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Die Anmeldung für die Fahrt zum Weltjugendtag nach Seoul aus dem Erzbistum Paderborn hat begonnen.
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Amtssitzwechsel 2026 - MITTEN UNTER EUCH.

Erzbischof Bentz eine Woche mitten in der Region · Witten, Hagen, Herne und Umgebung · 21.–27. September 2026

© Hans Blossey / luftbild-blossey.de
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Firmung

Ein Sakrament und seine Nähe zu Pfingsten –
Glaube, Orientierung und Rückenwind

© S.H.exclusiv / Shutterstock.com
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Libori: 25. Juli bis 2. August

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

© Erzbistum Paderborn
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#wepower - hier wirkt das Wir!

Gute Gründe für jeden Monat

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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

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01.07.2026

Grund Nr. 86: YOU’LL NEVER WALK ALONE. GOTT

Initiative 1000 gute Gründe: 12 gute Gründe für das Jahr 2026 – Juli
© Tobias Schulte / Erzbistum Paderborn
30.06.2026

Die Jugend ausleben – aber wie?

Levinia Stark über die Suche nach Sinn, einen Glauben, der trägt und Partys, die sie um Mitternacht verlässt.
© Heiko Appelbaum / Erzbistum Paderborn
30.06.2026

30 Jahre „go4peace“: Junge Menschen durchs Leben navigieren

Europaweites Netzwerk des Friedens und der Freundschaft, das im Erzbistum Paderborn "geboren" wurde, eint junge Menschen und lebt täglich das Evangelium.
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28.06.2026

Wie hilft der Glaube bei Angst?

Wovor Joana und Tobi Angst haben - und was ihnen hilft, mit ihren Ängsten umzugehen.
© Ralf Litera / Erzbistum Paderborn
27.06.2026

Wie die Firmung stärken kann: Mit Gott an der Seite ins nächste Kapitel

Für Simone Freitag wurde die Firmung zu einer bewussten Entscheidung für den Glauben – und zu einem besonderen Moment, der ihr Vertrauen schenkt, mit Gott an der Seite ins nächste Kapitel zu gehen.
© Netzwerk Wege zum Leben
26.06.2026

„Wir schaffen Gottesdienstformate, die über unsere Sinne das Übersinnliche berühren“

Im Garten, im Mondschein oder in der Kfz-Werkstatt: Gottesdienste an ungewöhnlichen Settings und mit neuer Ansprache sind das Steckenpferd von Gemeindereferentin und Mitorganisatorin Monika Winzenick. Ein Interview zum Spirituellen Sommer und zu diesen besonderen Formaten, die unbedingt dazugehören.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Ein Tag, der bewegt: Junge Menschen mit Beeinträchtigung beim Reitturnier in Balve

Beim Inklusionstag auf dem Reitturnier in Balve erlebten Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung einen besonderen Tag voller Teilhabe und Begegnung. Sie erhielten exklusive Einblicke hinter die Kulissen des hochrangigen Reitsportevents.

Neupriester im Porträt

Viktor Schefer gibt in diesem Video einen persönlichen Einblick in seinen Alltag als Diakon und Neupriester 2026. Zwischen Gefängnisseelsorge, Schule und Kirche wird deutlich, was es bedeutet, Menschen wirklich zu begegnen, zuzuhören und Hoffnung zu teilen – gerade dort, wo das Leben herausfordernd ist.

Katholikentag im Erzbistum Paderborn: Das sind wir

Der 105. Katholikentag findet 2028 in Paderborn statt. Vom 24. bis zum 28. Mai laden Stadt und Erzbistum Paderborn ein zu einem großen Fest des Glaubens und der Begegnung. Was dich in Paderborn beim Katholikentag erwartet? Unglaublich viel. Im Film stellen wir das Erzbistum Paderborn ein wenig näher vor: 10 gute Gründe, warum du uns besuchen sollst.

