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Libori: 25. Juli bis 2. August

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Die Anmeldung für die Fahrt zum Weltjugendtag nach Seoul aus dem Erzbistum Paderborn hat begonnen.
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Amtssitzwechsel 2026 - MITTEN UNTER EUCH.

Erzbischof Bentz eine Woche mitten in der Region · Witten, Hagen, Herne und Umgebung · 21.–27. September 2026



© Hans Blossey / luftbild-blossey.de
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

 

 

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Zum Impuls



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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Hartmut Salzmann
30.07.2026

Wo Hoffnung Wurzeln schlägt

Das Bonifatiuswerk setzte mit der Veranstaltung „Mut zur Hoffnung“ einen besonderen Impuls auf dem Libori-Fest. Prominente Gäste wie Steffi Neu und Stefan Gödde berichteten von Ihren Hoffnungsmomenten.
© Nilanka Sampath / Shutterstock.com
30.07.2026

Mit neuen Augen sehen

Zwischen jahrhundertealten Traditionen und modernen Fragen: Manuel Klashörster schaut in seinen WDR-Morgenandachten auf vertraute Feste, Fragen und Alltagserfahrungen. Wo Menschen aufbrechen, zweifeln, feiern und neu hinsehen, wird Glaube lebendig.
© Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
27.07.2026

Notfallseelsorge: Einfach da sein, Situation erspüren und vielleicht einen Segen anbieten

Am 31. Juli 2026, 11 Uhr, feiert Erzbischof Bentz im Dom den Libori-Blaulicht-Gottesdienst mit allen Einsatzkräften. Warum Ehrenamtliche in der Notfallseelsorge auch nach schwersten Einsätzen an ihrem Glauben festhalten – ein Porträt.
© YOUPAX
25.07.2026

„Ohne Glauben gibt es für mich kein Leben“

Video-Reportage von YOUPAX: Lena Ortwein beim Wasserski und Kanu-Pilgern. Was Wasser und Glaube für ihr Leben bedeuten.
© Erzbistumsarchiv Paderborn
23.07.2026

„So ist auf westfälischem Boden noch kein Fürst gefeiert worden …“

Thema der Archivalie des Monats: 3000 Fackeln für Nuntius Pacelli als gefeierter Ehrengast des Liborifestes 1926
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
21.07.2026

Libori-Motto 2026: Nur so bleibt Kirche „mittendrin“

Zum Libori-Motto „Mittendrin“ spricht Dechant Benedikt Fischer im Interview über die Rolle der Kirche in der Gesellschaft, den Bistumsprozess und darüber, wie Christus in unserer Mitte Platz findet.

Unsere Nachrichten

© privat
30.07.2026

Weltkirchlicher Ausflug führt Libori-Gäste nach Gütersloh

Internationale Bischöfe, Priester und Missionare erleben Innovation, gesellschaftliches Engagement und Gastfreundschaft im Erzbistum Paderborn.
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
30.07.2026

Libori-Segnungsgottesdienst für Paare muss abgesagt werden

Der für heute geplante Segnungsgottesdienst für Paare im Paderborner Dom muss aufgrund der angekündigten Unwetterlage leider abgesagt werden.
© Maria Aßhauer / Erzbistum Paderborn
30.07.2026

Gott bleibt bei allen Umbrüchen „mittendrin“

Tag der älteren Generation: Weihbischof Matthias König betont im Libori-Pontifikalamt die Notwendigkeit der Transformation im Erzbistum Paderborn
© Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn
29.07.2026

Ordenschristen sind mittendrin!

Weihbischof Matthias König feiert Pontifikalamt mit Ordenschristen und Missionaren am Libori-Mittwoch / Klostermarkt vor dem Dom und Segensgondel auf dem Liboriberg
© Sonja Funke / Erzbistum Paderborn
29.07.2026

Gottesdienst zu Libori: Was die Kirche von den Marktbeschickern lernen kann

Bevor der Handelstag begann, kamen rund 30 Marktleute zum traditionellen Libori-Gottesdienst zusammen. Im Mittelpunkt standen Gemeinschaft, Würde jedes Menschen und zwei vertraute Gesichter des Pottmarktes.
© Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
29.07.2026

Hin zum „Mehr“

600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der diesjährigen Libori-Landvolkkundgebung im Paderborner Schützenhof - katholisches Duo Frengels und Chef hält Festrede

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Wie kann ich erfolgreich sein (im Sinne Gottes)?

