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© Erzbistum Paderborn
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„WIR WOLLEN MEHR“

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Fastenzeit-Aktion für Familien und Paare

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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Stiftung Creative Kirche
24.02.2026

Judith: Wenn 3000 Stimmen Hoffnung, Glauben und Leidenschaft tragen

Die Premiere von Judith und das Wunder der Schöpfung war ein Erlebnis. Kraftvoll. Emotional. 3000 Sängerinnen und Sänger. Mittendrin, überwältigt und im Film zu sehen: Sängerinnen von "Voices of Spirit" aus Langenberg und ihr Chorleiter Roland Orthaus. Er dirigierte die 3000.
© Reinhold Großelohmann / Erzbistum Paderborn
23.02.2026

Gott liebt die Fremden – zwölf Beispiele aus der Bibel in Werl zu erleben

Die Ausstellung „Gott liebt die Fremden“ im Werler Wallfahrtskloster greift das Thema Migration aus biblischer Perspektive auf. Sie lädt dazu ein, über Fremdsein und Begegnung neu nachzudenken.
22.02.2026

Wie Sarah und Jenny Menschen über ihre Musik zusammenbringen

Im Youpax-Film: Wenn die zwei Schwestern ihre Worship-Musik spielen, erleben sie ihren Glauben intensiver. Und auch auf dem Schützenfest entdecken die Musikerinnen christlich gelebte Gemeinschaft.
Sängerinnen und Sänger kommen für das Musical „Judith und das Wunder der Schöpfung“ zu einem großen Chorprojekt zusammen und singen gemeinsam. © Moritz Steegmaier
19.02.2026

Musical „Judith“ steht vor Aufführung in Dortmund: Mut und Freude, die anstecken

Tausende Stimmen, ein Klang des Mutes: Beim Musical „Judith und das Wunder der Schöpfung“ - Premiere ist am Samstag - singen viele Aktive aus dem Erzbistum Paderborn mit und vermitteln Hoffnung und Glauben.
18.02.2026

Aschermittwoch – ein Tag zum Innehalten

Mit dem Aschekreuz am Aschermittwoch beginnt deutlich sichtbar die Fastenzeit. Welchen Ursprung und welche Bedeutung hat der Tag? Und: Muss ich Buße tun?
© Riccardo De Luca - Update / Shutterstock.com
18.02.2026

Zuhören und fasten: Die Fastenzeit als Zeit der Umkehr

Botschaft des Heiligen Vaters für die Fastenzeit 2026

Unsere Nachrichten

© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
24.02.2026

Wenn Berufung und Beruf zusammenkommen

Willkommenstage für 13 neue Lehrerinnen und Lehrer an Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn / Lehrkräfte vernetzen sich
© Deutsche Bischofskonferenz / Marko Orlovic
24.02.2026

Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

Der Bischof von Hildesheim, Dr. Heiner Wilmer SCJ, ist heute (24. Februar 2026) zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt worden. Er folgt auf Bischof Dr. Georg Bätzing und wird die Deutsche Bischofskonferenz in den nächsten sechs Jahren nach außen vertreten.
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
23.02.2026

Nacht der Lichter mit besonderer Atmosphäre

Paderborner Dom füllt sich am 27. Februar 2026 mit Licht und Gesang aus Taizé / viele hundert Teilnehmende zur 24. Nacht der Lichter erwartet
© Stiftung Creative Kirche
22.02.2026

„Judith und das Wunder der Schöpfung“: 3000 Stimmen begeistern

Erzbischof Bentz erlebt Premiere des Musicals, das "in beeindruckender Weise unsere Verantwortung für die Schöpfung auf die Bühne bringt"
© Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn
21.02.2026

Frauen gestalten den Wandel

Frauenfachkonferenz im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
18.02.2026

Weg zu einer „Kultur der Wahrhaftigkeit“

Aschermittwochs-Gottesdienst zu Beginn der Fastenzeit mit Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz im Paderborner Dom / Aschekreuz als Zeichen des Glaubens und der Umkehr

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Glaube in Zeiten des Umbruchs: Pfarrer Daniel Jardzejewski über das, was uns trägt

Daniel Jardzejewski ist Pfarrer in Bad Wünnenberg. Er spricht darüber, wie wir in dieser Zeit die Freude am Losgehen nicht verlieren – und warum es gerade jetzt wichtig ist, den Kern des Glaubens im Blick zu behalten. Es geht um die Frage: Worauf kommt es wirklich an?