KNA Newsticker

1. Juli 2026 16:58

Unternehmer: Rechenzentren sollten Energieverbrauch offenlegen

Berlin (KNA) Bertrand Martin, CEO des Unternehmens MetricsHub, fordert eine verpflichtende Offenlegung von Rechenzentren darüber, wie effizient ihre Zentren arbeiten. Die Daten sollten öffentlich zugänglich sein, sodass man jederzeit nachvollziehen könne, wie viel Energie ein Zentrum verbrau ...

Berlin (KNA) Bertrand Martin, CEO des Unternehmens MetricsHub, fordert eine verpflichtende Offenlegung von Rechenzentren darüber, wie effizient ihre Zentren arbeiten. Die Daten sollten öffentlich zugänglich sein, sodass man jederzeit nachvollziehen könne, wie viel Energie ein Zentrum verbrauche, sagte er zum Abschluss der Messe GITEX AI Europe am Mittwoch in Berlin. "Im Moment hat niemand einen Anreiz, Dinge zu verbessern - ausgenommen der Strompreis."

Dieses Vorgehen würde laut Martin einen Wettbewerb um die Energieeffizienz ermöglichen. Auch der Kundschaft der Zentren werde dadurch ein Überblick über die Zahlen ermöglicht. Kunden von Rechenzentren sind alle, die physische Serverkapazitäten benötigen, etwa Unternehmen unterschiedlicher Größen, Telekommunikationsanbieter und teilweise auch Regierungen.

Aktuell wird dieser Energieverbrauch laut Martin kaum systematisch erfasst, in vielen Zentren nur einmal jährlich. Unternehmen wie MetricsHub unterstützen sie dabei.

1. Juli 2026 16:38

Piusbrüder rechtfertigen verbotene Bischofsweihen

Écône (KNA) Die Priesterbruderschaft St. Pius X., eine traditionalistische Gemeinschaft, hat sich für ihre Bischofsweihen gegen ausdrücklichen Willen des Vatikans am Mittwoch gerechtfertigt. Die vier neuen Bischöfe sicherten "die notwendigen Mittel zur Bewahrung des heiligen Erbes der Tradi ...

Écône (KNA) Die Priesterbruderschaft St. Pius X., eine traditionalistische Gemeinschaft, hat sich für ihre Bischofsweihen gegen ausdrücklichen Willen des Vatikans am Mittwoch gerechtfertigt. Die vier neuen Bischöfe sicherten "die notwendigen Mittel zur Bewahrung des heiligen Erbes der Tradition", erklärte die Leitung der Bruderschaft im schweizerischen Écône. Ihr Dank gelte "der allerseligsten Jungfrau Maria, die diese Weitergabe der Fülle des Priestertums ermöglicht hat - zur größeren Ehre Gottes, zur Ehre der Heiligen Kirche und zum Heil der Seelen".

Nach katholischer Lehre besitzen Bischöfe die "Fülle des Weihesakraments" und können somit Diakone, Priester und neue Bischöfe weihen. Deshalb sind Bischofsweihen ohne Zustimmung des Papstes nach dem Kirchenrecht verboten. Wer dem zuwiderhandelt, zieht sich automatisch die Beugestrafe der Exkommunikation zu.

Papst Leo XIV. hatte die Piusbrüder noch am Dienstag beschworen, die Veranstaltung abzusagen. Zuvor hatte er klargestellt, die Traditionalisten müssten das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) akzeptieren. Dessen Reformen, darunter die Öffnung der Kirche gegenüber modernen Freiheitsrechten und die Anerkennung anderer Glaubensrichtungen, sind der Grund für den Sonderweg der ultrakonservativen Splittergruppe mit Vorliebe für lateinische Messen in Barockgewändern.

1. Juli 2026 15:57

Rege Ticketnachfrage am Kölner Dom - Schleppender Online-Verkauf

Köln (KNA) Der Kölner Dom kostet jetzt Eintritt - und die Kirchenverantwortlichen ziehen am ersten Tag eine positive Bilanz. Im Verlauf des Mittwochs seien rund 500 Online-Tickets und rund 2.400 Eintrittskarte an der neuen Zentralkasse verkauft worden, teilte der Kölner Dom am Abend mit. Dami ...

