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Libori: 25. Juli bis 2. August

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Die Anmeldung für die Fahrt zum Weltjugendtag nach Seoul aus dem Erzbistum Paderborn hat begonnen.
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Amtssitzwechsel 2026 - MITTEN UNTER EUCH.

Erzbischof Bentz eine Woche mitten in der Region · Witten, Hagen, Herne und Umgebung · 21.–27. September 2026

© Hans Blossey / luftbild-blossey.de
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

© Erzbistum Paderborn
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#wepower - hier wirkt das Wir!

Gute Gründe für jeden Monat

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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
27.07.2026

Notfallseelsorge: Einfach da sein, Situation erspüren und vielleicht einen Segen anbieten

Am 31. Juli 2026, 11 Uhr, feiert Erzbischof Bentz im Dom den Libori-Blaulicht-Gottesdienst mit allen Einsatzkräften. Warum Ehrenamtliche in der Notfallseelsorge auch nach schwersten Einsätzen an ihrem Glauben festhalten – ein Porträt.
© YOUPAX
25.07.2026

„Ohne Glauben gibt es für mich kein Leben“

Video-Reportage von YOUPAX: Lena Ortwein beim Wasserski und Kanu-Pilgern. Was Wasser und Glaube für ihr Leben bedeuten.
© Erzbistumsarchiv Paderborn
23.07.2026

„So ist auf westfälischem Boden noch kein Fürst gefeiert worden …“

Thema der Archivalie des Monats: 3000 Fackeln für Nuntius Pacelli als gefeierter Ehrengast des Liborifestes 1926
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
21.07.2026

Libori-Motto 2026: Nur so bleibt Kirche „mittendrin“

Zum Libori-Motto „Mittendrin“ spricht Dechant Benedikt Fischer im Interview über die Rolle der Kirche in der Gesellschaft, den Bistumsprozess und darüber, wie Christus in unserer Mitte Platz findet.
© MillaF / Shutterstock.com
17.07.2026

Die Abnehmspritze und die Frage „Wem will ich eigentlich gefallen?“

YOUPAX-Reporterin stellt einen aktuellen Trend in Bezug zur bedingungslosen Liebe Gottes.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
15.07.2026

Endlich wieder Libori!

Der Liborischrein ist eines der wertvollsten Schatzstücke des Paderborner Domes – wer ist abgebildet und wer fehlt?

Unsere Nachrichten

© Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
27.07.2026

Mitgestalterinnen des Wandels

Hunderte Frauen beim Pontifikalamt im Paderborner Dom: Weihbischof Holtkotte ermutigt, Zusammenhalt zu stärken, Generationen zusammenzubringen und den Wandel in Kirche und Gesellschaft aktiv mitzugestalten.
© Maria Aßhauer / Erzbistum Paderborn
27.07.2026

Vorsicht vor Ideologien, die Geschwisterlichkeit missachten

Pontifikalamt mit den französischen Gästen: Bischof Dr. Jean-Pierre Vuillemin aus Le Mans ruft am Libori-Montag zu Demut auf / Empfang im Bischofsgarten
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
26.07.2026

„Mittendrin“ Zeuginnen und Zeugen sein

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz betont Verantwortung „mittendrin“ / Pontifikalamt im Hohen Dom, Prozession durch die Paderborner Innenstadt und Empfang des Erzbischofs prägen ersten Libori-Sonntag
© shutterstock
26.07.2026

Erzbischof Dr. Bentz verleiht Ehrentitel an zwei Priester des Erzbistums Paderborn

Neue Geistliche Räte ad honores kommen aus Dortmund und Drolshagen / Pfarrer i. R. Reinhard Bürger und Pfarrer i. R. Stefan Wigger
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
25.07.2026

Liborius ist Knotenpunkt – mittendrin im Miteinander

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz eröffnet Libori-Fest 2026 / Erhebung der Reliquien und Pontifikalvesper / Start des Libori-Triduums im vollbesetzten Dom
© Maria Aßhauer / Erzbistum Paderborn
25.07.2026

„Es fühlt sich hier an wie im Himmel“

„Abend der Weltkirche“ am Vorabend der Libori-Feierlichkeiten im Konrad-Martin-Garten / Bewegender Bericht aus Syrien

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Wie kann ich erfolgreich sein (im Sinne Gottes)?

