Laden...

logocontainer-upper
logocontainer-lower

Amtssitzwechsel 2026 - MITTEN UNTER EUCH.

Erzbischof Bentz eine Woche mitten in der Region · Witten, Hagen, Herne und Umgebung · 21.–27. September 2026



© Hans Blossey / luftbild-blossey.de
© Hans Blossey / luftbild-blossey.de

Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

 

 

© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn



#wepower - hier wirkt das Wir!

Gute Gründe für jeden Monat



 

 

Zum Impuls

 

© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn

Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

Diözesanjugendpfarrer Tobias Hasselmeyer und YOUPAX-Redakteur Tobias Schulte sprechen im Fort Fun Abenteurland über den Freizeitpark als Bild für das Leben. © YOUPAX
Diözesanjugendpfarrer Tobias Hasselmeyer und YOUPAX-Redakteur Tobias Schulte sprechen im Fort Fun Abenteurland über den Freizeitpark als Bild für das Leben.
14.09.2026

Im Freizeitpark etwas über Gott und das Leben lernen?

Sich etwas trauen, Mut, warten und dazugehören - all das erlebt man an einem Tag im Fort Fun.
© Jasmin Lobert / Erzbistum Paderborn
10.09.2026

„Mit Gott den Anfang, mit Gott das Ende! Alles mit Gott! Alles für Gott!“

Seit 100 Jahren ist das Kloster Maria Himmelfahrt ein Ort des Gebets. Einst lebten hier Schwestern des Klarissenordens, heute führt die Gemeinschaft der Seligpreisungen ihre Tradition weiter – und schenkt den alten Mauern neues Leben.
© Shutterstock / KI-generiert
10.09.2026

Gott ist wie …

Wie ist Gott eigentlich? Claudius Rosenthal sucht in seinen WDR-Morgenandachten nicht nach großen Begriffen. Sondern entdeckt Spuren in dreckigen Händen, unerwarteten Einladungen, kleinen Hilfen und ziemlich menschlichen Schwächen.
© Foto: Birgit Engel / Erzbistum Paderborn
08.09.2026

„Wer nicht einmal am Tag in sich geht, ist ständig außer sich“

Der Einsiedler Pater Norbert Cuypers SVD über Selbstoptimierung, bewussten Verzicht und wahren Reichtum. Ein Beitrag in der Reihe „800 Jahre Franz von Assisi – sein Vermächtnis für heute“.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
06.09.2026

Das wahre Antlitz des Herrn!

Ursprünglich Teil einer Krankenhauskapelle, ist der neugotische Altar heute in der Propsteikirche St. Petrus und Andreas in Brilon aufgestellt
© Markus Ende / Marienwallfahrt Werl
03.09.2026

350 Jahre Fußwallfahrt Werne-Werl: „Einmal im Jahr die Mutter Gottes besuchen“

Weit mehr als 400 Pilgerinnen und Pilger kamen nach Werl. Zum 350. Mal fand die Fußwallfahrt Werne-Werl statt. Was trägt diese Glaubenstradition bis heute und wie hat sich das Wallfahren verändert?

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Glaube, Tanz und Trommeln: So feiert die afrikanische Gemeinde in Bielefeld ihr Gemeindefest

Wie feiert die afrikanische Gemeinde in Bielefeld Gottesdienst? Beim Gemeindefest der afrikanischen Gemeinde in der Kirche Christkönig erleben wir einen Gottesdienst voller Musik, Gesang, Bewegung, Gebet und Gemeinschaft.

Schulstart mit Erzbischof Bentz an der Marienschule in Lippstadt

Gott schenkt uns Hoffnung. Gott gibt uns Mut im Leben. Gott schenkt uns Freude.“ Gründe wie diese, auf Gott zu vertrauen, gibt es viele. An ihrem dritten Schultag an der weiterführenden Schule haben rund 90 Marienschülerinnen und -schüler der fünften Jahrgangsstufe jetzt Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz empfangen.

