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Die Anmeldung für die Fahrt zum Weltjugendtag nach Seoul aus dem Erzbistum Paderborn hat begonnen.
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Firmung

Ein Sakrament und seine Nähe zu Pfingsten –
Glaube, Orientierung und Rückenwind

© S.H.exclusiv / Shutterstock.com
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Libori: 25. Juli bis 2. August

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Katholikentag 2028 in Paderborn

 

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

© Erzbistum Paderborn
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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Moritz Kröner/Tobias Schulte / Erzbistum Paderborn
15.06.2026

Was Greta über Scheitern lernt

Beim YOUNG MISSION-Weekend in Dortmund entdeckt die 14-Jährige neue Perspektiven für ihr Leben.
© YOUPAX
14.06.2026

Glaube trotz Krankheit

Vor einem Jahr hatte Katharina Cesek einen Schlaganfall. Seitdem gehören Angst, Arzttermine und Unsicherheit zu ihrem Glauben dazu.
© K M Asad / ich.tv / Kindermissionswerk
12.06.2026

Welttag gegen Kinderarbeit: Wie die Sternsinger neue Chancen eröffnen

Heute ist Tag gegen Kinderarbeit: Roksana (10) aus Bangladesh musste auf einem Bananenmarkt täglich schwer heben. Das ist vorbei. Hilfe kam über die Sternsinger-Aktion.
© GES / DFB
11.06.2026

Titelträume auf dem Rasen, Fürsprecher im Himmel

Deutschland gehört zum Kreis der WM-Favoriten. Doch welche Heiligen stehen den Nationen zur Seite? Wir stellen die Schutzpatrone von Deutschlands Vorrundengegnern und den Titelanwärtern vor - mit einem Augenzwinkern.
© Ralf Litera / Erzbistum Paderborn
09.06.2026

Zwischen Swipe und Segen: Wie junge Menschen digital ihren Glauben leben

Benedikt Kroker hat erlebt, wie Instagram und analoges Engagement, digitale Gebete und sehr reale Zweifel zusammenfinden – zwischen Algorithmus und Vertrauen auf Gott.
© Alissa Taube
09.06.2026

Glaube auf TikTok: Mit „Gottesbeweisen“ zum Nachdenken anregen

Könnte Gott dahinterstecken? In kurzen Videos stellt das Team Social Media des Erzbistums Paderborn auf TikTok grundlegende Fragen, die viele Menschen beschäftigen. Zum Beispiel nach Sinn und Ursprung des Lebens.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Ein Tag, der bewegt: Junge Menschen mit Beeinträchtigung beim Reitturnier in Balve

Beim Inklusionstag auf dem Reitturnier in Balve erlebten Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung einen besonderen Tag voller Teilhabe und Begegnung. Sie erhielten exklusive Einblicke hinter die Kulissen des hochrangigen Reitsportevents.

Neupriester im Porträt

Viktor Schefer gibt in diesem Video einen persönlichen Einblick in seinen Alltag als Diakon und Neupriester 2026. Zwischen Gefängnisseelsorge, Schule und Kirche wird deutlich, was es bedeutet, Menschen wirklich zu begegnen, zuzuhören und Hoffnung zu teilen – gerade dort, wo das Leben herausfordernd ist.

Katholikentag im Erzbistum Paderborn: Das sind wir

Der 105. Katholikentag findet 2028 in Paderborn statt. Vom 24. bis zum 28. Mai laden Stadt und Erzbistum Paderborn ein zu einem großen Fest des Glaubens und der Begegnung. Was dich in Paderborn beim Katholikentag erwartet? Unglaublich viel. Im Film stellen wir das Erzbistum Paderborn ein wenig näher vor: 10 gute Gründe, warum du uns besuchen sollst.

KNA Newsticker

16. Juni 2026 16:27

US-Vizepräsident legt Buch über seinen katholischen Glauben vor

New York/Rom (KNA) US-Vizepräsident James David Vance hat in seinem am Dienstag im Verlag HarperCollins erschienenen Buch "Communion" seinen Weg zum katholischen Glauben beschrieben. Neben seiner Kindheit und Jahrzehnten in einem evangelikalen und später atheistisch-liberalen Umfeld beschreibt ...

