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Firmung

Ein Sakrament und seine Nähe zu Pfingsten –
Glaube, Orientierung und Rückenwind

© S.H.exclusiv / Shutterstock.com
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4. Juni: Fronleichnam

Prozession zu Fronleichnam mit Baldachin© lorenza62 / Shutterstock.com
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Katholikentag 2028 in Paderborn

 

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

 

 

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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Nicola Trenz / KNA
03.06.2026

Fronleichnam: Was Mallorca und das Sauerland verbindet

Wer eine besondere Fronleichnamsprozession erleben möchte, könnte vom Paderborner Flughafen aus nach Mallorca fliegen. Doch auch die im Erzbistum heimischen Bräuche beeindrucken – durch das Engagement der Menschen vor Ort.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
02.06.2026

Fünf Glocken für „neue“ Selige und Heilige

Die letzten Kriegsschäden am Mindener Dom St. Gorgonius und St. Petrus Apostel wurden erst im Jahr 2011 behoben
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01.06.2026

Glaube mit Donner und Bodenhaftung

Da kracht es gewaltig: Gewitter, Vaterunser, Tacheles und Pfingsten. Gott passt nicht in Rauschebart, fromme Sprüche oder alte Ausreden. In seinen Morgenandachten für den WDR zeigt Udo Reineke, dass Glaube nicht ausweicht, wenn es unbequem wird.
© Erzbistum Paderborn
01.06.2026

Grund Nr. 91: ES KÖNNTE AUCH NACH VORNE LOSGEHEN!

Initiative 1000 gute Gründe: 12 gute Gründe für das Jahr 2026 – Juni
© Tobias Schulte / Erzbistum Paderborn
01.06.2026

Selbstliebe lernen – was wirklich hilft

Wie Gottes Blick helfen kann, den eigenen Wert zu entdecken. Cornelia Müller, christlich-psychologischen Beraterin, im Interview.
© Frederik Köhler
28.05.2026

„Gott hat gewollt, dass ich zurück ins Leben finde“

Nach einer schweren Hirntumor-Operation muss Dr. Uwe Slabke vieles neu lernen – gehen, duschen, einkaufen. Die Krankheit verändert sein Leben und seinen Glauben. Nun stiftet er ein Kreuz, um anderen Menschen Hoffnung zu schenken.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Neupriester im Porträt

Viktor Schefer gibt in diesem Video einen persönlichen Einblick in seinen Alltag als Diakon und Neupriester 2026. Zwischen Gefängnisseelsorge, Schule und Kirche wird deutlich, was es bedeutet, Menschen wirklich zu begegnen, zuzuhören und Hoffnung zu teilen – gerade dort, wo das Leben herausfordernd ist.

Katholikentag im Erzbistum Paderborn: Das sind wir

Der 105. Katholikentag findet 2028 in Paderborn statt. Vom 24. bis zum 28. Mai laden Stadt und Erzbistum Paderborn ein zu einem großen Fest des Glaubens und der Begegnung. Was dich in Paderborn beim Katholikentag erwartet? Unglaublich viel. Im Film stellen wir das Erzbistum Paderborn ein wenig näher vor: 10 gute Gründe, warum du uns besuchen sollst.

Schöpfungsgeschichte einfach erklärt: Wie hat Gott die Welt erschaffen?

Was ist die Schöpfungsgeschichte? Wie hat Gott die Welt erschaffen? Und was bedeutet das für uns heute? Dieses Video erklärt die biblische Schöpfungsgeschichte einfach und verständlich – für Kinder und für alle, die mehr über die Erschaffung der Welt erfahren möchten.

KNA Newsticker

3. Juni 2026 14:28

Theologe Lütz zu Dom-Eintritt: Kirche musealisiert sich

Köln (KNA) Der Theologe und Psychiater Manfred Lütz warnt vor einer Musealisierung des Kölner Doms durch die neue Eintrittsgebühr. "Es ist eigentlich ein Schritt der Verabschiedung des Christentums aus der deutschen Öffentlichkeit", sagte Lütz am Mittwoch dem Deutschlandfunk. "Der Kölner ...

