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„WIR WOLLEN MEHR“

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Fastenzeit-Aktion für Familien und Paare

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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Miljan Zivkovic / Shutterstock.com
26.02.2026

Kein Wunschkonzert. Aber ein Weg.

Seit Januar legte Msgr. Peter Schallenberg in seinen Morgenandachten im WDR den Finger in unsere wunden Punkte. Wir rechnen, fordern, fliehen, hoffen auf Lohn - aber immer wieder dieselbe Zumutung: Das Leben ist kein Wunschkonzert. Aber es kann gelingen. Wenn wir aufhören, es gewinnen zu wollen.
© Kathrin Harms / Misereor
26.02.2026

Neues Leben aus alten Teilen

Am Anfang war eine Idee, es brauchte eine Chance: Die Geschichte von zwei Brüdern aus Kamerun zeigt, wie ein ganzes Wohnviertel davon profitiert, wenn so eine Chance gewährt wird. Wie das Bischöfliche Hilfswerk Misereor e.V. dabei ins Spiel kam.
© Stiftung Creative Kirche
24.02.2026

Judith: Wenn 3000 Stimmen Hoffnung, Glauben und Leidenschaft tragen

Die Premiere von Judith und das Wunder der Schöpfung war ein Erlebnis. Kraftvoll. Emotional. 3000 Sängerinnen und Sänger. Mittendrin, überwältigt und im Film zu sehen: Sängerinnen von "Voices of Spirit" aus Langenberg und ihr Chorleiter Roland Orthaus. Er dirigierte die 3000.
© Reinhold Großelohmann / Erzbistum Paderborn
23.02.2026

Gott liebt die Fremden – zwölf Beispiele aus der Bibel in Werl zu erleben

Die Ausstellung „Gott liebt die Fremden“ im Werler Wallfahrtskloster greift das Thema Migration aus biblischer Perspektive auf. Sie lädt dazu ein, über Fremdsein und Begegnung neu nachzudenken.
22.02.2026

Wie Sarah und Jenny Menschen über ihre Musik zusammenbringen

Im Youpax-Film: Wenn die zwei Schwestern ihre Worship-Musik spielen, erleben sie ihren Glauben intensiver. Und auch auf dem Schützenfest entdecken die Musikerinnen christlich gelebte Gemeinschaft.
Sängerinnen und Sänger kommen für das Musical „Judith und das Wunder der Schöpfung“ zu einem großen Chorprojekt zusammen und singen gemeinsam. © Moritz Steegmaier
19.02.2026

Musical „Judith“ steht vor Aufführung in Dortmund: Mut und Freude, die anstecken

Tausende Stimmen, ein Klang des Mutes: Beim Musical „Judith und das Wunder der Schöpfung“ - Premiere ist am Samstag - singen viele Aktive aus dem Erzbistum Paderborn mit und vermitteln Hoffnung und Glauben.

Unsere Nachrichten

© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
24.02.2026

Wenn Berufung und Beruf zusammenkommen

Willkommenstage für 13 neue Lehrerinnen und Lehrer an Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn / Lehrkräfte vernetzen sich
© Deutsche Bischofskonferenz / Marko Orlovic
24.02.2026

Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

Der Bischof von Hildesheim, Dr. Heiner Wilmer SCJ, ist heute (24. Februar 2026) zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt worden. Er folgt auf Bischof Dr. Georg Bätzing und wird die Deutsche Bischofskonferenz in den nächsten sechs Jahren nach außen vertreten.
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
23.02.2026

Nacht der Lichter mit besonderer Atmosphäre

Paderborner Dom füllt sich am 27. Februar 2026 mit Licht und Gesang aus Taizé / viele hundert Teilnehmende zur 24. Nacht der Lichter erwartet
© Stiftung Creative Kirche
22.02.2026

„Judith und das Wunder der Schöpfung“: 3000 Stimmen begeistern

Erzbischof Bentz erlebt Premiere des Musicals, das "in beeindruckender Weise unsere Verantwortung für die Schöpfung auf die Bühne bringt"
© Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn
21.02.2026

Frauen gestalten den Wandel

Frauenfachkonferenz im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
18.02.2026

Weg zu einer „Kultur der Wahrhaftigkeit“

Aschermittwochs-Gottesdienst zu Beginn der Fastenzeit mit Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz im Paderborner Dom / Aschekreuz als Zeichen des Glaubens und der Umkehr

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Glaube in Zeiten des Umbruchs: Pfarrer Daniel Jardzejewski über das, was uns trägt

Daniel Jardzejewski ist Pfarrer in Bad Wünnenberg. Er spricht darüber, wie wir in dieser Zeit die Freude am Losgehen nicht verlieren – und warum es gerade jetzt wichtig ist, den Kern des Glaubens im Blick zu behalten. Es geht um die Frage: Worauf kommt es wirklich an?

