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Die Anmeldung für die Fahrt zum Weltjugendtag nach Seoul aus dem Erzbistum Paderborn hat begonnen.
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Amtssitzwechsel 2026 - MITTEN UNTER EUCH.

Erzbischof Bentz eine Woche mitten in der Region · Witten, Hagen, Herne und Umgebung · 21.–27. September 2026

© Hans Blossey / luftbild-blossey.de
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Firmung

Ein Sakrament und seine Nähe zu Pfingsten –
Glaube, Orientierung und Rückenwind

© S.H.exclusiv / Shutterstock.com
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Libori: 25. Juli bis 2. August

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

© Erzbistum Paderborn
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#wepower - hier wirkt das Wir!

Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Ralf Litera / Erzbistum Paderborn
27.06.2026

Wie die Firmung stärken kann: Mit Gott an der Seite ins nächste Kapitel

Für Simone Freitag wurde die Firmung zu einer bewussten Entscheidung für den Glauben – und zu einem besonderen Moment, der ihr Vertrauen schenkt, mit Gott an der Seite ins nächste Kapitel zu gehen.
© Netzwerk Wege zum Leben
26.06.2026

„Wir schaffen Gottesdienstformate, die über unsere Sinne das Übersinnliche berühren“

Im Garten, im Mondschein oder in der Kfz-Werkstatt: Gottesdienste an ungewöhnlichen Settings und mit neuer Ansprache sind das Steckenpferd von Gemeindereferentin und Mitorganisatorin Monika Winzenick. Ein Interview zum Spirituellen Sommer und zu diesen besonderen Formaten, die unbedingt dazugehören.
© YOUPAX
24.06.2026

„Jeder Mensch kann mit Gott eine intensive Beziehung führen“

Die Beziehung zu Gott kann das Leben erfüllen, sagt Charlotte Roland. Im Interview mit zwei Firmbewerberinnen spricht sie über ihre anstehende Jungfrauenweihe.
© Pressestelle / Erzbistum Paderborn
22.06.2026

Papstbesuch in Paderborn 1996: Rückblick auf ein Jahrtausend-Ereignis

Am 22. Juni 1996 feierte Papst Johannes Paul II. mit rund 80.000 Gläubigen in der Senne Eucharistie. Der Pastoralbesuch war für das Erzbistum Paderborn ein Jahrtausend-Ereignis. Die Archivalien des Monats zeigen, wie es vorbereitet wurde und warum es bis heute nachwirkt.
© Come and see Siegen
19.06.2026

Gruppe „Come and see“ lädt ein: Gemeinschaft, Begegnung und Glaube

Wie aus einem Gespräch nach der Messe eine internationale Glaubensgemeinschaft entstand und warum sie Hoffnung für die Zukunft der Kirche macht.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
17.06.2026

Faustregel für die Kniebeuge!

Hier Tradition, da Modernisierung und am Ende Versöhnung: In Herz Jesu in Lünen-Mitte lässt sich das Ringen der Kirche um Position und Richtung an Bauspuren ablesen

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Ein Tag, der bewegt: Junge Menschen mit Beeinträchtigung beim Reitturnier in Balve

Beim Inklusionstag auf dem Reitturnier in Balve erlebten Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung einen besonderen Tag voller Teilhabe und Begegnung. Sie erhielten exklusive Einblicke hinter die Kulissen des hochrangigen Reitsportevents.

Neupriester im Porträt

Viktor Schefer gibt in diesem Video einen persönlichen Einblick in seinen Alltag als Diakon und Neupriester 2026. Zwischen Gefängnisseelsorge, Schule und Kirche wird deutlich, was es bedeutet, Menschen wirklich zu begegnen, zuzuhören und Hoffnung zu teilen – gerade dort, wo das Leben herausfordernd ist.

