Laden...

logocontainer-upper
logocontainer-lower

St. Martin

Geschichte, Bräuche und Bedeutung

 

 

© Besim Mazhiqi
© Besim Mazhiqi
Achtung Advent! - der Adventsbegleiter von YOUPAX
Achtung Advent! - der Adventsbegleiter von YOUPAX

Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

Gute Gründe für jeden Monat

© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn

Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Erzbistum Paderborn
02.11.2026

Grund Nr. 789: DU BIST DER GOTT, DER MICH SIEHT!

Initiative 1000 gute Gründe: 12 gute Gründe für das Jahr 2026 – November
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
01.11.2026

Deutsch-romantische Liebesgeschichte in Eiche massiv

Die „neue alte“ Orgel in St. Clemens in Dortmund-Hombruch löst Begeisterung aus – und wurde erst mit dem Engel komplett
© Patryk Kosmider / Shutterstock.com
31.10.2026

Wie sehr fühlen wir Allerheiligen und Allerseelen?

Mit viel Licht und geborgen in der Familie eine Brücke zu den Verstorbenen bauen: Wie Allerheiligen wirken und Trost bringen kann – auch über Rituale.
© Blautann-Film
28.10.2026

„Verlockender geht’s doch wohl nicht, oder?“

„Pilgern auf Jakobswegen im Hochstift Paderborn“ heißt eine Dokumentation, die ab Januar 2027 in ausgewählte heimische Kinos kommt. Warum es sich lohnt, einfach loszugehen - im Hochstift, im Sauerland, vor der eigenen Haustür.
© YOUPAX
28.10.2026

„The Chosen“: Von den Jüngern lernen

Zweifeln, Fragen, Staunen und Begeisterung: Wie die Jünger in der Bibel-TV-Serie "The Chosen" gezeigt werden, inspiriert die Reporter im YOUPAX-Video.
© Serene View / Shutterstock.com
22.10.2026

Das Leben auf den zweiten Blick

Abgelaufene Gewürzgurken, Flaute auf See, heulende Sirenen. Dazu Omas Lourdeswasser, zwei Gräber an einer Mauer und eine Gemeinde, die umdenkt. In seinen WDR-Hörbeiträgen entdeckt Sascha Heinrich Alltagsgeschichten, die an alten Gewissheiten rütteln und dem Glauben neue Türen öffnen.

Unsere Nachrichten

© Erzbistum Paderborn
02.11.2026

Glocke ist Zeichen der Aussöhnung und des Friedens

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz weiht am 6. November neue Glocke in Bremke / Neue Glocke ersetzt bisherige Frielinghausener Denkmalglocke, die an Kirchengemeinde in Polen übergeben wird
© Marienwallfahrt Werl
02.11.2026

Erzbischof beendet Wallfahrtszeit in Werl: Trost und Hoffnung am Gnadenbild

Erzbischof Udo Markus Bentz feiert an Allerheiligen den Abschluss der Wallfahrtszeit und dankt allen, die Pilger willkommen heißen.
© privat
02.11.2026

Junge Menschen aus dem Erzbistum Paderborn feiern zusammen mit Weihbischof König ihren Glauben in Rom

Messdiener aus verschiedenen Gemeinden des Erzbistums Paderborn und eine Pilgergruppe des Gymnasiums Schloß Neuhaus waren in den Herbstferien in Rom. Weihbischof Matthias König feierte mit beiden Gruppen Gottesdienste im Petersdom.
© SSKH-Pictures / Shutterstock.com
30.10.2026

60. Diaspora-Aktion: Bonifatiuswerk eröffnet bundesweite Aktion am 8. November in Fulda

Mit dem Leitwort „Glauben bezeugen – Hoffnung teilen“ setzt das Hilfswerk ein Zeichen für gelebten Glauben, Solidarität und Nächstenliebe
© Jochen Maiworm
29.10.2026

Erzbischof Bentz im Gespräch mit Studierenden in Siegen

Politik, Wirtschaft und die Zukunft des Religionsunterrichts: Bei seinem Besuch in der Katholischen Hochschulgemeinde Siegen nahm sich Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz Zeit für die Fragen der Studierenden.
© Möhler-Institut für Ökumenik
28.10.2026

Die Taufe als Grundlage kirchlicher Einheit

Internationale Tagung zur „Baptismalen Ekklesiologie“ im Paderborner Möhler-Institut für Ökumenik

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. – Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Warum wir uns der Trauer stellen sollten

Als Priester ist es für Mike Hottmann Teil jeder Arbeitswoche, trauernde Menschen zu begleiten. Er spricht mit YOUPAX-Redakteur Tobi Schulte darüber, wie der christliche Glaube in der Trauer Halt und Hoffnung geben kann.

