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Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

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"... dass alle Kinder gleichberechtigt werden.“

Hannah (14) und Moritz (10) sind Sternsinger aus Dortmund und durften dieses Jahr den Bundespräsidenten im Schloss Bellevue in Berlin besuchen und mit ihm einen Kakao trinken. Aber warum sind die beiden überhaupt Sternsinger? Was treibt sie an, anderen Kindern zu helfen und den Segen zu verbreiten?

Das war das Weihnachtssingen im Stadion – die Highlights

Gänsehaut pur beim ersten Weihnachtssingen in der Home-Deluxe-Arena in Paderborn. Rund 10.000 Menschen sangen gemeinsam Weihnachtsklassiker, erlebten emotionale Momente und setzten ein starkes Zeichen der Gemeinschaft, Hoffnung und Nächstenliebe.

Backen im Advent: Mit Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz

Zum diesjährigen Abschluss unserer Reihe „Backen im Advent“ empfängt Diözesanjugendpfarrer Tobias Hasselmeyer einen besonderen Gast in der Backstube: Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz.
Gemeinsam backen sie beschwipste Kapuziner und sprechen über die Adventszeit, den christlichen Glauben und weihnachtliche Traditionen.

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Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz ist der 67. Bischof und der fünfte Erzbischof von Paderborn.
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Kirchenjahr und Heilige

Informationen zum Wechsel stiller und fröhlicher Zeiten und zum Festkreis der Heiligen

KNA Newsticker

4. Februar 2026 18:45

Attackierter Zugbegleiter starb an Hirnblutung - Trauer und Entsetzen

Zweibrücken/Berlin (KNA) Der während einer Fahrkartenkontrolle in Rheinland-Pfalz attackierte Zugbegleiter ist nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis an einer Hirnblutung gestorben. Es habe eine "erhebliche stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Kopf" gegeben, teilte die Staatsanwaltschaft Zweib ...

Zweibrücken/Berlin (KNA) Der während einer Fahrkartenkontrolle in Rheinland-Pfalz attackierte Zugbegleiter ist nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis an einer Hirnblutung gestorben. Es habe eine "erhebliche stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Kopf" gegeben, teilte die Staatsanwaltschaft Zweibrücken am Mittwochabend mit.

Gegen den 26 Jahre alten Tatverdächtigen war Haftbefehl erlassen worden. Dabei handelt es sich laut Staatsanwaltschaft um einen 26 Jahre alten griechischen Staatsbürger, der nach eigenen Angaben in Luxemburg wohnt. Demnach liegen keine Vorstrafen oder polizeilichen Erkenntnisse in Deutschland vor.

Der Tatverdächtige wurde laut Staatsanwaltschaft am Montag in der Regionalbahn RE 4131 von Landstuhl nach Homburg von dem Zugbegleiter kontrolliert. Der 26-Jährige war demnach alleine unterwegs und konnte kein Ticket vorzeigen. Er sei aufgefordert worden, sich auszuweisen und anschließend den Zug zu verlassen. Daraufhin griff der Beschuldigte den Zugbegleiter mit mehreren heftigen Faustschlägen gegen den Kopf an, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Ein Messer oder andere gefährliche Gegenstände seien nicht eingesetzt worden.

Der Zugbegleiter habe das Bewusstsein verloren und sei nach einer Erstversorgung und Reanimation im Zug in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort starb er am Mittwochmorgen an seinen schweren Verletzungen. Weitere rechtsmedizinische und kriminaltechnische Untersuchungen dauern den Ermittlern zufolge an. Auch würden Videoaufnahmen aus dem Zug ausgewertet. Der Hintergrund der Tat und das Motiv des Beschuldigten seien Gegenstand der Ermittlungen.

Die Gewalttat löste bundesweit Trauer und Entsetzen sowie Forderungen nach härteren Maßnahmen gegen "steigende Gewalt" im öffentlichen Raum. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) erklärte in Berlin: "Ich bin bestürzt, erschüttert und tief betroffen vom Tod des Schaffners Serkan C."

Die "steigende Gewalt" gegenüber Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes und anderen Dienstleistern wie den Mitarbeitern der Bahn brauche entschiedene Konsequenzen, betonte der Innenminister. Der strafrechtliche Schutz für Mitarbeiter bei Dienstleistungsunternehmen wie der Bahn müsse "deutlich verschärft" werden. Die Mindeststrafen für Angriffe müssten deutlich erhöht werden.

Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Evelyn Palla, erklärte auf der Plattform LinkedIn: "Wir alle bei der Deutschen Bahn verurteilen diesen schrecklichen Gewaltexzess und den völlig sinnlosen Tod des Kollegen aufs Schärfste." Palla sprach von einem "schwarzen Tag für alle Eisenbahnerinnen und Eisenbahner im Land".