Gottesdienst feiern ohne Priester: Wortgottesfeierleiterin in Mantinghausen

Xenia Neisemeier erzählt, was es bedeutet, Gottesdienst ohne Priester zu feiern – und welche Chancen sie in ihrem Dienst sieht: Durch die Wortgottesfeier können andere Lebensrealitäten sichtbar werden, Kirche kann vielfältiger werden und die heilige Messe kann gut ergänzt werden. Gleichzeitig gehört auch die ein oder andere Herausforderung dazu.

Judith und das Wunder der Schöpfung

Was passiert, wenn tausende Menschen ihre Stimmen bündeln und eine biblische Geschichte neu erzählen? Es entsteht mehr als nur Musik. Es entsteht ein Moment, der unter die Haut geht. Eindrücke von der Premiere von „Judith und das Wunder der Schöpfung“ in der Dortmunder Westfalenhalle.

KNA Newsticker

24. Februar 2026 19:28

Ex-Kanzler plant offenbar eine Biografie - "Habe schon angefangen"

Berlin (KNA) Genaues will er noch nicht verraten, aber der frühere Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) plant offenbar eine Biografie. "Ich habe schon angefangen", verriet Scholz am Dienstagabend in Berlin. Mit verschiedenen Leuten sei er darüber bereits im Gespräch. Scholz äußerte sich bei eine ...

Berlin (KNA) Genaues will er noch nicht verraten, aber der frühere Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) plant offenbar eine Biografie. "Ich habe schon angefangen", verriet Scholz am Dienstagabend in Berlin. Mit verschiedenen Leuten sei er darüber bereits im Gespräch. Scholz äußerte sich bei einer Veranstaltung von Table.Briefings und dem Museumsverein des Deutschen Historischen Museums.

Mit Blick auf den vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sagte Scholz, der russische Präsident Wladimir Putin habe den Krieg gewollt und ihn wahrscheinlich bereits zwei Jahre zuvor fest geplant. Niemand hätte ihn von diesem Krieg abbringen können, so Scholz. Alle Gespräche, die Putin mit Politikern darüber geführt habe, hätten nichts gebracht.

Scholz sagte, er habe nie verstanden, in welchem Umfang Deutschland sich von Russland abhängig gemacht habe. Das seien oftmals Unternehmensentscheidungen gewesen. Als Hamburger Bürgermeister habe er stets für LNG-Terminals geworben.

24. Februar 2026 19:19

Ministerin: Entwicklungspolitik wirkt - Ausland sieht Erfolge

Berlin (KNA) Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) will die Erfolge deutscher Entwicklungszusammenarbeit stärker in den Vordergrund stellen. Während diese Erfolge im Ausland klar gesehen würden, würden sie im Inland oft hinterfragt, sagte Alabali Radovan am Dienstagabend in Berli ...

Berlin (KNA) Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) will die Erfolge deutscher Entwicklungszusammenarbeit stärker in den Vordergrund stellen. Während diese Erfolge im Ausland klar gesehen würden, würden sie im Inland oft hinterfragt, sagte Alabali Radovan am Dienstagabend in Berlin. Die Welt sei im Umbruch, und in diesen Zeiten wachse das Bedürfnis nach Verlässlichkeit, nach Vertrauen, nach Partnern, die Wort hielten.