Köln (KNA) Der Kölner Dom kostet jetzt Eintritt - und die Kirchenverantwortlichen ziehen am ersten Tag eine positive Bilanz. Im Verlauf des Mittwochs seien rund 500 Online-Tickets und rund 2.400 Eintrittskarte an der neuen Zentralkasse verkauft worden, teilte der Kölner Dom am Abend mit. Damit habe die Kathedrale eine Zielmarke erreicht: Rund die Hälfte ihrer Erhalt- und Unterhaltskosten von täglich insgesamt 44.000 Euro soll sie durch Eintrittspreise erwirtschaften.

Seit diesem Mittwoch müssen Touristinnen und Touristen zwölf Euro für einen Besuch in Deutschlands bekanntester Kirche zahlen. Der Online-Ticketverkauf war zunächst schleppend gestartet. In den rund zwei Wochen seit Öffnung des Ticket-Shops am 15. Juni wurden etwa 4.000 Eintrittskarten verkauft. Diese Zahl nannte Domsprecher Markus Frädrich der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Seit Mittwochmorgen verkauft auch die Zentralkasse in der Nähe des Doms Eintrittstickets.

Kurz vor Öffnung des Besuchereingangs am Morgen bildete sich eine meterlange Schlange vor dem Hauptportal der Kathedrale, die sich jedoch schnell wieder auflöste. Im Verlauf des Vormittags mussten Interessierte immer wieder kurzzeitig anstehen. Dompropst Assmann zeigte sich am Ende des Tages zufrieden: Das neue Konzept habe sich bewährt. "Befürchtungen, es könne zu 'chaotischen' Situationen kommen, haben sich nicht bestätigt."

Auch über das kostenfreie Nordportal betraten zahlreiche Menschen den Dom. Von hier aus haben sie jedoch nur Zugang zu einem eingeschränkten Bereich. Er ist zum Beispiel für Besucher vorgesehen, die eine Kerze anzünden und ein Gebet sprechen wollen. Den ganzen Dom können nur zahlende Gäste sehen.

"Ich finde das blöd", sagte eine Besucherin des kostenfreien Bereichs. Zwölf Euro seien zu viel. Sie und ihre Begleiterin stammen aus der Region und gingen regelmäßig in den Kölner Dom. Das sei nun nicht mehr uneingeschränkt möglich. Die Begleiterin äußerte sich dennoch positiv. "Hier kann man das Richter-Fenster schön sehen", sagte sie. "Das ist ohnehin das schönste Fenster." Das kostenfreie Nordportal liegt gegenüber dem berühmten Kirchenfenster, das Künstler Gerhard Richter gestaltet hat.

Dompropst Guido Assmann äußerte sich am Morgen zurückhaltend zu den bislang verkauften Online-Eintrittskarten. "Es wäre völlig unrealistisch in den ersten zwei Wochen, noch bevor das Ganze überhaupt losging, jetzt schon hochzurechnen. Es wird nicht bei dieser Summe bleiben", sagte er der KNA. Die Kirchenverantwortlichen wollten das nächste halbe Jahr beobachten - und dann Schlüsse ziehen.

Auf die neue Zugangsgebühr habe er unterschiedliche Reaktionen erhalten, sagte Assmann weiter. Viele Touristen aus dem Ausland empfänden einen Eintritt von zwölf Euro nicht als teuer, weil sie für andere Kirchen mehr zahlen müssten. Aber: "Die Menschen aus der Region - da gibt es eben verschiedene Meinungen." Der Dompropst verwies auf Ermäßigungen und Befreiungen vom Eintritt, etwa für Kinder bis 13 Jahre.

