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Erstkommunion 2026

 

Entdecken, verstehen, feiern

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50 Wege nach Ostern - der Osterbegleiter von YOUPAX
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Katholikentag 2026 in Würzburg

Infos zu Anmeldung und Kartenkauf

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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

Studie zum Missbrauch veröffentlicht

Die Universität Paderborn hat die Studie zum Missbrauch im Erzbistum Paderborn veröffentlicht. Sie trägt den Titel „Sexuelle Gewalt an Minderjährigen im Erzbistum Paderborn. Eine historische Untersuchung (1941–2002)“. Alle Informationen zur Studie sowie zur Aufarbeitung im Erzbistum Paderborn sind auf den Themenseiten gebündelt zusammengestellt.

Unsere Nachrichten

© Archiv-Foto: Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
17.04.2026

Hoffnung und Gemeinsinn sind entscheidend für die Zukunft der Gesellschaft

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zu Gast beim Lions Club Porta Westfalica in Minden
© Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
16.04.2026

„Wir entdecken die Schöpfung“

Geschichten- und Mitmachbuch auf dem Jugendbauernhof Hardehausen vorgestellt: Kinder machen das Werk Gottes sichtbar und interpretieren die sieben Tage der Schöpfung
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
15.04.2026

Gottes Segen für die Zielgerade der Schulzeit

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz wünscht Erfolg und Gottes Segen für Abschlussprüfungen / Schulstart-Aktion des Erzbistums geht in die dritte Runde
© Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
14.04.2026

Geschichte zum Anfassen im Erzbistumsarchiv Paderborn

Bundesweiter „Tag der Archive“: Archivalien und Vorträge locken zahlreiche Besucherinnen und Besucher ins Paderborner Erzbistumsarchiv
© Matthias König
13.04.2026

Schwester Anna-Maria Blum als Priorin der Karmelitinnen in Witten wiedergewählt

Schwester Anna-Maria Blum bleibt Priorin des Karmelitinnenklosters „Auf der Klippe“ in Witten. Die Ordensgemeinschaft bestätigte sie bei der turnusmäßigen Wahl am 13. April 2026 für eine weitere Amtszeit von drei Jahren im Amt
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
13.04.2026

Erzbistum Paderborn trauert um Bischof Leo Nowak

Emeritierter Bischof von Magdeburg verstarb am Sonntag / Enge Verbundenheit zwischen den Bistümern Paderborn und Magdeburg / Erzbischof Dr. Bentz würdigt verstorbenen Bischof

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Katholische Landvolkshochschule Hardehausen: Ein Ort zwischen Bildung, Natur und Gemeinschaft

Seit mehr als 19 Jahren begleitet Stephan Kreye Menschen in der Familien- und Erwachsenenbildung in Hardehausen. Im Video gibt er Einblicke in seine Arbeit, erzählt von besonderen Erfahrungen und zeigt, was die Landvolkshochschule für ihn zu einem ganz besonderen Ort macht.

Taizé - Wo junge Menschen zu Gott finden

Taizé ist für viele junge Menschen mehr als nur ein Ort – es ist ein Raum für Stille, Begegnung und echtes Gebet. In diesem Video nehmen wir dich mit nach Taizé und zeigen, warum gerade hier so viele junge Leute ihren Zugang zu Gott neu entdecken.

Schöpfungsgeschichte einfach erklärt: Wie hat Gott die Welt erschaffen?

Was ist die Schöpfungsgeschichte? Wie hat Gott die Welt erschaffen? Und was bedeutet das für uns heute? Dieses Video erklärt die biblische Schöpfungsgeschichte einfach und verständlich – für Kinder und für alle, die mehr über die Erschaffung der Welt erfahren möchten.

KNA Newsticker

18. April 2026 16:04

SPD: Reformen zur Krankenversicherung belasten Versicherte einseitig

Köln (KNA) Bei den Reformvorschlägen für die Gesetzliche Krankenversicherung sieht die SPD "Unwuchten" zu Lasten der Versicherten. Der Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Matthias Miersch, kritisierte im Interview der Woche des Deutschlandfunks, dass sich Gesundheitsministerin Nina Warken offe ...

