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Amtssitzwechsel 2026 - MITTEN UNTER EUCH.

Erzbischof Bentz eine Woche mitten in der Region · Witten, Hagen, Herne und Umgebung · 21.–27. September 2026

 

© Hans Blossey / luftbild-blossey.de
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung



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Gute Gründe für jeden Monat

 

 

Zum Impuls

© Erzbistum Paderborn
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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Sonja Funke / Erzbistum Paderborn
18.09.2026

Mysterienspiele Kleinenberg: Ganz viel Menschliches trifft auf ganz viel Göttliches

Mitgehen und über acht Szenen das Leben Marias und Jesu erspüren, das ermöglichen die Mysterienspiele in Kleinenberg. Wie kleine Details und große Bilder den Glauben erfahrbar machen. Eine Reportage.
© Sonja Funke / Erzbistum Paderborn
18.09.2026

„Es ist ergreifend, das zu erleben!“

"Es ist ein Privileg, die Kleinenberger Mysterienspiele zu organisieren", sagt Nina-Maria Mehring. Im Video erzählen die Chefin der Aufführung sowie Darstellende und Besucherinnen der Kleinenberger Mysterienspiele, was sie besonders bewegt.
© Stadt Bochum, Bildarchiv
17.09.2026

Katholikentag 2028 in Paderborn: Nicht der erste im Bistumsgebiet

Der Deutsche Katholikentag 2028 ist der erste in Paderborn, aber nicht im Bistumsgebiet. Zuletzt fand das Glaubensfest hier 1949 statt: in Bochum, das damals dazugehörte. Unsere Archivalie des Monats September 2026 erzählt von besonderen Mühen vier Jahre nach dem Kriegsende.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
15.09.2026

Freundschaft ist heilig

Ein Freundeskreis aus über 250 Mitgliedern kümmert sich um St. Alexander in Schmallenberg.
Diözesanjugendpfarrer Tobias Hasselmeyer und YOUPAX-Redakteur Tobias Schulte sprechen im Fort Fun Abenteurland über den Freizeitpark als Bild für das Leben. © YOUPAX
Diözesanjugendpfarrer Tobias Hasselmeyer und YOUPAX-Redakteur Tobias Schulte sprechen im Fort Fun Abenteurland über den Freizeitpark als Bild für das Leben.
14.09.2026

Im Freizeitpark etwas über Gott und das Leben lernen?

Sich etwas trauen, Mut, warten und dazugehören - all das erlebt man an einem Tag im Fort Fun.
© Jasmin Lobert / Erzbistum Paderborn
10.09.2026

„Mit Gott den Anfang, mit Gott das Ende! Alles mit Gott! Alles für Gott!“

Seit 100 Jahren ist das Kloster Maria Himmelfahrt ein Ort des Gebets. Einst lebten hier Schwestern des Klarissenordens, heute führt die Gemeinschaft der Seligpreisungen ihre Tradition weiter – und schenkt den alten Mauern neues Leben.

Unsere Nachrichten

© Archiv-Foto: Erzbistum Paderborn / Gerd Vieler
18.09.2026

Segenswünsche zum 30. Bischofsweihejubiläum gehen nach München und Fulda

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz gratuliert zwei ehemaligen Paderborner Weihbischöfen / Erzbischof Reinhard Kardinal Marx und Bischof Heinz Josef Algermissen vor 30 Jahren in Paderborn zum Bischof geweiht
© LuckyNova / Shutterstock.com
18.09.2026

Pfarrer i. R. Geistlicher Rat Wilhelm Klur verstorben

Das Erzbistum Paderborn trauert um Pfarrer i. R. Geistlicher Rat Wilhelm Klur. Er starb am Montag, dem 14. September 2026.
© Matthias König / Erzbistum Paderborn
17.09.2026

Acht neue mundus-Freiwillige im Erzbistum Paderborn

Acht junge Menschen aus Lateinamerika lernen für ein Jahr das Leben und die Kirche in Deutschland kennen. Weihbischof Matthias König begrüßte sie in Paderborn.
© cpd/Tanja Münnich
17.09.2026

Caritas und Krankenhäuser fordern verlässliche Bedingungen für Gesundheitsversorgung

Sozialpolitische Wanderung bringt Politik und Praxis zwischen Gütersloh und Wiedenbrück ins Gespräch
© Hans Blossey / luftbild-blossey.de
16.09.2026

Nordische Bischofskonferenz tagt in Paderborn

Die Nordische Bischofskonferenz (NBK) kommt vom 21. bis 25. September auf Einladung des Erzbistums Paderborn und des Bonifatiuswerkes in Paderborn zu ihrer Vollversammlung zusammen
© Anna-Sophie Meyer / Erzbistum Paderborn
15.09.2026

Für Menschen berufen

Vier Menschen aus dem Erzbistum Paderborn bereiten sich auf ihre Sendung zum Dienst in der Kirche vor.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Kleinenberger Mysterienspiele

Die Mysterienspiele in Kleinenberg wollen so Ereignisse aus dem Leben Mariens, der Mutter Gottes, darstellen. Ein ganzes Dorf ist auf den Beinen, um eine 2.000 Jahre alte Geschichte zu erzählen.