Köln (KNA) Der Theologe und Psychiater Manfred Lütz warnt vor einer Musealisierung des Kölner Doms durch die neue Eintrittsgebühr. "Es ist eigentlich ein Schritt der Verabschiedung des Christentums aus der deutschen Öffentlichkeit", sagte Lütz am Mittwoch dem Deutschlandfunk. "Der Kölner Dom hat ja auch einen symbolischen Charakter. Die Kirche musealisiert sich."

Der Dom sei ein Glaubensbekenntnis, sagte der Vatikan-Berater. Auch Atheisten besuchten das Weltkulturerbe. "Diese Erlebnisse - in den Dom zu gehen und einmal zu schauen, was dann passiert - die wird es nicht mehr geben. Und das finde ich unglaublich schade." Lütz zeigte zwar Verständnis für die Nöte des Domkapitels, aber er forderte Kölnerinnen und Kölner zu Protesten und auch zu mehr Spenden auf, damit die Entscheidung revidiert werde. Auch eine Erhöhung der staatlichen Zuschüsse könnte eine Lösung sein.

Ab dem 1. Juli kostet der Kölner Dom für Touristinnen und Touristen 12 Euro Eintritt. Für Gottesdienst und Gebet bleibt Deutschlands bekannteste Kirche weiterhin gratis zugänglich. Zudem gibt es weitere Ausnahmen und Ermäßigungen.

Mit der neuen Eintrittsgebühr will das Domkapitel die Finanzlage der Kathedrale verbessern. Seit Jahren verursacht das Bauwerk mehr Kosten als Einnahmen. Im laufenden Jahr sind Ausgaben von 16 Millionen Euro geplant.

3. Juni 2026 14:22

Museum in Oskar Schindlers Fabrik - Politiker sagen Unterstützung zu

Prag (KNA) Unterstützung aus der Regionalpolitik: Auf dem Gelände der ehemaligen Fabrik von Oskar Schindler im zentraltschechischen Brnenec (deutsch Brünnlitz) ist vor einem Jahr ein Museum der jüdischen Überlebenden von dort eröffnet worden. Nun soll das Museumsprojekt auch Unterstützun ...

Prag (KNA) Unterstützung aus der Regionalpolitik: Auf dem Gelände der ehemaligen Fabrik von Oskar Schindler im zentraltschechischen Brnenec (deutsch Brünnlitz) ist vor einem Jahr ein Museum der jüdischen Überlebenden von dort eröffnet worden. Nun soll das Museumsprojekt auch Unterstützung von Politikern aus der Region bekommen, wie Radio Prag am Mittwoch berichtete.

Die Fabrik, in der Schindler im Zweiten Weltkrieg rund 1.200 jüdischen Zwangsarbeitern das Leben rettete, gehörte laut Bericht einst der berühmten Brünner Unternehmerfamilie Löw-Beer. Ein Nachkomme der Familie hatte das heruntergekommene Fabrikareal vor einigen Jahren zurückgekauft. Er gründete eine Stiftung, um eine Gedenkstätte einzurichten. Vor kurzem wurde im Museum eine neue Ausstellung über Oskar Schindler und seine Frau Emilie eröffnet.

Der Sender zitiert David Simek, Senator und Bürgermeister der nahe gelegenen Stadt Svitavy, dem Geburtsort von Oskar Schindler. Im Museum der Überlebenden sagte er, er wolle sich an der Suche nach finanzieller Unterstützung für die Gedenkstätte beteiligen. Denn es werde noch viel Geld kosten, um das Areal für die nächsten Generationen erhalten zu können.

Die Kreisrätin für Tourismus im Kreis Pardubice, Petra Simeckova, sagte demnach, das frühere Fabrikareal berge großes Potenzial nicht nur für den Fremdenverkehr, sondern vor allem auch für die Jugendbildung. "Je mehr Zeit seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vergeht, desto wichtiger ist es, an seine Schrecken zu erinnern", so die frühere Lehrerin.