Köln (KNA) Bei den Reformvorschlägen für die Gesetzliche Krankenversicherung sieht die SPD "Unwuchten" zu Lasten der Versicherten. Der Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Matthias Miersch, kritisierte im Interview der Woche des Deutschlandfunks, dass sich Gesundheitsministerin Nina Warken offenkundig nicht mit der Pharmaindustrie anlegen wolle. Das gelte etwa für Regelungen beim Thema Herstellerrabatt bei patentgeschützten Medikamenten.

Miersch kündigte an, die SPD werde sich jeden einzelnen Punkt des am Donnerstag vorgelegten Gesetzentwurfs anschauen. Grundsätzliches Ziel müsse es sein, mehr Gerechtigkeit ins System zu bringen. So dürfe es nicht sein, dass Privatpatienten deutlich schneller Facharzttermine erhielten als gesetzlich Versicherte. Es dürfe auch nicht sein, dass die Gesundheitsversorgung von Grundsicherungsempfängern allein der gesetzlichen Krankenversicherung aufgebürdet werde.

Warken hatte Kernpunkte eines Sparpakets vorgelegt, das die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) um 20 Milliarden Euro entlasten soll. Damit sollen auch weitere Anhebungen der Versicherungsbeiträge verhindert werden. Es geht um Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken und Pharmabranche - aber auch um höhere Zuzahlungen für Medikamente und Einschränkungen der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern. Ein Gesetzentwurf soll am 29. April ins Bundeskabinett kommen.

Unterdessen warnten Deutschlands Verbraucherschützer davor, die Gesundheitsreform übers Knie zu brechen. "So richtig es ist, Tempo zu machen, so gefährlich wäre ein Schnellschuss", sagte Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverband vzbv, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). "Bei so einem Großprojekt braucht es eine vernünftige Expertenanhörung und Diskussion, so Pop weiter. "Deswegen wäre unser Wunsch, dass sich die Regierung etwas mehr Zeit nimmt, damit die Gesundheitsreform gelingt."

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) kritisierte insbesondere die geplanten Einschränkungen bei der Hautkrebsvorsorge als Kassenleistung. Schwesig sagte der "Bild am Sonntag": "Das Hautkrebs-Screening zu streichen, ist völlig falsch. Bei der Bekämpfung von Krebs ist die Früherkennung entscheidend."

Schwesig, die selbst eine Brustkrebserkrankung überstanden hat, betonte: "Die Krankenkassenbeiträge können nicht immer weiter steigen. Aber die muss auch gerecht und vernünftig sein." Warken schränkt in ihrem Gesetzentwurf das Hautkrebs-Screening ein. Künftig soll diese Kassenleistung, die Versicherten ab 35 Jahre alle zwei Jahre bezahlt wird, nur noch für Risikogruppen gelten.

18. April 2026 15:46

Mehrere Tausend Menschen beim "Marsch fürs Leben" in München

München (KNA) Beim "Marsch fürs Leben" in München sind am Samstagnachmittag mehrere tausend Menschen aus ganz Süddeutschland gegen Abtreibung und Sterbehilfe auf die Straße gegangen. Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl in einer vorläufigen Schätzung auf 2.500. Der Organisator hatte ...

München (KNA) Beim "Marsch fürs Leben" in München sind am Samstagnachmittag mehrere tausend Menschen aus ganz Süddeutschland gegen Abtreibung und Sterbehilfe auf die Straße gegangen. Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl in einer vorläufigen Schätzung auf 2.500. Der Organisator hatte 6.000 Personen angemeldet. Bunte Luftballons und Blasmusik sollten für eine heitere Atmosphäre sorgen.

Der Marsch fand unter starken Sicherheitsvorkehrungen statt. Die Polizei war auch mit einer Reiterstaffel im Einsatz, um Störversuche zu unterbinden.