Die Fußball WM 2026 ist gespielt, ein neuer Weltmeister ist gefunden: Spanien. Doch: Was ist so ein Erfolg wert? Was ist das Geile an Erfolg? Und wer definiert überhaupt, was zu einem erfolgreichen Leben dazugehört oder nicht? Darüber tauschen sich Tobias Hasselmeyer, Jugendpfarrer im Erzbistum Paderborn, und YOUPAX-Redakteur Tobi Schulte aus.

Weil Ehrenamt Ehrensache ist

Lena Ortwein arbeitet als Sonderpädagogin in Paderborn und setzt sich darüber hinaus ehrenamtlich in der Kolpingjugend ein. Sie wirkt unter anderem beim Projekt „Gute N8cht“ mit und übernimmt in diesem Jahr die Leitung der Kanu-Pilgerreise nach Werl.

"Du bist gut genug" - Wie kann ich das verinnerlichen?

Ein Ohrwurm fesselt Deutschland – das Lied „Gut genug“. Doch: Stimmt die Aussage des Lieds? Ist jeder Mensch gut genug? Und wenn das so ist, was ist das unser Problem als Menschen? Wieso sind wir so verletzlich? Was kann uns helfen, zu spüren, dass wir gut genug sind?

KNA Newsticker

30. Juli 2026 18:13

Germanwings-Prozess - Hinterbliebene leiden unter offenen Fragen

Haltern (KNA) Elf Jahre nach dem Germanwings-Absturz sieht Opfer-Anwalt Julius Reiter zentrale Fragen weiterhin als unbeantwortet an. "Den Angehörigen geht es nicht in erster Linie um Geld. Es geht um Wahrheit, Verantwortung und Gerechtigkeit", sagte er im Interview der "Halterner Zeitung". Fl ...

Haltern (KNA) Elf Jahre nach dem Germanwings-Absturz sieht Opfer-Anwalt Julius Reiter zentrale Fragen weiterhin als unbeantwortet an. "Den Angehörigen geht es nicht in erster Linie um Geld. Es geht um Wahrheit, Verantwortung und Gerechtigkeit", sagte er im Interview der "Halterner Zeitung". Flugsicherheit sei eine Kernaufgabe des Staates, und wenn staatliche Kontrollsysteme versagten, müsse sich der Staat dieser Verantwortung stellen.

Das neue Zivilverfahren beginnt am 28. August vor dem Landgericht Braunschweig. Reiter vertritt 30 Hinterbliebene des Germanwings-Absturzes am 24. März 2015. Darunter sind nach seinen Worten auch Angehörige von Opfern der Schülergruppe aus Haltern am See in Nordrhein-Westfalen.

Die Maschine mit der Flugnummer 9525 hatte sich auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf befunden und zerschellte in den französischen Alpen. Alle 150 Passagiere und Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben, darunter auch 16 Schüler und zwei Lehrerinnen aus Haltern. Sie waren auf dem Rückflug von einem Schüleraustausch. Die Ermittler kamen zu dem Schluss, dass der Copilot den Airbus absichtlich gegen das Felsmassiv steuerte.

Bisherige Verfahren betrafen, so Reiter, "vor allem die Verantwortung privater Beteiligter. Unsere Klage stellt erstmals die staatliche Aufsicht über die Flugsicherheit in den Mittelpunkt." Die Hinterbliebenen hätten Anspruch auf vollständige juristische Aufarbeitung: "Nach einer der größten Luftfahrtkatastrophen Europas darf kein möglicher Verantwortungsbereich von vornherein einer gerichtlichen Kontrolle entzogen sein." Das Verfahren gehe daher über den Einzelfall hinaus.

Reiter hat bereits 2023 Klage eingereicht; das Gericht signalisierte zuletzt, dass es die Klage für unschlüssig halten könnte. Es sei für die Hinterbliebenen schwer nachvollziehbar, "dass das Gericht erst drei Jahre nach Klageerhebung zu dieser vorläufigen Einschätzung gelangt ist", kritisierte der Jurist. "Der lange Verfahrensverlauf wird deshalb als zusätzliche Belastung empfunden. Wir halten die bisherige Rechtsauffassung des Gerichts für zu eng."

