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Katholikentag 2028 in Paderborn

Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

#wepower - hier wirkt das Wir!

Gute Gründe für jeden Monat

© Erzbistum Paderborn
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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unsere Nachrichten

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
01.10.2026

Paderborner Bischöfe engagiert in Kommissionen der Bischofskonferenz

Erzbischof Dr. Bentz Vorsitzender der Kommission V / Weihbischof König Mitglied der Kommission Weltkirche und Migration / Weihbischof Holtkotte engagiert sich in Kommission Familie, Jugend und Bildung
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
01.10.2026

„Ökumenische Ost-Erweiterung“

Paderborner Möhler-Institut für Ökumenik ist seit 25 Jahren im Dialog mit der Orthodoxie / Würdigung als „ökumenische Brückenbauwerkstatt“
© Deutsche Bischofskonferenz / Marko Orlovic
30.09.2026

Die deutschen Bischöfe positionieren sich zu KI

Übernimmt Künstliche Intelligenz bald das Kommando? Diese Frage stellten sich die deutschen Bischöfe auf ihrer Herbstvollversammlung in Fulda. Erzbischof Bentz plädierte für eine richtige Balance.
© Anna-Sophie Meyer/Erzbistum Paderborn
30.09.2026

Finanzbericht 2025: Bereit für morgen – Kirche verändert sich und bleibt nah bei den Menschen

Engagement vor Ort bringt neue Formen kirchlichen Lebens hervor / Kirchensteuer steigt nur durch Sondereffekt: Schere zwischen Erträgen und Aufwendungen öffnet sich / Solide Basis für Umbau von Strukturen und Verwaltung
© David Hesse / Erzbistum Paderborn
Zwei neue Ehrendomherren am Hohen Dom zu Paderborn. Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz ernennt Erzbischof Reinhard Kardinal Marx (Erzbistum München und Freising) und Bischof Heinz Josef Algermissen (emeritierter Bischof des Bistums Fulda) zu Ehrendomherren.
30.09.2026

Treue gegenüber Dom und Erzbistum

Erzbischof Reinhard Kardinal Marx und Bischof Heinz Josef Algermissen sind Ehrendomherren / Dompropst Joachim Göbel überbringt die Ernennungsschreiben von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
30.09.2026

Erzbischof Dr. Bentz leitet dbk-Kommission V

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz Vorsitzender der Kommission Gesellschaftliche und caritative Fragen / Deutsche Bischofskonferenz ordnet ihre Kommissionen neu

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Alleine vor den Altar? Jungfrauenweihe von Charlotte Roland

Charlotte Roland feierte in Bigge ihre Jungfrauenweihe. Doch wie kam sie zu diesem besonderen Schritt – und was bedeutet es, als geweihte Jungfrau zu leben? Im Film erzählt sie von ihrem Glauben und warum sie sich für diesen Weg entschieden hat.

Pilgern beim Amtssitzwechsel von Erzbischof Bentz in Hagen - die Highlights

Und so machten sich rund 130 Männer und Frauen, jung und alt, im Rahmen des Amtssitzwechsels auf den Westfälischen Jakobsweg. Und entdeckten: Wenn wir in Bewegung sind, kommt auch innerlich etwas in Bewegung.

Kleinenberger Mysterienspiele

Die Mysterienspiele in Kleinenberg wollen so Ereignisse aus dem Leben Mariens, der Mutter Gottes, darstellen. Ein ganzes Dorf ist auf den Beinen, um eine 2.000 Jahre alte Geschichte zu erzählen.

KNA Newsticker

1. Oktober 2026 17:11

Paderborner Moraltheologe befürwortet Friedenspreis für die Nato

Münster/Köln (KNA) Der Moraltheologe Peter Schallenberg hat die Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an das Militärbündnis Nato verteidigt. Aus Sicht der katholischen Friedensethik und der zähneknirschenden, aber nach wie vor deutlichen Lehre vom gerechten Krieg sei die Entscheidun ...

Münster/Köln (KNA) Der Moraltheologe Peter Schallenberg hat die Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an das Militärbündnis Nato verteidigt. Aus Sicht der katholischen Friedensethik und der zähneknirschenden, aber nach wie vor deutlichen Lehre vom gerechten Krieg sei die Entscheidung gut und folgerichtig, schrieb Schallenberg in einem am Donnerstag veröffentlichten Gastbeitrag für das kirchliche Kölner Internetportal domradio.de. Der Autor ist Inhaber des Lehrstuhls für Moraltheologie und Ethik an der Theologischen Fakultät Paderborn.

Am Nachmittag hatte Generalsekretär Mark Rutte stellvertretend für die Nato die Auszeichnung in Empfang genommen. Die Laudatio hielt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).

