Laden...

logocontainer-upper
logocontainer-lower
Achtung Advent! - der Adventsbegleiter von YOUPAX
Achtung Advent! - der Adventsbegleiter von YOUPAX



Katholikentag 2028 in Paderborn



St.-Martins-Tag

Alles für Ihre Vorbereitung!

 

 

© Besim Mazhiqi
© Besim Mazhiqi

Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung



Gute Gründe für jeden Monat



© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn

Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Moritz Kröner / Erzbistum Paderborn
15.10.2026

Die Kraft aus der Stille

Jonas findet Kraft in Gemeinschaft, Natur, Schauspiel und Gebet. In stillen Momenten gelingt es ihm, Stress loszulassen und neue Energie zu schöpfen.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
15.10.2026

Liborius, halt für uns an, auf dass nicht Grieß und Nierenstein die Strafen unsrer Sünden sein!

St. Liborius in der Kurstadt Bad Wildungen ist eine Zeltkirche in der waldeckischen Diaspora – der heilige Liborius tritt hier als Nothelfer bei Steinleiden auf
© Jasmin Lobert / Erzbistum Paderborn
14.10.2026

„Wenn Sie nicht Menschlichkeit zeigen dürfen, wer dann?“

Krankenhauspfarrer Stephan Massolle begleitet in Höxter Kranke, Angehörige und Mitarbeitende. Dabei geht es längst nicht nur um Gott und Gebet. Er erzählt, was seine Arbeit ausmacht und wie ihn sein Glaube trägt.
© Jasmin Lobert / Erzbistum Paderborn
12.10.2026

Gott ist längst bei uns

Was bedeutet es, jemandem beizustehen? Beim YOUNG MISSION-Weekend in Hardehausen geht Musikstudent Cedi dieser Frage nach und erlebt, wie Gemeinschaft und Glaube verbinden.
© Cornelius Stiegemann / Erzbistum Paderborn
09.10.2026

„Die Baumeister des Mittelalters waren gute Theologen“

In der Licht-Show LUMINISCENCE lernen die Zuschauenden etwas über die Geschichte und die „Seele“ des Paderborner Doms. Dompropst Göbel freut sich auf die Vorstellungen ab dem 6. November und berichtet im Interview davon, was die Menschen erwartet.
© Klaus Braunger
06.10.2026

Franziskus im Heute: Brauchen wir Friedensgesänge?

Im Gespräch mit einem Franziskus-Interessierten wird deutlich: Die Friedensbotschaft des Heiligen Franz von Assisi lädt dazu ein, Konflikten kreativ zu begegnen. Ein Impuls.

Unsere Nachrichten

© markus-spiske-unsplash
15.10.2026

Statement des Vorsitzenden der Deutschen Kommission Justitia et Pax zur öffentlichen Hinrichtung von Nidal Hasan

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz verurteilt die Ankündigung vonseiten der US-Regierung, die Hinrichtung des Amokläufers Nidal Hasan per Livestream zu übertragen deutlich, und ruft zu einem verstärkten Einsatz für die Abschaffung der Todesstrafe weltweit auf.
© Erzbistum Paderborn
15.10.2026

Justitiar des Erzbistums übernimmt Zusatzaufgabe auf Ebene der Deutschen Bischofskonferenz

Justitiar Marcus Baumann-Gretza ist neuer Vorsitzender der Rechtskommission des Verbandes der Diözesen Deutschlands / Segenswünsche von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz und Generalvikar Thomas Dornseifer
© Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
13.10.2026

„Wir brauchen mehr Theologie“

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz will theologischen Standort Paderborn zukunftsfähig aufstellen.
© Erzbistum Paderborn
10.10.2026

Spaltung entgegentreten

Herbstsitzung der Deutschen Kommission Justitia et Pax mit Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz / Internationale (Entwicklungs-)Zusammenarbeit stärken!
© cpd/Tanja Münnich
09.10.2026

Krieg und Armut: Schwestern berichten über wachsende Not

Sr. Annie und Sr. Helen zu Besuch bei der Caritas in Paderborn – Hilfe erreicht hunderte Familien und tausende Kinder in Syrien und im Libanon
© Benjamin Krysmann / Erzbistum Paderborn
07.10.2026