Gottesdienst feiern ohne Priester: Wortgottesfeierleiterin in Mantinghausen

Xenia Neisemeier erzählt, was es bedeutet, Gottesdienst ohne Priester zu feiern – und welche Chancen sie in ihrem Dienst sieht: Durch die Wortgottesfeier können andere Lebensrealitäten sichtbar werden, Kirche kann vielfältiger werden und die heilige Messe kann gut ergänzt werden. Gleichzeitig gehört auch die ein oder andere Herausforderung dazu.

Judith und das Wunder der Schöpfung

Was passiert, wenn tausende Menschen ihre Stimmen bündeln und eine biblische Geschichte neu erzählen? Es entsteht mehr als nur Musik. Es entsteht ein Moment, der unter die Haut geht. Eindrücke von der Premiere von „Judith und das Wunder der Schöpfung“ in der Dortmunder Westfalenhalle.

KNA Newsticker

26. Februar 2026 19:41

Bischöfe wollen in Rom Laienpredigt in der Messe beantragen

Würzburg (KNA) Nach dem Willen der Deutschen Bischofskonferenz sollen Frauen und nichtgeweihte Männer künftig in katholischen Messen predigen dürfen. Das gab deren Vorsitzender Heiner Wilmer am Donnerstag in Würzburg bekannt. Man folge damit einem Beschluss der Synodalversammlung von 2023. ...

Würzburg (KNA) Nach dem Willen der Deutschen Bischofskonferenz sollen Frauen und nichtgeweihte Männer künftig in katholischen Messen predigen dürfen. Das gab deren Vorsitzender Heiner Wilmer am Donnerstag in Würzburg bekannt. Man folge damit einem Beschluss der Synodalversammlung von 2023. Die hatte mit Mehrheit auch der Bischöfe beschlossen, dass diese in Rom eine entsprechende Erlaubnis beantragen. Sie soll für qualifizierte Männer und Frauen gelten, die vom jeweiligen Bischof beauftragt wurden.

Die Bischöfe hätten auf ihrer Versammlung nun eine Ordnung des Predigtdienstes beschlossen, sagte der neue Vorsitzende. Dafür wollten sie in Rom um Zustimmung bitten. "Wir haben vereinbart, dass ich dies bei meinem nächsten Besuch in Rom mitnehmen und auch noch einmal vor Ort im Gespräch erläutern und dafür werben werde", so Wilmer. De facto werde die Predigt durch Laien, also Nichtgeweihte, in vielen deutschen Bistümern auch schon praktiziert, erklärte er auf Nachfrage. Natürlich wolle man dabei in Einheit mit der Weltkirche bleiben.

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) begrüßte die Ankündigung der Bischofskonferenz. "Für uns ist das ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer Kirche, in der Frauen und Männer gleichberechtigt Verantwortung in allen Diensten und Ämtern übernehmen", sagte Ulrike Göken-Huismann, stellvertretende kfd-Bundesvorsitzende.

Laien dürfen bisher laut Kirchenrecht nicht in Messen predigen. In Canon 766 heißt es zwar, dass sie zur Predigt zugelassen werden können, "wenn das unter bestimmten Umständen notwendig oder in Einzelfällen als nützlich angeraten ist". Im nächsten Canon wird dies aber eingeschränkt: "Unter den Formen der Predigt ragt die Homilie hervor, die Teil der Liturgie selbst ist und dem Priester oder dem Diakon vorbehalten wird." Damit ist die Predigt in der Messe gemeint. Möglich sind aber jetzt schon Predigten in anderen Gottesdienstformen, etwa in Wortgottesdiensten.

26. Februar 2026 19:29

Bundestag beschließt mehr Rechte für leibliche Väter

Berlin (KNA) Leibliche Väter haben künftig bessere Chancen, auch rechtlich als Vater anerkannt zu werden. Ein entsprechendes Gesetz beschloss der Bundestag am Donnerstagabend. Damit setzte das Parlament ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts um. Das hatte vor rund zwei Jahren in einem Urteil ...

Berlin (KNA) Leibliche Väter haben künftig bessere Chancen, auch rechtlich als Vater anerkannt zu werden. Ein entsprechendes Gesetz beschloss der Bundestag am Donnerstagabend. Damit setzte das Parlament ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts um.

