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Erstkommunion 2026

 

Entdecken, verstehen, feiern

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50 Wege nach Ostern - der Osterbegleiter von YOUPAX
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Katholikentag 2026 in Würzburg

Infos zu Anmeldung und Kartenkauf

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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Studie zum Missbrauch veröffentlicht

Die Universität Paderborn hat die Studie zum Missbrauch im Erzbistum Paderborn veröffentlicht. Sie trägt den Titel „Sexuelle Gewalt an Minderjährigen im Erzbistum Paderborn. Eine historische Untersuchung (1941–2002)“. Alle Informationen zur Studie sowie zur Aufarbeitung im Erzbistum Paderborn sind auf den Themenseiten gebündelt zusammengestellt.

Unsere Nachrichten

© Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
14.04.2026

Geschichte zum Anfassen im Erzbistumsarchiv Paderborn

Bundesweiter „Tag der Archive“: Archivalien und Vorträge locken zahlreiche Besucherinnen und Besucher ins Paderborner Erzbistumsarchiv
© Matthias König
13.04.2026

Schwester Anna-Maria Blum als Priorin der Karmelitinnen in Witten wiedergewählt

Schwester Anna-Maria Blum bleibt Priorin des Karmelitinnenklosters „Auf der Klippe“ in Witten. Die Ordensgemeinschaft bestätigte sie bei der turnusmäßigen Wahl am 13. April 2026 für eine weitere Amtszeit von drei Jahren im Amt
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
13.04.2026

Erzbistum Paderborn trauert um Bischof Leo Nowak

Emeritierter Bischof von Magdeburg verstarb am Sonntag / Enge Verbundenheit zwischen den Bistümern Paderborn und Magdeburg / Erzbischof Dr. Bentz würdigt verstorbenen Bischof
© Archiv-Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
11.04.2026

Bischof Dieter Stöckler vollendet 90. Lebensjahr

Erzbischof Dr. Bentz und Weihbischof König senden Segenswünsche an den aus dem Erzbistum stammenden Bischof nach Argentinien
© Pfarrgemeinde Giershagen
10.04.2026

Pferdeprozession im 300. Jubiläumsjahr

Einzigartiges Brauchtum wird seit 300 Jahren in Giershagen lebendig gehalten / Weihbischof Hubert Berenbrinker feiert Pontifikalamt am 19. April 2026
© Claudia Schwarz / Kommende Dortmund
09.04.2026

Gerechte Gesellschaft denken und gestalten

Theologische Fakultät Paderborn und Kommende Dortmund planen wegweisende Kooperation zur Profilierung der Sozialethik

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Schöpfungsgeschichte einfach erklärt: Wie hat Gott die Welt erschaffen?

Was ist die Schöpfungsgeschichte? Wie hat Gott die Welt erschaffen? Und was bedeutet das für uns heute? Dieses Video erklärt die biblische Schöpfungsgeschichte einfach und verständlich – für Kinder und für alle, die mehr über die Erschaffung der Welt erfahren möchten.

Gehorsam gegenüber Gott?!

Von wem lässt du dir was sagen? Auf wen hörst du? Eine Facette des Glaubens an Gott ist der Gehorsam gegenüber ihm. Doch: Gehorsam – das klingt nach Fremdbestimmung und Zwang. Wie passen Glaube und Gehorsam zusammen? Was bedeutet es, Gott gehorsam zu sein? Eine Spur dahin finden Diözesanjugendseelsorger Tobias und YOUPAX-Redakteur Tobi in ihrem Glaubenstalk bei einer ganz alltäglichen Situation: im Restaurant.

Was bedeutet es, ein Jünger Jesu zu sein?

Adrian Tentscher engagiert sich als Teamer bei der Jüngerschaftsschule „Follow Me!“. Wie kann er durch den Austausch seinen Glauben vertiefen?

KNA Newsticker

15. April 2026 08:54

Strack-Zimmermann: Trump schadet sich und USA mit Papst-Kritik

Brüssel (KNA) Die Angriffe von US-Präsident Donald Trump auf Papst Leo XIV. schaden nach Ansicht der FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann ihm selbst. Seinem Land und vor allem seiner Administration im Weißen Haus habe er einen Bärendienst erwiesen, sagte die Europaabgeordnete der Ka ...

Brüssel (KNA) Die Angriffe von US-Präsident Donald Trump auf Papst Leo XIV. schaden nach Ansicht der FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann ihm selbst. Seinem Land und vor allem seiner Administration im Weißen Haus habe er einen Bärendienst erwiesen, sagte die Europaabgeordnete der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Mittwoch in Brüssel. "Er verliert damit auch diejenigen, die sehr konservativ und eigentlich an seiner Seite sind."