30. Juli 2026 17:45

Studie: Wer Online-Versuchungen erkennt, wird seltener süchtig

Duisburg/Essen (KNA) Stress ist offenbar nicht unbedingt der entscheidende Faktor für ein problematisches Internet-Nutzungsverhalten. "Unsere Ergebnisse legen nahe, dass es wirksamer sein könnte, Menschen dabei zu unterstützen, Momente der Versuchung zu erkennen und sie zu bewältigen", sagte ...

Duisburg/Essen (KNA) Stress ist offenbar nicht unbedingt der entscheidende Faktor für ein problematisches Internet-Nutzungsverhalten. "Unsere Ergebnisse legen nahe, dass es wirksamer sein könnte, Menschen dabei zu unterstützen, Momente der Versuchung zu erkennen und sie zu bewältigen", sagte Psychologe Andreas Oelker laut einer Mitteilung der Universität Duisburg-Essen. Er ist Erstautor einer Studie, die jetzt im Fachmagazin "PLOS One" erschienen ist.

Die Versuchung, auf Online-Angebote zuzugreifen, sei eine entscheidende Verbindung zwischen Stress, Stimmung und problematischer Internetnutzung, betonte Psychologin Silke Müller. "Sie bestimmt, ob Menschen Online-Angebote nutzen - und dabei kurzfristig Freude oder Erleichterung erleben, gleichzeitig aber andere Lebensbereiche vernachlässigen."

Demnach erleben Menschen mit problematischer Internetnutzung zwar häufiger Stress und schlechte Stimmung als andere, und viele suchten in diesen Momenten nach Ablenkung oder Erleichterung. Entscheidend dafür, ob man nach Computerspielen, Social Media oder Shopping-Apps greife, sei jedoch die Versuchung. Forschende vermuten demnach schon lange, dass genau in diesen Situationen problematische Nutzungsmuster entstehen könnten. Das bedeutet, dass etwa Gaming, Pornografie oder Online-Shopping den Alltag spürbar beeinträchtigen.

Interviewt hat Müllers Forschungsteam laut Angaben über 1.200 Erwachsene in den vergangenen drei Jahren. Etwa 900 von ihnen beantworteten über einen Zeitraum von zwei Wochen jeden Abend Fragen zu Stimmung und Stress, der Versuchung, online zu gehen, ihrer Nutzungsdauer und möglichen Folgen. Außerdem wurde erfasst, ob sie eher Freude oder Erleichterung empfanden und andere Aktivitäten vernachlässigten.

Auf diese Weise sei nachvollziehbar geworden, warum Menschen in bestimmten Momenten online gehen, erklärte Oelker. "Dieses Wissen ist entscheidend für bessere Präventions- und Behandlungsstrategien."

30. Juli 2026 17:26

Stiftung drängt auf Entschädigung für NS-Opfer - "Humanitäre Geste"

München (KNA) Rund 50.000 Menschen könnten nach Angaben der Stiftung Polnisch-Deutsche Versöhnung noch Anspruch auf Zahlungen wegen NS-Unrechts haben. Zu 80 Prozent gehe es um Frauen, die Jüngsten seien im Konzentrationslager geboren oder Kinder verschleppter Zwangsarbeiter, sagte Stiftungsl ...

München (KNA) Rund 50.000 Menschen könnten nach Angaben der Stiftung Polnisch-Deutsche Versöhnung noch Anspruch auf Zahlungen wegen NS-Unrechts haben. Zu 80 Prozent gehe es um Frauen, die Jüngsten seien im Konzentrationslager geboren oder Kinder verschleppter Zwangsarbeiter, sagte Stiftungsleiter Jakub Deka der "Süddeutschen Zeitung".

Viele Menschen hätten bislang nichts erhalten - oder "nur wenige Hundert Zloty", die sie nicht als angemessene Anerkennung ihres Leidens empfänden. So seien mehr als 60 Prozent der polnischen Zwangsarbeiter in der Landwirtschaft eingesetzt, aber nicht deportiert oder verschleppt worden - und hätten deshalb keine Leistungen erhalten.