Mit den Einnahmen sollen Pflege, Schutz und Betrieb des Kölner Doms auch in Zukunft sichergestellt werden. Seit Jahren verursacht das Riesenbauwerk mehr Kosten, als es Einnahmen bringt. Für dieses Jahr rechnet Assmann mit einer Finanzlücke von vier Millionen Euro.

Den Kölner Dom besuchen jährlich rund sechs Millionen Menschen. Damit gehört das Weltkulturerbe zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher dürfte mit dem neuen Eintrittsgeld jedoch zurückgehen. Eintrittsgelder sind für Kirchen in Deutschland bisher ungewöhnlich. Im Ausland wird dagegen häufiger eine Zugangsgebühr erhoben, etwa in Spanien.

1. Juli 2026 14:10

Sczuka-Preis für Radiokunst an britischen Sänger Rupert Enticknap

Baden-Baden (KNA) Der britische Klangkünstler und Countertenor Rupert Enticknap hat den Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst gewonnen. Er erhält die mit 12.500 Euro dotierte Auszeichnung für sein Hörstück "Die fünfte Jahreszeit" zum Brauchtum der Alemannischen Fasnet, wie der S ...

Baden-Baden (KNA) Der britische Klangkünstler und Countertenor Rupert Enticknap hat den Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst gewonnen. Er erhält die mit 12.500 Euro dotierte Auszeichnung für sein Hörstück "Die fünfte Jahreszeit" zum Brauchtum der Alemannischen Fasnet, wie der Südwestrundfunk am Mittwoch in Baden-Baden mitteilte. Enticknap arbeitete im Februar - zur Fasnachtszeit - auf Einladung des Kunstvereins Global Forest in Sankt Georgen im Schwarzwald.

Das nun ausgezeichnete Hörstück ist in einem Durchgang direkt aufgenommen worden, ohne es zu bearbeiten oder zu schneiden. Die Jury sprach von einer akustischen Erkundungsreise mit Klangexperimenten. Zu hören sind beispielsweise Kuckucksuhren. Enticknaps Arbeit stehe in der "Spannung zwischen Zeugenschaft und Teilnahme" am Brauchtum der Fasnet, so die Jury. Dem 1986 geborenen Künstler gehe es um eine "interkulturelle ästhetische Erfahrung".

Den Sczuka-Förderpreis gewann die 1995 geborene Ukrainerin Khrystyna Kirik für ihre vierteilige Komposition zur Zerstörung der Natur im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Veränderungen der Natur würden "sinnlich erfahrbar", lobte die Preisjury.

Beworben hatten sich laut dem SWR 108 Hörspielmacher und Klangkünstlerinnen aus 29 Ländern. Der Preis ist eine international renommierte Auszeichnung für experimentelle Radiokunst. Namensgeber ist der Komponist und Musikdirektor der ersten Nachkriegsjahre des Südwestfunks Baden-Baden, Karl Sczuka (1900-1954).

1. Juli 2026 13:27

Geburtenrate in Deutschland fällt auf 1,32 Kinder je Frau

Wiesbaden (KNA) Die Menschen in Deutschland bekommen so wenige Kinder wie seit 1997 nicht mehr. Mit 1,32 Kindern je Frau ist die Geburtenrate 2025 auf den niedrigsten Stand seit knapp 20 Jahren gesunken. Zuletzt sei der Wert mit 1,33 Kindern im Jahr 2006 ähnlich niedrig ausgefallen, teilte das ...

Wiesbaden (KNA) Die Menschen in Deutschland bekommen so wenige Kinder wie seit 1997 nicht mehr. Mit 1,32 Kindern je Frau ist die Geburtenrate 2025 auf den niedrigsten Stand seit knapp 20 Jahren gesunken. Zuletzt sei der Wert mit 1,33 Kindern im Jahr 2006 ähnlich niedrig ausgefallen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mit. Im Vergleich zum 2024 ging die Geburtenrate demnach um 2,7 Prozent zurück.

Die von den Statistikern so genannte "zusammengefasste Geburtenziffer", auch als Geburtenrate bezeichnet, gibt die durchschnittliche Kinderzahl an, die eine Frau im Laufe ihres Lebens bekommen hat.