Trump habe offenbar nicht verstanden, welche Dimension ein solcher Frontalangriff auf das Oberhaupt der katholischen Kirche habe, sagte Strack-Zimmermann. Christen in aller Welt, aber auch andere Religionsgemeinschaften reagierten "hochempfindlich, weil er sich gegen etwas Sakrosanktes richtet", gegen etwas Heiliges. Das betreffe nicht nur Katholiken, sondern sei eine generelle Frage des Respekts auch Menschen jüdischen und muslimischen Glaubens gegenüber. "Denn wenn der US-Präsident so unterirdisch mit dem Papst umgeht, wie verhält er sich dann demnächst anderen Religionen gegenüber?"

Kritisch äußerte sich die Verteidigungspolitikerin und Katholikin auch zu einem inzwischen gelöschten KI-Bild Trumps. Es zeigte ihn als jesusähnliche, lichtumstrahlte Figur, die einem kranken Mann die Hand auflegt. Das Bild hatte vielfach für Empörung gesorgt. Laut Strack-Zimmermann lässt sich der Schaden nicht mehr rückgängig machen: "Den Geist, den er aus der Flasche gelassen hat, wird er nicht mehr einfangen."

Am Wochenende hatte Trump den Papst auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social unter anderem als "schwach" gegenüber Kriminalität und eine "Katastrophe" in der Außenpolitik bezeichnet, nachdem das Kirchenoberhaupt den Angriff der USA und Israels auf den Iran als "wahrlich inakzeptabel" verurteilt hatte. Auch in den vergangenen Tagen folgten Spannungen zwischen Trump und dem aus den USA stammenden Papst Leo XIV.

15. April 2026 08:54

Malteser behandeln mehr Menschen ohne Krankenversicherung

Köln (KNA) Die Malteser haben im vergangenen Jahr mehr Menschen ohne Krankenversicherung akut behandelt. Die Zahl der Betroffenen stieg bundesweit um fast zehn Prozent, wie die Organisation am Mittwoch in Köln mitteilte. Insgesamt rund 17.900 Menschen seien erstmals oder zum wiederholten Mal i ...

Köln (KNA) Die Malteser haben im vergangenen Jahr mehr Menschen ohne Krankenversicherung akut behandelt. Die Zahl der Betroffenen stieg bundesweit um fast zehn Prozent, wie die Organisation am Mittwoch in Köln mitteilte. Insgesamt rund 17.900 Menschen seien erstmals oder zum wiederholten Mal in einer der 21 Ambulanzen gewesen, teilweise auch anonym.

Darunter waren den Angaben zufolge mehr als 1.000 schwangere Frauen und über 1.200 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Knapp 1.000 Patienten seien älter als 60 Jahre, der Großteil (5.460) zwischen 18 und 60 Jahre alt gewesen. 53 Prozent waren den Maltesern zufolge Frauen, 47 Prozent Männer.

Die meisten Menschen kamen demnach aus EU-Ländern ohne Deutschland (1.938), gefolgt von Asien (1.713) und dem übrigen Europa (1.478). Rund die Hälfte der Patientinnen und Patienten habe einen legalen Aufenthaltsstatus (47,5 Prozent) gehabt, 32,5 Prozent seien ohne Aufenthaltsstatus gewesen, zu 20 Prozent hätten keine Angaben vorgelegen.

"Wir wünschen uns, dass jede Frau und jeder Mann in Deutschland in unserem guten Gesundheitssystem versorgt werden kann", so die Malteser. "Leben zu schützen, ist das oberste Gebot für uns. Egal woher ein Mensch kommt, ob er einen Aufenthaltsstatus oder eine Krankenversicherung hat - er hat das Recht auf eine gute Gesundheitsversorgung."

Ende vergangenen Jahres hatte auch die Organisation Ärzte der Welt darauf hingewiesen, dass zahlreiche Menschen in Deutschland keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung hätten. Betroffene seien etwa armutsgefährdet, hätten keinen festen Wohnsitz oder seien obdachlos.

88 Prozent der Betroffenen waren nach damaligen Angaben der Organisation nicht krankenversichert, neun Prozent hatten einen eingeschränkten Versicherungsschutz, "vor allem aufgrund von Beitragsschulden bei der Krankenkasse oder durch Einschränkungen des Asylbewerberleistungsgesetzes".

Wer mit den eigenen Beiträgen zwei Monate im Rückstand sei, bekomme häufig keine bedarfsgerechte Versorgung - etwa, weil die elektronische Gesundheitskarte gesperrt werde, hieß es.