"Leben schützen laut und klar, jeder Mensch ist wunderbar", lautete einer der eingeübten Rufe beim Marsch. Die Gegendemonstranten, überwiegend junge Leute, skandierten unter anderem "My body, my choice, raise your voice", zu Deutsch "Mein Körper, meine Entscheidung, erhebt eure Stimme". Vereinzelt kam es zwischen beiden Lagern auch zu Gesprächen über die Absperrungen hinweg.

Hauptredner beim "Marsch fürs Leben" war Mathias von Gersdorff, Vorsitzender der "Deutschen Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum". Der Politaktivist sagte, in Deutschland breite sich eine "Kultur des Todes" rasant aus. Dies zeige sich auch bei den Menschen, "die hier rumbrüllen und gegen das ungeborene Leben agitieren".

Wie weit fortgeschritten die "Kultur des Todes" in Deutschland sei, zeige sich auch in Plänen der Bundesregierung, das Ehegattensplitting abzuschaffen. Angesichts der demografischen Krise müsste sich die Politik um mehr Geburten bemühen. Stattdessen banalisiere sie das Töten von Kindern, indem sie sich für flächendeckende Abtreibungsmöglichkeiten einsetze. Das sei "suizidal", sagte Gersdorff.

Obianuju Ekeocha, aus Nigeria stammende Biomedizinerin, prangerte europäische Versuche an, die Abtreibung nach Afrika zu exportieren. Dazu werde auch deutsches Steuergeld in der staatlichen Entwicklungshilfe eingesetzt.

Zur Kundgebung auf dem Königsplatz begrüßte der russisch-orthodoxe Bischof Hiob Bandmann aus Stuttgart die Teilnehmer. Der katholische Regensburger Weihbischof Josef Graf spendete den Schluss-Segen. Dabei bekannte er: "Ich war heute in München das erste Mal dabei, es soll aber nicht das letzte Mal gewesen sein." Den Mitmarschierenden bescheinigte er Tapferkeit. Sie nähmen bei ihrem "Zeugnis für das Leben" in Kauf, dass sie "unter der Gürtellinie" angegangen würden. Damit meinte Graf Parolen wie "Hätt' Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben."

Grußworte kamen dieses Mal vom Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki, Bischof Stefan Oster aus Passau und dem scheidenden deutschen Papstbotschafter Nikola Eterovic. Von US-Bischof Robert Barron wurde eine Videobotschaft per Leinwand abgespielt. Barron ermunterte die Marschierenden, nicht nachzulassen und sich weiter gegen eine Liberalisierung der Abtreibung in Deutschland zu stemmen.

18. April 2026 11:43

Gewerkschaft weist Abschaffung von Mai-Feiertag empört zurück

Berlin (KNA) Verdi-Chef Frank Werneke hat Überlegungen zurückgewiesen, den 1. Mai als Feiertag zu streichen. In Sachen Sozialabbau und Verschlechterung von Arbeitnehmerrechten werde vor nichts mehr zurückgeschreckt, sagte der Vorsitzende von Deutschlands zweitgrößter Gewerkschaft dem Redakt ...

Berlin (KNA) Verdi-Chef Frank Werneke hat Überlegungen zurückgewiesen, den 1. Mai als Feiertag zu streichen. In Sachen Sozialabbau und Verschlechterung von Arbeitnehmerrechten werde vor nichts mehr zurückgeschreckt, sagte der Vorsitzende von Deutschlands zweitgrößter Gewerkschaft dem RedaktionsNetzwerk Deutschland am Samstag.

"Dass die Union sich traut, die Streichung des 1. Mai als gesetzlichen Feiertag auf die in Berlin kursierenden Giftlisten zu setzen, ist nicht nur unerhört - das ist ein Alarmzeichen", kritisierte er.

"Was wir gerade erleben, ist ein Trommelfeuer von Angriffen auf den Sozialstaat", sagte Werneke und ergänzte: "Wir müssen der Bundesregierung zeigen, dass die Beschäftigten das nicht klaglos hinnehmen werden". Umso wichtiger sei es, dass viele Menschen am 1. Mai auf die Straße gingen, sagte Werneke.