Die Vize-Bürgermeisterin der 1.400-Einwohner-Gemeinde Brnenec, Eva Kozakova, erklärte, das Gelände der früheren Schindler-Fabrik habe große Bedeutung für den Ort. Brnenec werde dadurch "nach Jahren wieder bekannter in der Welt", zitiert Radio Prag.

Die Gemeindeverwaltung sei froh, wenn sie das Projekt der Gedenkstätte irgendwie unterstützen könne; konkret zum Beispiel mit der Errichtung eines Informationszentrums, das man gemeinsam mit dem Museum betreiben könne.

3. Juni 2026 13:12

Neun NS-Opfer werden in Krakau seliggesprochen

Krakau (KNA) Neun in deutschen Konzentrationslagern ermordete polnische Ordensbrüder der Salesianer werden am Samstag (6. Juni) in Krakau seliggesprochen. Der Leiter der zuständigen Vatikanbehörde, Kardinal Marcello Semeraro, wird die Zeremonie im Sanktuarium des Heiligen Johannes Paul II. le ...

Krakau (KNA) Neun in deutschen Konzentrationslagern ermordete polnische Ordensbrüder der Salesianer werden am Samstag (6. Juni) in Krakau seliggesprochen. Der Leiter der zuständigen Vatikanbehörde, Kardinal Marcello Semeraro, wird die Zeremonie im Sanktuarium des Heiligen Johannes Paul II. leiten.Als Voraussetzung für die Seligsprechung hatte Papst Leo XIV. die Geistlichen im Oktober als Märtyrer anerkannt. Die Salesianer waren in verschiedenen polnischen Regionen als Seelsorger und Erzieher tätig. Sie wurden Kirchenangaben zufolge im Zweiten Weltkrieg von den deutschen Besatzern aus "Hass auf den Glauben" verhaftet und getötet. Pater Jan Swierc und sieben seiner Gefährten starben zwischen Juni 1941 und September 1942 in Auschwitz, Pater Franciszek Miska im Mai 1942 im KZ Dachau.

Der Krakauer Erzbischof Grzegorz Rys verbindet die Seligsprechungsfeier für die "Märtyrer des Zweiten Weltkriegs" mit der Hoffnung, dass sich junge Männer für den Priesterberuf entscheiden. Bei dem Gottesdienst werde nicht nur an das heroische Opfer der Seligen erinnert, sondern auch um neue Berufungen zum Priestertum und zum Ordensleben gebetet, kündigte er in einer Videobotschaft an. Die Seligsprechung finde im Johannes-Paul-II.-Sanktuarium statt, weil der 2014 heiliggesprochene Papst aus Polen Zeuge der Verhaftung eines Salesianers gewesen sei und seine priesterliche Berufung auch mit dessen Martyrium zusammenhänge. Der junge Karol Wojtyla, der spätere Papst Johannes Paul II., habe selbst erlebt, "was es bedeutet, wenn es in Kriegszeiten an Priestern mangelt", so Rys.

Die deutschen Besatzer verfolgten in Polen im Zweiten Weltkrieg gezielt den katholischen Klerus. Nach Angaben der Polnischen Bischofskonferenz kamen insgesamt etwa 2.800 polnische Geistliche durch die Nationalsozialisten ums Leben, darunter sechs Bischöfe. Johannes Paul II. (1978-2005) sprach allein im Juni 1999 in Warschau 108 polnische Märtyrer selig. Etwa 40 von ihnen starben im KZ Dachau. Die neun Salesianer, die nun offiziell zur "Ehre der Altäre" erhoben werden, gehören zu einer Gruppe von 122 Polen, für die 2003 das Seligsprechungsverfahren begann.

