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Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

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Katholische Landvolkshochschule Hardehausen: Ein Ort zwischen Bildung, Natur und Gemeinschaft

Seit mehr als 19 Jahren begleitet Stephan Kreye Menschen in der Familien- und Erwachsenenbildung in Hardehausen. Im Video gibt er Einblicke in seine Arbeit, erzählt von besonderen Erfahrungen und zeigt, was die Landvolkshochschule für ihn zu einem ganz besonderen Ort macht.

Taizé - Wo junge Menschen zu Gott finden

Taizé ist für viele junge Menschen mehr als nur ein Ort – es ist ein Raum für Stille, Begegnung und echtes Gebet. In diesem Video nehmen wir dich mit nach Taizé und zeigen, warum gerade hier so viele junge Leute ihren Zugang zu Gott neu entdecken.

Schöpfungsgeschichte einfach erklärt: Wie hat Gott die Welt erschaffen?

Was ist die Schöpfungsgeschichte? Wie hat Gott die Welt erschaffen? Und was bedeutet das für uns heute? Dieses Video erklärt die biblische Schöpfungsgeschichte einfach und verständlich – für Kinder und für alle, die mehr über die Erschaffung der Welt erfahren möchten.

KNA Newsticker

25. April 2026 10:38

Magdeburger Altbischof Leo Nowak beigesetzt - ostdeutsches Urgestein

Magdeburg (KNA) Der im Alter von 97 Jahren gestorbene katholische Altbischof Leo Nowak ist am Samstag unter großer Anteilnahme im Innenhof der Magdeburger Kathedrale beerdigt worden. Im Requiem würdigte Bischof Gerhard Feige seinen Vorgänger als beherzten Seelsorger, der sich unermüdlich daf ...

Magdeburg (KNA) Der im Alter von 97 Jahren gestorbene katholische Altbischof Leo Nowak ist am Samstag unter großer Anteilnahme im Innenhof der Magdeburger Kathedrale beerdigt worden. Im Requiem würdigte Bischof Gerhard Feige seinen Vorgänger als beherzten Seelsorger, der sich unermüdlich dafür eingesetzt habe, den christlichen Glauben im Hier und Heute verständlich zu machen. "Dabei war er kein harmoniebedürftiger Leisetreter oder kleinkarierter Systemwächter, sondern ein Mann des klaren Wortes und des geschwisterlichen Dialogs."

Der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Michael Gerber, bezeichnete Nowak als "Urgestein aus der ostdeutschen Diaspora". In Sachsen-Anhalt sind nur etwa drei Prozent der Bevölkerung katholisch. Seine Erfahrungen in der DDR hätten Nowak ebenso geprägt wie sein beherztes Vorgehen beim Aufbau des Bistums Magdeburg nach der Wende. "Eine Persönlichkeit der deutsch-deutschen Verständigung hat uns verlassen, und wir werden ihn und sein Wirken nicht vergessen", sagte Gerber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Rande der Beisetzung.

Nowak war am 12. April im Alter von 97 Jahren gestorben. Er war von 1994 bis zum Beginn seines Ruhestands 2004 erster Bischof des 1994 im Zuge der Wiedervereinigung neu gegründeten Bistums Magdeburg in Sachsen-Anhalt. Zuvor stand er bereits vier Jahre als Bischof dem sogenannten Bischöflichen Amt Magdeburg vor, das zum Erzbistum Paderborn gehörte.

Feige sagte in seiner Predigt, auf die großen Herausforderungen der Nachwendezeit habe Bischof Nowak engagiert und tatkräftig reagiert, unter anderem mit der Förderung von sozial-karitativen Angeboten und der Gründung von sieben Schulen. Er habe sowohl die Stiftung "Netzwerk Leben" für Schwangere und junge Mütter in schwierigen Situationen gegründet als auch ein Hilfswerk zur Unterstützung von Menschen in Ost- und Südosteuropa.

Ebenso habe er sich für die Wiederbegründung des Klosters Helfta bei Eisleben eingesetzt. Nowak sei jemand gewesen, der anderen Menschen "mit großer Offenheit und aufrichtigem Interesse begegnete, bescheiden und klug, authentisch und überzeugend, herzlich und oftmals verschmitzt, mit aufheiternden Bemerkungen auf den Lippen", so Feige.

An der Messe in der vollbesetzten Sankt-Sebastian-Kathedrale nahmen unter anderen auch die Erzbischöfe Udo Markus Bentz (Paderborn) und Heiner Koch (Berlin), der evangelische Landesbischof Friedrich Kramer und weitere Bischöfe und Religionsvertreter aus ganz Deutschland sowie Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze und Bildungsminister Jan Riedel (beide CDU) teil.