"Ohne diese Nato gäbe es wohl nicht die lange Periode des Friedens nach dem Zweiten Weltkrieg, auch nach dem Zusammenbruch des Kommunismus", schrieb Schallenberg weiter. Er bezeichnete aber auch die Bombardierung Belgrads durch die Nato als einen bleibenden dunklen Fleck auf der Tarnweste der Nato.

Aus Sicht des Moraltheologen gibt es bis heute "keine reine Lehre und keine blütenweiße Moral und kein einfaches Schwarz-Weiß". Es gebe nur die immer mühevolle Abwägung von besseren und schlimmeren Folgen und die Frage: "Wie rettet man mehr Menschenleben?"

"Der Kain und der Putin und die Hamas und ihre Gewalttaten sind nicht einfach mit der reinen Bergpredigt zu bekämpfen, sondern oft nur durch in Kauf genommene kleinere Gewalt (der NATO) gegen größere Gewalt (des Terrors von Schurkenstaaten)", so Schallenberg. Auch Abschreckung gehöre dazu. Das sei der hoch zu ehrende Verdienst der Nato.

1. Oktober 2026 16:17

Bischofskonferenz trifft Personalentscheidungen - neue Strukturen

Fulda (KNA) Nach langer Planung und Vorbereitung hat die katholische Deutsche Bischofskonferenz eine Strukturreform ihrer Arbeitsgruppen beschlossen. Sie wählte neue Vorsitzende und Mitglieder ihrer Fachkommissionen, wie der Konferenz-Vorsitzende, der Münsteraner Bischof Heiner Wilmer, am Donn ...

Fulda (KNA) Nach langer Planung und Vorbereitung hat die katholische Deutsche Bischofskonferenz eine Strukturreform ihrer Arbeitsgruppen beschlossen. Sie wählte neue Vorsitzende und Mitglieder ihrer Fachkommissionen, wie der Konferenz-Vorsitzende, der Münsteraner Bischof Heiner Wilmer, am Donnerstag in Fulda zum Abschluss der Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz mitteilte.

Aus bislang 14 werden jetzt 8 Kommissionen. So übernimmt der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck die Leitung der Kommission "Glaube und Wissenschaft". Der Trierer Bischof Stephan Ackermann leitet die Kommission "Liturgie und Kultur"; zudem ist Ackermann neuer Beauftragter für Migration und Flucht. Der Rottenburger Bischof Klaus Krämer übernimmt den Vorsitz der Kommission "Weltkirche und Migration". Der Limburger Bischof Georg Bätzing wird Medienbischof.

Zum neuen Caritasbischof wählten die 59 Bischöfe den Bamberger Erzbischof Herwig Gössl. Er schlägt damit die Brücken zum Caritasverband, dem größten Wohlfahrtsverband in Deutschland.

Als Kulturbischof wurde der Münchner Kardinal Reinhard Marx beauftragt. Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ist neuer Beauftragter der Bischofskonferenz im Kontakt zu Nahost.

In der Arbeitsgruppe zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und Missbrauch bleibt es bei der bisherigen Leitungsstruktur mit Helmut Dieser (Aachen) und Stephan Burger (Freiburg). Weitere Mitglieder dieser Fachgruppe sind Franz Jung (Würzburg), Peter Kohlgraf (Mainz) und Stefan Oster (Passau).

1. Oktober 2026 15:57

Kanzler sieht Hintermänner der AfD in Russland - Nicht spalten lassen

Münster (KNA) Bundeskanzler Friedrich Merz hat die deutschen Ausgaben für den Ukraine-Krieg verteidigt und zugleich die Nähe der AfD zu Russland verurteilt. "Auch in Deutschland werden wir uns nicht spalten lassen - nicht durch hybride Angriffe, nicht durch von Moskauer Bots gesteuerte Hetze ...

Münster (KNA) Bundeskanzler Friedrich Merz hat die deutschen Ausgaben für den Ukraine-Krieg verteidigt und zugleich die Nähe der AfD zu Russland verurteilt. "Auch in Deutschland werden wir uns nicht spalten lassen - nicht durch hybride Angriffe, nicht durch von Moskauer Bots gesteuerte Hetze in den Sozialen Medien und auch nicht durch die Parolen der AfD und ihrer russischen Hintermänner", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag in Münster. Dort verlieh er den Preis des Westfälischen Friedens ans Militärbündnis Nato. Stellvertretend nahm dessen Generalsekretär Mark Rutte die Auszeichnung in Empfang.

"Wir alle spüren, wie schwer das in einer Öffentlichkeit ist, die immer stärker von Polarisierung, Streit und Wut bestimmt ist", sagte Merz über das gesellschaftliche Klima in Deutschland. "Wir setzen uns mit dem Vorwurf auseinander, deutsche Hilfen für die Ukraine gingen zu Lasten des Wohlstands in unserem eigenen Land."