New York/Rom (KNA) US-Vizepräsident James David Vance hat in seinem am Dienstag im Verlag HarperCollins erschienenen Buch "Communion" seinen Weg zum katholischen Glauben beschrieben. Neben seiner Kindheit und Jahrzehnten in einem evangelikalen und später atheistisch-liberalen Umfeld beschreibt er darin die Faszination, die später der katholische Glaube auf ihn ausübte - und bis heute ausübt.

Das Buch enthält auch eine Beschreibung der Begegnung von Vance und seiner Familie mit Papst Franziskus im Vatikan am Tag vor dessen Tod. Ferner streift Vance wichtige Stationen der eigenen Biografie, von der Familie über die Zeit beim Militär und als Student bis hin zu seiner überraschenden Karriere als Bestseller-Autor und Politiker.

Über die katholische Kirche schreibt er: "Zu den Dingen, die ich an meiner Kirche bewundere, gehört die Tatsache, dass grundlegende Fragen der Lehre sich nur sehr selten ändern, und das auch nur nach einem langen, mühsamen Prozess, der viele kirchliche Instanzen involviert. Deshalb fühlt sich Katholizismus stabiler an, was eine Reihe junger Konvertiten anzieht, mit denen ich gesprochen habe, und die im Chaos des modernen Lebens einen tiefen Sinn suchen."

Als entscheidende Stationen auf dem Weg zum Glauben nennt Vance unter anderem Gespräche mit zwei intellektuellen Dominikanerpatres in Washington, die Geburt des ersten Sohnes und ein Erlebnis in einer weitgehend leeren Kathedrale in Burgund. Dort habe er die ganze, lange und spannungsreiche Geschichte der katholischen Kirche gespürt. Er schreibt über seine Erkenntnis in diesem Moment: "Und doch, die Kirche, dieses Gebäude und die Gemeinschaft der Gläubigen, hat all das überdauert." Bald danach bittet er um die Taufe.

Zu den zeitgeschichtlich interessantesten Passagen des Buchs gehört eine Schilderung seines Besuchs im Vatikan an Ostern 2025 im Vatikan. Über sein damaliges Treffen mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und weiteren Vatikandiplomaten ist er an einem Punkt eher enttäuscht. Diese hätten beim Thema Migration nicht sehr klar gesprochen: "Was sie sagten, war zu abstrakt, um hilfreich zu sein."

Er selbst, so Vance, hätte Kontroversen nicht gefürchtet, war nach eigenem Bekunden aber "überrascht, dass eine der wenigen Instanzen mit moralischer Autorität und globaler Perspektive in der Frage der Migration so ängstlich schien, etwas Kontroverses zu sagen, dass sie lieber im Endeffekt gar nichts sagte".

Da sei ihm Papst Franziskus, den er noch am Tag vor dessen Tod im Vatian traf, lieber gewesen. Die Ablehnung mancher konservativer Katholiken gegen Franziskus habe er, Vance, nicht geteilt, selbst da, wo man unterschiedlicher Meinung war. Denn: "Er war der Papst, Donald Trump der Präsident und ich der Vizepräsident. Wir hatten unterschiedliche Rollen, und mir waren seine klaren Mahnungen lieber als die vagen Dinge, die ich im Vatikan zu hören bekam."

16. Juni 2026 15:32

Deutschland gibt zusätzlich Geld zur Ebola-Bekämpfung

Berlin (KNA) Die Bundesregierung wird die von Ebola betroffenen Regionen zusätzlich mit 13 Millionen Euro unterstützen. 9 Millionen Euro sind direkt zur Unterstützung der Demokratischen Republik Kongo, des Africa CDC, der Ostafrikanischen Gemeinschaft sowie für lokale Programme der UN und N ...