15. April 2026 08:10

Tausende Fäden als Lichtfänger - Installation im Freiburger Münster

Freiburg (KNA) Erstmals entsteht im Freiburger Münster eine große, zeitgenössische Kunstinstallation. Die für ihre aus Baumwollfäden entwickelten Installationen bekannte Künstlerin Elke Maier hat dazu jetzt die ersten weißen Baumwoll-Garnfäden vom rund 27 Meter hohen Deckengewölbe im Ch ...

Freiburg (KNA) Erstmals entsteht im Freiburger Münster eine große, zeitgenössische Kunstinstallation. Die für ihre aus Baumwollfäden entwickelten Installationen bekannte Künstlerin Elke Maier hat dazu jetzt die ersten weißen Baumwoll-Garnfäden vom rund 27 Meter hohen Deckengewölbe im Chorraum bis vor den Hochaltar von Hans Baldung Grien gespannt.

"Die Arbeit wird sich während des Aufbaus bis Pfingsten im Dialog mit dem Kirchenraum entwickeln. Es ist mir wichtig, die besondere kultur- und kunstgeschichtliche Bedeutung der Kathedrale aufzugreifen", sagte Maier der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Geplant ist auch, Fäden horizontal durch das gesamte, rund 120 Meter lange Kirchenschiff zu spannen.

Die Kuratorin des Kunstprojekts, Katharina Seifert, sprach von einer intensiven, stillen und zugleich sehr spirituellen Arbeit. Die Installation lade zum Nachdenken über Gott und das über die sichtbare Welt hinaus Gehende ein. "Maier gelingt es, mit dem eigentlich unverfügbaren Licht zu arbeiten. Je nach Tageszeit und Lichteinfall werden neue Sinneseindrücke möglich."

Die "Sichtbar-Unsichtbar" betitelte Arbeit soll in sechs Wochen, am 22. Mai, fertig und dann bis zum 28. September zu erleben sein. Maier hat ähnliche Arbeiten schon in anderen Kathedralen und Kirchen aufgebaut: etwa im Wiener Stephansdom, im Bamberger Dom und in der Markuskirche in Hannover.

15. April 2026 08:05

Bundesarchiv-Chef für Ausbau der Leipziger Nationalbibliothek

Koblenz (KNA) Der Präsident des Bundesarchivs, Michael Hollmann, hat sich für den Ausbau der Magazine in der Nationalbibliothek in Leipzig stark gemacht. "Ich hoffe, dass man noch sehr lange mit analogen Büchern umgehen wird", begründete Hollmann seine Position in einem Interview der Katholi ...

Koblenz (KNA) Der Präsident des Bundesarchivs, Michael Hollmann, hat sich für den Ausbau der Magazine in der Nationalbibliothek in Leipzig stark gemacht. "Ich hoffe, dass man noch sehr lange mit analogen Büchern umgehen wird", begründete Hollmann seine Position in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Zudem sei es ein wichtiges Symbol, dass jeweils ein Buchexemplar in der Nationalbibliothek in Frankfurt und eines in Leipzig aufbewahrt werde.

"Ich glaube nicht, dass Politik und Gesellschaft bereit wären, auf dieses starke Symbol einer gemeinsamen geistigen Kultur und Tradition in der Bewahrung von Wissen zu verzichten", sagte Hollmann weiter.

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) hatte im März den Ausbau der Magazine zunächst abgelehnt, dies aber anschließend nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Die Pläne für einen Ausbau müssten noch geprüft werden und die langfristige Finanzierung sei noch nicht gesichert, so Weimer. Grundsätzlich sprach sich der Bundeskulturminister für eine stärkere Digitalisierung der Bestände aus.

Die Deutsche Nationalbibliothek sammelt, dokumentiert und archiviert eigenen Angaben zufolge alle Werke in Schrift und Ton, die seit 1913 in Deutschland und weltweit über Deutschland oder in deutscher Sprache veröffentlicht werden. Der geplante Magazinbau am Deutschen Platz in Leipzig soll laut Nationalbibliothek der langfristigen Archivierung ihrer Bestände dienen. Das betreffe die sichere Aufbewahrung von derzeit etwa 35,5 Millionen Medien für knapp 30 Jahre.

15. April 2026 07:45

Forscher warnen: Dürre kann Hummelkolonien auslöschen

Würzburg (KNA) Anhaltende Dürre trifft Hummeln hart. Die Insekten könnten dann kaum an Gewicht zunehmen, so Forscher der Universität Würzburg am Mittwoch. Geschwächte Hummeln könnten weniger Pflanzen bestäuben und unter Umständen im Folgejahr sogar als Kolonie aussterben. Das bedrohe le ...