Laut "Spiegel" hatte die Union beim Koalitionsausschuss am vergangenen Wochenende in der Villa Borsig vorgeschlagen, den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag abzuschaffen - die SPD soll empört gewesen sein.

In Deutschland ist die Zahl der Feiertage je nach Bundesland unterschiedlich. Neun Feiertage gelten bundesweit einheitlich, darunter Karfreitag, Ostermontag, der 1. Mai, der 3. Oktober und der erste und zweite Weihnachtsfeiertag. In einzelnen Bundesländern gibt es weitere Feiertage wie Fronleichnam, der Weltfrauentag oder der Dreikönigstag. Bayern hat - inklusive Mariä Himmelfahrt am 15. August in rund 1.700 von 2.056 Gemeinden - mit 13 die meisten Feiertage.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte im vergangenen Sommer erklärt, das Thema Feiertagsabschaffung komme immer wieder hoch "wie das Ungeheuer von Loch Ness". Er wolle eine solche Diskussion aber gar nicht führen. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte sich im vergangenen Jahr gegen eine Streichung gesetzlicher Feiertage ausgesprochen.

Aus der Wirtschaft kommen demgegenüber immer wieder Forderungen nach Abschaffung eines Feiertags - insbesondere der Pfingstmontag steht dabei zur Debatte. Nach Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft würde ein zusätzlicher Arbeitstag das deutsche Bruttoinlandsprodukt rein rechnerisch um bis zu 8,6 Milliarden Euro erhöhen.

18. April 2026 09:30

Klaviervirtuosin Scheps: Glaube und Spiritualität sind mir wichtig

Köln (KNA) Für die Klaviervirtuosin Olga Scheps (40) sind Spiritualität und Religion sehr wichtig. "Ich bin gläubig. Ich glaube, dass da jemand immer auf uns schaut", sagte sie am Samstag dem Kölner Internetportal domradio.de. "Und ich finde, dass mir das auch sehr im Leben hilft." Der Glau ...

Köln (KNA) Für die Klaviervirtuosin Olga Scheps (40) sind Spiritualität und Religion sehr wichtig. "Ich bin gläubig. Ich glaube, dass da jemand immer auf uns schaut", sagte sie am Samstag dem Kölner Internetportal domradio.de. "Und ich finde, dass mir das auch sehr im Leben hilft."

Der Glaube unterstütze sie dabei, als freischaffende Künstlerin Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen und diszipliniert zu bleiben. "Ich glaube, dass das Resultat auf der Bühne und überhaupt das Resultat von dem, was ich mache, sehr stark davon abhängt, was ich so mache, wenn ich allein bin. Ob ich da jetzt sitze und scrolle und mich selbst belüge und dabei so tue, als hätte ich geübt, oder ob ich wirklich dasitze und mich in meine Arbeit vertiefe: Das fällt mir leichter mit dem Wissen, dass jemand zusieht."

Auch das Beten hält die in Moskau geborene Pianistin für sehr wichtig. "Das ist auch etwas, was ich meinen Kindern beibringe: dass man lernt, dankbar zu sein für das, was da ist und ohnehin lernt, dankbar zu sein, auch für die Herausforderungen, die im Leben auf uns, zukommen. Das hat schon alles seinen Sinn."

Ihre klassischen Konzerte gibt die als Chopin-Interpretin bekannte Scheps sehr gern in Kirchen. "Ich habe neulich auch per Zufall eine Kirche in Frankfurt entdeckt, in der ich üben durfte. Und ich war so fasziniert einfach von dieser Stimmung in diesem Gotteshaus, von dieser Stille und der Akustik, wie der Ton getragen wird."

Auf die Frage, welche Musik sie bevorzuge, sagte Scheps, sie liebe Chopin, weil "das Klavier die Erweiterung seiner Seele" gewesen sei. "Das ist eine sehr persönliche Musik, in der er aus der Seele heraus ganz ehrlich darüber erzählt, was er fühlt. Wenn ich auf der Bühne Chopin spiele, erzähle ich, was ich fühle. Und ich fühle mich damit bei ihm besonders zu Hause."