Seine Antwort darauf laute: "Unsere Unterstützung der Ukraine ist kein Selbstzweck. Wir leisten sie vor allem anderen, um die Freiheit und die Sicherheit der Menschen in unserem Land zu schützen. Freiheit und Sicherheit sind Bedingungen unseres Wohlstandes", so der Kanzler.

Man wolle "zu geeigneter Zeit stabile, berechenbare Beziehungen zu Russland", sagte Merz. Russland verfolge aber aktuell eine revisionistische, imperiale Expansion. "Ziel ist nicht nur die Wiederherstellung eines vergangenen angeblichen Reichs. Präsident Putin sagt: 'Wo der Fuß eines russischen Soldaten steht, da ist Russland.'" Russland respektiere vor allem Stärke. Das Land werde eher verhandeln, wenn der Westen ihm geschlossen begegne. Einen Frieden über die Köpfe der Ukrainer hinweg könne es nicht geben.

"Wir wollen das russische Volk nicht demütigen und den russischen Staat nicht ins Wanken bringen. Aber Russland muss den Krieg beenden und von hybriden Angriffen auf Europa ablassen", betonte der Kanzler.

Geschlossenheit gegenüber Moskau habe sich bewährt. "Die Nato ist das beste Beispiel. Die Eintracht und die Stärke des Bündnisses haben seit 1949 entscheidend dazu beigetragen, eine kriegerische Auseinandersetzung mit Russland zu verhindern." Sie hätten überhaupt erst die Voraussetzungen für Dialog geschaffen, so Merz: "Deutschland ist willens, fähig und bereit, in einem erneuerten Bündnis mehr Verantwortung zu tragen. Es leistet seinen Teil dazu, die Nato europäischer zu machen, damit sie transatlantisch bleiben kann."

Generalsekretär Mark Rutte dankte Merz in seiner Rede dafür, dass dieser den Beschluss der Nato-Staaten sehr vorangetrieben habe, fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung und Sicherheit zu investieren. "Das war wirklich ein Beweis von Führungsstärke. Und ich glaube, wenn die jüngere Geschichte der Nato geschrieben werden wird, werden die Menschen noch die Bedeutung Ihrer Haltung im Jahre 2025 würdigen. Dafür können wir Ihnen eigentlich alle nur danken."

Der russische Präsident Wladimir Putin wolle den Westen einschüchtern, sagte Rutte. "Er will uns herausfordern. Aber es wird ihm nicht gelingen. Und unsere Antwort auf seine Umtriebe lautet, die Ukraine nur noch mehr zu unterstützen."

In Münster demonstrierten vor der Verleihung laut Polizei rund 260 Menschen bei Kundgebungen in der Innenstadt. Der Internationale Preis des Westfälischen Friedens ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert.

Mit dem Jugendpreis wurde die Organisation Socio Movens - Giving Europe a Soul ausgezeichnet. Das Jugendnetzwerk mit Wurzeln in Mittel- und Osteuropa vermittelt laut Begründung in internationalen Camps und Projekten "den Geist eines solidarischen, friedlichen Europas".

Bisherige Preisträger waren unter anderen Vaclav Havel, Helmut Kohl, Carla del Ponte, Kofi Annan und die baltischen Staaten.

1. Oktober 2026 15:53

Keine weitere Amtszeit für EKD-Präses Heinrich - Wissing im Gespräch

Frankfurt (KNA) Anna-Nicole Heinrich hat eine weitere Amtszeit als Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ausgeschlossen. Sechs Jahre seien eine lange Zeit gewesen, sagte sie in einem am Donnerstag im Online-Magazin "Die Eule" veröffentlichten Interview. Auch der "Fran ...

Frankfurt (KNA) Anna-Nicole Heinrich hat eine weitere Amtszeit als Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ausgeschlossen. Sechs Jahre seien eine lange Zeit gewesen, sagte sie in einem am Donnerstag im Online-Magazin "Die Eule" veröffentlichten Interview. Auch der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) bestätigte sie die Entscheidung: "Ich habe mein Amt als verlässliches Engagement für eine begrenzte Zeit verstanden", sagte die 30-Jährige.

Als Nachfolger wird der frühere Verkehrsminister und langjährige FDP-Politiker Volker Wissing gehandelt. Nach dem Bruch der Ampelkoalition im November 2024 war der 56-Jährige aus der FDP ausgetreten. Nach FAZ-Informationen soll der Rechtsanwalt im November zunächst von der Landeskirche in seiner pfälzischen Heimat zum EKD-Synodalen gewählt werden. Die Wahl könnte dann im April 2027 erfolgen.

