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Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

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Katholische Landvolkshochschule Hardehausen: Ein Ort zwischen Bildung, Natur und Gemeinschaft

Seit mehr als 19 Jahren begleitet Stephan Kreye Menschen in der Familien- und Erwachsenenbildung in Hardehausen. Im Video gibt er Einblicke in seine Arbeit, erzählt von besonderen Erfahrungen und zeigt, was die Landvolkshochschule für ihn zu einem ganz besonderen Ort macht.

Taizé - Wo junge Menschen zu Gott finden

Taizé ist für viele junge Menschen mehr als nur ein Ort – es ist ein Raum für Stille, Begegnung und echtes Gebet. In diesem Video nehmen wir dich mit nach Taizé und zeigen, warum gerade hier so viele junge Leute ihren Zugang zu Gott neu entdecken.

Schöpfungsgeschichte einfach erklärt: Wie hat Gott die Welt erschaffen?

Was ist die Schöpfungsgeschichte? Wie hat Gott die Welt erschaffen? Und was bedeutet das für uns heute? Dieses Video erklärt die biblische Schöpfungsgeschichte einfach und verständlich – für Kinder und für alle, die mehr über die Erschaffung der Welt erfahren möchten.

KNA Newsticker

26. April 2026 10:05

Karl-Barth-Preis an Theologen Eberhard Busch verliehen

Göttingen/Hannover (KNA) Die Union Evangelischer Kirchen hat den mit 10.000 Euro dotierten Karl-Barth-Preis an den deutsch-schweizerischen Theologen Eberhard Busch verliehen. Mit der Auszeichnung in Göttingen würdigte die Union das theologische Lebenswerk des 88-Jährigen. Es habe seit Jahrze ...

Göttingen/Hannover (KNA) Die Union Evangelischer Kirchen hat den mit 10.000 Euro dotierten Karl-Barth-Preis an den deutsch-schweizerischen Theologen Eberhard Busch verliehen. Mit der Auszeichnung in Göttingen würdigte die Union das theologische Lebenswerk des 88-Jährigen. Es habe seit Jahrzehnten die Erforschung und das Verständnis von Leben und Theologie Karl Barths maßgeblich geprägt, teilte die in Hannover ansässige Union am Sonntag mit.

"Busch gilt international als einer der bedeutendsten Barth-Forscher und hat durch seine wissenschaftliche, editorische und kirchliche Arbeit Generationen von Theologinnen und Theologen beeinflusst", hieß es weiter zur Begründung. "Karl Barth war kein Lehrer auf Distanz", sagte Busch laut Mitteilung in seiner Dankesrede. Er verwies demnach auf die persönliche Nähe und das gemeinsame Leben und Arbeiten, durch die Barth (1886-1968) für ihn nicht nur theologischer Lehrer, sondern prägende Begegnung geworden sei.

Busch war nach dem Studium als Assistent von Barth in Basel sowie als Pfarrer in der Schweiz tätig. Von 1986 bis zu seiner Emeritierung 2002 wirkte er als Professor an der Universität Göttingen gewirkt.

Der Karl-Barth-Preis wird seit 1986 alle zwei Jahre verliehen. Die Union ist ein Zusammenschluss von zwölf evangelischen Landeskirchen in Deutschland.

26. April 2026 09:31

Forschungsministerin Bär will Frau als Staatsoberhaupt

Köln (KNA) Auch Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) spricht sich für eine Frau im Amt des Bundespräsidenten aus. Es sei an der Zeit, dass auch im höchsten Staatsamt eine Frau Verantwortung übernehme, und dies müsse eine Selbstverständlichkeit sein, sagte Bär am Sonntag im Inte ...

Köln (KNA) Auch Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) spricht sich für eine Frau im Amt des Bundespräsidenten aus. Es sei an der Zeit, dass auch im höchsten Staatsamt eine Frau Verantwortung übernehme, und dies müsse eine Selbstverständlichkeit sein, sagte Bär am Sonntag im Interview der Woche des Deutschlandfunks.

Ähnliche Forderungen waren in der Vergangenheit immer wieder aufgekommen, unter anderem auch vom früheren Bundespräsidenten Joachim Gauck. Die Bundesversammlung wählt das nächste Staatsoberhaupt am 30. Januar 2027.