Deutschland werde als berechenbar, pragmatisch und verlässlich angesehen, und dieses Vertrauen sei eine der wertvollsten Ressourcen der Bundesrepublik in der Welt. Sie habe es satt, die Mittelkürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit, insbesondere in den USA, aber auch in Europa zu bedauern. "Wir müssen ins Tun kommen", so Alabali Radovan.

"Militärische Stärke allein schafft keine nachhaltige Sicherheit", sagte die Ministerin. Es brauche Entwicklungszusammenarbeit für Prävention und Widerstandsfähigkeit. "Entwicklungspolitik stabilisiert Gesellschaften, bevor sie kollabieren, sie entschärft Krisen, bevor sie global werden." Entwicklungspolitik sei mehr als eine "soft power", sie könne zur "super power" werden.

Die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Annegret Kramp-Karrenbauer, bekräftigte die Rolle von internationaler Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Außen und Innen müssten strategisch zusammengedacht werden. Dabei sei es wichtig, Erfolge zu benennen. Zugleich müsse auch stets rückgekoppelt werden, welche eigenen, deutschen Interessen mit der Entwicklungszusammenarbeit befriedigt würden. Das falle nicht immer leicht, aber sei nötig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Entwicklungsministerin plant eine umfassende Umstrukturierung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Sie soll fokussierter, strategischer und partnerschaftlicher werden. Die Zusammenarbeit mit den bestehenden Partnerländern wird fortgesetzt, aber in aufstrebenden Wirtschaften soll künftig mit Krediten gearbeitet werden. Die Bekämpfung von Hunger, Armut und Ungleichheit soll künftig vorrangig in Afrika finanziert werden. Weitere Ziele sind Friedensarbeit, auch durch die Bekämpfung von Fluchtursachen. Zudem plant das Ministerium mehr wirtschaftliche Kooperationen mit Ländern des Globalen Südens und mehr multilaterale Allianzen.

24. Februar 2026 18:21

Kirche in Mexiko: Strategie gegen Drogenbanden - Appell von Misereor

Mexiko-Stadt/Aachen (KNA) Nach dem Gewaltausbruch in Mexiko im Zuge der Tötung von Drogenboss "El Mencho" durch Sicherheitskräfte ruft die katholische Kirche im Land zu einer nachhaltigen Strategie gegen Drogenbanden auf. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Bischof Ramón Castro Castro aus ...

Mexiko-Stadt/Aachen (KNA) Nach dem Gewaltausbruch in Mexiko im Zuge der Tötung von Drogenboss "El Mencho" durch Sicherheitskräfte ruft die katholische Kirche im Land zu einer nachhaltigen Strategie gegen Drogenbanden auf. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Bischof Ramón Castro Castro aus Cuernavaca, warnte laut der Zeitung "La Jornada" am Montag (Ortszeit), diese Vorfälle seien keine Einzelfälle, sondern Anzeichen für "eine Dynamik, die die Stabilität der Gesellschaft schwächt, Gewalt normalisiert und weite Teile der Bevölkerung in Unsicherheit hält".

Derzeit herrsche in vier Städten Mexikos enorme Gewalt, so Castro. Eine Antwort der Politik müsse daher über vorübergehende Maßnahmen hinausgehen und auf eine umfassende Strategie von Rechtmäßigkeit, Koordination der Institutionen und einem Wiederaufbau des sozialen Gefüges setzen.

Angesichts der prekären Sicherheitslage rufen die Bischöfe die Bevölkerung auf, die offiziellen Informationen der zuständigen Behörden aufmerksam zu verfolgen. Nach Straßenblockaden, der Verbrennung von Fahrzeugen und Gewalttaten in verschiedenen Teilen des Landes gelte es, keine Gerüchte oder unbestätigte Informationen zu verbreiten, die weitere Verwirrung oder soziale Unruhen hervorrufen könnten.