GLÜCKLICH/T SEIN in den Caritas Werkstätten Schloss Neuhaus

Zum Auftakt fand in den Caritas Werkstätten Schloß Neuhaus eine Aktion statt, bei der gegenseitige Wertschätzung in Gesten ausgedrückt wurde. Das Schreiben von Postkarten mit Dankesgrüßen wurde dabei begeistert angenommen. Die Reaktionen machten klar: Auch kleine Gesten können glücklich machen.

Begeisterung, Zweifel, viele Fragen - von den Jüngern lernen

Sie kapieren es nicht, haben Fragen, Zweifel und sind immer wieder auch total begeistert – so erlebt man die Jünger von Jesus in der Serie „The Chosen“. YOUPAX-Redakteur Tobi Schulte unterhält sich mit Gemeindereferent Jan-Niklas Kleinschmidt darüber, wie es sie inspiriert, sich in die Jünger hineinzuversetzen.

KNA Newsticker

3. November 2026 11:07

Papst-Aussage zu Missbrauchsursachen irritiert Bischof Bätzing

Limburg (KNA) Der Limburger Bischof Georg Bätzing kritisiert eine Aussage von Papst Leo XIV. zu Missbrauch und warnt vor Rückschritten in der katholischen Kirche bei der Aufarbeitung. Die Kirche dürfe nicht über bereits gewonnene Erkenntnisse zurückfallen, schrieb Bätzing in einem Standpun ...

Limburg (KNA) Der Limburger Bischof Georg Bätzing kritisiert eine Aussage von Papst Leo XIV. zu Missbrauch und warnt vor Rückschritten in der katholischen Kirche bei der Aufarbeitung. Die Kirche dürfe nicht über bereits gewonnene Erkenntnisse zurückfallen, schrieb Bätzing in einem Standpunkt, den das Bistum Limburg am Dienstag auf seiner Internetseite veröffentlichte.

Anlass für die Stellungnahme war eine Äußerung von Papst Leo XIV. zu den möglichen systemischen Ursachen von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche. Es gebe zwar einige Organisationen innerhalb der Kirche, die "zuweilen - wenn man so will" als System missbräuchlich gehandelt hätten, sagte Leo kürzlich: "Aber ich halte es für wichtig, hier zu unterscheiden: Sexueller Missbrauch ist in erster Linie ein menschliches Problem."

Bätzing widersprach dem nun. Die sogenannte MHG-Studie aus dem Jahr 2018 in Deutschland habe deutlich gemacht, dass sexueller Missbrauch in der Kirche nicht allein als Fehlverhalten einzelner Täter verstanden werden könne, schrieb er: "Es gibt spezifische kirchliche Risiko- und Strukturmerkmale, die Missbrauch begünstigt und seine Aufdeckung erschwert haben." Dazu gehörten unter anderem Klerikalismus und ungleiche Machtverhältnisse.

Der Bischof verwies auf die Aussagen von Missbrauchsbetroffenen sowie auf die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen, die nicht nur für Deutschland gälten. "Ich möchte dem Papst nicht unterstellen, dass er die wissenschaftlichen Erkenntnisse grundsätzlich zurückweist. Aber seine Äußerungen lassen eine entscheidende Frage offen: Erkennt er an, dass nicht nur einzelne Personen und Organisationen, sondern auch spezifische Strukturen der katholischen Kirche Missbrauch und dessen Vertuschung begünstigt haben?"

Eine Klarstellung durch den Papst halte er hier für dringend erforderlich, so Bätzing weiter. Er bezog sich auch auf den Reformprozess Synodaler Weg der katholischen Kirche in Deutschland, den er als früherer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz mitgeprägt hat. Der Synodale Weg habe die Fragen von Macht, Verantwortung und Kontrolle in den Mittelpunkt von Reformbemühungen gerückt: "Vor diesem Hintergrund halte ich die Aussage, sexueller Missbrauch sei in erster Linie ein menschliches Problem, für unzureichend und in ihrer möglichen Konsequenz für höchst problematisch."

