm nahe und vertrauen ihn dem Herrn und der Jungfrau Maria an."

Zuppi schloss mit den Worten: "Wir sind eine Familie. Heiliger Vater, Sie sind nicht allein! Wir begleiten Sie mit unserem Gebet und unserer Zuneigung, damit der Eingriff gut verläuft und der Herr Ihnen Zuversicht und Kraft gibt."

11. Oktober 2026 12:23

Adoratio-Glaubensfest verzeichnet mehr als 2.000 Teilnehmer

Passau (KNA) Der katholische Adoratio-Kongress in Altötting hat erneut mehr Menschen angezogen. Zum Abschluss der dreitägigen Begegnung berichteten die Veranstalter am Sonntag von mehr als 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Vergangenes Jahr waren rund 1.800 Gläubige gezählt worden, 2024 ...

Passau (KNA) Der katholische Adoratio-Kongress in Altötting hat erneut mehr Menschen angezogen. Zum Abschluss der dreitägigen Begegnung berichteten die Veranstalter am Sonntag von mehr als 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Vergangenes Jahr waren rund 1.800 Gläubige gezählt worden, 2024 etwa 1.500. Fast eine halbe Million Menschen hätten dieses Mal Live-Übertragungen in TV und Internet verfolgt.

Die Veranstaltung fand zum siebten Mal statt und stand unter dem Motto "Zur Liebe berufen". Auf dem Programm standen Gottesdienste, Workshops und Vorträge.

"Es war ein wunderbares Glaubensfest mit Menschen aus dem gesamten deutschen Sprachraum und darüber hinaus", sagte der Passauer Bischof Stefan Oster als Initiator von Adoratio. "Viele sind tief dankbar und gestärkt nach Hause gegangen."

Im Abschlussgottesdienst kritisierte der Botschafter des Papstes in Deutschland, Erzbischof Hubertus van Megen, eine Gesellschaft, die lebe, als ob es Gott nicht gebe. Zugleich rügte er Mitchristen, die es sich in ihrer "spirituellen Komfortzone" bequem eingerichtet hätten.

Außerdem warnte der Nuntius vor Anwendungen Künstlicher Intelligenz. Diese könne zwar nützlich sein, sie trage aber auch dazu bei, dass Menschen immer weniger zwischen "Wahrheit und Täuschung, zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem unterscheiden" könnten.

An dem Programm hatte sich auch der Münchner Journalist und Autor Tobias Haberl ("Unter Heiden: Warum ich trotzdem Christ bleibe") beteiligt. In einem Vortrag zum Thema "Geschaffen aus Liebe" hielt er der deutschen Gesellschaft Doppelmoral im Umgang mit dem Thema Behinderung vor. Einerseits würden sportliche Leistungen paralympischer Athleten gefeiert. Andererseits dürften neun von zehn Föten mit Trisomie 21 (Down-Syndrom) gar nicht erst auf die Welt kommen.

Der nächste Kongress wurde für den 11. bis 13. Juni 2027 angekündigt. Adoratio versteht sich als "der Kongress zur eucharistischen Anbetung und Erneuerung des Glaubens im deutschsprachigen Raum".

Eucharistische Anbetung ist eine traditionelle katholische Frömmigkeitspraxis. Dabei versammeln sich Gläubige zum Gebet vor einer geweihten Hostie, die meist in einem kostbaren Gefäß, einer Monstranz, auf dem Altar ausgestellt wird. Katholiken bekennen, dass Jesus Christus als Sohn Gottes in diesem Brot dauerhaft und leibhaftig gegenwärtig ist, wenn es in einer Messfeier von einem Priester konsekriert wurde.

11. Oktober 2026 12:19

Kardinal mahnt zu strengeren Regeln für Künstliche Intelligenz

Berlin (KNA) Der kanadische Kurienkardinal Michael Czerny hält strengere Regeln für die Künstliche Intelligenz für unabdingbar. Dass unlängst sogar die Chefs der großen KI-Firmen vor den Risiken der Technologie warnten, nannte Czerny in einem Interview der "Welt am Sonntag" bemerkenswert. ...

Berlin (KNA) Der kanadische Kurienkardinal Michael Czerny hält strengere Regeln für die Künstliche Intelligenz für unabdingbar. Dass unlängst sogar die Chefs der großen KI-Firmen vor den Risiken der Technologie warnten, nannte Czerny in einem Interview der "Welt am Sonntag" bemerkenswert. "Mir fällt kaum ein historisches Beispiel ein, wo jene, die am tiefsten verstrickt waren, zu den ersten gehörten, die Alarm schlugen. Vielleicht manche Kernphysiker."

Trotzdem sei längst nicht ausgemacht, dass eine Regulierung der KI gelinge, fügte der 80-jährige katholische Geistliche hinzu. "Der Verfall ausgehandelter Sicherheitsordnungen und unsere offensichtliche Unfähigkeit, wirksam mit dem Klimawandel umzugehen, sind keine ermutigenden Zeichen für den Umgang mit KI", so Czerny. "Aber sollen wir uns davon entmutigen lassen?"

Die Menschen fühlten sich mit Blick auf die Künstliche Intelligenz unwohl, weil es an einem klaren Ziel und einem erkennbaren Weg nach vorn fehle, erläuterte der Kardinal. "Stellen Sie sich vor, wir hätten plötzlich Zugang zu Autos gehabt, aber es gäbe keinerlei Verkehrsregeln. Die Menschen wären, womöglich nach anfänglicher Begeisterung, bald sehr verunsichert gewesen."

Tatsächlich sei die Entwicklung des Autos jedoch langsam verlaufen, und die Regulierung parallel dazu entstanden. "Heute können sich die meisten von uns Autos ohne Verkehrsregeln gar nicht mehr vorstellen. Bei KI verläuft die Entwicklung viel schneller. Deshalb erzeugt das Fehlen vergleichbarer Schutzmechanismen so große Unsicherheit." Czerny koordiniert seit Mai die neue KI-Kommission des Vatikans, die den Austausch zum Thema innerhalb und außerhalb der Kirche fördern soll.

Erzbistumsfinder

Mit dem neuen „Erzbistumsfinder“ sehen Sie die Vielfalt aller katholischer Einrichtungen im Erzbistum Paderborn auf einen Blick – ob Pfarrbüros, Kirchen, Jugendstätten, Schulen, Bildungshäuser, Bibliotheken, Beratungszentren, Krankenhäuser, Orden und Konvente oder Kunst- und Kulturstätten – immer samt Kontaktmöglichkeiten.

© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0