Berlin (KNA) Die Bundesregierung wird die von Ebola betroffenen Regionen zusätzlich mit 13 Millionen Euro unterstützen. 9 Millionen Euro sind direkt zur Unterstützung der Demokratischen Republik Kongo, des Africa CDC, der Ostafrikanischen Gemeinschaft sowie für lokale Programme der UN und Nichtregierungsorganisationen vorgesehen, wie das Bundesentwicklungsministerium am Dienstag mitteilte.

Außerdem verstärkt Deutschland nach eigenen Angaben sein Engagement in multilateralen Partnerschaften. Im Rahmen dieser zusätzlichen Unterstützung erhöhe Deutschland seinen Beitrag um 4 Millionen Euro an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für deren Notfallmaßnahmen.

Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) erklärte dazu, die Bundesregierung sei über den aktuellen Ebola-Ausbruch zutiefst besorgt. Deutschland stehe an der Seite der betroffenen Menschen und Länder sowie der Afrikanischen Union. Der Ausbruch zeige, wie dringend notwendig zusätzliche Maßnahmen seien. Alabali Radovan äußerte sich bei einem virtuellen Treffen mit den Africa Centres for Disease Control and Prevention (Africa CDC) zum Umgang mit dem aktuellen Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda.

16. Juni 2026 15:09

Studie: Keine nachweisbaren Gesundheitsschäden durch Windräder

Augsburg (KNA) Windräder verursachen keine nachweisbaren Gesundheitsschäden - zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie unter Beteiligung der Universität Augsburg. Wie die Uni am Dienstag mitteilte, handelt es sich bei der über zwölf Jahre währenden Längsschnittuntersuchung um e ...

Augsburg (KNA) Windräder verursachen keine nachweisbaren Gesundheitsschäden - zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie unter Beteiligung der Universität Augsburg. Wie die Uni am Dienstag mitteilte, handelt es sich bei der über zwölf Jahre währenden Längsschnittuntersuchung um eine der bislang umfangreichsten Studien dieser Art und zu diesem Thema weltweit.

"Windkraftanlagen stehen immer wieder im Fokus gesundheitlicher Bedenken", sagt Niklas Rott, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Gesundheitsökonomik der Uni Augsburg und Mitautor der Studie. Die bisherige Evidenz dazu sei jedoch teils uneinheitlich und oft durch kleine Stichproben oder rein korrelative Analysen begrenzt. "Unsere Analysen unter Verwendung umfangreicher US-Haushaltsdaten zeigen keine messbaren negativen Gesundheitseffekte bei typischen Entfernungen zwischen Windrädern und Wohngebieten."

Die Studie nutzt laut Mitteilung Daten von rund 120.000 US-Haushalten aus den Jahren 2011 bis 2023. Sie vergleicht demnach Haushalte vor und nach der Installation nahe gelegener Windräder.

Die Arbeit verknüpft den Angaben zufolge Daten zu den Standorten von rund 75.000 Turbinen mit dem "NielsenIQ Ailments Survey". Bei dieser Umfrage würden jährlich Selbstauskünfte zu Gesundheitsbeschwerden wie Depression, Angst und Kopfschmerzen Haushalte erfasst. Ergänzt werden diese Gesundheitsdaten laut Uni durch Informationen zum Kaufverhalten: "Wer nach der Windrad-Installation mehr Schlaftabletten oder Schmerzmittel kauft, hinterlässt objektive Spuren, die auf Gesundheitsprobleme hinweisen - unabhängig von subjektiven Einschätzungen."

Zudem hätten die Forscher jeden Haushalt mit sich selbst verglichen - vor und nach der Inbetriebnahme eines nahe gelegenen Windrades. Es seien keine statistisch nachweisbaren Zusammenhänge bezüglich der Gesundheitsangaben oder des Kaufverhaltens auf der einen Seite und des Baus neuer Windräder auf der anderen Seite feststellbar gewesen. Die aufgebrachte Zeit für Schlaf, Sport und Aufenthalte im Freien sei ebenso unverändert geblieben wie die Ausgaben für Alkohol, Tabak und allgemeine Medikamente.