Gleichzeitig erkannte er an, dass Leo die besondere Verletzung von Betroffenen im kirchlichen Bereich und die Verantwortung der Kirche ihnen gegenüber angesprochen habe: "Gerade deshalb wünsche ich mir von ihm eine ebenso eindeutige Anerkennung der systemischen Ursachen sexualisierter Gewalt."

Bätzing war bis Ende Februar Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Sein Nachfolger ist der Bischof von Münster, Heiner Wilmer.

3. November 2026 11:00

Neuer DDR-Kalender mit historischen Ereignissen kostenlos online

Berlin (KNA) Er verzeichnet mehr als 5.200 historische Ereignisse aus kommunistischen Diktaturen weltweit, davon ein Großteil aus der DDR: Seit diesem Dienstag ist der sogenannte Historische Kalenderdienst der Bundesstiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur kostenlos im Internet zu finden ...

Berlin (KNA) Er verzeichnet mehr als 5.200 historische Ereignisse aus kommunistischen Diktaturen weltweit, davon ein Großteil aus der DDR: Seit diesem Dienstag ist der sogenannte Historische Kalenderdienst der Bundesstiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur kostenlos im Internet zu finden. Die Datenbank listet für jeden Tag eines Jahres mindestens ein Ereignis aus den Jahren zwischen 1848 und 2022 auf, wie die Stiftung in Berlin mitteilte.

Auf der Internetseite können die Nutzer über eine Suchleiste entweder mit Schlagworten frei in der gesamten Datenbank suchen oder diese Suche durch Kriterien wie Datum, Region und Themen filtern. Der Kalenderdienst biete eine Grundlage für die Recherche historischer Jahrestage und mache die internationale Dimension der Geschichte kommunistischer Diktaturen sichtbar, so die Stiftung. Der Dienst werde fortlaufend mit neuen Einträgen aktualisiert.

Zudem ruft die Bundesstiftung Museen, Schulen, Kirchen und andere Einrichtungen schon jetzt dazu auf, Veranstaltungen für die Jahre 2029 und 2030 zu planen. Dann jähren sich erst die Friedliche Revolution in der DDR und anschließend die Deutsche Einheit jeweils zum 40. Mal.

Mit dem Aufruf unter dem Motto "40|40: Geteilte Geschichte - Gemeinsame Gegenwart" sieht die Stiftung die Chance, "einen Motor der Erinnerungskultur zu schaffen und Schlaglichter auf historische Ereignisse, Ursachen und Folgen zu werfen". Die Jubiläen sollen demnach nicht nur Gedenkstätten auf den Plan rufen, sondern in möglichst vielen Orten in Deutschland gefeiert werden. "Wir denken: Wer 2029 erinnern will, muss schon heute mit den Planungen anfangen", so die Stiftung.

Sie hat bereits mehr als 6.300 Briefe und E-Mails an Gemeinden, Rathäuser, Ministerien, Kirchen, Schulen und andere Einrichtungen geschickt und bislang 200 Rückmeldungen erhalten. So wollen sich demnach unter anderem das Zentralkomitee der deutschen Katholiken, die Medienkonferenz Republica und die Tour de France mit den Themen beschäftigen und Aktionen planen.

3. November 2026 10:51

Bayerische Heimatpfleger wollen das Kartenspiel im Wirtshaus retten

München (KNA) Die Tradition des Kartenspielens in bayerischen Gaststätten soll nicht aussterben. "Schafkopfen verbindet Generationen und gehört zu Bayern wie die Brotzeit", ist der Bayerische Landesverein für Heimatpflege überzeugt. Deshalb startet er in diesem Monat die Kampagne "Schafkopf ...

München (KNA) Die Tradition des Kartenspielens in bayerischen Gaststätten soll nicht aussterben. "Schafkopfen verbindet Generationen und gehört zu Bayern wie die Brotzeit", ist der Bayerische Landesverein für Heimatpflege überzeugt. Deshalb startet er in diesem Monat die Kampagne "Schafkopffreundliches Wirtshaus".