3. Juni 2026 13:04

Urteil: Hitler-Bild in Whatsapp-Status nicht automatisch strafbar

Zweibrücken (KNA) Ein im Whatsapp-Status zeitweise auftauchendes Hitler-Bild ist nicht automatisch strafbar. Das Einstellen eines Kennzeichens verfassungswidriger Organisationen in einen WhatsApp-Status könne unter bestimmten Umständen straflos bleiben, entschied das Pfälzische Oberlandesger ...

Zweibrücken (KNA) Ein im Whatsapp-Status zeitweise auftauchendes Hitler-Bild ist nicht automatisch strafbar. Das Einstellen eines Kennzeichens verfassungswidriger Organisationen in einen WhatsApp-Status könne unter bestimmten Umständen straflos bleiben, entschied das Pfälzische Oberlandesgericht (OLG) in Zweibrücken in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil. Dies sei dann der Fall, "wenn der zur Einsicht berechtigte Personenkreis durch enge persönliche Beziehungen miteinander verbunden ist".

Im vorliegenden Fall stellte ein Mann eine 17-sekündige Videosequenz in seinen Status bei Whatsapp ein. Das Status-Video war dann 24 Stunden lang für acht bis zwölf Personen zur Ansicht freigegeben. Das Video zeigte zunächst eine junge Frau, die durch die Landschaft spazierte und den Schlager "Oh wann kommst du?" von Daliah Lavi sang. Ab der fünften Sekunde veränderte sich das Bild der Frau in einem fließenden Übergang, bis der Kopf Adolf Hitlers sichtbar wurde. Sodann veränderte sich das Bild wieder zurück zum Bildnis der Sängerin.

Freispruch auch in dritter Instanz

Das Oberlandesgericht bestätigte nun die vorausgegangenen Urteile des Landgerichts Zweibrücken und des Amtsgerichts Pirmasens. Diese hatten den Angeklagten jeweils vom Vorwurf des Verbreitens eines verbotenen Kennzeichens freigeprochen.

Zwar handele es sich bei der Darstellung des Konterfeis von Hitler - jedenfalls im Kontext des dazu eingespielten Liedes - um ein verbotenes Kennzeichen im Sinne des Strafgesetzbuches, so das Oberlandesgericht. Allerdings sei dieses Kennzeichen weder öffentlich verwendet worden noch könne ein strafbares Verbreiten des Kennzeichens angenommen werden.

"Nicht jedes Verwenden ist ein Verbreiten"

Das Veröffentlichen in einer Chatgruppe könne zwar generell eine strafbare "Verbreitung" sein. Ein Ausnahmefall hiervon liege aber vor, wenn es sich bei der Chatgruppe um eine "durch außerhalb des Chats liegende Umstände eng verbundene Gruppe" handle, bei der die Mitglieder jeweils darauf vertrauten, dass eingestellte Inhalte nicht an Außenstehende weitergeleitet würden. Dies gelte etwa für "familiäre oder kleine berufliche Gruppen".

Jedenfalls könne dem Angeklagten nicht nachgewiesen werden, dass er das Kennzeichen wissentlich und willentlich in diesem Sinne verbreiten wollte, befand das Gericht. Das wäre dann der Fall, wenn das verbotene Kennzeichen einem größeren Personenkreis zugänglich gemacht werden soll, der "nach Zahl und Individualität unbestimmt" oder so groß sei, dass er "für den Täter im Hinblick auf die Weitergabe der Dateien nicht mehr kontrollierbar" sei.

3. Juni 2026 12:05

Stadt und Land stehen zu Zuschüssen für Kölner Dom - Trotz Eintritt

Köln (KNA) Der Kölner Dom kostet für Touristen bald Eintritt und hat somit eine neue Einnahmequelle. Die öffentlichen Zuschüsse werden dennoch weiter fließen. Das teilten die Stadt Köln und das nordrhein-westfälische Heimatministerium der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Mittwoc ...

Köln (KNA) Der Kölner Dom kostet für Touristen bald Eintritt und hat somit eine neue Einnahmequelle. Die öffentlichen Zuschüsse werden dennoch weiter fließen. Das teilten die Stadt Köln und das nordrhein-westfälische Heimatministerium der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Mittwoch mit.