Der Jurist ist auch Organist. Parallel zur Schule absolvierte er eine Ausbildung als nebenamtlicher Kirchenmusiker.

Dass Heinrich nicht erneut antritt, darüber gab es bereits vor Monaten Vermutungen, aber keine Bestätigung. Neben Wissing wurde auch die Präsidentin des Brandenburger Landtags, Ulrike Liedtke (SPD) als mögliche Kandidatin ins Gespräch gebracht.

1. Oktober 2026 14:47

Heine-Preis geht an Autorin Nino Haratischwili

Düsseldorf (KNA) Die Schriftstellerin Nino Haratischwili (43) erhält in diesem Jahr den Heine-Preis der Stadt Düsseldorf. Das teilte die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt am Donnerstag mit. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung soll rund um den Geburtstag Heinrich Heines am 13. Dez ...

Düsseldorf (KNA) Die Schriftstellerin Nino Haratischwili (43) erhält in diesem Jahr den Heine-Preis der Stadt Düsseldorf. Das teilte die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt am Donnerstag mit. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung soll rund um den Geburtstag Heinrich Heines am 13. Dezember überreicht werden. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Haratischwili wurde 1983 in Tiflis geboren und lebt in Hamburg. Die Jury würdigte die Autorin, Dramatikerin und Theaterregisseurin für ein Werk, das persönliche Lebensgeschichten mit gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen Europas verbinde. Haratischwili trete im Sinne Heines für den europäischen Gedanken, Freiheit und Menschenrechte ein. Zugleich mache sie Erfahrungen von Diktatur, Repression und Zensur im postsowjetischen Raum für ein internationales Publikum sichtbar.

Haratischwili erklärte, Heines Vorstellungen von der Gleichheit der Menschen und von Freiheit seien angesichts gegenwärtiger gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen aktueller und zugleich bedrohter denn je. Die Auszeichnung sei für sie eine große Freude und zugleich Verantwortung.

Haratischwili gehört zu den bekanntesten deutschsprachigen Gegenwartsautorinnen. Ihren internationalen Durchbruch erzielte sie mit dem Roman "Das achte Leben (Für Brilka)". Weitere Werke sind "Mein sanfter Zwilling", "Die Katze und der General" und "Das mangelnde Licht". Zuletzt erschienen 2024 "Löwenherzen" und 2025 der Band "Europa, wach auf! Texte und Reden".

Der Heine-Preis wird seit 1972 vergeben. Er zeichnet Persönlichkeiten aus, die sich mit ihrem geistigen Schaffen für Menschenrechte, sozialen und politischen Fortschritt, Völkerverständigung oder die Zusammengehörigkeit der Menschen einsetzen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderen Max Frisch, Elfriede Jelinek, Jürgen Habermas, Amos Oz, Rachel Salamander, Juri Andruchowytsch und David Grossman.

1. Oktober 2026 14:29

Gauck skeptisch bei Regierungsbildung mit Linken in Berlin

Berlin (KNA) Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck zeigt sich skeptisch hinsichtlich einer Regierungsbeteiligung der Linken in Berlin. "Bei der Berliner Linken bin ich mehr aufgeregt, wenn ich mir vorstelle, wie die Sozialdemokraten und die Grünen mit denen jetzt ein Bündnis zusammenbrin ...

Berlin (KNA) Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck zeigt sich skeptisch hinsichtlich einer Regierungsbeteiligung der Linken in Berlin. "Bei der Berliner Linken bin ich mehr aufgeregt, wenn ich mir vorstelle, wie die Sozialdemokraten und die Grünen mit denen jetzt ein Bündnis zusammenbringen sollen", sagte Gauck beim "Spiegel"-Spitzengespräch, wie das Magazin am Donnerstag berichtete. Grund für seine Skepsis seien antisemitische Tendenzen innerhalb der Partei.

Der Altbundespräsident warnte vor antiisraelischen Aktivistennetzwerken, die sich weltweit gebildet hätten und in denen Antisemitismus bei Boykottaufrufen und Demonstrationen gegen Israel billigend in Kauf genommen werde. In Deutschland müsse man da "noch einmal anders hinschauen".

Auch der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, warnte vor zunehmender Judenfeindlichkeit. "Was mich sehr nachdenklich stimmt, ist, wie die Linke in Berlin mit der jüdischen Gemeinschaft umgeht. Wie plötzlich antisemitische Parolen und antisemitisches Verhalten nach vorne gebracht werden", sagte Wilmer am Donnerstag zum Abschluss der Vollversammlung der Bischofskonferenz in Fulda. Die katholische Kirche stehe fest an der Seite der Jüdinnen und Juden in Deutschland.

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