Eine wetterfeste Plakette vor der Tür soll künftig signalisieren, dass der Wirt diese Form bayerischer Geselligkeit schätzt - und die benötigten Spielkarten bereitstellt. Interessierte Gastronomen können sich außerdem auf der neuen Internetseite www.schafkopfwirt.de registrieren lassen. "Hoffentlich melden sich viele Wirte an", sagt der Geschäftsführer des Landesvereins, Rudolf Neumaier. "Es gibt viele Kartler, die sich zum Schafkopfen treffen wollen und einfach keine Bleibe finden."

Die Kampagne startet mit einem Schafkopfturnier am 21. November in der Gaststätte von Schloss Odelzhausen. Erwartet werden dazu rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Schirmherr und Initiator ist der Dachauer Landrat Stefan Löwl (CSU), selbst begeisterter Schafkopfer. Im Januar bietet der Landesverein zudem in München einen Kurs an, bei dem sich das Schafkopfen an zwei Abenden lernen lässt.

"Man kann gleichzeitig essen, trinken und Wichtiges besprechen", preist Löwl die Vorzüge des Schafkopfens im Wirtshaus. "Man redet über Gott und die Welt und kartelt nebenher." Dadurch sei die Gesprächskultur eine ganz andere. Das nutze er auch für Treffen mit Politikern, und zwar nicht nur aus der eigenen Partei.

Der Landrat sagte, er habe "hin und wieder mitbekommen, dass man die Kartler nicht mehr haben möchte" im Gasthaus. Das müsse natürlich jeder Wirt selbst entscheiden. Sie sollten aber einen potenziellen Werbeeffekt einkalkulieren: "Wer eine Gaststätte vom Karteln kennt, der geht vielleicht für eine Familienfeier oder am Sonntag zum Essen hin."

Schafkopf ist ein vergleichsweise junges Kartenspiel unbekannter Herkunft, das erst im 19. Jahrhundert seine heutige Form gewann. "Schafkopf ist nicht an Fürstenhöfen, nicht in vornehmen Salons kultiviert worden, sondern in Wirtshäusern und Schenken, als Privatvergnügen der 'kleinen Leute'", so erklärt es der Bamberger Volkskundler und oberfränkische Bezirksheimatpfleger Günter Dippold.

Einiges spricht dafür, dass es schon länger in Franken gespielt wird als in Altbayern und Schwaben. So erschien 1884 das erste Regelwerk in Würzburg. Einen Sportstatus wie etwa Skat oder gar Schach hat es nie erreicht. "Schafkopf ist laut und streitbar", so Dippold. "Wehe dem, der nicht im rechten Moment sticht oder schmiert."

In manchen Wirtshäusern kündet ein Bilderrahmen mit den acht höchsten Schafkopfkarten, allen vier Obern und Untern, vom scheinbar größten Spielglück. Überregionale Schlagzeilen machte indes 1879 ein Staffelsteiner, der sein Herzsolo gewann - ohne einen einzigen Trumpf auf der Hand.

Fast 100 Jahre später wurde ebenfalls in Bad Staffelstein, im Gottesgarten am Obermain, so lange in des Teufels Gebetbuch geblättert wie nie zuvor und danach: Fünf oberfränkische Kartler spielten 408 Stunden ohne Unterbrechung Schafkopf. Weltrekord.

3. November 2026 10:48

Kirchliches Modellprojekt für bezahlbares Wohnen mit Millionenförderung

Ludwigshafen (KNA) Aus Sicht der katholischen Kirche ist es ein weit über Ludwigshafen hinausgehendes "Leuchtturmprojekt für sozial-ökologische Quartiersentwicklung": Am Rande der pfälzischen Stadt entsteht ein von katholischen Einrichtungen geplantes riesiges Wohngebiet - die Heinrich-Pesch ...

Ludwigshafen (KNA) Aus Sicht der katholischen Kirche ist es ein weit über Ludwigshafen hinausgehendes "Leuchtturmprojekt für sozial-ökologische Quartiersentwicklung": Am Rande der pfälzischen Stadt entsteht ein von katholischen Einrichtungen geplantes riesiges Wohngebiet - die Heinrich-Pesch-Siedlung. Nun hat das Land Rheinland-Pfalz fast elf Millionen Euro für den Neubau von 47 Wohnungen in der Siedlung zugesagt.