Helena Raspe vom deutschen katholischen Hilfswerk Misereor erklärte am Dienstagabend in Aachen: "Die Situation hat Panik und tiefe Verunsicherung ausgelöst." Mit der Tötung eines Drogenbosses ende die Gewalt jedoch nicht: "Eine Politik der 'harten Hand' und Vergeltung befeuern die Gewaltspirale immer wieder aufs Neue und gefährden die Zivilbevölkerung."

Statt "medienwirksame Operationen gegen einzelne Bosse oder Kartelle" durchzuführen, sollte Mexiko die strukturellen Ursachen Organisierter Kriminalität bekämpfen, hieß es: "Korruption, Straflosigkeit, insbesondere mangelnde Verfolgung von Wirtschafts- und Finanzkriminalität, die historische Verflechtung zwischen Staat, Militär und organisierter Kriminalität und nicht zuletzt eine weit verbreitete Armut und Perspektivlosigkeit einer jungen Bevölkerung".

Auch Deutschland könne im Kampf gegen die transnationale Organisierte Kriminalität einen größeren Beitrag leisten, so Misereor. In Zusammenarbeit mit lateinamerikanischen Regierungen könne das Land darauf hinwirken, dass auch durch entwicklungspolitische Strategien mehr soziale Sicherheit und eine widerstandsfähige Zivilgesellschaft gefördert würden.

Im Zuge der Militäroperation gegen Nemesio Oseguera Cervantes alias "El Mencho" am Sonntag kamen nach offiziellen Angaben rund 75 Menschen ums Leben, darunter auch rund zwei Dutzend Angehörige der Nationalgarde. Mexikanische Medien sprachen von rund 250 Straßenblockaden im ganzen Land.

24. Februar 2026 18:11

Bischöfe stimmen geplanter Synodalkonferenz zu

Würzburg (KNA) Die katholischen Bischöfe in Deutschland bleiben auf Reformkurs. Sie stimmten am Dienstag bei ihrer Vollversammlung in Würzburg der Satzung der geplanten Synodalkonferenz zu. In diesem neuen Gremium sollen Bischöfe und Laien auf Bundesebene gemeinsam über wichtige Zukunftsfra ...

Würzburg (KNA) Die katholischen Bischöfe in Deutschland bleiben auf Reformkurs. Sie stimmten am Dienstag bei ihrer Vollversammlung in Würzburg der Satzung der geplanten Synodalkonferenz zu. In diesem neuen Gremium sollen Bischöfe und Laien auf Bundesebene gemeinsam über wichtige Zukunftsfragen beraten und Beschlüsse fassen. Bereits im vergangenen November hatte die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) der Satzung zugestimmt.

Jetzt ist der Vatikan am Zug. Auch er muss den Plan absegnen, bevor es losgehen kann. In einem nächsten Schritt werde die Satzung zur sogenannten Recognitio an den Heiligen Stuhl gesandt, teilte die Bischofskonferenz mit.

Die geplante Synodalkonferenz ist ein Ergebnis des Reformprojekts Synodaler Weg, bei dem es etwa um innerkirchliche Gewaltenteilung, eine neue Sexualmoral und um Weiheämter für Frauen geht. Die Bischofskonferenz war beim Umgang mit diesem Projekt in den vergangenen Jahren gespalten. Vier konservative Bischöfe hatten sich daraus zurückgezogen.

In der Kirchenleitung in Rom gab es ebenfalls starke Bedenken. Der Vatikan mahnte, dass die Entscheidungsbefugnis jedes einzelnen Bischofs für sein Bistum nicht aufgehoben werden dürfe.

24. Februar 2026 16:34

Rechte Gruppe greift Ramadan-Beleuchtung in Freiburg an

Freiburg (KNA) In Freiburg hat es mehrere antimuslimisch motivierte Angriffe auf die erstmals aufgehängte Ramadan-Festbeleuchtung in einem städtischen Park gegeben. Am Samstag schnitt ein Mann mehrere Stromkabel der Lichterketten durch, wie die Polizei jetzt mitteilte. Am Sonntag verhängten d ...