Katholikentag im Erzbistum Paderborn: Das sind wir

Der 105. Katholikentag findet 2028 in Paderborn statt. Vom 24. bis zum 28. Mai laden Stadt und Erzbistum Paderborn ein zu einem großen Fest des Glaubens und der Begegnung. Was dich in Paderborn beim Katholikentag erwartet? Unglaublich viel. Im Film stellen wir das Erzbistum Paderborn ein wenig näher vor: 10 gute Gründe, warum du uns besuchen sollst.

KNA Newsticker

27. Juni 2026 15:47

Kardinäle kulturpessimistisch - aber nicht fatalistisch

Vatikanstadt (KNA) Beim Konsistorium im Vatikan dominierte offenbar eine kulturpessimistische Sicht der Kardinäle auf die Gegenwart - verbunden mit der Hoffnung auf eine neue, konstruktive Rolle der Christen. Dies geht aus einem am Samstag vom vatikanischen Presseamt verbreiteten Zwischenberich ...

Vatikanstadt (KNA) Beim Konsistorium im Vatikan dominierte offenbar eine kulturpessimistische Sicht der Kardinäle auf die Gegenwart - verbunden mit der Hoffnung auf eine neue, konstruktive Rolle der Christen. Dies geht aus einem am Samstag vom vatikanischen Presseamt verbreiteten Zwischenbericht hervor. Demnach stand auch in der dritten von vier Beratungsrunden bei den etwa 180 im Vatikan versammelten Kardinälen das "Nachdenken über eine Deutung der tiefen Risse unserer Zeit" im Vordergrund.

Diese Risse beträfen Völker, Nationen, Gesellschaften und Familien. Sie erzeugten Verletzungen unter den Jugendlichen, denen ein Sinn für das Neue fehle, und unter den Erwachsenen, denen die Weisheit des Alters abgehe. Viele von den Kardinälen vorgetragenen Berichte hätten von einem gefährlichen Sinn-Vakuum und dem Fehlen von Beziehungen und von Identität gesprochen.

Dies führe unter anderem zu einem Denken in Stammeszugehörigkeiten (Tribalismus). Alle Arbeitsgruppen hätten zudem die Gefahren eines bis zum Äußersten ausgereizten Individualismus hervorgehoben. Er vermittle die Illusion, dass die Anderen nur zum Zweck unseres eigenen Erfolgs existieren.

Überwiegend kritisch fiel auch die Beschreibung der Folgen Künstlicher Intelligenz aus. Sie wurde von den Kardinälen als "Herausforderung" an das christliche Menschenbild benannt. Dieses setze voraus, dass Lebewesen beim Namen genannt und nicht auf Zahlen oder statistische Häufigkeiten reduziert werden.

Zu dieser Anthropologie gehöre auch das Akzeptieren der menschlichen Begrenztheit, die von der KI tendenziell geleugnet werde. Als Gegenmittel zum Individualismus und zu den genannten Brüchen sehen die Kardinäle in ihren Beiträgen die Botschaft des Evangeliums und "eine Kirche, die einen Sinn der Zugehörigkeit vermittelt" und die "in der Lage ist, die Wunden unserer Zeit zu lindern".

Diese Kirche müsse "erneuert sein und Formen des Integralismus sowie Polarisierungen vermeiden." Dann könne sie ihr Gesicht als guter Samariter zeigen. Die Christen dürften den gegenwärtigen "sozialen Zusammenbruch nicht bloß als Zuschauer verfolgen", sondern müssten als "weise Architekten" am Aufbau eines neuen Gemeinwesens für alle mitwirken.

Grundlage der Debatten war die Enzyklika "Magnifica humanitas", die Papst Leo XIV. rund sechs Wochen zuvor veröffentlicht hatte. Viele Kardinäle griffen Denkweisen und Begriffe aus dem Lehrschreiben auf und folgten den Analysen des Papstes.

Der südafrikanische Kardinal Stephen Brislin hatte am Samstagmorgen in seinem Einführungsreferat betont, die Enzyklika zeichne sich durch eine "tiefe Kohärenz" aus. Sie vertraue der Kirche die Aufgabe an, sich auf ihre ganz eigene, Gemeinschaft fördernde und Hoffnung vermittelnde, Weise in den Kämpfen der Geschichte zu engagieren.