Eine Kirche ist mehr als ihre Mauern

Was bleibt, wenn ein Gotteshaus seine ursprüngliche Bestimmung verliert? Ein Gespräch mit Pfarrer Andreas Kurte und Architekt Heinrich Micus über Verantwortung im Umgang mit Kirchen und die Zukunft besonderer Orte.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Pfadfinder - eine Lebenseinstellung

Max Halbe ist Pfadfinder. Immer. Er sagt: „Eigentlich ist das für mich eine Lebenseinstellung“. Im YouTube-Video aus der Serie „Mein Engagement“ lernen wir Max als Pfadfinderleiter des Stamms Vinzenz Pallotti in Olpe näher kennen.

Jungfrauenweihe von Charlotte Roland

Charlotte Roland feierte in Bigge ihre Jungfrauenweihe. Ein alter Ritus, ein starkes Glaubenszeugnis. Die Entscheidung der 40-Jährigen, der Berufung als geweihte Jungfrau zu folgen, reifte über Jahre. „Die Weihe war nur noch die Konsequenz auf Gottes Liebe Antwort zu geben, sagt sie.

Pilgern beim Amtssitzwechsel von Erzbischof Bentz in Hagen - die Highlights

Und so machten sich rund 130 Männer und Frauen, jung und alt, im Rahmen des Amtssitzwechsels auf den Westfälischen Jakobsweg. Und entdeckten: Wenn wir in Bewegung sind, kommt auch innerlich etwas in Bewegung.

KNA Newsticker

15. Oktober 2026 16:57

Hilfswerk-Chef beklagt fehlende Empathie in der Politik

Berlin (KNA) Dem Hauptgeschäftsführer von Misereor, Andreas Frick, fehlt es an Empathie in der Politik. "Empathie hat politisch derzeit keine große Konjunktur", konstatierte Frick beim Jahresempfang des entwicklungspolitischen Hilfswerks am Donnerstag in Berlin. Dialogarbeit und Versöhnungsp ...

Berlin (KNA) Dem Hauptgeschäftsführer von Misereor, Andreas Frick, fehlt es an Empathie in der Politik. "Empathie hat politisch derzeit keine große Konjunktur", konstatierte Frick beim Jahresempfang des entwicklungspolitischen Hilfswerks am Donnerstag in Berlin. Dialogarbeit und Versöhnungsprozesse würden von manchen in der Politik als naiv abgetan, als ein "Stuhlkreis des Dschungels" verspottet. Dabei brauche gerade Frieden Dialog.

Frieden sei zudem weit mehr als Abwesenheit von Krieg, betonte Frick. In immer mehr Konflikten übten nicht allein Staaten Gewalt aus, sondern auch beispielsweise Milizen oder kriminelle Gruppierungen. Gesellschaften würden aber besonders anfällig für Gewalt, wenn Staaten und Strukturen nicht mehr funktionieren. Wo Menschen hungerten, wo Perspektiven fehlten und Ausgrenzung wachse, bleibe Frieden verletzlicher, mahnte Frick.

15. Oktober 2026 16:54

Medien: Morddrohungen gegen jüdische Studenten in Halle

Berlin/Halle (KNA) Weil sie einem hochrangigen AfD-Politiker den Zugang verwehrten, erhalten jüdische Studenten in Halle laut einem Medienbericht Morddrohungen. Seit der Aktion vor der Synagoge bekomme man "deutlich mehr Anfeindungen und deutlich mehr Hass - bis hin zu Morddrohungen", sagte der ...

Berlin/Halle (KNA) Weil sie einem hochrangigen AfD-Politiker den Zugang verwehrten, erhalten jüdische Studenten in Halle laut einem Medienbericht Morddrohungen. Seit der Aktion vor der Synagoge bekomme man "deutlich mehr Anfeindungen und deutlich mehr Hass - bis hin zu Morddrohungen", sagte der Vorsitzende der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD), Ron Dekel, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

In diese Realität habe sie Sachsen-Anhalts Landtagspräsident Tobias Rausch gebracht, der sie in einer Pressemitteilung "unwahrheitsgemäß als linke Studenten tituliert" habe, sowie sein Stellvertreter Hans-Thomas Tillschneider (beide AfD). JSUD-Mitglieder hatten Tillschneider den Zugang zu einer Gedenkveranstaltung aus Anlass des Anschlags auf die Synagoge von Halle 2019 verweigert. Dabei sollen sie Tillschneider als "Nazi" bezeichnet haben. Die Staatsanwaltschaft Halle ermittelt wegen Verdachts der Beleidigung.