Die Fußball WM 2026 ist gespielt, ein neuer Weltmeister ist gefunden: Spanien. Doch: Was ist so ein Erfolg wert? Was ist das Geile an Erfolg? Und wer definiert überhaupt, was zu einem erfolgreichen Leben dazugehört oder nicht? Darüber tauschen sich Tobias Hasselmeyer, Jugendpfarrer im Erzbistum Paderborn, und YOUPAX-Redakteur Tobi Schulte aus.

Weil Ehrenamt Ehrensache ist

Lena Ortwein arbeitet als Sonderpädagogin in Paderborn und setzt sich darüber hinaus ehrenamtlich in der Kolpingjugend ein. Sie wirkt unter anderem beim Projekt „Gute N8cht“ mit und übernimmt in diesem Jahr die Leitung der Kanu-Pilgerreise nach Werl.

"Du bist gut genug" - Wie kann ich das verinnerlichen?

Ein Ohrwurm fesselt Deutschland – das Lied „Gut genug“. Doch: Stimmt die Aussage des Lieds? Ist jeder Mensch gut genug? Und wenn das so ist, was ist das unser Problem als Menschen? Wieso sind wir so verletzlich? Was kann uns helfen, zu spüren, dass wir gut genug sind?

KNA Newsticker

27. Juli 2026 15:15

Caritas: Russische Rakete tötet Mitarbeiterin in der Ukraine

Freiburg (KNA) Im ostukrainischen Charkiw hat nach Angaben der Caritas eine russische Rakete eine Mitarbeiterin der Hilfsorganisation getötet. Am Wochenende sei ihr Wohnhaus durch den Raketentreffer vollständig zerstört worden, teilte Caritas international am Montag in Freiburg mit. Der zehnj ...

Freiburg (KNA) Im ostukrainischen Charkiw hat nach Angaben der Caritas eine russische Rakete eine Mitarbeiterin der Hilfsorganisation getötet. Am Wochenende sei ihr Wohnhaus durch den Raketentreffer vollständig zerstört worden, teilte Caritas international am Montag in Freiburg mit. Der zehnjährige Sohn der Frau habe überlebt. Die Sozialarbeiterin habe engagiert und hingebungsvoll in einem Caritas-Team für medizinische Hilfen gearbeitet und sich täglich für Menschen eingesetzt, die Hilfe am nötigsten brauchten.

Caritas international betonte, der Tod der Mitarbeiterin mache erneut deutlich, welche Risiken die humanitären Helfer eingehen. Trotz aller Gefahren habe die Caritas ihre Hilfen auch viereinhalb Jahre nach Kriegsbeginn nicht eingestellt, sondern weiter ausgebaut, hieß es. Seit einigen Monaten nehme die Zahl der russischen Raketen- und Drohnenangriffe im Osten und Süden der Ukraine weiter zu.

27. Juli 2026 14:40

Italien öffnet berühmte Sehenswürdigkeiten länger

Rom (KNA) Weniger Hitze, mehr Zeit für Kultur: Italiens bekannteste Sehenswürdigkeiten verlängern im August ihre Öffnungszeiten bis in die späten Abendstunden. Zu den beteiligten Attraktionen gehören das Kolosseum und das Pantheon in Rom sowie das Castello Sforzesco in Mailand. Italiens To ...

Rom (KNA) Weniger Hitze, mehr Zeit für Kultur: Italiens bekannteste Sehenswürdigkeiten verlängern im August ihre Öffnungszeiten bis in die späten Abendstunden. Zu den beteiligten Attraktionen gehören das Kolosseum und das Pantheon in Rom sowie das Castello Sforzesco in Mailand. Italiens Tourismusministerium will damit die Touristenströme besser lenken, Besuche in den kühleren Abendstunden ermöglichen und Berufstätigen den Zugang erleichtern.