27. Juni 2026 15:38

Rettungsdienste mit vielen Einsätzen - teils über 40 Grad Hitze

Köln (KNA) Angesichts neuerlicher Hitzerekorde in Deutschland waren Rettungskräfte vielerorts im Dauereinsatz. In Köln teilte die Feuerwehr am Samstag mit, man sei an der Kapazitätsgrenze angelangt. Neben zahlreichen zusätzlichen Rettungs- und Notarzteinsatzfahrzeugen unterstützten derzeit ...

Köln (KNA) Angesichts neuerlicher Hitzerekorde in Deutschland waren Rettungskräfte vielerorts im Dauereinsatz. In Köln teilte die Feuerwehr am Samstag mit, man sei an der Kapazitätsgrenze angelangt. Neben zahlreichen zusätzlichen Rettungs- und Notarzteinsatzfahrzeugen unterstützten derzeit auch Löschfahrzeuge der Feuerwehr den laufenden Rettungsdienstbetrieb. "Nach zehn aufeinanderfolgenden Tagen mit extremer Hitze und ohne nennenswerte nächtliche Abkühlung ist die Lage ernst."

Allein in den vergangenen 24 Stunden seien in Köln sieben Menschen bewusstlos in ihren Wohnungen - überwiegend in Dachgeschossen - aufgefunden worden. Sie litten den Angaben zufolge unter einer lebensbedrohlichen Überhitzung des Körpers. Betroffen waren demnach nicht nur Menschen mit Vorerkrankungen: "Auch körperlich fitte Personen wurden mit einer Körpertemperatur von 42 Grad in Lebensgefahr gebracht."

Auch in Bayern waren die Rettungskräfte aufgrund der hohen Temperaturen stark gefordert. "Hitzebedingte Einsätze, etwa wegen Kreislaufproblemen, Dehydrierung oder Erschöpfung, nehmen zu", sagte ein Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in München.

Überdies habe man bei Großereignissen die Kräfte wetterbedingt deutlich aufgestockt, um vorbereitet zu sein. "Zudem behalten wir auch die Situation auf den Autobahnen im Blick: Gerade bei Staus können Hitze, fehlender Schatten und lange Wartezeiten schnell zu medizinischen Notfällen führen, da man im Stau der Hitze schutzlos ausgeliefert ist."

Bei den Rettungsdiensten der Malteser herrscht trotz der großen Hitze eine relativ normale Arbeitsbelastung. "Wir haben in der einen oder anderen Stadt ein bisschen mehr Personal im Einsatz oder mehr Fahrzeuge in Betrieb genommen", sagte ein Sprecher der KNA. "Bisher ist es aber tatsächlich so, dass nur partiell mehr Einsätze gefahren werden."

Unterdessen sorgten zwei Altenheime in Krefeld und Dormagen wegen jeweils eines größeren Rettungseinsatzes für Schlagzeilen. Mehrere Senioren mussten dort medizinisch versorgt werden. In dem Altenheim in Dormagen lagen die Temperaturen in einzelnen Räumen laut Medienberichten bei bis zu 50 Grad.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz rief die Politik dazu auf, mehr Geld für den Hitzeschutz in Alten- und Pflegeheimen zur Verfügung zu stellen. "Bestandsbauten müssen endlich den klimatischen Bedingungen angepasst werden. Bei Neubauten darf die Raumtemperatur 25 Grad nicht überschreiten", sagte Vorstand Eugen Brysch der KNA.

Auch für Sonntag werden in weiten Teilen Deutschlands wieder hohe Temperaturen erwartet. Die Einsatzkräfte appellierten, Nachbarn zu besuchen, Eltern anzurufen, nach Freunden und Bekannten zu schauen: "Ein kurzer Kontakt kann Leben retten."