Der rheinland-pfälzische Bauminister Sven Teuber (SPD) übergab einen Förderbescheid in Höhe von 10,7 Millionen Euro an das zuständige Wohnungsbauunternehmen Sahle Wohnen, wie das katholische Bildungszentrum Heinrich-Pesch-Haus am Dienstag in Ludwigshafen mitteilte. In der Siedlung, gut zwei Kilometer vom Ludwigshafener Zentrum entfernt, sollen insgesamt 800 Wohnungen für rund 2.000 Menschen entstehen. Das Quartiersgelände ist 15 Hektar groß. "Die Siedlung soll 2029/30 fertig sein", hieß es jetzt.

Minister Teuber sagte: "Mit der Förderung in Ludwigshafen unterstützen wir Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen." 31 der 47 Wohnungen sind den Angaben zufolge für 30 Jahre an Haushalte mit geringen Einkommen gebunden, 16 Wohnungen für 20 Jahre an Haushalte mit mittleren Einkommen. Dank der Förderung lägen die Mieten bei 7,45 beziehungsweise 8,45 Euro pro Quadratmeter. "Wohnen ist ein Menschenrecht und eine der wichtigsten sozialen Fragen unserer Zeit", betonte der Bauminister.

Der Geschäftsführer der Heinrich-Pesch-Siedlung, Ernst Merkel, sagte: "Wir haben hier eine Siedlung, die ihresgleichen sucht. Die katholische Kirche und die Jesuiten haben sie gemeinsam mit etlichen Verantwortlichen aus der Taufe gehoben." Namensgeber des neuen Stadtquartiers ist der katholische Theologe und Sozialphilosoph Heinrich Pesch (1854-1926). Der Jesuit entwickelte die katholische Soziallehre mit. Das Heinrich-Pesch-Haus feierte 2024 sein 50-jähriges Bestehen.

Träger der Siedlung sind die katholische Gesamtkirchengemeinde Ludwigshafen, das Bistum Speyer, der Jesuitenorden und das Heinrich-Pesch-Haus. Allen gemeinsam gehört die Fläche, die als Gewerbegebiet ausgewiesen war. Laut dem Unternehmen Sahle Wohnen wird die Siedlung "Vorbildcharakter für Rheinland-Pfalz" haben - wegen des sozialen Aspekts, aber auch aufgrund des Energiekonzepts mit Photovoltaik und Fernwärme.

3. November 2026 10:37

Ausstellung "Schatten Reich" zeigt abstrakte Kunst von 1933 bis 1945

Berlin (KNA) Abstrakte Kunst wurde von den Nationalsozialisten verfemt. Die Ausstellung "Schatten Reich. Die andere deutsche Kunst 1933-1945" widmet sich Künstlerinnen und Künstlern, die trotz Diffamierung und Ausstellungsverbot an ihrer nichtgegenständlichen Arbeit festhielten und in Deutsch ...

Berlin (KNA) Abstrakte Kunst wurde von den Nationalsozialisten verfemt. Die Ausstellung "Schatten Reich. Die andere deutsche Kunst 1933-1945" widmet sich Künstlerinnen und Künstlern, die trotz Diffamierung und Ausstellungsverbot an ihrer nichtgegenständlichen Arbeit festhielten und in Deutschland blieben, wie die Staatlichen Museen zu Berlin am Dienstag ankündigten. Ab 29. Januar ist die Sonderausstellung, die vom Bestseller-Autor Florian Illies mitkuratiert wurde, in der Neuen Nationalgalerie zu sehen.

Die Schau präsentiere ein Bild von der Vielfalt der abstrakten Positionen verbliebener Künstler, die in den 1930/40er-Jahren in der "inneren Emigration" weiterarbeiteten oder ihre Formensprache neu in der Abstraktion fanden. Zu sehen sind unter anderem mythisch abstrakte Arbeiten von Willi Baumeister und Fritz Winter, expressive Gemälde von Alexej von Jawlensky und Jeanne Mammen, experimentelle Fotografien von Marta Hoepffner, organische Skulpturen von Karl Hartung sowie geometrischen Konstruktionen von Hermann Glöckner und Ella Bergmann-Michel.