Das Kolosseum bleibt freitags und samstags bis 23.30 Uhr geöffnet, das Pantheon - außer donnerstags - bis 23 Uhr. Das Mailänder Castello Sforzesco schließt täglich erst um 19.30 Uhr, zwei Stunden später als bisher. Das Pilotprojekt läuft den gesamten August.

Bereits seit 1. Juni gelten für die Hauptattraktion im Vatikan, den Petersdom, längere Öffnungszeiten. Die größte Kirche der Christenheit ist während der Sommermonate von 07:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass erfolgt um 19:15 Uhr.

27. Juli 2026 14:03

Studie zu Reform des Jugendstrafrechts - Kritik an Ministeriumsplänen

Berlin (KNA) Das Bundesjustizministerium plant eine Studie zu einer möglichen Reform des Jugendstrafrechts. Das kündigte ein Ministeriumssprecher am Montag in Berlin an. Die wissenschaftliche Studie sei ausgeschrieben, ein Zuschlag noch nicht erteilt worden. Erste Ergebnisse sollen Ende kommen ...

Berlin (KNA) Das Bundesjustizministerium plant eine Studie zu einer möglichen Reform des Jugendstrafrechts. Das kündigte ein Ministeriumssprecher am Montag in Berlin an. Die wissenschaftliche Studie sei ausgeschrieben, ein Zuschlag noch nicht erteilt worden. Erste Ergebnisse sollen Ende kommenden Jahres vorliegen. Bereits im Koalitionsvertrag habe man sich auf eine solche Studie verständigt. Anlass sei eine beunruhigende Entwicklung bei den Kinder- und Jugendstraftaten.

Am Samstagabend war nach der CSD-Parade in Berlin ein Auto in die Menschenmenge am Tiergarten gefahren. Dabei wurde eine Person getötet, mindestens 29 weitere teils schwer verletzt. Es wird von einem mutmaßlich islamistischen Anschlag ausgegangen.

Der mutmaßliche Täter war 21 Jahre alt und zuvor bereits straffällig gewesen. Er soll in der Vergangenheit mehrfach versucht haben, sich im Ausland der Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) anzuschließen. Erst im Mai war er nach mehreren Monaten aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Beim Polizeizugriff am Sonntag wurde er erschossen.

Der Deutsche Anwaltverein zeigte sich skeptisch: "Nach schweren Gewalttaten ist der Ruf nach einer Verschärfung des Jugendstrafrechts nachvollziehbar", sagte Vizepräsidentin Sonka Mehner der "Augsburger Allgemeine" von Dienstag. "Ob dadurch jedoch vergleichbare Taten künftig verhindert würden, ist eine andere Frage."

Schon heute biete das Jugendgerichtsgesetz "erhebliche Sanktionsmöglichkeiten". Entscheidend sei die Anwendung im Einzelfall, hieß es. Vor einer Änderung des Jugendstrafrechts müsse "sorgfältig geprüft werden, ob tatsächlich eine gesetzliche Regelung lückenhaft ist oder ob es sich um einen tragischen Einzelfall handelt".

Wenn über die Aussetzung einer Jugendstrafe zur Bewährung diskutiert werde, müsse berücksichtigt werden, "dass Gerichte ihre Entscheidung auf Grundlage einer umfassenden Prognose treffen". Diese orientiere sich an den Erkenntnissen, die zum Zeitpunkt der Entscheidung vorlägen, erklärte der Verein. "Dass ein Verurteilter später erneut schwere Straftaten begeht, bedeutet nicht automatisch, dass die damalige Prognose rechtsfehlerhaft war."

Der Politikwissenschaftler Hans Vorländer äußerte sich ablehnend. "Wir brauchen keine Verschärfung des Strafrechts, es muss nur richtig umgesetzt werden"", sagte Vorländer der "Rheinischen Post" von Dienstag.

Die Caritas forderte einen wirksamen Schutz vor Wiederholungstaten. Es gelte, den öffentlichen Raum als Raum der Freiheit und der Begegnung gegen Angriffe jeglicher Art wirksam zu schützen, erklärte Präsidentin Eva Welskop-Deffaa auf Anfrage. Die Suche nach Handlungsmöglichkeiten müsse sachlich und konsequent geführt werden.