27. Juni 2026 14:10

Klimaschützer rufen zu Demo in Berlin auf - wegen Hitze am Abend

Berlin (KNA) Die Bewegung Fridays for Future ruft am Sonntag zu einer Demo für mehr Klimaschutz in Berlin auf. Weil tagsüber Temperaturen von 40 Grad erwartet würden, könne die im Invalidenpark geplante Kundgebung erst am Abend um 21.00 Uhr stattfinden, um die Teilnehmenden nicht zu gefährd ...

Berlin (KNA) Die Bewegung Fridays for Future ruft am Sonntag zu einer Demo für mehr Klimaschutz in Berlin auf. Weil tagsüber Temperaturen von 40 Grad erwartet würden, könne die im Invalidenpark geplante Kundgebung erst am Abend um 21.00 Uhr stattfinden, um die Teilnehmenden nicht zu gefährden, teilte Fridays for Future Berlin mit.

Ursache für die extreme Hitzewelle und Temperaturen sei die Klimakrise, hieß es. "Doch statt wirksame Klimapolitik voranzubringen, setzt die Bundesregierung weiterhin auf Öl und Gas."

27. Juni 2026 13:50

Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel: Mischt euch ein

Köln (KNA) Sebastian Krumbiegel (60), Musiker und Sänger der Prinzen, plädiert dafür, sich in gesellschaftliche Debatten einzubringen. "Natürlich können wir nicht beeinflussen, wer der nächste Präsident der Vereinigten Staaten wird", sagte Krumbiegel am Wochenende in der Sendung "Meine P ...

Köln (KNA) Sebastian Krumbiegel (60), Musiker und Sänger der Prinzen, plädiert dafür, sich in gesellschaftliche Debatten einzubringen. "Natürlich können wir nicht beeinflussen, wer der nächste Präsident der Vereinigten Staaten wird", sagte Krumbiegel am Wochenende in der Sendung "Meine Playlist" auf domradio.de. "Aber wir können beeinflussen, was bei uns vor der Haustür passiert", so der Musiker.

"Und deswegen glaube ich, dass das erst mal das Allerwichtigste ist: sich um die eigenen Belange zu Hause zu kümmern und sich einzumischen und zu wissen, dass eben gerade das, was wir in der Bundesrepublik Deutschland mit einer parlamentarischen Grundordnung besitzen, ein wertvoller Schatz ist, den es zu bewahren gilt."

Inzwischen gebe es Zeitgenossen, "die das Gestern zurückwollen und die eine völkische und nationalistische Politik betreiben, die nicht gut und nicht zielführend ist, weil die Welt zusammenwächst", kritisierte Krumbiegel. "Darum sollten wir uns kümmern: dass wir unseren Planeten erhalten."

Er selbst sei christlich erzogen worden und glaube an Menschlichkeit und daran, dass Liebe stärker sei als Hass, sagte der gebürtige Leipziger. "Wir werden derzeit mit vielen negativen Werten konfrontiert, so dass wir versuchen sollten, fair und respektvoll zu bleiben und diese nicht mit der gleichen Münze zurückzuzahlen wie irgendwelche Idioten, die nichts Besseres zu tun haben, als täglich Hass und Hetze zu verbreiten."

27. Juni 2026 12:37

Rettungsdienste der Malteser laufen trotz Hitze normal

Köln (KNA) Bei den Rettungsdiensten der Malteser herrscht trotz der großen Hitze eine relativ normale Arbeitsbelastung. "Wir haben in der einen oder anderen Stadt ein bisschen mehr Personal im Einsatz oder mehr Fahrzeuge in Betrieb genommen", sagte ein Sprecher am Samstag auf Anfrage der Katho ...

Köln (KNA) Bei den Rettungsdiensten der Malteser herrscht trotz der großen Hitze eine relativ normale Arbeitsbelastung. "Wir haben in der einen oder anderen Stadt ein bisschen mehr Personal im Einsatz oder mehr Fahrzeuge in Betrieb genommen", sagte ein Sprecher am Samstag auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). "Bisher ist es aber tatsächlich so, dass nur partiell mehr Einsätze gefahren werden."