Weil Ehrenamt Ehrensache ist

Lena Ortwein arbeitet als Sonderpädagogin in Paderborn und setzt sich darüber hinaus ehrenamtlich in der Kolpingjugend ein. Sie wirkt unter anderem beim Projekt „Gute N8cht“ mit und übernimmt in diesem Jahr die Leitung der Kanu-Pilgerreise nach Werl.

Veranstaltungen im Erzbistum Paderborn

KNA Newsticker

13. September 2026 17:30

Papst hilft bei der Steuererklärung - Leos XIV. Bruder im Interview

Rom (KNA) Ob Steuererklärung oder Computerprobleme: Leo XIV. unterstützt seinen Bruder John auch als Papst bei alltäglichen Herausforderungen. "Er verfügt über ein breites Spektrum an Wissen", sagte John Prevost im Interview der italienischen TV-Sendung "Mediaset Studio Aperto Mag", das am ...

Rom (KNA) Ob Steuererklärung oder Computerprobleme: Leo XIV. unterstützt seinen Bruder John auch als Papst bei alltäglichen Herausforderungen. "Er verfügt über ein breites Spektrum an Wissen", sagte John Prevost im Interview der italienischen TV-Sendung "Mediaset Studio Aperto Mag", das am Sonntagabend ausgestrahlt wurde. In dem Gespräch anlässlich des 71. Geburtstags von Leo XIV. am Montag gibt der älteste Prevost-Bruder Einblicke in Kindheit, Familie sowie den Alltag und Urlaub des ersten US-amerikanischen Papstes.

So habe sich Prevost kürzlich einen neuen Computer zugelegt und sei mit der Technik nicht zurechtgekommen, "denn ich habe dafür überhaupt kein Händchen". Er rief seinen Bruder im Vatikan an und bat um Hilfe: "Er erklärte mir genau, wie ich das Problem lösen konnte." Auch bei seiner Steuererklärung im vergangenen Jahr habe Leo XIV. geholfen.

Zuletzt sahen sich die beiden Brüder im Juli während des dreiwöchigen Urlaubs des Papstes. Die zehn gemeinsamen Tage verbrachten sie hauptsächlich in der päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo. "Wir lagen am Pool, haben auf den Liegestühlen ein Nickerchen gemacht und ein Buch gelesen", erzählt John Prevost. "Wir haben ferngesehen, sind schwimmen gegangen, und er hat uns zu einigen Klöstern mitgenommen." Einige Zeit verbrachten die Brüder auch in Rom: "Er hat uns gezeigt, wo er im Vatikan wohnt."

Die Ferien ihrer Kindheit verbrachten die drei Prevost-Brüder John, Louis und Robert (heute Leo XIV.) mit ihren Eltern häufig in einer Hütte am Michigansee. Besonders in Erinnerung geblieben ist John eine Episode mit dem Familienhund: "Einmal steckte unser Hund den Kopf in einen Bienenstock, und die Bienen verfolgten uns bis nach Hause." Ihr Vater Louis sei gestochen worden. "Und noch heute müssen wir ein wenig lachen, wenn wir daran denken, wie die Bienen uns bis nach Hause verfolgten und wir versuchten, sie draußen zu halten."

Die Mutter der Brüder, Mildred, starb 1990, 35 Jahre vor der Wahl ihres jüngsten Sohnes zum Papst. "Ich glaube nicht, dass sie herumlaufen und prahlen würde: 'Ach, mein Sohn ist der Papst'", sagte Prevost. "Aber ich glaube, sie wäre sehr stolz, würde es ihm zu verstehen geben und ihm sagen, dass er in ihren Gebeten ist."

Als ältester Bruder sei er stolz darauf, dass Leo XIV. noch nicht zusammengebrochen sei. "Er hält durch. Er kommt zurecht. Er stellt sich der Situation", so Prevost. "Ich glaube, er geht damit mit einer gewissen Portion Humor, mit Kraft und mit der Entschlossenheit um, die Welt zu einem besseren Ort zu machen und dazu beizutragen, den katholischen Glauben auf der ganzen Welt zu stärken."