Glaube, Tanz und Trommeln: So feiert die afrikanische Gemeinde in Bielefeld ihr Gemeindefest

Wie feiert die afrikanische Gemeinde in Bielefeld Gottesdienst? Beim Gemeindefest der afrikanischen Gemeinde in der Kirche Christkönig erleben wir einen Gottesdienst voller Musik, Gesang, Bewegung, Gebet und Gemeinschaft.

Schulstart mit Erzbischof Bentz an der Marienschule in Lippstadt

Gott schenkt uns Hoffnung. Gott gibt uns Mut im Leben. Gott schenkt uns Freude.“ Gründe wie diese, auf Gott zu vertrauen, gibt es viele. An ihrem dritten Schultag an der weiterführenden Schule haben rund 90 Marienschülerinnen und -schüler der fünften Jahrgangsstufe jetzt Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz empfangen.

Veranstaltungen im Erzbistum Paderborn

KNA Newsticker

20. September 2026 07:32

Psychologin: Selfcare ist nicht Wellness - sondern der Zahnarztbesuch

Graz/Neuss (KNA) Selbstfürsorge muss nach Worten einer Psychologin nicht unbedingt Spaß machen: "Das kann bedeuten, Vorsorgetermine beim Arzt wahrzunehmen oder rechtzeitig ins Bett zu gehen", sagte Fee Kalter im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Gemeinsam mit Nese Oktay ...

Graz/Neuss (KNA) Selbstfürsorge muss nach Worten einer Psychologin nicht unbedingt Spaß machen: "Das kann bedeuten, Vorsorgetermine beim Arzt wahrzunehmen oder rechtzeitig ins Bett zu gehen", sagte Fee Kalter im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Gemeinsam mit Nese Oktay-Gür hat sie das Buch "Nicht immer alles geben" veröffentlicht; beide sind Gründerinnen der "NAP!"-GmbH für gesunde Arbeitskultur. Zum Zahnarzt zu gehen, ermögliche ein gesundes Leben und Älterwerden - auch wenn man sich selten darauf freue.

Wer diesen Perspektivwechsel zulasse, finde auch wieder mehr Kontakt zu sich selbst, fügte Kalter hinzu. "Wenn Selbstfürsorge dagegen zu einem Programm wird, zu einer Optimierungsaufgabe, dann koppelt man es wiederum an den Wert, den man sich selbst zuschreibt." Betroffene hätten oft das Gefühl, sich Ruhepausen oder einen Spa-Besuch erst verdienen zu müssen: "Der Selbstwert baut bei ihnen häufig auf nur einer Säule auf - nämlich dem Erbringen von Leistung."

Ein anderer wichtiger Aspekt sei, Dinge einfach aus Freude zu tun, ohne ein messbares Ziel oder den Anspruch, etwas besonders gut zu machen. "Dazu gehört auch, sich den Raum für Langeweile zu geben. Sich den Raum zu geben, die Zeit, die gerade verstreicht, einmal als Lücke wahrzunehmen und sich nicht selbst sofort mit Instagram und Co. zu beschallen." Auf den Sozialen Plattformen sehe man schließlich sofort wieder, wie toll anderen Leuten vermeintlich alles gelinge, warnte die Autorin.

Oktay-Gür beobachtet, dass Menschen sich mitunter auch von Tracking-Apps irritieren lassen. So habe eine Ratsuchende ihr berichtet, dass sie laut ihrer Fitness-Uhr häufig aufwache, also offenbar eine Schlafstörung habe. Auf Nachfrage habe sich herausgestellt, dass die Frau selbst das Gefühl hatte, gut zu schlafen. "Manchmal lohnt sich daher die Frage, was wir mit diesem Wissen eigentlich machen, mit dieser Selbstanalyse."

Viele Menschen hätten inzwischen den Anspruch, alles zu optimieren: aufmerksamer zu sein, mehr Freundinnen und Freunde zu treffen, sich "perfekt" zu ernähren. "Häufig belastet dann vor allem die Erkenntnis, dass all das nicht gelingt", sagte Oktay-Gür.