Bischof Nowak wurde traditionell in bischöflichen Gewändern bestattet. In den Sarg wurde das sogenannte Rogitum gelegt, eine Urkunde, die neben wichtigen Daten des Lebenslaufs auch besondere Ereignisse seiner bischöflichen Amtszeit würdigt, unterzeichnet von Bischof Feige und den Priestern des Domkapitels. Während des Requiems war der Sarg mit dem Evangelienbuch und der bischöflichen Kopfbedeckung, der Mitra, geschmückt. Neben dem Sarg stand Nowaks Bischofsstab. Die Beisetzung erfolgte auf dem Kapitelsfriedhof im Innenhof der Kathedrale.

Nowak kam am 17. März 1929 in Magdeburg zur Welt und wurde dort 1956 zum Priester geweiht. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn 1990 zum Bischof "in" Magdeburg. Mit der Errichtung des Bistums Magdeburg 1994 wurde Nowak dann Bischof von Magdeburg. Von 1991 bis 1996 leitete er zudem die Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz. Seit 2004 war Nowak im Ruhestand und erfreute sich bis ins hohe Alter körperlicher und geistiger Fitness.

25. April 2026 10:27

Magdeburger Altbischof Leo Nowak feierlich beigesetzt

Magdeburg (KNA) Unter großer Anteilnahme ist der katholische Magdeburger Altbischof Leo Nowak am Samstag beerdigt worden. Die Beisetzung erfolgte auf dem Kapitelsfriedhof im Innenhof der Magdeburger Kathedrale. Im vorangegangenen Requiem würdigte Bischof Gerhard Feige seinen Vorgänger als beh ...

Magdeburg (KNA) Unter großer Anteilnahme ist der katholische Magdeburger Altbischof Leo Nowak am Samstag beerdigt worden. Die Beisetzung erfolgte auf dem Kapitelsfriedhof im Innenhof der Magdeburger Kathedrale. Im vorangegangenen Requiem würdigte Bischof Gerhard Feige seinen Vorgänger als beherzten Seelsorger, der sich unermüdlich dafür eingesetzt habe, den christlichen Glauben im Hier und Heute verständlich zu machen. "Dabei war er kein harmoniebedürftiger Leisetreter oder kleinkarierter Systemwächter, sondern ein Mann des klaren Wortes und des geschwisterlichen Dialogs."

Nowak war am 12. April im Alter von 97 Jahren gestorben. Er war von 1994 bis zum Beginn seines Ruhestands 2004 erster Bischof des 1994 im Zuge der Wiedervereinigung neu gegründeten Bistums Magdeburg in Sachsen-Anhalt. Zuvor stand er bereits vier Jahre als Bischof dem sogenannten Bischöflichen Amt Magdeburg vor, das zum Erzbistum Paderborn gehörte.

Feige sagte, auf die großen Herausforderungen der Nachwendezeit habe Bischof Nowak unter anderem mit der Förderung von sozial-karitativen Angeboten und der Gründung von sieben Schulen reagiert. Er habe sowohl die Stiftung "Netzwerk Leben" für Schwangere und junge Mütter in schwierigen Situationen gegründet als auch ein Hilfswerk zur Unterstützung von Menschen in Ost- und Südosteuropa. Nowak sei jemand gewesen, der anderen Menschen "mit großer Offenheit und aufrichtigem Interesse begegnete, bescheiden und klug, authentisch und überzeugend, herzlich und oftmals verschmitzt, mit aufheiternden Bemerkungen auf den Lippen."

An der Messe in der vollbesetzten Kathedrale nahmen unter anderen der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Michael Gerber, die Erzbischöfe Udo Markus Bentz (Paderborn) und Heiner Koch (Berlin), der evangelische Landesbischof Friedrich Kramer sowie weitere Bischöfe aus Deutschland und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) teil.

Nowak kam am 17. März 1929 in Magdeburg zur Welt und wurde dort 1956 zum Priester geweiht. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn 1990 zum Bischof "in" Magdeburg. Mit der Errichtung des Bistums Magdeburg 1994 wurde Nowak dann Bischof von Magdeburg. Von 1991 bis 1996 leitete er zudem die Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz. Seit 2004 war Nowak im Ruhestand und erfreute sich bis ins hohe Alter körperlicher und geistiger Fitness.

25. April 2026 10:17

Katholiken-Komitee warnt vor AfD - "brutal christentumsfeindlich"

Augsburg (KNA) Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Christian Gärtner, bewertet die AfD als "brutal kirchen- und christentumsfeindlich". Gärtner sagte bei der Mitgliederversammlung des höchsten katholischen Laiengremiums im Freistaat am Samstag in Augsburg, die AfD bra ...

Augsburg (KNA) Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Christian Gärtner, bewertet die AfD als "brutal kirchen- und christentumsfeindlich". Gärtner sagte bei der Mitgliederversammlung des höchsten katholischen Laiengremiums im Freistaat am Samstag in Augsburg, die AfD brauche das Christentum lediglich als einen "aufgeblasenen Ballon", nach dem Motto: "Wie verteidigen das christliche Abendland".