Die Bahn-Chefin beklagte: "Die Übergriffe auf unsere Mitarbeitenden nehmen, genauso wie auf Angehörige von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, leider seit Jahren zu. Die Hemmschwelle für Gewalt in unserer Gesellschaft sinkt." Taten wie diese müssten "uns alle wachrütteln".

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) forderte eine "Sicherheitsoffensive" in Deutschland. "Die Gewalt auf deutschen Straßen und in Zügen nimmt derart zu, dass der Rechtsstaat anders und viel konsequenter handeln muss", sagte der GdP-Vorsitzende Jochen Kopelke dem Nachrichtenportal t-online. Es brauche jetzt "höhere Strafen, mehr Polizei und schnelle Justiz, aber auch wirksame Veränderung dieser Gewalt in Deutschland".

Der Fahrgastverband Pro Bahn brachte Schutzausrüstung für Zugpersonal ins Gespräch. "Leider nehmen Übergriffe auf das Zugpersonal seit einiger Zeit zu und machen die Arbeit der Bahnmitarbeiter gefährlicher und schwerer", sagte der Pro-Bahn-Bundesvorsitzende Detlef Neuß der "Rheinischen Post" (Donnerstag). "Schutz davor könnte nur die Begleitung durch Bundespolizei oder Bahnschutz bieten, was jedoch bei der Menge der täglich verkehrenden Züge personell kaum umzusetzen ist", sagte Neuß und fügte hinzu: "Bodycams oder Schutzwesten können zumindest bedingt vor Übergriffen schützen."

4. Februar 2026 18:30

Staatsanwaltschaft: Attackierter Zugbegleiter starb an Hirnblutung

Zweibrücken/Landstuhl (KNA) Der während einer Fahrkartenkontrolle in Rheinland-Pfalz attackierte Zugbegleiter ist nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis an einer Hirnblutung gestorben. Es habe eine "erhebliche stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Kopf" gegeben, teilte die Staatsanwaltschaft Zw ...

Zweibrücken/Landstuhl (KNA) Der während einer Fahrkartenkontrolle in Rheinland-Pfalz attackierte Zugbegleiter ist nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis an einer Hirnblutung gestorben. Es habe eine "erhebliche stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Kopf" gegeben, teilte die Staatsanwaltschaft Zweibrücken am Mittwochabend mit.

Gegen den 26 Jahre alten Tatverdächtigen war Haftbefehl erlassen worden. Dabei handelt es sich laut Staatsanwaltschaft um einen 26 Jahre alten griechischen Staatsbürger, der nach eigenen Angaben in Luxemburg wohnt. Demnach liegen keine Vorstrafen oder polizeilichen Erkenntnisse in Deutschland vor.

Der Tatverdächtige wurde laut Staatsanwaltschaft am Montag in der Regionalbahn RE 4131 von Landstuhl nach Homburg von dem Zugbegleiter kontrolliert. Der 26-Jährige war demnach alleine unterwegs und konnte kein Ticket vorzeigen. Er sei aufgefordert worden, sich auszuweisen und anschließend den Zug zu verlassen. Daraufhin griff der Beschuldigte den Zugbegleiter mit mehreren heftigen Faustschlägen gegen den Kopf an, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Ein Messer oder andere gefährliche Gegenstände seien nicht eingesetzt worden.

Der Zugbegleiter habe das Bewusstsein verloren und sei nach einer Erstversorgung und Reanimation im Zug in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort starb er am Mittwochmorgen an seinen schweren Verletzungen. Weitere rechtsmedizinische und kriminaltechnische Untersuchungen dauern den Ermittlern zufolge an. Auch würden Videoaufnahmen aus dem Zug ausgewertet. Der Hintergrund der Tat und das Motiv des Beschuldigten seien Gegenstand der Ermittlungen.

4. Februar 2026 17:52

Vatikan sucht nach Umgang mit erzkonservativen Piusbrüdern

Vatikanstadt/Washington (KNA) Nach der Ankündigung von unerlaubten Bischofsweihen durch die Piusbrüder will der Vatikan das Gespräch mit den Traditionalisten suchen. In der kommenden Woche ist ein Treffen zwischen dem Leiter der Glaubensbehörde, Kardinal Víctor Manuel Fernández, und dem Ge ...