Das hatte vor rund zwei Jahren in einem Urteil eine Stärkung der leiblichen Väter im Recht der Vaterschaftsanfechtung gefordert. Damals ging es um einen Fall aus Sachsen-Anhalt: Ein leiblicher Vater versuchte erfolglos, die vom neuen Lebensgefährten der Mutter anerkannte Vaterschaft anzufechten. Das Bundesverfassungsgericht nahm dies zum Anlass, die alte Rechtslage für verfassungswidrig zu erklären und eine Neuregelung zu fordern.

Der Unionsabgeordnete Ansgar Heveling (CDU) lobte die Reform. Der leibliche Vater müsse ausreichend rechtliche Möglichkeiten haben - und es dürfe keinen Wettlauf um die Vaterschaft geben. Jetzt sei Rechtssicherheit für alle Beteiligten erreicht. Dabei sei das Kindeswohl in den Mittelpunkt gestellt worden.

Der Familienbund der Katholiken betonte dagegen, er hätte sich eine weniger komplexe Regelung gewünscht. Es wäre besser gewesen, wenn eine offenere Interessenabwägung ermöglicht worden wäre, um den Fachgerichten eine kindeswohlorientierte Lösung im Einzelfall zu ermöglichen. Es bleibe abzuwarten, wie sich das den Familiengerichten vorgegebene neue Prüfungsschema in der Praxis bewähre.

26. Februar 2026 18:49

Berliner Gemäldegalerie digitalisiert mehr als 1.100 Werke neu

Berlin (KNA) Ob Dürer, Rembrandt oder Rubens: Die Gemäldegalerie in Berlin hat mehr als 1.100 Kunstwerke hochauflösend neu digitalisiert. Das kostenfreie Internetportal mit dem Namen "Canvas Legens" ist nun online aufrufbar. Das teilte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz am Donnerstagabend ...

Berlin (KNA) Ob Dürer, Rembrandt oder Rubens: Die Gemäldegalerie in Berlin hat mehr als 1.100 Kunstwerke hochauflösend neu digitalisiert. Das kostenfreie Internetportal mit dem Namen "Canvas Legens" ist nun online aufrufbar. Das teilte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz am Donnerstagabend bei ihrem Jahresempfang in Berlin mit.

Eine spezielle Kamera habe Zentimeter um Zentimeter eines Gemäldes abfotografiert. Auf diese Weise seien Hunderte Bilder entstanden, die dann wieder zusammengesetzt worden seien. Durch eine ultrahohe Auflösung könnten Besucher der Website bis in kleinste Details der Werke hineinzoomen. Auch einzelne Pinselstriche sollen so zu sehen sein.

Durch die Digitalisierung will die Gemäldegalerie ihre Sammlung möglichst vielen Menschen zugänglich machen. Die Wirkung eines echten, originalen Gemäldes könne das Portal aber nicht ersetzen, hieß es bei der Vorstellung.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Google Arts and Culture verwirklicht. Der Onlinedienst der US-Firma arbeitet mit verschiedenen Kultureinrichtungen im Bereich der digitalen Präsentation von Kunstwerken zusammen.

26. Februar 2026 18:10

Deutschlands ältester Priester ist jetzt 110 - Segen vom Papst

Eichenzell (KNA) Er erhielt Glückwünsche vom Papst, vom Bundespräsidenten und vom Bundeskanzler: Deutschlands ältester Priester Bruno Kant hat am Donnerstag im nordhessischen Eichenzell seinen 110. Geburtstag gefeiert. Der Fuldaer Bischof Michael Gerber gratulierte ihm bei einer Feierstunde ...

Eichenzell (KNA) Er erhielt Glückwünsche vom Papst, vom Bundespräsidenten und vom Bundeskanzler: Deutschlands ältester Priester Bruno Kant hat am Donnerstag im nordhessischen Eichenzell seinen 110. Geburtstag gefeiert. Der Fuldaer Bischof Michael Gerber gratulierte ihm bei einer Feierstunde persönlich, wie das Bistum berichtete.

"Mit Freude habe ich erfahren, dass Sie am 26. Februar Ihren 110. Geburtstag begehen dürfen, und übermittle Ihnen hierzu meine herzlichen Glück- und Segenswünsche", schrieb Papst Leo XIV. dem hochbetagten Geistlichen. Dankbar für Kants "langjährigen treuen und hingebungsvollen priesterlichen Dienst" schließe der Papst den Hessen in sein Gebet ein und erteile ihm sowie allen, die ihm nahestehen, den apostolischen Segen.

Kant zeigte sich den Angaben zufolge über die Glück- und Segenswünsche aus dem Vatikan ebenso überrascht wie erfreut. Zunächst habe er es kaum glauben können, dann habe er sich sehr darüber gefreut, so das Bistum. Glückwunschschreiben erreichten ihn außerdem von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz.