Würzburg (KNA) Anhaltende Dürre trifft Hummeln hart. Die Insekten könnten dann kaum an Gewicht zunehmen, so Forscher der Universität Würzburg am Mittwoch. Geschwächte Hummeln könnten weniger Pflanzen bestäuben und unter Umständen im Folgejahr sogar als Kolonie aussterben. Das bedrohe letztlich die Erträge in der Landwirtschaft und die Vielfalt der Wildpflanzen.

Das Gewicht sei der wichtigste Maßstab für die Fitness und die Arbeitskraft einer Kolonie, hieß es. Im Dürrejahr 2022 hätten ungefütterte Völker nur ein Durchschnittsgewicht von rund 14 Gramm erreicht, im Normaljahr 2024 seien es 140 Gramm gewesen. Auch eine Fütterung mit Zuckerwasser habe dieses Defizit nur teilweise ausgleichen können, zu groß sei die Belastung durch die Trockenheit.

Damit Populationen langfristig bestehen können, brauche es neue Königinnen, heißt es weiter. Denn nur diese überlebten den Winter und könnten im nächsten Jahr neue Staaten gründen. Während im Normaljahr mehr als 90 Prozent der Völker Nachkommen produzierten, seien es im Dürrejahr nur 45 Prozent gewesen. Die ungefütterten Populationen hätten in diesem Jahr im Schnitt nur 0,4 neue Königinnen hervorgebracht, im Normaljahr hingegen 13,5.

Das liege vor allem an der mangelnden Verfügbarkeit von Pollen, so die Forscher. Diese seien eine notwendige Proteinquelle für die Entwicklung der Larven, daher könne Zuckerwasser dies nicht ausgleichen. Ohne Pollen gebe es fast keinen weiblichen Nachwuchs.

Die Forscher wiesen darauf hin, dass selbst ökologisch hochwertige Lebensräume wie Kalkmagerrasen den Völkern keinen ausreichenden Schutz bieten, wenn es kein aktives Naturschutzmanagement gebe. Die Hummeln müssten besser gegen Extremwetterereignisse geschützt werden. Dazu brauche es Maßnahmen in der Landschaftsplanung, etwa schattenspendende Bäume, um kühlere Flächen zu schaffen. Auch müssten Feuchtgebiete wiederhergestellt werden. Zudem sei es empfehlenswert, trockenresistente und sommerblühende Pflanzen zu pflanzen, damit es auch in trockenen Zeiten ausreichend Nahrung gebe.

Die Studie ist laut Angaben die erste, die einen negativen Effekt von Dürren auf die Reproduktion von Hummeln feststellen konnte. Dafür erfassten die Forscher an 25 Standorten in Ober- und Unterfranken den Zustand von Kolonien der Ackerhummel und verglichen die Jahre 2022 und 2024 miteinander.

15. April 2026 05:30

Bundesarchiv-Chef: Mehr Platz für Dokumente notwendig

Koblenz (KNA) Das Bundesarchiv platzt nach eigenen Angaben aus allen Nähten und muss deshalb private Liegenschaften für die Lagerung von Akten mieten. Dies habe gravierende Nachteile, sagte der Präsident des Bundesarchivs, Michael Hollmann, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). So erfü ...

Koblenz (KNA) Das Bundesarchiv platzt nach eigenen Angaben aus allen Nähten und muss deshalb private Liegenschaften für die Lagerung von Akten mieten. Dies habe gravierende Nachteile, sagte der Präsident des Bundesarchivs, Michael Hollmann, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). So erfüllten die Räume oft nicht die Standards zum Erhalt des Papiers wichtig. Außerdem seien die Provisorien viel teurer als ein eigener Anbau, der seit langem ausstehe.

Bei den Akten handelt es sich dem Historiker zufolge um Dokumente aus allen Bereichen wie der Bundesverwaltung, dem Kanzleramt, Ministerien und Gerichten. Wegen der Haushaltslage geht Hollmann nicht davon aus, dass sich an der Situation in naher Zukunft etwas ändern wird.

Eine schnelle Digitalisierung der Bestände im Bundesarchiv ist Hollmann zufolge nicht möglich. Zum einen erhalte das Archiv weiterhin jährlich mehrere Kilometer an Papierakten. Zudem gebe es auch originale Unterlagen, deren identitätsstiftender Wert so groß sei, dass man sie nicht einfach so entsorgen könne.

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