Vatikanstadt/Washington (KNA) Nach der Ankündigung von unerlaubten Bischofsweihen durch die Piusbrüder will der Vatikan das Gespräch mit den Traditionalisten suchen. In der kommenden Woche ist ein Treffen zwischen dem Leiter der Glaubensbehörde, Kardinal Víctor Manuel Fernández, und dem Generaloberen der Piusbrüder, Davide Pagliarani, geplant. Das bestätigte Papstsprecher Matteo Bruni am Mittwochabend der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

"Das Treffen ist eine gute Gelegenheit für einen informellen und persönlichen Dialog, der dazu beitragen soll, wirksame Instrumente für den Austausch zu identifizieren, die zu positiven Ergebnissen führen können", so Bruni.

Die erzkonservativen Piusbrüder hatten Anfang der Woche angekündigt, trotz Vatikanverbots neue Bischöfe weihen zu wollen. Der Generalobere Pagliarani begründete den Schritt mit der Sorge um den Fortbestand der Gemeinschaft, deren kirchenrechtlicher Status weiter unklar ist. Die bisherige Kommunikation mit dem Vatikan führte nach Ansicht von Pagliarani zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis.

Am Dienstag hatte der Vatikan dazu mitgeteilt: "Die Kontakte zwischen der Bruderschaft St. Pius X. und dem Heiligen Stuhl werden fortgesetzt, mit dem Ziel, Brüche oder einseitige Lösungen in Bezug auf die aufgetretenen Probleme zu vermeiden."

Die Piusbruderschaft entstand um den 1988 exkommunizierten und somit aus der kirchlichen Gemeinschaft ausgeschlossenen Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991). Dieser hatte 1976 gegen ein päpstliches Verbot Priester geweiht und damit die Piusbrüder innerkirchlich isoliert. Die dadurch ausgelöste Auseinandersetzung erreichte 1988 mit der Weihe von vier eigenen Bischöfen und der Exkommunikation der Beteiligten ihren Höhepunkt. Papst Benedikt XVI. (2005-2013) hob diese Exkommunikation zwar 2009 auf, zu einer theologischen Einigung kam es aber nicht.

Papst Franziskus (2013-2025) löste die für den Dialog mit der Priesterbruderschaft zuständige "Päpstliche Kommission Ecclesia Dei" im Jahr 2019 auf. Die Zuständigkeit für die Gemeinschaft ging an die Glaubensbehörde über. Laut eigenen Angaben zählt die Piusbruderschaft insgesamt knapp 1.500 Mitglieder, darunter 733 Priester und zwei Bischöfe.

4. Februar 2026 17:24

Vatikan bestätigt Gespräche mit Piusbruderschaft

Vatikanstadt (KNA) Der Vatikan führt Gespräche mit der traditionalistischen Piusbruderschaft. Das bestätigte Papstsprecher Matteo Bruni am Mittwochabend der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). In der nächsten Woche sei ein Treffen zwischen dem Leiter der Glaubensbehörde, Kardinal Vícto ...

Vatikanstadt (KNA) Der Vatikan führt Gespräche mit der traditionalistischen Piusbruderschaft. Das bestätigte Papstsprecher Matteo Bruni am Mittwochabend der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). In der nächsten Woche sei ein Treffen zwischen dem Leiter der Glaubensbehörde, Kardinal Víctor Manuel Fernández, und dem Generaloberen der Piusbrüder, Davide Pagliarani, geplant. "Das Treffen ist eine gute Gelegenheit für einen informellen und persönlichen Dialog, der dazu beitragen soll, wirksame Instrumente für den Austausch zu identifizieren, die zu positiven Ergebnissen führen können", so Bruni.

Die erzkonservativen Piusbrüder hatten Anfang der Woche angekündigt, trotz Vatikanverbots neue Bischöfe weihen zu wollen. Der Generalobere Pagliarani begründete den Schritt mit der Sorge um den Fortbestand der Gemeinschaft, deren kirchenrechtlicher Status weiter unklar ist. Die bisherige Kommunikation mit dem Vatikan führte Pagliarani zufolge zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis.

Nach dieser Ankündigung hatte der Vatikan mitgeteilt: "Die Kontakte zwischen der Bruderschaft St. Pius X. und dem Heiligen Stuhl werden fortgesetzt, mit dem Ziel, Brüche oder einseitige Lösungen in Bezug auf die aufgetretenen Probleme zu vermeiden."

4. Februar 2026 16:16

Alternde Gesellschaft stellt Generationenvertrag auf die Probe

Berlin (KNA) Experten fordern eine gerechtere Verteilung von staatlichen Mitteln zwischen den Generationen. "Die Generationenverbundenheit innerhalb der Familie ist da", sagte die Professorin für Demography and International Policy, Jane Falkingham, am Mittwoch. Die Verbundenheit nehme aber ab, ...