Die Autoren betonen zugleich, dass lokale Belastungen wie Lärm, Schattenwurf oder visuelle Beeinträchtigungen die Lebensqualität beeinflussen und die Akzeptanz von Windkraftprojekten verringern könnten - auch ohne nachweisbare gesundheitliche Folgen.

16. Juni 2026 14:52

Vatikan und Opfer-Initiative ECA erstmals im Gespräch

Rom (KNA) Der Vatikan und eine wichtige internationale Initiative von Missbrauchsopfern wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen. Bei einem ersten zweitägigen Treffen zwischen der Päpstlichen Kommission für den Schutz Minderjähriger und dem Betroffenenverein "Ending Clergy Abuse" (ECA) habe man s ...

Rom (KNA) Der Vatikan und eine wichtige internationale Initiative von Missbrauchsopfern wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen. Bei einem ersten zweitägigen Treffen zwischen der Päpstlichen Kommission für den Schutz Minderjähriger und dem Betroffenenverein "Ending Clergy Abuse" (ECA) habe man sich verständigt, gemeinsam eine Null-Toleranz-Politik in Bezug auf Missbrauch in der Kirche fördern zu wollen, teilte die Kommission am Dienstag mit.

Zudem solle die Zusammenarbeit mit Opfer- und Überlebendenvereinigungen ausgebaut werden, insbesondere in bislang unterrepräsentierten Regionen der Weltkirche. Gleichzeitig vereinbarten Initiative und Kommission einen dauerhaften Austausch für die Zukunft. Die Kommission stellte den Angaben zufolge ihre neuen Richtlinien für einen verstärkten Schutz von Minderjährigen vor.

Die ECA-Vorsitzende Gemma Hickey rief bei dem Treffen zu mehr Offenheit und Hoffnung auf. Sie unterstrich die gemeinsame Verantwortung, Kinder und Menschen in vulnerablen Situationen in der Kirche aktiv vor Missbrauch zu schützen.

Die Initiative "Ending Clergy Abuse" (Klerikalen Missbrauch beenden) wurde im Oktober 2023 gegründet und vertritt nach eigenen Angaben in derzeit 14 Ländern die Interessen von Betroffenen von sexuellem Missbrauch in der Kirche. Aus Deutschland gehört der Betroffenenverein Eckiger Tisch dem Netzwerk an. Ein erstes persönliches Treffen mit Papst Leo XIV. hatte es bereits im vergangenen Oktober gegeben.

16. Juni 2026 14:35

Experte Zollner lobt Missbrauchsaufarbeitung in Deutschland

Köln (KNA) Der kirchliche Kinderschutzexperte Hans Zollner sieht Fortschritte der katholischen Kirche in Deutschland im Umgang mit dem Thema Missbrauch. Im Interview des Kölner Online-Portals domradio.de lobte der Jesuit am Dienstag die Präventionsarbeit - etwa Schulungen, Konferenzen und Ver ...

Köln (KNA) Der kirchliche Kinderschutzexperte Hans Zollner sieht Fortschritte der katholischen Kirche in Deutschland im Umgang mit dem Thema Missbrauch. Im Interview des Kölner Online-Portals domradio.de lobte der Jesuit am Dienstag die Präventionsarbeit - etwa Schulungen, Konferenzen und Veröffentlichungen. "Da sind wir in Deutschland schon sehr gut durchorganisiert, durchstrukturiert und haben sehr viel mehr Arbeit in dem Bereich getan, als öffentlich wahrgenommen wird", so Zollner.

Positiv äußerte er sich auch dazu, dass fast jedes Bistum in Deutschland einen Aufarbeitungsbericht zu sexuellem Missbrauch vorgelegt hat. "Das ist in den meisten Ländern der Welt bei weitem nicht der Fall", sagte Zollner. Gleichzeitig mahnte er an, die Stimmen der Betroffenen in die Untersuchungen einzubringen. Fälle dürften nicht nur aus juristischer Sicht beleuchtet werden. Es müsse unter anderem auch um die Verantwortung der Kirche und um die Begleitung der Betroffenen gehen.