Das Bundesfamilienministerium erklärte dazu, auch in fast allen anderen EU-Ländern und den meisten Industrieländern weltweit sei die Geburtenrate zuletzt teils stark gesunken. Studien zeigten, dass viele Menschen ihre Familienplanung in unsicheren Zeiten verschöben. Zudem sei die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtiger als finanzielle Leistungen allein. Ziel der Bundesregierung sei es daher, gute Rahmenbedingungen zu schaffen, damit alle Frauen und Männer ihre Kinderwünsche umsetzen könnten.

Noch niedriger als 2025 lag die Geburtenrate Mitte der 1990er-Jahre mit einem Tiefstwert von 1,24 Kindern je Frau. "Die damals Geborenen bilden die derzeit relativ kleine Generation potenzieller Eltern", so das Statistische Bundesamt. "Die Zahl der Geburten war im Jahr 2025 infolge dieser Entwicklung auf den niedrigsten Stand der Nachkriegszeit gesunken: Nach endgültigen Ergebnissen wurden im Jahr 2025 in Deutschland 654.241 Kinder geboren."

Regional gibt es große Unterschiede. So lag die Geburtenrate im vergangenen Jahr zwischen 1,16 in Sachsen und 1,38 Kindern je Frau in Niedersachsen. Niedersachsen ist bereits seit 2018 das Bundesland mit der höchsten Geburtenhäufigkeit. Allerdings sank auch hier die Geburtenrate zum ersten Mal seit 16 Jahren unter 1,40 (2009: 1,38).

Die Geburtenrate in den östlichen Flächenländern blieb mit 1,22 Kindern je Frau geringer als in den westlichen Bundesländern mit 1,34. Im Vergleich zum Vorjahr sank die zusammengefasste Geburtenziffer 2025 außer in Hamburg (plus 0,4 Prozent auf 1,24 Kinder je Frau) in allen Bundesländern. Den stärksten Rückgang verzeichnete Mecklenburg-Vorpommern (minus 6,3 Prozent auf 1,21 Kinder je Frau).

Die Geburtenrate der Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit sank 2025 auf 1,20 Kinder. Ein ähnlich niedriger Wert wurde zuletzt vor knapp 30 Jahren verzeichnet (1996: 1,22). Auch bei ausländischen Frauen sank die Geburtenrate. Sie lag bei 1,78 Kindern und war damit um 3,3 Prozent geringer als im Vorjahr (1,84). "Die Geburtenhäufigkeit der ausländischen Frauen geht seit 2017 mit Ausnahme des Jahres 2021 kontinuierlich zurück", hieß es.

Mütter waren 2025 bei einer Geburt - unabhängig davon, ob es die Geburt des ersten Kindes oder eines weiteren Kindes war - im Durchschnitt 31,9 Jahre und Väter 34,8 Jahre alt. Im Vorjahresvergleich nahm das Durchschnittsalter der Eltern bei Geburt des Kindes leicht um jeweils 0,1 Jahre zu. Zwischen 1991 und 2025 nahm es bei Müttern um 4,0 Jahre (1991: 27,9 Jahre) und bei Vätern um 3,8 Jahre zu (1991: 31,0 Jahre).

Das Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes lag 2025 bei 30,5 Jahren. Die Väter waren beim ersten Kind der Mutter im Schnitt 33,3 Jahre alt. Der Altersabstand zwischen den Eltern beim ersten Kind hat sich in den vergangenen zehn Jahren von 3,2 im Jahr 2015 auf 2,8 Jahre im Jahr 2025 reduziert.