Bis zu seinem 102. Lebensjahr half Bruno Kant noch im aktiven Seelsorgedienst mit. "Durch das Beten bleibe ich jung", hatte Kant im November dem Portal katholisch.de gesagt. Er bete täglich, lese in seinem Brevier, dem Gebetsbuch für katholische Priester - und löse Sudoku-Rätsel. "Ich hatte immer einen starken Glauben." Zugleich frage er sich immer noch, warum "der liebe Gott so viel Unsinn, Unglück und Bosheit in der Welt zulassen kann". Betreut wird der 1916 geborene Geistliche von seiner Familie und einer Pflegerin.

Kant gehört zu den ältesten Menschen in Deutschland. Staatsoberhaupt Steinmeier hat in diesem Jahr bereits zwei anderen Männern ebenso wie zwei Frauen gratuliert, die noch älter sind, wie das Bundespräsidialamt in Berlin auf Anfrage mitteilte.

26. Februar 2026 18:03

DuMont übernimmt "Kölnische Rundschau" - Kritik von Gewerkschaften

Köln (KNA) Der Kölner Verlag DuMont übernimmt die Herausgeberschaft der Zeitung "Kölnische Rundschau". Der Verlag des "Kölner Stadt-Anzeigers" wird damit auch die redaktionelle Verantwortung des Blattes innehaben, wie DuMont am Donnerstag mitteilte. Nach Angaben der Gesellschaft war die "Ru ...

Köln (KNA) Der Kölner Verlag DuMont übernimmt die Herausgeberschaft der Zeitung "Kölnische Rundschau". Der Verlag des "Kölner Stadt-Anzeigers" wird damit auch die redaktionelle Verantwortung des Blattes innehaben, wie DuMont am Donnerstag mitteilte. Nach Angaben der Gesellschaft war die "Rundschau" für den bisherigen Herausgeber, den Heinen-Verlag, nicht mehr wirtschaftlich. Dessen Herausgeberschaft ende am 31. März.

"Rundschau" und "Stadt-Anzeiger" gehen nach Verlagsangaben bereits seit 1998 gemeinsame Wege. Bislang habe DuMont die Verlagsaktivitäten betreut, während der redaktionelle Teil von Heinen getragen wurde. Um die seit rund 80 Jahren existierende "Rundschau" langfristig und eigenständig zu erhalten, werde die Tageszeitung in die regionale Struktur der Dachmarke Kölner Stadt-Anzeiger Medien eingebunden. Zu den DuMont-Produkten gehört unter anderem auch der Boulevard-Titel "Express".

Ziel von DuMont sei es, das Produkt in Print und digital weiterzuführen. Neben der Zeitung werden demnach auch die Heinen-Anteile an der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft übernommen, die den Großteil der lokalen Inhalte beider Zeitungen produziere.

DuMont-CEO Christoph Bauer betonte, die "Rundschau" sei eine wichtige Stimme in der Region. "Wir stellen jetzt die Strukturen bereit, damit sie ihre publizistische Rolle auch in Zukunft stark und erfolgreich wahrnehmen kann." Innerhalb der Stadt-Anzeiger Medien sei dafür etwa ein eigener Chefredakteur für die "Rundschau" vorgesehen.

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (DJU) in der Gewerkschaft Verdi übte Kritik an den Plänen. Bis Ende März sollen laut DJU 50 Stellen der "Kölnischen Rundschau" gestrichen werden. "Die Kaltblütigkeit der Geschäftsführung von DuMont und des ehemaligen BDZV-Präsidenten Helmut Heinen ist erschreckend", so DJU-Covorsitzender Lars Hansen. Zudem befürchte man ein Ende der Eigenständigkeit der Zeitung.

DuMont wies die Vorwürfe auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) zurück. Es würden keine Kündigungen durch den neuen Verlag ausgesprochen. Vielmehr verwies eine Sprecherin auf neue digitale Projekte im Verbreitungsgebiet, die insgesamt rund 30 neue Stellen schaffen sollen.

Der Deutsche Journalisten-Verband NRW hat indes ebenfalls Bedenken. Laut dem Landesverband würden durch eine Schließung der "Rundschau" mindestens 30 Journalisten ihren Job verlieren. "Das ist nicht nur für die Kolleg:innen, die quasi über Nacht ihre Lebensgrundlage verlieren, ein schwerer Schlag, sondern auch für die Medienmetropole und Millionenstadt Köln", sagte Andrea Hansen, Vorsitzende des DJV-NRW. Der Verband appellierte an DuMont, seiner publizistischen Verantwortung gerecht zu werden und eine zweite unabhängige Lokalredaktion zu erhalten. Auch den Heinen-Verlag erinnerte der DJV an seine Verantwortung für die Mitarbeiter.