Zollner äußerte sich anlässlich einer Safeguarding-Konferenz an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. An der Hochschule leitet der Theologe und Psychologe das Institut für Anthropologie. Zollner hat kirchliche Mitarbeiter und Führungskräfte in zahlreichen Ländern in Verfolgung und Vorbeugung von sexuellem Missbrauch geschult.

16. Juni 2026 13:46

ZDF kürzt Belfast-Beitrag nach Abmahnung von Elon Musk

Mainz (KNA) Das ZDF hat im Streit um die Sendung "Ausschreitungen in Belfast - Wie Musk die Proteste befeuert" eine von US-Tech-Billionär Elon Musk geforderte Unterlassungserklärung abgegeben und die Anmoderation des Beitrags gekürzt. "Wir bestätigen, dass Elon Musk über eine deutsche Anwal ...

Mainz (KNA) Das ZDF hat im Streit um die Sendung "Ausschreitungen in Belfast - Wie Musk die Proteste befeuert" eine von US-Tech-Billionär Elon Musk geforderte Unterlassungserklärung abgegeben und die Anmoderation des Beitrags gekürzt.

"Wir bestätigen, dass Elon Musk über eine deutsche Anwaltskanzlei eine Unterlassungserklärung zur Anfangsmoderation der Sendung "ZDFheute live" vom 12. Juni gefordert hat", teilte das ZDF auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) mit. Der Sender habe "diese abgegeben und die fragliche Passage in der Anmoderation entfernt".

Die Sendung, die über Proteste und Ausschreitungen in der nordirischen Hauptstadt nach der Messerattacke eines aus dem Sudan stammenden Mannes berichtete, hatte durch die Anmoderation den Eindruck erweckt, Musk selbst habe zur "Jagd auf Migranten" aufgerufen.

Nach der Attacke am 8. Juni, bei der das Opfer schwer verletzt worden war und nach britischen Polizeiangaben ein Auge verlor, hatte es schwere Ausschreitungen in Belfast gegeben. Dabei sollen teils gezielt Migranten verfolgt und Wohnungen angezündet worden sein.

Nach Polizeiangaben wurde vor allem über Social-Media-Kanäle zu den Protesten aufgerufen. Dadurch sei die Stimmung zusätzlich angeheizt worden. Im Mittelpunkt steht dabei der rechtsextreme britische Aktivist Tommy Robinson, der auf Musks Plattform X gegen einen "weiteren Angriff von Eindringlingen auf unser Volk" mobilisierte. Angefügt war eine Liste mit detaillierten Terminen für Kundgebungen, die "friedlich und respektvoll" erfolgen sollten. Musk teilte das Posting und schrieb dazu: "Nur durch wiederholte und laute Proteste wird sich etwas ändern."

In der ZDF-Anmoderation vom 12. Juni hieß es indes: "Ein rassistischer Mob macht daraufhin Jagd auf Migranten: Dazu aufgerufen hatten ein britischer Rechtsextremist und Tech-Milliardär Elon Musk." In der Folge mahnte Musks Anwalt Joachim Steinhöfel den Sender ab. Musk warf dem ZDF "skandalöse Lügen" vor und kündigte mit Blick auf die geplanten juristischen Schritte an: "Im Laufe des Prozesses gegen sie werden wir genau herausfinden, welcher Idiot diese ungeheuerliche Lüge verfasst hat."

Das ZDF hatte bereits am Samstag die Sendung in der Mediathek mit einem korrigierenden Transparenzhinweis versehen, in dem es hieß, die Anmoderation sei "missverständlich". Die im weiteren Verlauf des Beitrags getroffenen Einordnungen über Musks Rolle, der immer wieder mit seinen Einlassungen politisch Einfluss nehmen will, blieben hingegen bestehen.

Der Tech-Billionär hatte sich in der Vergangenheit auch in Deutschland mit Wahlaufrufen für die AfD und über X verbreitete Gespräche mit AfD-Co-Bundesprecherin Alice Weidel in die politische Debatte eingemischt.

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