Der JSUD-Vorsitzende rechtfertigte die Blockade. "Rechtsextremisten haben in einer Synagoge nichts zu suchen", sagte er dem RND. Solche Menschen hätten mit ihrer Rhetorik so einen Anschlag erst möglich gemacht, so Dekel. Sie gehören vor allem nicht vor die Augen von Überlebenden und Angehörigen von Opfern, wenn diese trauern wollen.

Tillschneider habe versucht, die Angehörigen zu verhöhnen, indem er einen Koscher-Stempel bekommen wollte - "obwohl er ein klarer Antisemit ist, der von 'Schuldkult' spricht", beklagt Dekel. So jemandem müsse man sich in den Weg stellen. Es sei "statistisch belegt, dass rechtsextremer Antisemitismus, wie wir ihn von der AfD erfahren, die größte Gefahr für jüdisches Leben in Deutschland darstellt".

Dekel kritisierte zugleich die mögliche Bildung einer linken Regierung in Berlin. Seine Organisation habe in den vergangenen drei Jahren "selbst vornehmlich auf den linken Antisemitismus aufmerksam gemacht, der uns tagtäglich an den Universitäten begegnet", sagte er.

Auch die Linkspartei in Berlin stelle eine erhebliche Gefahr für jüdisches Leben dar, so der JSUD-Vorsitzende; sie sei in Teilen antisemitisch. Die Führung der Linken in Berlin distanziere sich nicht davon, um bestimmte Wählermilieus anzusprechen. Man erwarte von SPD und Grünen, dass sie das bei der Regierungsbildung berücksichtigen. Dekel wörtlich: "Es kann nicht sein, dass ein Berliner Senat auf Stimmen von Antisemiten in der Linken angewiesen ist." Diese müssten aus der Fraktion ausgeschlossen werden.

15. Oktober 2026 15:35

Ex-Caritas-Funktionär kritisiert "konsumistisches Politikverständnis"

Hamburg/Berlin (KNA) Der frühere Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, Georg Cremer, kritisiert falsche Erwartungen der Gesellschaft an die Politik. Es habe "sich ein zu konsumistisches Politikverständnis breitgemacht", sagte er im am Donnerstag veröffentlichten Interview des Magaz ...

Hamburg/Berlin (KNA) Der frühere Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, Georg Cremer, kritisiert falsche Erwartungen der Gesellschaft an die Politik. Es habe "sich ein zu konsumistisches Politikverständnis breitgemacht", sagte er im am Donnerstag veröffentlichten Interview des Magazins "Spiegel". Die Einstellung vieler Menschen sei: "Gerecht ist, was mir nützt."

Cremer bedauerte, dass die Akzeptanz politischer Kompromisse dramatisch gesunken sei. Er appellierte an alle Menschen: "Wir sind Träger des demokratischen Staates, die als Wahlberechtigte die politischen Instanzen legitimieren." Dazu gehöre auch "Verantwortung für das Große und Ganze".

Das Mitglied der Rentenkommission der Bundesregierung beobachtet laut eigener Aussage eine Schieflage in der Wahrnehmung des Sozialstaates. "An Zugewinne gewöhnt man sich rasch. Fällt hingegen etwas weg, greifen extreme Verlustängste." Es habe sich vieles in den vergangenen Jahren zum Positiven entwickelt. So sei der Zuschuss zu Eigenanteilen in Pflegeheimen erst 2022 eingeführt worden; die Zahl der Wohngeldberechtigten sei im selben Jahr verdreifacht worden; in einigen Bundesländern seien Kitas kostenfrei. "Trotzdem herrscht das Bild vor, die Politik baue den Sozialstaat immer weiter ab."