Die Bundesregierung könne sich auf Zahlungen berufen, die nach der Wende geleistet wurden, sowie ab dem Jahr 2000 über die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), räumte Deka ein. "Deshalb bitten wir um diese humanitäre Geste, für Menschen, die wirklich Hilfe brauchen." Viele Betroffene müssten zwischen Miete, Essen und Arzneien entscheiden. Im Moment könne die Stiftung etwa rund 150 Menschen jährlich helfen.

Zuletzt hat die polnische Regierung der Bundesregierung vorgeschlagen, Berechtigten bis ans Lebensende jährlich 10.000 Zloty zu zahlen, umgerechnet etwa 2.350 Euro. Entscheidend sei das Prinzip regelmäßiger, lebenslanger Leistungen, so der Experte.

Vor zwei Jahren hatte der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) 200 Millionen Euro für noch lebende NS-Opfer angeboten, die der polnische Ministerpräsident Donald Tusk ablehnte. "Aus der Perspektive der Betroffenen wäre jede zusätzliche Unterstützung von großer Bedeutung gewesen", sagte Deka. "Ich verstehe, dass politische Entscheidungen komplex sind. Aber für die heute noch lebenden Opfer ist entscheidend, ob sie konkrete Hilfe erhalten - denn ihnen bleibt nur wenig Zeit."

30. Juli 2026 16:44

Experte: Terrormiliz IS weniger schlagkräftig - doch brandgefährlich

Frankfurt (KNA) Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat sich seit den 2010er Jahren stark verändert - doch sie bleibt nach Worten eines Experten "brandgefährlich". Es handle sich nicht um eine zentral gesteuerte Organisation, sagte Islamwissenschaftler Michael Kiefer der "Frankfurter Allgem ...

Frankfurt (KNA) Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat sich seit den 2010er Jahren stark verändert - doch sie bleibt nach Worten eines Experten "brandgefährlich". Es handle sich nicht um eine zentral gesteuerte Organisation, sagte Islamwissenschaftler Michael Kiefer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Stattdessen gebe es "viele kleine Zellen oder lokale Ableger in Mali, Somalia, Afghanistan, die eher regional rekrutieren und natürlich auch untereinander vernetzt sind."

Damit habe sich auch die Art der Anschläge geändert: Es gebe weniger "strategisch lange vorbereitete, große Anschläge, die mit professionellen Waffen durchgeführt werden". Als Beispiele dafür nannte Kiefer den Anschlag auf das Pariser "Bataclan" 2015 oder 2017 auf die Brüsseler U-Bahn. "Stattdessen haben wir Anschläge mit Alltagsgegenständen, also haushaltsüblichen Messern, Fahrzeugen und Ähnlichem. Vieles wird auch scheinbar sehr kurzfristig geplant und gar nicht von langer Hand vorbereitet."

Auch der mutmaßliche Attentäter des Anschlags am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin soll in der Vergangenheit mehrfach versucht haben, sich dem IS anzuschließen. Er war nach der CSD-Parade in die Menschenmenge am Tiergarten gefahren. Dabei wurde eine Person getötet, mindestens 29 weitere teils schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde später bei einem Polizeizugriff erschossen.

Anzuwerben versuche der IS häufig Menschen in sehr prekären Lebenssituationen, erklärte Kiefer. "Zum Beispiel Geflüchtete, die einen unsicheren Status hatten, bei denen eine gewisse Perspektivlosigkeit gegeben war, und die offen waren für Angebote aus extremistischen Kontexten. Wenn man danach sucht, wird man eben auf Telegram oder auf Tiktok fündig." Neben dieser Ansprache auf Social Media spielten auch persönliche Kontakte eine große Rolle.

Die Ideologie der Miliz sei "sehr schlicht", sagte der Wissenschaftler weiter: "Man hat eine vollkommen binäre Weltsicht, alles ist eingeteilt in Gut und Böse, in gottgewollt und nicht gottgewollt. Es ist also ein sehr schlichtes, aber hochwirksames System der Weltdeutung, was auf junge Menschen offenkundig eine gewisse Attraktivität ausstrahlt." Zudem könne man "davon ausgehen, dass IS-Anhänger versprengt in ganz Europa ansässig sind".