Papst Leo XIV. wurde am 14. September 1955 in Chicago geboren. Gemeinsam mit seinen Brüdern wuchs er in der Gemeinde Dolton auf. Seine Mutter war Bibliothekarin, sein Vater arbeitete als Lehrer und Schulleiter. Bruder John trat in seine Fußstapfen seines Vaters und arbeitete bis zu seinem Ruhestand als Schuldirektor. Sein Bruder Robert wurde 8. Mai 2025 zum Papst gewählt.

13. September 2026 14:26

Bischof Wiesemann verabschiedet sich - Warnung vor Machtmissbrauch

Speyer (KNA) Der langjährige Bischof von Speyer, Karl-Heinz Wiesemann, hat sich am Sonntag mit einem emotionalen und festlich gestalteten Gottesdienst im Speyerer Dom verabschiedet. "Wenn ich sehe, wie viele heute zum Abschied in diesen wunderschönen Dom gekommen sind, dann wird mir doch sehr ...

Speyer (KNA) Der langjährige Bischof von Speyer, Karl-Heinz Wiesemann, hat sich am Sonntag mit einem emotionalen und festlich gestalteten Gottesdienst im Speyerer Dom verabschiedet. "Wenn ich sehe, wie viele heute zum Abschied in diesen wunderschönen Dom gekommen sind, dann wird mir doch sehr wehmütig ums Herz", sagte Wiesemann. Die Menschen in der Pfalz hätten es ihm durch ihr großes Engagement, ihre kritische Begleitung und ihr Wohlwollen immer leicht gemacht. Dafür sei er sehr dankbar.

In seiner Abschiedspredigt rief Wiesemann dazu auf, allen Versuchungen des heutigen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus zu widerstehen. In der von großen Verunsicherungen geprägten Zeit gelte es, jeder Glorifizierung einer vermeintlich besseren Vergangenheit zu widerstehen. Diese Rückwärtsgewandtheit sei selbstzerstörerisch, sagte Wiesemann.

Eindringlich rief der Bischof die Verantwortlichen in der Kirche auf, sich weiter für eine Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch einzusetzen. Niemals dürften die Fehler der Vergangenheit übergangen, verdeckt oder geleugnet werden.

Die Begegnungen und Gespräche mit Missbrauchsbetroffenen hätten ihn persönlich tief erschüttert und verändert, sagte Wiesemann. "Es waren Erfahrungen beschämender Entmachtung und abgründiger Ohnmacht." Jede Form von Machtmissbrauch müsse in Kirche und Gesellschaft verhindert werden.

In den voll besetzten Speyerer Dom waren Katholiken aus dem ganzen Bistum gekommen sowie Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Kirche. Darunter auch die Pfälzer Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Heiner Wilmer und weitere katholische Bischöfe.

Wilmer würdigte Wiesemann als "großartigen Hirten". Fest verwurzelt in der kirchlichen Tradition habe Wiesemann Theologie weitergedacht und "in den manchmal auch hitzigen Debatten den Ton so gesetzt, dass ein neuer, überraschender Akkord erklingen konnte". Wiesemanns Entscheidung zum Rücktritt verdiene Respekt, sagte Wilmer. Sein Brief an Gläubige und Mitarbeitende des Bistums zeuge von einem Menschen, "der zutiefst ein Gott-Suchender bleibt und um seine eigenen Grenzen weiß".

Der 66-jährige Wiesemann war Mitte August aus gesundheitlichen Gründen als Bischof zurückgetreten. Zuvor hatte Wiesemann offen über seine depressive Erkrankung berichtet. Er habe nicht mehr die Kraft, das traditionsreiche Bistum zu leiten. Er verwies auch auf die Fälle von Missbrauch und sexualisierter Gewalt im Bistum Speyer, die ihn tief erschüttert hätten.

Wiesemann war seit 2008 Speyerer Bischof. Wann der Papst einen Nachfolger ernennt, ist derzeit unklar. Erfahrungsgemäß kann das mehrere Monate dauern.

13. September 2026 14:03

7.000 Denkmale von zahlreichen Gästen besucht - Großer Erfolg

Bonn (KNA) Als großen Erfolg haben Veranstalter den diesjährigen Tag des offenen Denkmals bewertet. Wiederum hätten sich mehrere Millionen Besucherinnen und Besucher im ganzen Land auf den Weg gemacht, um das vielfältige baukulturelle Erbe zu erleben, teilte die Deutsche Stiftung Denkmalschu ...