20. September 2026 07:17

Psychologin: Pflege von Demenzkranken kann niemand allein stemmen

München (KNA) Pflegende Angehörige von Demenzerkrankten sollten offen für Unterstützung sein: Dazu rät die Münchner Psychologin Barbara Romero. Dies sei wichtig, um auch die eigene mentale Gesundheit zu schützen. Romero befasst sich seit Jahrzehnten mit dem Umgang mit Demenzerkrankten und ...

München (KNA) Pflegende Angehörige von Demenzerkrankten sollten offen für Unterstützung sein: Dazu rät die Münchner Psychologin Barbara Romero. Dies sei wichtig, um auch die eigene mentale Gesundheit zu schützen.

Romero befasst sich seit Jahrzehnten mit dem Umgang mit Demenzerkrankten und empfiehlt Angehörigen konkret: "Nicht als Alleinunterhalter auftreten, sondern je nach Situation Tagesstätte, Einzelbetreuung, Familie oder zusätzliche Unterstützung in Anspruch nehmen." Das sei eine Win-Win-Situation: Angehörige könnten sich auch einmal erholen, die erkrankte Person erlebe ebenfalls etwas.

Für Angehörige sei es eine Herausforderung, zu lernen, wie viel Hilfe die erkrankte Person braucht - und auszubalancieren, wie viel Verantwortung sie tragen und wo sie sich Freiheiten nehmen können. Sie müssten nicht alles übernehmen, betont Romero. Sondern: "Sie haben die Verantwortung, soweit der Kranke sie nicht selbst tragen kann."

Dazu gehöre auch, sich frühzeitig um eine etwaige Heimaufnahme zu kümmern. Das würden viele Angehörige beiseiteschieben, die sich verpflichtet fühlen, die betroffene Person bis zum Lebensende zu Hause wohnen zu lassen. Doch: "Besser jetzt, in der Hoffnung, dass sie es nicht brauchen", sagt die Psychologin. "Sonst sind die Notlösungen oft drastisch schlecht."

20. September 2026 06:30

Sozialpfarrer Franz Meurer geht im Oktober in den Ruhestand

Köln (KNA) Der deutschlandweit bekannte Sozialpfarrer Franz Meurer geht im Oktober in den Ruhestand. Seit mehr als drei Jahrzehnten setzt sich der Kölner Priester für Benachteiligte, den Dialog zwischen den Religionen und eine Öffnung der katholischen Kirche ein. Am 1. Oktober, seinem 75. Ge ...

Köln (KNA) Der deutschlandweit bekannte Sozialpfarrer Franz Meurer geht im Oktober in den Ruhestand. Seit mehr als drei Jahrzehnten setzt sich der Kölner Priester für Benachteiligte, den Dialog zwischen den Religionen und eine Öffnung der katholischen Kirche ein. Am 1. Oktober, seinem 75. Geburtstag, gibt Meurer sein Amt in der Kirchengemeinde Höhenberg und Vingst ab.

Für sein gesellschaftliches Engagement wurde Meurer vielfach ausgezeichnet. Er erhielt unter anderem den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen, den Georg-Leber-Preis für Zivilcourage und vor Kurzem die Mevlüde-Genç-Medaille des Landes Nordrhein-Westfalen. Er ist seit 1968 in der CDU und dort Mitglied der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA).

Meurer hat mehrere Bücher geschrieben. Zuletzt erschien 2024 "Brandmeister Gottes. Für eine Kirche, die nicht lange fackelt". Weitere Bücher verfasste er unter anderem mit den Kabarettisten Jürgen Becker und Martin Stankowski, dem SPD-Politiker Jochen Ott und dem Historiker Peter Sprong.

Privat lebt Meurer bescheiden. Er kauft seine Kleidung in der Kleiderkammer, ist seit 20 Jahren nicht geflogen, fährt fast überall mit dem Fahrrad hin, schreibt seine Bücher mit der Schreibmaschine und hat kein Handy. Zu seinem Abschiedsgottesdienst am 30. August in der Kölner Kirche Sankt Theodor kamen beinahe tausend Menschen.

Den Ruhestand wird der Geistliche in einem Seniorenstift in Köln verbringen, wie er der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sagte. Von dort aus wird er weiter zivilgesellschaftlich aktiv sein. "Gott hat nur unsere Hände, unsere Augen, unseren Mund und unseren Geist, um auf der Erde etwas zu verändern. Gott braucht uns. Also tue ich alles, was mir möglich ist", so der Pfarrer.

20. September 2026 03:03

Kinderbeauftragte Wulf: Müssen Kinder ernst nehmen

Berlin (KNA) Für die Kinderbeauftragte der Bundesregierung, Mareike Lotte Wulf (CDU), brauchen Kinder mehr Mitsprachemöglichkeiten. "Kinder sind die Erwachsenen von morgen, die Zukunft gehört ihnen - aber noch viel zu selten haben sie die Möglichkeit, diese Zukunft aktiv mitzugestalten", sag ...