30. Juli 2026 14:12

Bischof: AfD-Pläne bedrohen Hilfen für Frauen in Sachsen-Anhalt

Magdeburg (KNA) Der mitteldeutsche Landesbischof Friedrich Kramer hat vor dem Wegfall von Unterstützungs- und Hilfsangeboten für Frauen im Falle einer möglichen AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt gewarnt. Wenn etwa die Stellen für Gleichstellungsbeauftragte wegfielen, habe das heftige Auswirkun ...

Magdeburg (KNA) Der mitteldeutsche Landesbischof Friedrich Kramer hat vor dem Wegfall von Unterstützungs- und Hilfsangeboten für Frauen im Falle einer möglichen AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt gewarnt. Wenn etwa die Stellen für Gleichstellungsbeauftragte wegfielen, habe das heftige Auswirkungen auf Frauen-Netzwerke und Hilfsangebote, erklärte Kramer am Donnerstag in Magdeburg. "Die Folge davon wäre, dass beispielsweise Gewalt gegen Frauen deutlich weniger öffentlich wahrgenommen werden kann." Von den schon heute oft unzureichenden Interventionsangeboten für Frauen mit Gewalterfahrung, insbesondere im ländlichen Raum, würden viele verschwinden, sollte die AfD ihr Wahlprogramm umsetzen, so der Bischof.

Kramer war in den vergangenen Tagen auf Sommertour in Sachsen-Anhalt unterwegs gewesen und hatte dabei unter anderem den Landesfrauenrat, ein Queer-Feministisches-Netzwerk, ein Familienzentrum, das mobile Team für psychologische Beratung in Frauenhäusern und die Initiative "Omas gegen Rechts" besucht.

30. Juli 2026 12:58

Psychologin: So können junge Eltern mit Schlafmangel fertigwerden

Hamburg (KNA) Wer schläft wo? Die Antwort auf diese Frage kann nach Worten einer Psychologin für jede junge Familie anders ausfallen. Jedenfalls sei der Schlafmangel durch Kinder keine Schlafstörung, "sondern ein Problem, das von Jahr zu Jahr kleiner wird", sagte Christine Blume dem "Spiegel" ...

Hamburg (KNA) Wer schläft wo? Die Antwort auf diese Frage kann nach Worten einer Psychologin für jede junge Familie anders ausfallen. Jedenfalls sei der Schlafmangel durch Kinder keine Schlafstörung, "sondern ein Problem, das von Jahr zu Jahr kleiner wird", sagte Christine Blume dem "Spiegel". "Außerdem zeigen Studien, dass Eltern eher einen gesundheitsförderlichen Lebensstil haben, also etwa weniger Alkohol trinken, aufhören zu rauchen, sich gesünder ernähren."

Auch ein wachsendes soziales Netz durch Kinder könne sich bis ins hohe Alter positiv auswirken. Aufs große Ganze gesehen falle vorübergehender Schlafmangel also nicht unbedingt gravierend ins Gewicht.

Wenn Babys im Bett der Eltern oder im selben Zimmer schliefen, würden Mütter nachts in der Regel häufiger geweckt, fügte Blume hinzu. "Für stillende Frauen kann es aber auch ein Vorteil sein, wenn das Baby nah bei der Mutter schläft, weil sie dann nachts nicht aufstehen müssen."

Grundsätzlich hätten Frauen ein höheres Risiko, schlecht zu schlafen, vor allem in der Pubertät, während der Menopause oder durch Mutterschaft. "Auch Mehrfachbelastung, Care-Arbeit und Mental Load können die Schlafqualität beeinflussen", so die Expertin. Auch könnten Frauen mangelnden Schlaf schlechter kompensieren als Männer.

Alle Menschen nähmen aber auch schlafend Umgebungsreize wahr, erklärte Blume. "Studien haben gezeigt: Wenn man Menschen vor dem Einschlafen sagt, dass ein Alarmton erklingen wird und sie dadurch aufwachen müssen, dann verändert sich ihr Schlaf, und sie wachen häufiger auf, allein durch die Erwartung, dass da etwas kommt. Wenn eine Frau stillt, kann es also sein, dass sie schneller aufwacht, weil sie eben weiß, dass sie verantwortlich ist."

Unterschiedlich sei vor allem der Geräuschpegel, der Menschen aufwachen lasse: "Manche hören Flöhe husten, und andere können weiterschlafen, wenn neben ihnen ein Feuerwerk gezündet wird."

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