Freiburg (KNA) In Freiburg hat es mehrere antimuslimisch motivierte Angriffe auf die erstmals aufgehängte Ramadan-Festbeleuchtung in einem städtischen Park gegeben. Am Samstag schnitt ein Mann mehrere Stromkabel der Lichterketten durch, wie die Polizei jetzt mitteilte.

Am Sonntag verhängten dann drei Personen den Schriftzug "Happy Ramadan" am Eingang der Lichtinstallation mit einem schwarzen Banner. Im Internet kursieren Fotos der Aktion, die das Banner mit einem Kreuz und der Aufschrift "Gesegnete Fastenzeit!" zeigen. In Sozialen Medien bekennen sich Anhänger der Gruppe "Identitäre Bewegung" zu der Aktion. Die Polizei sprach von einem mutmaßlich politischen Hintergrund. Die Ermittlungen laufen. Bislang seien die Täter nicht bekannt.

Die Beleuchtung war vor einer Woche aufgehängt worden, um auf den muslimischen Fastenmonat Ramadan aufmerksam zu machen. Er liegt in diesem Jahr parallel zur christlichen Fastenzeit. Mehrere Hundert Muslime waren zum ersten Einschalten der Lichter gekommen. Die Stadt ließ die beschädigten Kabel wieder reparieren, das Banner wurde entfernt.

Ein Bündnis von muslimischen, christlichen und jüdischen Gemeinden verurteilte am Dienstag gemeinsam die Angriffe auf die Beleuchtung. Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) sagte, Freiburg sei eine vielfältige Stadt. "Wir verurteilen die Beschädigung aufs Schärfste. Solche Aktionen zielen auf Spaltung, aber das lassen wir nicht zu."

Stellvertretend für die vier Freiburger Moscheegemeinden betonte Hüseyin Özbek: "Wir Musliminnen und Muslime sind ein fester Teil von Freiburg." Hass habe in der Stadt keinen Platz. Entscheidend sei ein respektvolles Miteinander.

Der katholische Pfarrer Siegfried Huber erklärte, das Bekenntnis zur Nächstenliebe verbinde alle Weltreligionen. "Wir setzen uns nachdrücklich für die in Freiburg bereits erlebbare Offenheit gegenüber allen Religionen ein - und erteilen Aktionen wie dieser eine klare Absage. Als christliche Kirche lassen wir uns nicht diktieren, was christlichen Glauben ausmacht."

24. Februar 2026 16:24

Prozess: Ex-Finanzdirektor des Bistums Eichstätt will nicht aussagen

München (KNA) Im Prozess um den Finanzskandal des Bistums Eichstätt will dessen ehemaliger Finanzdirektor nicht als Zeuge aussagen. Das wurde am Dienstag bei der Verhandlung vor dem Landgericht München II bekannt. Der hochrangige Geistliche, gegen den zeitweilig auch ermittelt worden war, k ...

München (KNA) Im Prozess um den Finanzskandal des Bistums Eichstätt will dessen ehemaliger Finanzdirektor nicht als Zeuge aussagen. Das wurde am Dienstag bei der Verhandlung vor dem Landgericht München II bekannt. Der hochrangige Geistliche, gegen den zeitweilig auch ermittelt worden war, könnte sonst erneut ins Visier der Strafverfolger geraten, hieß es zur Begründung in einem Antrag seiner Anwältin. Ihr Mandant wolle daher von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen.

Seine Vernehmung steht in der kommenden Woche an. Der Verteidiger eines Angeklagten sowie die Staatsanwaltschaft widersprachen dem Antrag. Sie bekundeten übereinstimmend, nach ihrer Auffassung seien etwaige Straftaten inzwischen verjährt. Das Gericht muss über den Antrag noch entscheiden.