Berlin (KNA) Für die Kinderbeauftragte der Bundesregierung, Mareike Lotte Wulf (CDU), brauchen Kinder mehr Mitsprachemöglichkeiten. "Kinder sind die Erwachsenen von morgen, die Zukunft gehört ihnen - aber noch viel zu selten haben sie die Möglichkeit, diese Zukunft aktiv mitzugestalten", sagte Wulf der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) anlässlich des Weltkindertags am Sonntag. Wulf ist als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesbildungsministerium zusätzlich seit Ende 2025 Kinderchancen-Koordinatorin.

Kinder und Jugendliche sollten ernst genommen, angehört und beteiligt werden, nicht nur am Weltkindertag, so Wulf weiter. "Gerade in einer Zeit globaler Krisen und veränderter Lebenswelten ist es besonders wichtig, die Interessen von Kindern und Jugendlichen im Blick zu haben und ihnen eine starke Stimme zu geben", sagte die CDU-Politikerin. Alle Kinder verdienten gleiche Chancen und dass ihre Rechte als eigenständige Persönlichkeiten beachtet würden.

20. September 2026 03:00

Unicef: Kinder wünschen sich mehr Sicherheit und faire Bildung

Berlin (KNA) Mehr Schutz, faire Bildung und mehr Mitsprache wünschen sich Kinder in Deutschland laut Aussage des Deutschen Kinderhilfswerks und Unicef. Zum Weltkindertag appellieren die beiden Hilfswerke am Sonntag an Politik und Gesellschaft, Deutschland in gemeinsamer Verantwortung kinderfreu ...

Berlin (KNA) Mehr Schutz, faire Bildung und mehr Mitsprache wünschen sich Kinder in Deutschland laut Aussage des Deutschen Kinderhilfswerks und Unicef. Zum Weltkindertag appellieren die beiden Hilfswerke am Sonntag an Politik und Gesellschaft, Deutschland in gemeinsamer Verantwortung kinderfreundlicher und damit zukunftsfest zu machen.

"Leider werden Kinderinteressen in Deutschland an zu vielen Stellen ausgeblendet, obwohl sie als ein vorrangiger Gesichtspunkt ins Zentrum politischen Handelns gehören", bedauerte der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerks, Holger Hofmann. Er forderte die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz, damit das Wohl der Kinder bei allen staatlichen Maßnahmen und Entscheidungen ausreichend Berücksichtigung finde.

Der Geschäftsführer von Unicef Deutschland, Christian Schneider, erinnerte daran, dass Kinder gute Rahmenbedingungen wie eine schützende Umgebung, materielle Sicherheit und Unterstützung beim Lernen bräuchten. Dies gilt aus Sicht der beiden Hilfswerke on- und offline.

20. September 2026 02:30

Fasten und beten - Juden feiern Versöhnungstag Jom Kippur

Bonn (KNA) Jüdinnen und Juden begehen von diesem Sonntagabend an ihren höchsten Feiertag Jom Kippur. Es ist ein strenger Fast- und Ruhetag, den zahlreiche Jüdinnen und Juden einhalten. Er dauert bis Montag. Neben Essen und Trinken sollen unter anderem sexuelle Kontakte vermieden werden. Am Ve ...

Bonn (KNA) Jüdinnen und Juden begehen von diesem Sonntagabend an ihren höchsten Feiertag Jom Kippur. Es ist ein strenger Fast- und Ruhetag, den zahlreiche Jüdinnen und Juden einhalten. Er dauert bis Montag. Neben Essen und Trinken sollen unter anderem sexuelle Kontakte vermieden werden. Am Versöhnungstag kleiden sich viele Menschen weiß und tragen keine Lederschuhe.

Um eine Vergebung der gegen Gott gerichteten Sünden zu erhalten, sollen vor Jom Kippur zwischenmenschliche Verfehlungen ins Reine gebracht werden. Daher sind die zehn Tage vor dem Feiertag - und nach dem Neujahrsfest Rosch Haschana - von Buße geprägt.

Nach der Überlieferung ist es die Zeit, in der durch Umkehr für Sünden gesühnt und das Urteil über den Eintrag in das "Buch des Lebens" positiv beeinflusst werden kann. In den Synagogen werden besondere Gebete gesprochen. Mit dem Ausgang von Jom Kippur beginnen bereits die Vorbereitungen für das Laubhüttenfest (Sukkot), das am Abend des 25. September startet und bis zum 2. Oktober dauert.

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