Zugleich höre sie aber auch viel von Bach bis Tschaikowsky, aus allen möglichen Epochen. "Und ich mag sehr viele Popsongs, auch Hip-Hop, also alles wild durcheinander. Die Musik muss mich einfach ansprechen. Sie muss eine großartige Energie haben und irgendwas mit mir machen, dann interessiert sie mich."

Scheps betonte gegenüber domradio.de die Bedeutung ständigen Übens; die Fingerfertigkeit müsse immer wieder trainiert werden. "Das ist wie beim Sport: Wenn du Leistungssport machst, musst du regelmäßig trainieren, sonst hast du es nicht mehr drauf." Sie habe das Gefühl, man übe nie genug. "Zumindest hatte ich jetzt zum Beispiel einen Reisetag hinter mir. Ich habe gar nicht geübt und da schleicht sich schon das schlechte Gewissen ein."

18. April 2026 09:05

Caritas: Bahnhofsmissionen sind offen für jeden

Berlin (KNA) Die Bahnhofsmissionen an rund 100 Standorten in ganz Deutschland sind als Orte der Unterstützung offen für jeden. Darauf weist Caritas-Chefin Eva Welskop-Deffaa am Samstag zum "Tag der Bahnhofsmission" hin, an dem viele der Einrichtungen für interessierte Besucher Einblicke in ih ...

Berlin (KNA) Die Bahnhofsmissionen an rund 100 Standorten in ganz Deutschland sind als Orte der Unterstützung offen für jeden. Darauf weist Caritas-Chefin Eva Welskop-Deffaa am Samstag zum "Tag der Bahnhofsmission" hin, an dem viele der Einrichtungen für interessierte Besucher Einblicke in ihre Arbeit geben.

"Die zumeist ehrenamtlich Mitarbeitenden schenken Einsamen ein offenes Ohr, Reisenden mit schwerem Gepäck eine helfende Hand und Wohnungslosen eine belebende Tasse Tee", sagte Welskop-Deffaa der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Die ökumenisch getragenen Bahnhofsmissionen seien ein Hoffnungszeichen der Zusammenarbeit zwischen katholischen und evangelischen Einrichtungen.

"Unsere Arbeit im Sozialraum Bahnhof zeigt, welche Antworten möglich sind, um Zusammenhalt da zu stärken, wo Ängste und Vorurteile spalten", so die Caritas-Chefin. Bahnhofsmissionen seien Orte gelebter Demokratie und Nächstenliebe.

Immer mehr Menschen wenden sich mit Hilfebedarf an die von den kirchlichen Wohlfahrtsverbänden Caritas und Diakonie getragenen Bahnhofsmissionen. Innerhalb von fünf Jahren stieg die Zahl bundesweit auf rund 2,2 Millionen Rat- und Hilfesuchende im Jahr 2024. Die Zahl der erbrachten Hilfeleistungen stieg um 40 Prozent.

Die Einrichtungen bieten seit rund 130 Jahren niedrigschwellige Hilfe, ohne Anmeldung und Gebühren. Sie unterstützen Reisende und helfen auch in existenziellen Notlagen. Neben rund 300 hauptamtlichen Mitarbeitern helfen rund 1.800 freiwillig Engagierte dabei, Menschen zu unterstützen.

Die erste Bahnhofsmission Deutschlands wurde 1894 am Berliner Ostbahnhof gegründet. Sie befindet sich heute in der Trägerschaft des katholischen Verbands IN VIA Berlin.

18. April 2026 08:52

Medizinerin befürchtet Trend zu immer mehr assistierten Suiziden

München (KNA) Einen Trend zu immer mehr assistierten Selbsttötungen in Deutschland befürchtet die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Claudia Bausewein. "Es wird teilweise proaktiv Werbung für den assistierten Suizid gemacht. Es ist zu befürchten, dass dies ein Ge ...