Wenn es aber konkret werde, werde die Kirche als "Regenbogen-Kirche" diffamiert, ergänzte Gärtner. Auch gebe es aus der Partei Bestrebungen, die Kirchensteuer und Staatsleistungen für die Kirche abzuschaffen. "Und da müssen wir aufpassen."

Gärtner ergänzte, besonders die katholische Kirche in Sachsen-Anhalt stehe in dieser Hinsicht unter Druck. Dort könne es im Herbst nach den Landtagswahlen zu einer AfD-geführten Landesregierung kommen. "Wir müssen schauen, wie wir unsere katholischen Geschwister in Sachsen-Anhalt dann unterstützen."

Der Landeskomitee-Vorsitzende sagte, nach den bayerischen Kommunalwahlen vom März säßen in den entsprechenden Gremien deutlich mehr AfD-Abgeordnete als zuvor. Ihn treibe die Sorge um, wie dort künftig Debatten liefen. Denn bisher habe man auf lokaler und regionaler Ebene allgemein auch über Parteigrenzen hinweg gut im Sinne des Gemeinwohls zusammengearbeitet.

Das dürfte wegen des AfD-Zuwachses schwieriger werden, so Gärtner. "Das Miteinander über Parteigrenzen hinweg ist das eigentlich Gefährdete." Und weiter: "Wir wollen die Leute fitmachen, wie sie damit umgehen können." Gärtner kündigte an, das Landeskomitee wolle in dieser Hinsicht verstärkt mit dem Kompetenzzentrum Demokratie und Menschenwürde der Katholischen Kirche Bayern zusammenarbeiten.

Zudem äußerte sich Gärtner zum Thema Abtreibung. "Ich habe sehr hohen Respekt vor allen Menschen, die sich für das ungeborene Leben einsetzen", betonte er. "Aber ich sage auch: Der Schutz des ungeborenen Lebens braucht nicht Demos, sondern Euros." Und weiter: "Man kann sich den Weg zur Demo in München sparen und das Geld lieber an die Aktion für das Leben spenden, das ist nämlich unsere Aktion." Sie leiste unbürokratische Hilfen für Mütter.

Beim "Marsch fürs Leben" in München waren vor einer Woche mehrere tausend Menschen gegen Abtreibung und Sterbehilfe auf die Straße gegangen, darunter kirchliche Würdenträger. Kritiker warfen der Demonstration vor, antidemokratische, antifeministische und menschenfeindliche Positionen zu transportieren.

25. April 2026 10:09

EU-Kommissar: 28 Prozent der Ausreisepflichtigen zurückgeführt

Berlin (KNA) Im vergangenen Jahr sind laut EU-Migrationskommissar Magnus Brunner besonders viele ausreisepflichtige Migranten zurück in ihre Herkunftsländer gebracht worden. "Im Jahr 2025 wurden 28 Prozent der ausreisepflichtigen Migranten in der EU zurückgeführt. Das ist der bisher höchste ...

Berlin (KNA) Im vergangenen Jahr sind laut EU-Migrationskommissar Magnus Brunner besonders viele ausreisepflichtige Migranten zurück in ihre Herkunftsländer gebracht worden. "Im Jahr 2025 wurden 28 Prozent der ausreisepflichtigen Migranten in der EU zurückgeführt. Das ist der bisher höchste Wert in diesem Jahrzehnt", sagte Brunner der "Welt am Sonntag".

Mehr als 491.000 Personen seien im vergangenen Jahr ausreisepflichtig gewesen, rund 135.000 davon zurückgeführt worden. "Grund dafür ist unter anderem das konsequente Vorgehen der Mitgliedstaaten, aber auch mehr Stabilität in einigen Aufnahmeländern und ein besseres Informationssystem", so Brunner.

Dennoch sieht er Probleme: "Die höhere Zahl an Rückführungen im vergangenen Jahr kann uns nicht zufriedenstellen. Die alten Regeln zur Rückführung illegaler Migranten in der EU funktionieren einfach nicht gut genug."

Brunner dringt darauf, dass eine neue Verordnung rasch beschlossen wird. Diese Rückführungsverordnung habe die EU-Kommission bereits im März 2025 dem Parlament und den 27 Mitgliedstaaten zur Abstimmung vorgelegt. "Wir schaffen strengere Regeln für Straftäter, klare und verbindliche Pflichten für Personen mit Abschiebebescheid und bringen mehr Effizienz in die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten."