In der nordrhein-westfälischen Metropole Köln hatte die Feuerwehr am Samstagnachmittag mitgeteilt, man sei an der Kapazitätsgrenze angelangt. Neben zahlreichen zusätzlichen Rettungs- und Notarzteinsatzfahrzeugen unterstützten derzeit auch Löschfahrzeuge der Feuerwehr den laufenden Rettungsdienstbetrieb. "Nach zehn aufeinanderfolgenden Tagen mit extremer Hitze und ohne nennenswerte nächtliche Abkühlung ist die Lage ernst."

Allein in den vergangenen 24 Stunden seien in Köln sieben Menschen bewusstlos in ihren Wohnungen - überwiegend in Dachgeschossen - aufgefunden worden. Sie litten den Angaben zufolge unter einer lebensbedrohlichen Überhitzung des Körpers. Betroffen waren demnach nicht nur Menschen mit Vorerkrankungen: "Auch körperlich fitte Personen wurden mit einer Körpertemperatur von 42 Grad in Lebensgefahr gebracht."

Die Einsatzkräfte appellierten, Nachbarn zu besuchen, Eltern anzurufen, nach Freunden und Bekannten zu schauen: "Ein kurzer Kontakt kann Leben retten."

27. Juni 2026 12:04

Senioren in Pflegeheimen leiden unter Hitze - Rufe nach mehr Schutz

Bonn (KNA) Nach Einsätzen von Rettungskräften in einem Altenheim in Krefeld und einer Senioreneinrichtung in Dormagen werden Rufe nach einem besseren Hitzeschutz in Pflege- und Seniorenheimen laut. "Wieder leiden viele der 800.000 Pflegeheimbewohner unter den extremen Temperaturen", sagte der ...

Bonn (KNA) Nach Einsätzen von Rettungskräften in einem Altenheim in Krefeld und einer Senioreneinrichtung in Dormagen werden Rufe nach einem besseren Hitzeschutz in Pflege- und Seniorenheimen laut. "Wieder leiden viele der 800.000 Pflegeheimbewohner unter den extremen Temperaturen", sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, am Samstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Zwar hätten viele Einrichtungen auf Druck der Politik Hitzeschutzpläne auf den Weg gebracht, so Brysch. Doch damit betrieben Bund und Länder reinen Aktionismus, beklagte der Patientenschützer. "Die Papiere und Konzepte enden dort, wo der Patientenschutz Geld und Personal kostet."

Brysch rief Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) und Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) dazu auf, noch in diesem Jahr mehr Geld für die Anpassung an den Klimawandel in die Hand zu nehmen. "Aber auch die Länder stehen in der Verantwortung. Denn es fehlen überzeugende Anstrengungen in diesem Bereich. Bestandsbauten müssen endlich den klimatischen Bedingungen angepasst werden. Bei Neubauten darf die Raumtemperatur 25 Grad nicht überschreiten."

Laut Medienberichten gerieten am Freitagabend bei Temperaturen nahe 40 Grad mehr als 40 Bewohner eines Altenheims in Krefeld in eine kritische Lage. Fünf Bewohner wurden laut "Rheinischer Post" ins Krankenhaus gebracht. In den Räumen habe die Temperatur zwischen 34 und 50 Grad gelegen.

In einer Senioreneinrichtung in Dormagen verstarb in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Bewohner. Laut Angaben der Stadt liegen bislang keine Erkenntnisse darüber vor, ob die derzeit herrschende Hitze die Todesursache war.

Da die Einsatzkräfte vor Ort allerdings hohe Temperaturen von teilweise mehr als 35 Grad Celsius im Gebäude feststellten, seien weitere Maßnahmen ergriffen worden. Für die 167 Bewohnerinnen und Bewohner habe der leitende Notarzt in Abstimmung mit der Heimleitung umfangreiche Schutzmaßnahmen veranlasst. Zehn Personen befänden sich derzeit in stationärer ärztlicher Behandlung. Die Stadt berief ihren Krisenstab ein.

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