München (KNA) Einen Trend zu immer mehr assistierten Selbsttötungen in Deutschland befürchtet die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Claudia Bausewein. "Es wird teilweise proaktiv Werbung für den assistierten Suizid gemacht. Es ist zu befürchten, dass dies ein Geschäftsmodell ist", sagte die Direktorin der Klinik für Palliativmedizin der Universität München der "Süddeutschen Zeitung" am Samstag.

Es gebe in Deutschland Sterbehilfeorganisationen, die Wartezeiten und Regularien hätten, um die Freiverantwortlichkeit eines Suizids sicherzustellen, erläuterte Bausewein. "Aber ich sehe auch mit Sorge, dass es neuere Organisationen gibt, bei denen es keine Mitgliedschaften mehr braucht, die Wartezeiten zwischen Antrag und Durchführung sehr kurz sind und die Kosten höher. Da entwickelt sich eine Dynamik, die ich für bedenklich halte."

Manche Organisationen nähmen 7.000 oder gar 12.000 Euro für einen assistierten Suizid, kritisierte die Medizinerin. "Und wenn sie Gewinn daraus ziehen, haben sie vielleicht auch einen stärkeren Impuls, jemanden in diese Richtung zu beraten und die Freiverantwortlichkeit höher einzuschätzen, als dies jemand ohne finanzielle Interessen täte."

Bausewein warb für ein Gesetz, das Suizidbeihilfe einen Rahmen gibt. Notwendig sei etwa ein verpflichtendes Register, um zu verstehen, was vor sich geht. "Auch bräuchte es ein Werbeverbot und gewisse Vorschriften, etwa dass mindestens zwei Gutachten erstellt werden." Assistierter Suizid müsse zwar bislang auf der Todesbescheinigung vermerkt werden, aber das werde nicht systematisch ausgewertet. Und nicht alle Sterbehilfeorganisationen veröffentlichten ihre Zahlen.

Die Palliativmedizinerin geht davon aus, dass die Zahl der assistierten Suizide in Deutschland stark steigen wird. "In der Schweiz sind schon jetzt zwei Prozent aller Todesfälle assistierter Suizid. Ich gehe davon aus, dass wir in Deutschland auf mindestens 10.000 bis 15.000 solcher Fälle pro Jahr kommen werden."

2025 nahmen nach einer Statistik der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) bundesweit 1.287 Männer und Frauen die Hilfe von organisierten Sterbebegleitern in Anspruch. Im Vorjahr waren es 1.200. Die Statistik umfasst die Sterbebegleitungen der DGHS, des in Hamburg angesiedelten Vereins Sterbehilfe und des Vereins Dignitas. Vermutet wird eine hohe Dunkelziffer durch weitere Organisationen und einzelne Sterbebegleiter.

DGHS-Vizepräsident Dieter Birnbacher sagte der Zeitung, es gebe derzeit in Deutschland eine "sehr liberale" Situation bei der Suizidbeihilfe. "Es wäre positiv, wenn Wartezeiten oder das Vier-Augen-Prinzip bei der Prüfung der Anträge vorgeschrieben wären, aber das könnte auch eine Richtlinie leisten." Zudem befürchte er, dass ein Gesetz zur Bürokratisierung führen könnte. "Dass man zum Gesundheitsamt gehen muss oder in jedem Fall zum Psychiater. Davor haben viele unserer Mitglieder Angst, sie würden sich dann als Bittsteller fühlen und in ihrer Würde getroffen."

Das Bundesverfassungsgericht hatte das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe 2020 aufgehoben. Seitdem dürfen Sterbehilfevereine wieder tätig sein. Das Gericht betonte, der Suizid sei ein grundlegendes Freiheitsrecht - wenn er denn dauerhaft und frei entschieden worden sei. Der Staat dürfe allerdings ein Schutzkonzept mit Beratung und Hilfsangeboten entwickeln. Entsprechende gesetzliche Regelungen sind allerdings im Bundestag gescheitert. Derzeit gibt es neue überparteiliche Anstrengungen für einen gesetzlichen Rahmen.

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