Bonn (KNA) Als großen Erfolg haben Veranstalter den diesjährigen Tag des offenen Denkmals bewertet. Wiederum hätten sich mehrere Millionen Besucherinnen und Besucher im ganzen Land auf den Weg gemacht, um das vielfältige baukulturelle Erbe zu erleben, teilte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz am Sonntagnachmittag mit. "Tausende engagierte Menschen, viele von ihnen ehrenamtlich tätig, öffnen ihre Türen und ermöglichen kostenfreien Zugang zu Orten, die sonst meist verschlossen bleiben."

7.000 Denkmale seien in diesem Jahr beteiligt gewesen - in 2.200 Städten und Gemeinden und flankiert von rund 11.000 Veranstaltungen wie Handwerksvorführungen, Konzerten oder Diskussionsrunden. Zu den Stätten zählten laut den Angaben Schlösser, Fachwerkhäuser, Industriedenkmale und ganze denkmalgeschützte Siedlungen. Bis zu 10.000 Gäste besuchten allein 50 geöffnete Denkmale in Bamberg, wo der Tag zentral eröffnet wurde.

"Denkmale geben unserer Geschichte ein Gesicht und unserer Gesellschaft ein Gedächtnis", sagte der Vorstand der Stiftung, Steffen Skudelny. "Gerade deshalb ist die Hinwendung zu unserem kulturellen Erbe heute so groß wie nie. Die Menschen von jung bis alt spüren: Wer Denkmale bewahrt, schützt nicht nur wertvolle historische Bauten, sondern erhält sichtbare Zeugnisse unserer gemeinsamen Geschichte."

Rund zwei Drittel aller teilnehmenden Denkmale haben demnach einen direkten Bezug zum Jahresmotto "NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur". Es soll die sichtbaren und unsichtbaren Fäden zum Thema machen, die Dörfer, Stadt und Land zusammenhalten: von römischen Fernstraßen über mittelalterliche Handelsnetze bis hin zu Brücken, Verkehrsknotenpunkten, Gasspeichern und Wasserwerken. Auch geistige Netzwerke wie Archive, Wissenschaftseinrichtungen und Medienhäuser gehören dazu.

13. September 2026 13:47

Bestürzung nach offenbar antisemitischer Attacke in Berlin-Mitte

Berlin (KNA) Die Politik reagiert entsetzt auf eine offenbar antisemitische Attacke in Berlin-Mitte. In der Nacht auf Freitag wurde eine Frau angegriffen und verletzt, wie die Berliner Polizei am Wochenende mitteilte: Sie sei von zwei bislang unbekannten Männern auf ihren Davidstern angesproche ...

Berlin (KNA) Die Politik reagiert entsetzt auf eine offenbar antisemitische Attacke in Berlin-Mitte. In der Nacht auf Freitag wurde eine Frau angegriffen und verletzt, wie die Berliner Polizei am Wochenende mitteilte: Sie sei von zwei bislang unbekannten Männern auf ihren Davidstern angesprochen und antisemitisch beleidigt worden. Einer der beiden Männer soll die 43-Jährige mit einer zerbrochenen Glasflasche angegriffen haben; sie trug Schnittverletzungen an einer Hand davon. Der Staatsschutz ermittelt.

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, Werner Graf, sprach von einem "zunehmenden Antisemitismus aus allen politischen Richtungen". Es werde eine zentrale Aufgabe der nächsten Landesregierung sein, den Kampf gegen Antisemitismus zu verstärken. In Berlin werden am kommenden Wochenende das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung neu gewählt.

Die Linken-Fraktion erklärte, gerade dieses Wochenende, an dem Jüdinnen und Juden das Neujahrsfest Rosch Haschana begehen, sollte "von Freude, Hoffnung und Aufbruch erfüllt sein. Stattdessen musste sich eine jüdische Berlinerin gegen körperliche Gewalt zur Wehr setzen." Dies sei nicht hinnehmbar; das Tragen eines Davidsterns müsse "immer und überall gefahrlos möglich sein".