Dagegen helfen Cremer zufolge jedoch Maßnahmen wie der Tankrabatt nicht. Er habe Zweifel, dass sich die Politik durch solche nicht nachhaltig finanzierten Maßnahmen Zufriedenheit erkaufen könne. Maßnahmen für alle hätten ein grundsätzliches Problem: "Sie sind eher symbolisch und zugleich sehr teuer." Würde etwa das allgemeine Rentenniveau erhöht, wie mancherorts gefordert, bekämpfte das nicht die Altersarmut. Gut situierte Rentner profitierten davon, während jenen, die auf ergänzende Grundsicherung angewiesen seien, das auf die Grundsicherung angerechnet werde.

Cremer kritisierte auch die Medien, weil sie manche Sachverhalte falsch darstellten. So lese er etwa seit Jahren, dass die Mittelschicht in Deutschland schrumpfe - was jedoch nicht stimme. Auch würden die Reformvorschläge der Rentenkommission vor allem als Abbauprogramm dargestellt. Die Kommission habe aber etwa Vorschläge gemacht, wie Menschen, die gesundheitlich nicht bis zum Rentenalter arbeiten können, leichter ohne Abschläge früher in Rente gehen könnten. - Der 74-jährige Cremer war von 2000 bis 2017 Generalsekretär des katholischen Caritasverbandes.

15. Oktober 2026 15:21

Kultusministerkonferenz plant neue Vereinbarung mit Yad Vashem

Berlin (KNA) Die Bildungsministerkonferenz, die Wissenschaftsministerkonferenz und die Kulturministerkonferenz planen gemeinsam eine neue Kooperationsvereinbarung mit der israelischen Holocaustgedenk- und Bildungsstätte Yad Vashem. Das teilte das Sekretariat der Kultusministerkonferenz am Donne ...

Berlin (KNA) Die Bildungsministerkonferenz, die Wissenschaftsministerkonferenz und die Kulturministerkonferenz planen gemeinsam eine neue Kooperationsvereinbarung mit der israelischen Holocaustgedenk- und Bildungsstätte Yad Vashem. Das teilte das Sekretariat der Kultusministerkonferenz am Donnerstag in Berlin mit.

Ziel der Vereinbarung ist, Lehrkräfte gezielt zu unterstützen und die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Kultureinrichtungen zu vertiefen. Damit wolle man historisches Wissen vermitteln und Holocaustleugnung und Geschichtsverfälschung entschieden entgegentreten. Die Unterzeichnung ist für Januar geplant.

Die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz und bayerische Staatsministerin Anna Stolz (Freie Wähler) betonte die historische Verantwortung, die Erinnerung an den Holocaust wachzuhalten. "Gerade in Zeiten, in denen Antisemitismus wieder offen zutage tritt und Hass und Hetze auch im Netz verbreitet werden, ist es wichtiger denn je, junge Menschen über die Geschichte aufzuklären und für Antisemitismus jeglicher Art zu sensibilisieren", so Stolz.

Die Partner wollen nach eigenen Angaben die Auseinandersetzung mit dem Holocaust in der Lehrkräfteausbildung sowie in Studienangeboten stärken und die Fortbildung pädagogischer Fachkräfte ausbauen. Schulen, Hochschulen, Gedenkstätten und Museen sollen enger mit Yad Vashem zusammenarbeiten. Die Vereinbarung bezieht ausdrücklich auch jüdisches Leben in Vergangenheit und Gegenwart sowie verschiedene Formen des Antisemitismus ein.

15. Oktober 2026 15:12

Mann soll Grillen im Trierer Dom ausgesetzt haben

Trier (KNA) Ein 72-Jähriger soll im Trierer Dom Mittelmeergrillen ausgesetzt haben. Gegen den Mann sei ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Störung der Religionsausübung eingeleitet worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Nach Angaben der Ermittler ließ der Mann die Tiere am Mitt ...

Trier (KNA) Ein 72-Jähriger soll im Trierer Dom Mittelmeergrillen ausgesetzt haben. Gegen den Mann sei ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Störung der Religionsausübung eingeleitet worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Nach Angaben der Ermittler ließ der Mann die Tiere am Mittwochmittag im Bereich der Heilig-Rock-Kapelle aus einem Karton frei. Dort hätten sie für "ein lautes Zirp-Konzert" gesorgt. Eine Zeugin habe den Vorfall beobachtet, sei dem 72-Jährigen gefolgt und habe die Polizei verständigt.