26. Februar 2026 17:19

Einigung bei Krankenhausreform zwischen Bund und Ländern

Berlin (KNA) Bei der Reform der Krankenhausreform haben sich Bund und Länder auf einen Kompromiss geeinigt. Das geht aus einem Papier hervor, das der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vorliegt. Zuerst hatte Table.Media über die Einigung berichtet. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken ( ...

Berlin (KNA) Bei der Reform der Krankenhausreform haben sich Bund und Länder auf einen Kompromiss geeinigt. Das geht aus einem Papier hervor, das der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vorliegt. Zuerst hatte Table.Media über die Einigung berichtet. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) bestätigte am Donnerstagabend den Kompromiss und kündigte eine rasche Umsetzung an.

"Mit der erzielten Einigung für die Anpassung kann die Krankenhausreform nun vor Ort umgesetzt werden. Es hat sich gelohnt, auch die Länder in den letzten Tagen und Wochen eng in die Abstimmungen einzubinden", sagte Warken der "Rheinischen Post".

Die grundsätzlichen Ziele blieben dabei unberührt: mehr Spezialisierung, mehr Bündelung von Kapazitäten und eine Erhöhung der Behandlungsqualität. "Auf der anderen Seite erwarten die Menschen die Sicherstellung einer Grund- und Notfallversorgung auch in ländlichen Regionen", betonte Warken.

Die Bundesregierung hatte die Anpassung der Krankenhausreform im vergangenen Herbst nach langem Tauziehen auf den Weg gebracht. Eine erste Reform hatte der damalige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gegen den Willen zahlreicher Akteure im Gesundheitswesen durchgesetzt. Auch an Warkens Reformplänen gab es zunächst viel Kritik.

Dem Einigungspapier zufolge gibt es nun unter anderem einen Kompromiss bei der Zuteilung der geplanten Leistungsgruppen. Diese geben an, welche spezialisierten Leistungen am jeweiligen Klinikstandort erbracht werden. So soll diese Zuweisung bis Jahresende ohne Rücksprache mit den Krankenkassen möglich sein. Auch soll es bei der Leistungsgruppenzuweisung länger Ausnahmeregelungen für Krankenhäuser geben, die Qualitätskriterien nicht erfüllen. Die Definitionen, welche Kriterien für ein Fachkrankenhaus gelten, sollen noch ausgearbeitet werden und erst ab 2030 greifen.

Ziele der ursprünglichen Reform sind eine Qualitätssteigerung und Spezialisierung der Krankenhäuser. Dazu sollen jedem Krankenhaus bestimmte Fachgebiete zugewiesen werden. Dafür müssen die Kliniken Kriterien erfüllen, etwa eine gewisse Zahl an Fachärztinnen und -ärzten, eine Mindestmenge an Behandlungen und entsprechende Technikausstattung. Zudem soll ein neues Vergütungssystem dazu beitragen, Fehlanreize für medizinisch unnötige Operationen abzubauen.

Die Länder hatten immer wieder für mehr Flexibilität bei den Anforderungen plädiert, um insbesondere Krankenhäuser in ländlichen Regionen erhalten zu können. Die Krankenkassen drängen demgegenüber auf strenge Vorgaben, um Einsparungs- und Spezialisierungsziele einhalten zu können.

Aus Sicht des Katholischen Krankenhausverbands ist mit dem Kompromiss wenig erreicht. Zwar sei der politische Streit gelöst, aber substanziell leichter werde die Umsetzung der Krankenhausreform in der Praxis nicht. "Vor allem bei der Finanzierung müssen die Kliniken nun ein neues System im Blindflug einführen. Dabei ist schon jetzt klar: Die Vorhaltevergütung hält nicht, was sie verspricht, nämlich die Kliniken aus dem ökonomischen Hamsterrad zu befreien und die flächendeckende Versorgung zu sichern", sagte Geschäftsführerin Bernadette Rümmelin der KNA.

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Mit dem neuen „Erzbistumsfinder“ sehen Sie die Vielfalt aller katholischer Einrichtungen im Erzbistum Paderborn auf einen Blick – ob Pfarrbüros, Kirchen, Jugendstätten, Schulen, Bildungshäuser, Bibliotheken, Beratungszentren, Krankenhäuser, Orden und Konvente oder Kunst- und Kulturstätten – immer samt Kontaktmöglichkeiten.

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