13. September 2026 13:03

Wilmer würdigt Wiesemann zum Abschied - Neue Akkorde ermöglicht

Speyer (KNA) Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, hat seinen Speyrer Amtsbruder Karl-Heinz Wiesemann zu dessen Verabschiedung gewürdigt. Er sei "ein Garant des Gelingens" des Reformprozesses Synodaler Weg gewesen, erklärte Wilmer am Sonntag: "Fes ...

Speyer (KNA) Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, hat seinen Speyrer Amtsbruder Karl-Heinz Wiesemann zu dessen Verabschiedung gewürdigt. Er sei "ein Garant des Gelingens" des Reformprozesses Synodaler Weg gewesen, erklärte Wilmer am Sonntag: "Fest verwurzelt in der Tradition denkst du die Theologie weiter und hast in den manchmal auch hitzigen Debatten den Ton so gesetzt, dass ein neuer, überraschender Akkord erklingen konnte."

Wilmer spielte damit auch auf Wiesemanns große Liebe zur Musik an. Wenn der Bischof ein Klavier oder einen Flügel entdeckt habe, "waren die Tasten vor ihm nicht sicher". Es sei gewesen "wie ein Spiegelbild deiner selbst, wenn du Töne zum Klingen gebracht hast".

Wiesemanns Entscheidung zum Rücktritt verdiene Respekt. Sein Brief an Gläubige und Mitarbeitende des Bistums zeuge von einem Menschen, "der zutiefst ein Gott-Suchender bleibt und um seine eigenen Grenzen weiß". Wilmer dankte Wiesemann zudem für dessen Wirken als Jugendbischof, als Vorsitzender der Glaubenskommission sowie in der Ökumene - Aufgaben, denen er sich mit Herzblut gewidmet habe. Er wünsche ihm nun einen guten Weg, den Glauben "auf andere Weise als bisher zum Klingen zu bringen".

Der 66-jährige Wiesemann war Mitte August aus gesundheitlichen Gründen als Bischof zurückgetreten. Papst Leo XIV. nahm seine Bitte um Entpflichtung am 19. August an. Zuvor hatte Wiesemann offen über seine depressive Erkrankung berichtet. Er habe nicht mehr die Kraft, das traditionsreiche Bistum zu leiten. Er verwies auch auf die Fälle von Missbrauch und sexualisierter Gewalt im Bistum Speyer, die ihn tief erschüttert hätten.

Wiesemann war seit 2008 Speyerer Bischof. Wann der Papst einen Nachfolger ernennt, ist derzeit unklar. Erfahrungsgemäß kann das mehrere Monate dauern.

13. September 2026 10:26

Papst erinnert an 9/11 - Einsatz für Frieden verstärken

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. hat an die islamistischen Terroranschläge in den USA vor 25 Jahren erinnert. "Ich erneuere meine Gebete für diejenigen, die ihr Leben verloren haben, und für diejenigen, die weiterhin unter den Wunden dieses tragischen Tages leiden", sagte der gebürtige US-A ...

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. hat an die islamistischen Terroranschläge in den USA vor 25 Jahren erinnert. "Ich erneuere meine Gebete für diejenigen, die ihr Leben verloren haben, und für diejenigen, die weiterhin unter den Wunden dieses tragischen Tages leiden", sagte der gebürtige US-Amerikaner am Sonntag auf dem Petersplatz.

Die Ereignisse vom 11. September 2001 sollten Ansporn sein, sich verstärkt für Frieden in der Welt einzusetzen. Bei Terroranschlägen in New York und Washington starben damals fast 3.000 Menschen.

Erzbistumsfinder

Mit dem neuen „Erzbistumsfinder“ sehen Sie die Vielfalt aller katholischer Einrichtungen im Erzbistum Paderborn auf einen Blick – ob Pfarrbüros, Kirchen, Jugendstätten, Schulen, Bildungshäuser, Bibliotheken, Beratungszentren, Krankenhäuser, Orden und Konvente oder Kunst- und Kulturstätten – immer samt Kontaktmöglichkeiten.

© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0