Bei der anschließenden Kontrolle habe der Mann noch einen Karton mit der Aufschrift "Mittelmeergrillen, 500 Stück, Einzelfutter" bei sich gehabt. Zu seinem Motiv habe er bislang keine Angaben gemacht. Aufgrund der Aufschrift ging die Polizei nach eigenen Angaben zunächst von 500 ausgesetzten Tieren aus. Der Domhausmeister habe jedoch später nur rund 50 Grillen gezählt. Wie viele Tiere tatsächlich im Dom ausgesetzt wurden, sei unklar.

Nach Angaben des Bistums Trier konnte der Hausmeister die Grillen innerhalb von weniger als einer Stunde selbst entfernen. Ein Kammerjäger sei entgegen ersten Angaben nicht erforderlich gewesen, so das Bistum auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Chemische Mittel seien nicht eingesetzt worden. Eine Gefahr für Menschen, Kunstwerke oder Inventar habe zu keiner Zeit bestanden.

Die betroffene Sakramentskapelle wurde dem Bistum zufolge knapp eine Stunde lang gesperrt. Schäden oder Kosten seien durch den Vorfall nicht entstanden. Das Domkapitel wolle sich allerdings zeitnah mit dem Fall befassen und gegebenenfalls über weitere Sicherheitsmaßnahmen beraten.

Einen Strafantrag hat das Bistum nicht gestellt. Das Verfahren sei vonseiten der Polizei eingeleitet worden. Bei einer Störung der Religionsausübung sieht das Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor.

15. Oktober 2026 14:41

Ministerium: Hilfe für Missbrauchsopfer durch Entschädigungsgesetz

Berlin (KNA) Das Bundesfinanzministerium hat mit Blick auf eine Unterstützung von Betroffenen von sexuellem Missbrauch auf das Opferentschädigungsgesetz verwiesen. Es gebe dafür Möglichkeiten im reformierten Sozialen Entschädigungsrecht, teilte das Ministerium am Donnerstag mit. Die Verantw ...

Berlin (KNA) Das Bundesfinanzministerium hat mit Blick auf eine Unterstützung von Betroffenen von sexuellem Missbrauch auf das Opferentschädigungsgesetz verwiesen. Es gebe dafür Möglichkeiten im reformierten Sozialen Entschädigungsrecht, teilte das Ministerium am Donnerstag mit. Die Verantwortung für darüber hinausgehende Maßnahmen liege beim federführenden Bundesfamilienministerium.

Hintergrund für die Mitteilung ist die Unsicherheit, ob der Fonds sexueller Missbrauch weitergeführt wird. Der Fonds war 2013 eingerichtet worden. Von Missbrauch Betroffene konnten Hilfen beantragen, die über Leistungen der Kranken- oder Pflegekassen oder andere Unterstützungen hinausgehen.

Seit März vergangenen Jahres werden keine neuen Anträge mehr bearbeitet, da der Bundesrechnungshof die Ausgestaltung des Fonds kritisiert und darauf gedrängt hatte, ihn nach bestimmten Vorgaben wie einer zeitlichen Befristung der Hilfen anzupassen. Dies ist bislang nicht passiert. Zudem wurden keine Gelder für den Fonds im Haushalt eingestellt. Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hatte mehrfach angekündigt, eine Lösung zur Fortführung zu finden.

Mit Blick auf das Opferentschädigungsgesetz kritisieren viele Betroffene, dass die Nachweispflichten extrem hoch seien und der Ausblick auf eine Entschädigung niedrig sei.

Erzbistumsfinder

Mit dem neuen „Erzbistumsfinder“ sehen Sie die Vielfalt aller katholischer Einrichtungen im Erzbistum Paderborn auf einen Blick – ob Pfarrbüros, Kirchen, Jugendstätten, Schulen, Bildungshäuser, Bibliotheken, Beratungszentren, Krankenhäuser, Orden und Konvente oder Kunst- und Kulturstätten – immer samt Kontaktmöglichkeiten.

© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0