Es stelle sich die Frage, ob es einer Anpassung des Prozessrechts und einer besseren Ausstattung der Gerichte bedürfe. "In jedem Fall braucht es eine Verständigung, wie mit radikalisierten Jugendlichen umgegangen wird, die durch die vielfach bewährten Deradikalisierungsprogramme nicht mehr erreichbar sind", so die Caritas-Präsidentin.

27. Juli 2026 13:55

Islamverbände verurteilen CSD-Anschlag - Ruf nach Anerkennung Queerer

Köln/Hamburg (KNA) Mehrere Islamverbände haben den mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin verurteilt. Der Münsteraner islamische Theologe Mouhanad Khorchide nimmt die Moscheegemeinden in die Pflicht und sieht in dem Anschlag einen Anlass, über die ...

Köln/Hamburg (KNA) Mehrere Islamverbände haben den mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin verurteilt. Der Münsteraner islamische Theologe Mouhanad Khorchide nimmt die Moscheegemeinden in die Pflicht und sieht in dem Anschlag einen Anlass, über die Anerkennung queerer Menschen zu sprechen: Es werde in Gemeinden sehr abwertend über Homosexualität gesprochen. Die Türkische Gemeinde in Deutschland betonte, sie solidarisiere sich "uneingeschränkt" mit der queeren Community.

Der Moscheeverband Ditib, der Zentralrat der Muslime in Deutschland und der Rat der Islamischen Gemeinschaften Hamburg (Schura) zeigten sich erschüttert. Die Organisationen warnten vor einer Instrumentalisierung von Religion.

"Extremisten schrecken nicht davor zurück, Gewalt gegen Menschen auszuüben, die aufgrund ihrer Identität, ihrer Überzeugungen oder ihrer Lebensführung angefeindet werden, um Angst und Spaltung in der Gesellschaft zu säen", teilte der Ditib-Bundesverband am Montag mit. "Solche Taten stehen in unvereinbarem Widerspruch zu den Grundwerten unserer Religion sowie zu den Prinzipien unseres freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates."

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland äußerte sich ähnlich. Sollte es sich tatsächlich um eine islamistische Tat handeln, dann sei Religion für Hass und Gewalt missbraucht worden.

Auch die Schura verurteilte die Tat. "Unterschiedliche Überzeugungen dürfen niemals Gewalt oder Menschenfeindlichkeit rechtfertigen", sagte der Vorsitzende Fatih Yildiz am Sonntag bei einer Gedenkveranstaltung in Hamburg.

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, kritisierte: "Eine Politik, die rechte Gewalt verharmlost, die queere Themen nicht ernst nimmt, queere Organisationen durch Mittelkürzungen unsichtbar macht oder die Community nur aus Kalkül adressiert, bestärkt Rechtsextremisten und Islamisten in ihren Gedanken und Taten.

Nötig seien wirksame Präventions- und Demokratiearbeit gegen Radikalisierung und gegen Queerfeindlichkeit. "Wir erwarten jetzt klare Reaktionen zum Schutz und zur Stärkung queerer Organisationen."

Mit dem englischen Wort queer bezeichnen sich Menschen, die nicht heterosexuell sind oder deren geschlechtliche Identität nicht mit gesellschaftlichen Rollenbildern übereinstimmt. Unter ihnen sind Personen mit gleichgeschlechtlicher Orientierung die wohl größte Gruppe.

Am Samstagabend war nach der CSD-Parade in Berlin ein Auto in die Menschenmenge am Tiergarten gefahren. Dabei wurde eine Person getötet, mindestens 29 weitere teils schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde später bei einem Polizeizugriff erschossen. Er soll in der Vergangenheit mehrfach versucht haben, sich im Ausland der Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) anzuschließen.

Khorchide sagte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) an die Adresse von Moscheegemeinden, es brauche Schritte hin zu Anerkennung von Vielfalt auch in Richtung Sexualität, Diversität und queeres Leben. "Ansonsten sind auch die Moscheegemeinden Teil des Problems und nicht der Lösung."