Ab 1. Juli müssen Touristinnen und Touristen 12 Euro Eintritt für Deutschlands bekannteste Kirche zahlen. Dompropst Guido Assmann begründete den Schritt mit finanziellen Engpässen. Denn der Dom kostet mehr Geld als er einbringt. Für das laufende Jahr sind Ausgaben von 16 Millionen Euro geplant.

Assmann sprach auf WDR 5 von einer Finanzierungslücke von 4 Millionen Euro, die mit dem Eintritt geschlossen werden soll. Den Dom besuchen jedes Jahr rund sechs Millionen Menschen. Diese Zahl dürfte mit dem neuen Eintritt allerdings sinken.

Bislang erzielt die Kathedrale Einnahmen etwa durch Zuschüsse des Zentraldombauvereins, durch Spenden und Kollekten und durch Eintrittsgebühren für die Turmbesteigung und das Domschatzmuseum. Zudem leisten die Stadt Köln, das Land NRW und das Erzbistum Köln Finanzhilfen. 2024 kamen so insgesamt fast 14 Millionen Euro zusammen.

Das Land NRW weist dem Kölner Dom derzeit rund 1,1 Millionen Euro pro Jahr zu. Auf KNA-Anfrage erklärte das CDU-geführte Heimatministerium, dass das Land diesen Zuschuss nicht überprüfen wird. Von der Stadt kommen jährlich etwa 207.000 Euro für Restaurierungsarbeiten, Straßenreinigung und Abwassergebühren. "Es gibt aktuell seitens der Stadt keine Pläne, an den Zuschüssen etwas zu ändern", teilte Sprecher Alexander Vogel mit.

Dompropst Assmann verteidigte den Eintritt am Mittwoch auf WDR 5. Er führte gestiegene Lohn-, Material- und Energiekosten ins Feld. Andere bekannte Kirchen wie etwa Notre-Dame in Frankreich seien zwar gratis zugänglich. Aber: "Notre-Dame de Paris gehört dem Staat Frankreich und der Staat sorgt dafür, dass diese Kirche erhalten bleibt." Der Dom gehöre jedoch sich selbst. "Er ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, muss also für sich selbst sorgen."

Assmann verwies auf Ausnahmen und Ermäßigungen. Kostenfrei bleibt die Kathedrale für Menschen, die einen Gottesdienst besuchen, beten oder eine Kerze anzünden wollen. Auch Kinder bis 13 Jahre zahlen keinen Eintritt. Ermäßigungen gibt es etwa für Jugendliche und Menschen mit Sozialpass - nicht jedoch für Rentnerinnen und Rentner.

Die Einführung des Eintrittsgeldes ruft teils Kritik, teils Verständnis hervor. So warnte der Theologe und Psychiater Manfred Lütz im Deutschlandfunk vor einer Musealisierung des Kölner Doms. "Es ist eigentlich ein Schritt der Verabschiedung des Christentums aus der deutschen Öffentlichkeit", sagte er. "Der Kölner Dom hat ja auch einen symbolischen Charakter. Die Kirche musealisiert sich."

Anders sah es der frühere Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma. "Ich bin mit der Maßnahme voll und ganz einverstanden", sagte er dem Radiosender. Die Erhaltungskosten für den Dom müssten auch erwirtschaftet werden. Zudem sei eine Reihe an sozialen Maßnahmen geplant.

3. Juni 2026 12:02

Zeitung: Krankenkassen erwirtschaften eine Milliarde Euro Überschuss

Frankfurt (KNA) Die gesetzliche Krankenversicherung hat im ersten Quartal 2026 Überschüsse von mindestens einer Milliarde Euro erwirtschaftet. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Donnerstag mit Verweis auf drei der vier wichtigsten Kassenverbünde, den Ersatzkassenverband VDE ...