Die sogenannte endgültige Kinderzahl lässt sich aktuell für Frauen bis zum Geburtsjahrgang 1976 ermitteln. So brachten die 1976 geborenen Frauen, die 2025 mit 49 Jahren das Ende des gebärfähigen Alters erreicht haben, durchschnittlich 1,58 Kinder zur Welt. Bei den Frauen der 1960er-Jahrgänge war die endgültige Kinderzahl kontinuierlich gesunken und hatte beim Jahrgang 1968 mit 1,49 Kindern je Frau ihr historisches Minimum erreicht. Die ab Mitte der 1970er- bis Anfang der 1980er-Jahre geborenen Frauen bekamen und bekommen zwar später im Leben Kinder als die Frauenjahrgänge der späten 1960er-Jahre. Ihre zum Teil noch geschätzte endgültige Kinderzahl ist aber mit etwa 1,6 Kindern je Frau höher.

1. Juli 2026 13:15

Deutsche Forschungsgemeinschaft kritisiert AfD-Programm

Bonn (KNA) Die Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Katja Becker, hat deutliche Kritik an den wissenschaftspolitischen Positionen der AfD geäußert. Becker verwies bei der am Mittwoch zu Ende gehenden DFG-Jahresversammlung in Bonn auf das "Regierungsprogramm" der AfD für di ...

Bonn (KNA) Die Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Katja Becker, hat deutliche Kritik an den wissenschaftspolitischen Positionen der AfD geäußert. Becker verwies bei der am Mittwoch zu Ende gehenden DFG-Jahresversammlung in Bonn auf das "Regierungsprogramm" der AfD für die Wahlen in Sachsen-Anhalt. Es stelle die Freiheit der Forschung in Frage, sagte sie. Die Landes-AfD wolle aufgrund einer angeblich "politisierten" und "ideologisierten" Wissenschaft einzelne Forschungsfelder sowie die Drittmittelförderung nach bisherigen wissenschaftlichen Qualitätskriterien abschaffen.

"Solche Aussagen verdienen Widerspruch. Nicht weil sie politische Positionen vertreten, sondern weil sie ein Wissenschaftsverständnis erkennen lassen, das mit den Grundprinzipien unserer Verfassung unvereinbar ist", sagte die DFG-Präsidentin. "Wer die Freiheit der Wissenschaft einschränkt, schwächt damit nicht nur die Wissenschaft. Er untergräbt auch die Grundlagen einer offenen Gesellschaft", sagte die DFG-Präsidentin.

Angriffen auf die Wissenschaftsfreiheit stellte Becker den Wert einer freien und unabhängigen Wissenschaft für die offene Gesellschaft und die Demokratie entgegen. "Demokratie und Wissenschaft wurzeln in derselben geistigen Haltung. Beide setzen voraus, dass Argumente stärker sein sollten als Autoritäten, Kritik produktiver als Gewissheit und Lernen wichtiger als Rechthaben."

Demokratie und Wissenschaft lebten zudem beide von der Einsicht, dass "Erkenntnis niemals abgeschlossen ist und dass Freiheit nicht trotz, sondern erst durch Offenheit und Dialog möglich wird", fügte Becker hinzu. Ohne eine freie Wissenschaft verliere eine Gesellschaft ihre Fähigkeit, zwischen Wissen und Behauptung, zwischen Erkenntnis und Ideologie zu unterscheiden. Becker äußerte sich auf der Festveranstaltung am Dienstagabend in der Bundeskunsthalle in Bonn.

Die DFG ist mit rund 3,8 Milliarden Euro Jahresetat und gut 30.000 geförderten wissenschaftlichen Projekten die zentrale Einrichtung für die Selbstverwaltung der Wissenschaft in Deutschland. Von KI bis Theologie, von der Meeresforschung bis zur mittelalterlichen Literatur reicht das Spektrum der geförderten Projekte und Personen. Die Organisation wurde im Oktober 1920 als "Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft" gegründet. Ab 1933 passte sie sich dem neuen Zeitgeist an und verengte die wissenschaftliche Förderung auf die Autarkie-, Rüstungs-, Volks- Rassen- und Gesundheitsforschung. Jüdische Wissenschaftler wurden von Förderung ausgeschlossen. Vor 75 Jahren, am 2. August 1951, wurde sie neu gegründet.

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