Im Zentrum des Finanzskandals stehen 31 Darlehen aus dem Bistumsvermögen, die zwischen 2014 und 2016 an Immobilienentwickler in den USA ausgereicht wurden. Sie tragen alle auch die Unterschrift des ehemaligen Bistumsfinanzdirektors. Die Ermittler erkannten darin aber nur grobe Fahrlässigkeit, die nicht strafbar ist. Gleichwohl entstand dem Bistum durch die Anlageentscheidung aufgrund unvollständiger Rückzahlungen ein beträchtlicher Vermögensschaden.

Angeklagt sind der ehemalige Stellvertreter des Finanzdirektors und ein aus Norddeutschland stammender Banker, der in den USA Immobilien entwickelt hat. Sie haben die Darlehen eingefädelt. Ihnen werden Untreue, Bestechung und teils auch Steuerhinterziehung vorgeworfen.

Ein früherer Bistumsanwalt, der die Strafanzeige gegen die beiden Männer 2017 ins Rollen gebracht hatte, berichtete von den damaligen Zuständen in der Vermögensverwaltung des Bistums. Dabei bezeichnete er die Diözese als "Feuchtbiotop für Betrüger". Auf Basis der damals vorliegenden Informationen hätten die weitgehend unbesicherten Kredite niemals gewährt werden dürfen.

Das Bistum habe keinerlei Kontrolle über die Verwendung der Gelder gehabt, die überdies zwischen den einzelnen Projektgesellschaften noch hin- und hergeschoben worden seien. Um das mit dem Investment verbundene Risiko zu beurteilen, habe es den zuständigen Gremien zugleich an Fachkompetenz gefehlt.

Der Anwalt sprach von einem in Jahrzehnten eingeübten "System Eichstätt", in dem es auch Widerstände gegen die vom damaligen Bischof Gregor Maria Hanke eingeleitete Transparenzoffensive gegeben habe. Zentrales Kennzeichen dieses Systems sei gewesen: "Geistliche haben versucht, sich Zugriff auf Gelder zu sichern, möglichst viel Macht zu haben, aber keine Verantwortung."

Der damalige Finanzdirektor habe seine Unterschrift unter die Verträge damit gerechtfertigt, dass er seinem Stellvertreter geglaubt habe, es handle sich um sichere Investitionen. "Ich kann ihm diese Leichtgläubigkeit nicht widerlegen", sagte der Anwalt. Zumindest seinen kirchenrechtlichen Pflichten habe er damit nicht entsprochen.

Eine Zivilklage des Bistums gegen den Geistlichen auf Schadensersatz wurde vom Amtsgericht Ingolstadt in erster Instanz abgewiesen. Allerdings läuft derzeit nach Auskunft eines weiteren Bistumsanwalts dazu ein kirchenrechtliches Verfahren vor dem Kirchengericht im Erzbistum Bamberg.

Für die Anlagen des Bistumsvermögens sind inzwischen professionelle externe Dienstleister zuständig. Ein Berichtswesen und neue Aufsichtsgremien mit mehr Fachkompetenz wurden etabliert.

Die Schadensbegrenzung aus den Investments in den USA hat indes auch ihren Preis für das Bistum. Von der ausgegebenen Gesamtsumme in Höhe von 56,2 Millionen Dollar sind nach Angaben eines Bistumsanwalts inzwischen 35,2 Millionen Dollar zurückgeflossen. Aus einem gerichtlich geschlossenen Vergleich stehen nach seinen Worten noch 700.000 Dollar aus. Das Bistum habe zur Wahrung seiner Rechte aus den Verträgen mittlerweile fast acht Millionen Euro für Anwälte und Experten in Deutschland und den USA ausgegeben.

Erzbistumsfinder

Mit dem neuen „Erzbistumsfinder“ sehen Sie die Vielfalt aller katholischer Einrichtungen im Erzbistum Paderborn auf einen Blick – ob Pfarrbüros, Kirchen, Jugendstätten, Schulen, Bildungshäuser, Bibliotheken, Beratungszentren, Krankenhäuser, Orden und Konvente oder Kunst- und Kulturstätten – immer samt Kontaktmöglichkeiten.

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