3. November 2026 10:18

Historiker: Machterhalt war für Gewalt immer ein starkes Motiv

München (KNA) Das Phänomen der Gewalt zieht sich wie ein roter Faden durch die Menschheitsgeschichte. Zu diesem Schluss kommen die Münchner Historiker Niklas Fischer und Hannes Liebrandt von der Ludwig-Maximilians-Universität, wie die zwei dem "Münchner Merkur" sagten. Seit 2021 beschäftig ...

München (KNA) Das Phänomen der Gewalt zieht sich wie ein roter Faden durch die Menschheitsgeschichte. Zu diesem Schluss kommen die Münchner Historiker Niklas Fischer und Hannes Liebrandt von der Ludwig-Maximilians-Universität, wie die zwei dem "Münchner Merkur" sagten. Seit 2021 beschäftigen sie sich in ihrem BR-Podcast "Tatort Geschichte" mit unterschiedlichsten Verbrechen, die über die Jahrhunderte begangen wurden. Dabei reicht das Spektrum von der Giftmörderin Agrippina über die Schreckensherrschaft von Maximilien de Robespierre und die Verbrechen der Nazis bis zur Ermordung des Beatle John Lennon.

"Historische Verbrechen stehen nie nur für sich, sie verraten immer auch etwas über die Gesellschaft ihrer Zeit", erklärte Fischer. Natürlich gebe es einen zivilisatorischen Fortschritt. Menschen schlügen sich heute beim Austragen von Konflikten in der Regel nicht gleich den Schädel ein. "Aber es wäre falsch, zu glauben, dass es nur die dunkle Vergangenheit und die leuchtende Gegenwart gibt."

Liebrandt verwies darauf, dass es heute nicht mehr körperliche Nähe brauche, um jemandem Gewalt anzutun. Menschen würden bei Drohnenangriffen getötet, und übers Internet könne man problemlos andere quälen. "Wer früher von Angesicht zu Angesicht gekämpft hat, ist größere Risiken eingegangen, selbst verletzt oder auf frischer Tat ertappt zu werden."

Macht sei sicherlich immer ein starkes Motiv für Gewalt gewesen, führte Fischer weiter aus. Denn laut Liebrandt war es früher etwas ganz Normales, Gewalt anzuwenden, um sich die Macht auf dem Thron zu sichern. Für die Herrschenden sei Gewalt damals ein legitimes Mittel gewesen, aber es seien stets auch noch andere Faktoren dazugekommen.

Eine Herausforderung sei es, bei zeitlich lang zurückliegenden Taten an Quellen zu kommen, räumte Liebrandt ein. "Wir haben Fälle gewählt, bei denen wir nicht nur auf Sekundärliteratur angewiesen sind, sondern Originalquellen einbinden können." Das gelte auch für ihr jüngst bei dtv erschienenes Buch "Tatort Geschichte. Historische Verbrechen, die bis heute nachwirken". So gelte es zu klären, um welche Uhrzeit das Verbrechen passiert sei und welches Wetter geherrscht habe. "Nur so können wir die Fälle szenisch schildern und unsere Leserschaft mit in die entsprechende Zeit nehmen."

Natürlich wäre es schön, aus der Geschichte zu lernen, räumte Fischer ein. Sie beide wollten aber keine fertigen Urteile liefern, sondern Denkanstöße geben. "Vielleicht hilft das dem einen oder anderen Lesenden, gegenwärtige Konflikte, Krisen und Kriege mit anderen Augen zu betrachten."

Erzbistumsfinder

Mit dem neuen „Erzbistumsfinder“ sehen Sie die Vielfalt aller katholischer Einrichtungen im Erzbistum Paderborn auf einen Blick – ob Pfarrbüros, Kirchen, Jugendstätten, Schulen, Bildungshäuser, Bibliotheken, Beratungszentren, Krankenhäuser, Orden und Konvente oder Kunst- und Kulturstätten – immer samt Kontaktmöglichkeiten.

© Erzbistum Paderborn
© Erzbistum Paderborn
Kontakt
| |
generalvikariat@erzbistum-paderborn.de
+49 (0)5251 125-0