Frankfurt (KNA) Die gesetzliche Krankenversicherung hat im ersten Quartal 2026 Überschüsse von mindestens einer Milliarde Euro erwirtschaftet. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Donnerstag mit Verweis auf drei der vier wichtigsten Kassenverbünde, den Ersatzkassenverband VDEK, den AOK-Bundesverband und den Dachverband der Betriebskrankenkassen BKK. Ursache dafür ist allerdings die Anhebung der Zusatzbeiträge der Kassen. Die Ausgaben liegen weiterhin über den Einnahmen.

Von Januar bis März 2026 hätten die Ersatzkassen 567 Millionen Euro mehr eingenommen als ausgegeben, bei den Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) betrug der Mehrbetrag 206 Millionen Euro, in der BKK-Gruppe waren es rund 300 Millionen Euro, wie die Zeitung meldet.

Trotz der Mehreinnahmen befürchten die Kassenverbände, dass die Versicherten im kommenden Jahr höhere Beiträge zahlen müssen. Daran änderten auch die Spargesetze von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nichts. Es bestehe die Gefahr, dass die von Warken geplanten Einsparungen von 16 Milliarden Euro für 2027 verwässert würden, warnen AOK und Ersatzkassen.

Die VDEK-Vorsitzende Ulrike Elsner sagte dazu: "Um Beitragssatzerhöhungen im nächsten Jahr zu vermeiden, muss das im Kabinettsentwurf vorgesehene Einsparvolumen mindestens realisiert werden." Die Vorsitzende des BKK-Dachverbands, Anne-Kathrin Klemm, sagte der Zeitung, ohne eine einnahmenorientierte Ausgabenpolitik, wie sie Warken anstrebt, werde es keine Trendwende in den Beiträgen geben. Ursache für das Plus seien gestiegene Zusatzbeiträge.

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hatte den kassenindividuellen Zusatzbeitrag im Januar von durchschnittlich 2,5 auf 2,9 Prozent erhöht. Allein dadurch seien die Einnahmen rechnerisch um 7,9 Milliarden Euro gestiegen, so die Zeitung. Elsner sagte, der tatsächliche Zusatzbeitragssatz erreiche inzwischen im Durchschnitt 3,1 Prozent und damit mehr als das vom Gesundheitsministerium festgelegte durchschnittliche Niveau von 2,9 Prozent.

"Die Ersatzkassen benötigen das Plus für die Auffüllung der gesetzlich vorgeschriebenen Rücklagen", sagte die VDEK-Chefin. "Die Ausgaben steigen weiterhin ungebremst an und liegen über den Einnahmen." Auch die AOK stellte klar, das Plus habe nicht an Einsparungen oder Strukturreformen gelegen, sondern "allein an der relativ hohen Anhebung der Beitragssätze zum Jahreswechsel".

Elsner kritisierte, dass der Gesundheitsausschuss des Bundesrats, der Länderkammer, empfohlen hatte, Warkens Beitragssatzstabilisierungsgesetz an vielen Stellen zusammenzustreichen. "Es ist unseriös, wenn jetzt die Bundesländer weitere Aufweichungen fordern, ohne alternative Gegenvorschläge zu machen."

Warkens Gesetzentwurf wird vermutlich am 11. Juni erstmals im Bundestag und einen Tag später im Bundesrat verhandelt. Allerdings ist die Novelle in der Länderkammer nicht zustimmungspflichtig.

Unzufrieden sind die Kassen auch darüber, dass gemäß Warkens Entwurf der Bundeszuschuss zur GKV von bisher 14,5 Milliarden Euro im kommenden Jahr sinkt. "Der Staat muss seiner Verantwortung gerecht werden und für eine ordentliche Refinanzierung versicherungsfremder Leistungen wie die Gesundheitsversorgung für Bürgergeldempfangende für die GKV sorgen", forderte Elsner. Falsch sei die von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) vorgesehene Kürzung von zwei Milliarden für die Erstattung von Familienleistungen.

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