25. April 2026 09:49

Experte mahnt zu Kraft- und Ausdauersport für gesundes Altern

Berlin (KNA) Für eine gute Gesundheit im Alter sollten Menschen spätestens ab 50 Jahren nach Expertenmeinung Kraft- und Ausdauersport betreiben. "Wir benötigen eine Mischung aus Ausdauerbelastungen und Kraftbelastungen", sagte Thomas Wessinghage, früherer Profisportler und heute Prorektor de ...

Berlin (KNA) Für eine gute Gesundheit im Alter sollten Menschen spätestens ab 50 Jahren nach Expertenmeinung Kraft- und Ausdauersport betreiben. "Wir benötigen eine Mischung aus Ausdauerbelastungen und Kraftbelastungen", sagte Thomas Wessinghage, früherer Profisportler und heute Prorektor der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, im Interview der "Welt am Sonntag".

Ausdauerbelastungen sorgten dafür, dass Menschen vor allem vor Herz-Kreislauf-Ereignissen geschützt seien, also vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Außerdem werde ein gutes Immunsystem aufgebaut, etwa gegen Corona und andere Infekte. "Ausdauertraining sorgt auch für eine gute Demenzprophylaxe, also den Erhalt der geistigen Fähigkeiten." Auch beuge es Depressionen, Angststörungen und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2 vor.

Dass Nichtsportler in einem gewissen Alter mehr Kraft benötigen, merken sie Wessinghage zufolge etwa beim Heben oder Treppensteigen. "Und das beschleunigt sich, zum Beispiel bei Frauen, ausgelöst durch die Menopause, die in der Regel im fünften Lebensjahrzehnt einsetzt und im sechsten Lebensjahrzehnt zu einem massiven Rückgang der Muskelkraft führt." Arme und Beine könnten dünner werden, der Körper könne eine gebeugtere Haltung einnehmen und die Knochenstruktur leiden.

"Großes Stichwort: Osteoporose, die vor allem Frauen, aber in geringerer Anzahl auch Männer betrifft und dann so weit führt, dass im fortgeschrittenen Alter, also jenseits der 80, schwere Knochenbrüche aufgrund von Stürzen fast zur Regel werden", erklärte der Fachmann. In Deutschland gebe es pro Jahr über 200.000 Oberschenkelfrakturen, jede dritte Frau über 80 Jahren erleide einen Oberschenkelbruch.

Zwar spiele auch die Genetik eine wichtige Rolle beim gesunden Altern. Aber die Menschen könnten Lebenserwartung und -qualität stark durch ihren Lebensstil beeinflussen. "Unser modernes digitales Leben ist ein Angriff auf unseren Körper, der sich bewegen muss - und möchte", so Wessinghage. "Unser Körper hat sich mit der Digitalisierung nicht automatisch auf 2.0 upgegradet, sondern hat steinzeitliche Bedürfnisse."

25. April 2026 09:48

Papst Leo XIV. fordert weltweite Abschaffung der Todesstrafe

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. dringt auf eine weltweite Abschaffung der Todesstrafe. Diese sei nach der Lehre der Kirche unzulässig, "weil sie einen Angriff auf die Unverletzlichkeit und Würde der Person darstellt", so der Papst in einer Videobotschaft anlässlich des 15. Jahrestages der A ...

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. dringt auf eine weltweite Abschaffung der Todesstrafe. Diese sei nach der Lehre der Kirche unzulässig, "weil sie einen Angriff auf die Unverletzlichkeit und Würde der Person darstellt", so der Papst in einer Videobotschaft anlässlich des 15. Jahrestages der Abschaffung der Todesstrafe im US-Bundesstaat Illinois, aus dem er stammt.

"Ich unterstütze alle, die sich für die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten von Amerika und weltweit einsetzen", sagte der Papst. Er sei dankbar für die Entscheidung des Gouverneurs von Illinois aus dem Jahr 2011, so Leo XIV., der als Robert Francis Prevost 1955 in Chicago geboren wurde.

Auch durch die Begehung schwerster Verbrechen gehe diese Würde nicht verloren, bekräftigte der Papst. Ebenso verwies er auf wirksame Haftsysteme, die die Bürger schützten und den Tätern eine Resozialisierung ermöglichten. "Deshalb haben Papst Franziskus und meine Vorgänger immer wieder betont, dass das Gemeinwohl gewahrt und die Anforderungen der Gerechtigkeit erfüllt werden können, ohne auf die Todesstrafe zurückzugreifen", sagte Leo XIV.

"Das Recht auf Leben ist die Grundlage aller anderen Menschenrechte", unterstrich der Papst in seiner Botschaft anlässlich der Feier der DePaul University in Chicago zum 15. Jahrestag der Abschaffung der Todesstrafe. "Ich bete, dass Ihre Bemühungen zu einer stärkeren Anerkennung der Würde jedes Menschen führen und andere dazu inspirieren, sich ebenfalls für diese gerechte Sache einzusetzen."

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