Berlin (KNA) Experten fordern eine gerechtere Verteilung von staatlichen Mitteln zwischen den Generationen. "Die Generationenverbundenheit innerhalb der Familie ist da", sagte die Professorin für Demography and International Policy, Jane Falkingham, am Mittwoch. Die Verbundenheit nehme aber ab, wenn man auf die Gesellschaft schaue, erklärte sie bei einer Veranstaltung des Netzwerks Population Europe.

Das hat laut der Expertin der britischen Universität Southampton verschiedene Gründe. So steige der Wohlstand nicht mehr von Generation zu Generation. Hinzu kämen Debatten über den Sozialstaat wie etwa das Rentensystem und unterschiedliche Betroffenheit beim Klimawandel. Zudem wisse man nicht, ob die Geburtenrate wieder steige. Gerade in Südostasien und Korea nehme das ab. "Wir leben in einem der größten Wandlungsvorgänge der Welt."

Die zunehmend alternde Gesellschaft sei immer leistungsfähiger, erklärte Denis Gerstdorf, Berliner Professor für Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie. Ältere Menschen seien heute geistig, körperlich und emotional fitter. "75 ist das neue 60." Dies sollte auch bei der Debatte um die Erwerbstätigkeit bedacht werden, sagte Gerstdorf.

Pieter Vanhuysse, Professor für Political Economy and Public Policy in Dänemark, kritisiert, dass der europäische Wohlfahrtsstaat auf die Eltern-Kind-Unterstützung fokussiert sei. "Wir belasten die Eltern sehr viel stärker, als wir ihnen helfen", erklärte Vanhuysse. Wie bei der Rente kämen staatliche Leistungen vor allem den Älteren zugute. Die Unterstützung für junge Menschen werde dagegen eher privat organisiert.

4. Februar 2026 15:34

Landtag stimmt einmütig für Yad Vashem-Außenstelle in Sachsen

Dresden (KNA) Ungewöhnliche Einigkeit im sächsischen Landtag: Alle Fraktionen sprachen sich am Mittwoch im Plenum dafür aus, dass die weltweit erste Außenstelle der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Sachsen angesiedelt werden sollte. Der Freistaat zählt neben Bayern und Nor ...

Dresden (KNA) Ungewöhnliche Einigkeit im sächsischen Landtag: Alle Fraktionen sprachen sich am Mittwoch im Plenum dafür aus, dass die weltweit erste Außenstelle der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Sachsen angesiedelt werden sollte. Der Freistaat zählt neben Bayern und Nordrhein-Westfalen zu den drei Bewerbern. Die in Jerusalem ansässige Gedenkstätte will die Entscheidung über den Standort im ersten Halbjahr dieses Jahres treffen.

Kultusminister Conrad Clemens (CDU) sprach von einer "riesengroßen Chance", um den Kampf gegen Antisemitismus zu stärken und um ein sichtbares Bekenntnis gegen jede Form von Relativierung der Schoah zu setzen. "Wir alle wollen ein Yad-Vashem-Bildungszentrum in Sachsen und wir müssen es so ehrlich sagen: Wir brauchen ein Yad-Vashem-Bildungszentrum in Sachsen."

Vor-Ort-Besuche an potenziellen Standorten für die neue Bildungsstelle fanden Ende vergangenen Jahres statt. Der Vorstandsvorsitzende von Yad Vashem, Dani Dayan, hatte erklärt: "Unabhängig vom Standort streben wir eine bundesweite Ausstrahlung an." Die Herausforderung werde sein, die breite Bevölkerung zu erreichen, insbesondere jüngere Menschen. Eine Eröffnung ist 2027 angestrebt.

Das sächsische Konzept für die Bewerbung sieht eine enge Zusammenarbeit mit Polen und Tschechien vor. Bereits seit Längerem gibt es Kooperationen mit Wroclaw (Breslau), wo es zu Beginn der NS-Herrschaft die drittgrößte jüdische Gemeinde im Deutschen Reich gab, und mit dem jüdischen Museum in Prag.

Als konkreten Standort hat der Freistaat dem Vernehmen nach Leipzig im Blick. Dort gibt es das über die Region hinaus bekannte jüdische Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus, wo zahlreiche Bildungsangebote stattfinden. Es arbeitet mit Polizisten und Hunderten Schulen in Sachsen zusammen und setzt auf die Fortbildung von Multiplikatoren, um Antisemitismus wirksam zu begegnen.

Die jüdische Gemeinde zu Leipzig zählt rund 1.300 Mitglieder und ist die größte im Freistaat. Als eine der wenigen Synagogen in Deutschland hat die Leipziger Synagoge die Reichspogromnacht 1938 überstanden. Pater Aurelius Arkenau (1900-1991) versteckte während der NS-Zeit im Leipziger Dominikaner-Kloster Juden und wird in Yad Vashem seit 1999 als ein "Gerechter unter den Völkern" geführt.

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