Das "Mindset" des 21-jährigen mutmaßlich islamistischen Attentäters finde sich so und in abgewandelter Form auch in Moscheegemeinden wieder, sagte Khorchide. Auch dort gebe es die Ansicht, dass queere Menschen in Sünde lebten und dem Plan Gottes widersprächen. Diese Einstellungen in traditionellen Moscheegemeinden fütterten islamistisches Gedankengut. Das könne sich in den Köpfen von Islamisten zu der gewaltvollen Idee weiterentwickeln, dass es gottgewollt sei, ein Attentat gegen diese Menschen zu verüben.

Gleichzeitig gebe es auch liberale muslimische Stimmen. Diese Minderheit plädiert laut Khorchide schon seit Jahren dafür, Vielfalt anzuerkennen. Viele jedoch trauten sich nicht, das Thema sexuelle Vielfalt anzusprechen. Sie erlebten mitunter auch Morddrohungen.

27. Juli 2026 13:55

Ex-Bundestagspräsident Thierse kritisiert "asoziale Medien"

Freiburg (KNA) Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) ruft alle Bundesbürger auf, in ihrem persönlichen Alltag die Stimme gegen Populismus, Hass und Extremismus zu erheben. Thierse sieht das gesellschaftliche Klima auch durch Hass und Hetze in den Sozialen Medien gefährdet. ...

Freiburg (KNA) Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) ruft alle Bundesbürger auf, in ihrem persönlichen Alltag die Stimme gegen Populismus, Hass und Extremismus zu erheben. Thierse sieht das gesellschaftliche Klima auch durch Hass und Hetze in den Sozialen Medien gefährdet. Die "Empörungsunternehmer in den asozialen Medien" versuchten, den Hass auf Demokratie, auf Minderheiten und Andersdenkende zu schüren, schreibt Thierse in einem Beitrag für die Zeitschrift "Herder Korrespondenz" (August). Statt Probleme nüchtern wahrzunehmen, würden Ressentiments verstärkt.

Entscheidend im Kampf gegen Demokratiefeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus sei daher die "demokratische Alltagskultur", argumentiert Thierse. Er rief die "Stillen im Land" auf, für Demokratie und Dialog einzustehen - im Gespräch mit Nachbarn, Kollegen und Verwandten.

27. Juli 2026 13:34

Nach CSD-Anschlag: Caritas dringt auf Schutz vor neuen Taten

Berlin (KNA) Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin fordert die Caritas einen wirksamen Schutz vor Wiederholungstaten. Das Attentat sei ein Angriff auf die freiheitliche Gesellschaft und es gelte, den öffentlichen Raum als Raum der Freiheit u ...

Berlin (KNA) Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin fordert die Caritas einen wirksamen Schutz vor Wiederholungstaten. Das Attentat sei ein Angriff auf die freiheitliche Gesellschaft und es gelte, den öffentlichen Raum als Raum der Freiheit und der Begegnung gegen Angriffe jeglicher Art wirksam zu schützen, erklärte Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa auf Anfrage am Montag in Berlin.

Die Suche nach Handlungsmöglichkeiten müsse sachlich, konsequent und mit dem Ziel geführt werden, bestehende Maßnahmen und Regelungen auf Defizite und Reformbedarfe hin zu überprüfen, so Weskop-Deffaa weiter. Dies gelte grundsätzlich auch für das Jugendstrafrecht. "Sein Ansatz, junge Menschen nicht vorschnell zu kriminalisieren, ist richtig."

Es stelle sich aber die Frage, ob es einer Anpassung des Prozessrechts und einer besseren Ausstattung der Gerichte bedürfe. "In jedem Fall braucht es eine Verständigung, wie mit radikalisierten Jugendlichen umgegangen wird, die durch die vielfach bewährten Deradikalisierungsprogramme nicht mehr erreichbar sind", so die Caritas-Präsidentin.

Am Samstagabend war nach der CSD-Parade in Berlin ein Auto in die Menschenmenge am Tiergarten gefahren. Dabei wurde eine Person getötet, mindestens 29 weitere teils schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde später bei einem Polizeizugriff erschossen. Er soll in der Vergangenheit mehrfach versucht haben, sich im Ausland der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) anzuschließen.

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