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Parteichef Markus Söder hatte jetzt seiner Parteikollegin Ilse Aigner seine Unterstützung zugesagt, sollte sie das Amt anstreben. Aigner ist derzeit Präsidentin des Bayerischen Landtags.

Auch die CSU-Bundesforschungsministerin zeigte sich in dem Interview nicht abgeneigt: Aigner werde wegen ihrer politischen Erfahrung und ihrer verbindenden Art eine hohe Wertschätzung zuteil.

26. April 2026 08:44

Warken: Sinkende Krankenkassenbeiträge möglich - Grünen-Konzept

Berlin (KNA) Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hält es nicht für ausgeschlossen, dass nach der geplanten Reform der gesetzlichen Krankenversicherung die Beiträge für Versicherte sinken könnten. "Auch das ist möglich, das legen die Kassen individuell fest", sagte Warken im Inter ...

Berlin (KNA) Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hält es nicht für ausgeschlossen, dass nach der geplanten Reform der gesetzlichen Krankenversicherung die Beiträge für Versicherte sinken könnten. "Auch das ist möglich, das legen die Kassen individuell fest", sagte Warken im Interview der "Bild am Sonntag".

"Wenn wir tatsächlich dieses große Volumen einsparen, wenn wir tatsächlich die Lücke für nächstes Jahr schließen, noch etwas Puffer haben - es kommt auch immer darauf an, wie sich die Konjunktur entwickelt -, dann wird es auch Kassen geben können, die Zusatzbeiträge senken", so die Ministerin.

Ziel der Reform sei es insgesamt, die Beitragssätze zu stabilisieren. Der Zusatzbeitrag solle nicht jedes Jahr automatisch steigen. "Und wenn wir das Paket so verabschieden, haben wir genug Geld, um die Beiträge auch stabil halten zu können", erklärte Warken.

Mit der Reform der gesetzlichen Krankenversicherung sollen Warken zufolge im kommenden Jahr fast 20 Milliarden Euro eingespart werden und im Jahr 2030 gut 40 Milliarden Euro. Bis Monatsende soll ein Gesetzentwurf für die Reform im Kabinett beschlossen werden. Zuvor hatte eine eingesetzte Expertenkommission Vorschläge vorgelegt.

Nach einem Bericht der Zeitungen der Funke Mediengruppe legen die Grünen im Bundestag ein Gegenkonzept vor. Demnach sollten die Beiträge nicht nur stabil gehalten, sondern bereits zu Beginn 2027 um zwei Prozentpunkte gesenkt werden. Dies könnte Beschäftigte im mittleren Einkommensbereich um rund 420 Euro im Jahr entlasten, hieß es. Die Grünen-Bundestagsfraktion will das Konzept laut Bericht am Dienstag in Leipzig beschließen.

In der "Welt am Sonntag" verteidigte Warken derweil das geplante Ende der beitragsfreien Familienversicherung - und warb für die Aufnahme einer Beschäftigung. "Es geht dabei auch darum, dass durch die Aufnahme einer Beschäftigung stärker für die Absicherung im Alter vorgesorgt wird - gerade viele Frauen stehen bisher schlecht abgesichert da", sagte Warken im Interview der "Welt am Sonntag".

Die beitragsfreie Mitversicherung von Ehe- oder Lebenspartnern soll mit einigen Ausnahmen beendet werden: Ausgenommen sein sollen Eltern von Kindern unter sieben Jahren sowie von Kindern mit Behinderung, pflegende Angehörige und Rentner. Wenn das nicht zutrifft, sollen ab 2028 für die jeweiligen Partner 3,5 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens fällig werden.

Im Zuge der Krankenversicherungsreform geht es auch um Forderungen nach einer Reduzierung der Zahl der Krankenkassen. "In der Tat kann man bei den Kassen auch überlegen: Braucht man so viele Kassen?", sagte Warken der "Bild am Sonntag". Man müsse schauen, "ob es nicht eine Mindestversicherten-Zahl geben müsste für die Krankenkassen". Das sei eine Frage, die sich die Expertenkommission noch einmal angucken wolle.

Eine Verringerung der Zahl der Krankenkassen von derzeit 93 soll die Kosten im Gesundheitssystem reduzieren. Der Vorschlag ist umstritten.

Die Expertenkommission hatte auch Empfehlungen zu einer Zuckersteuer formuliert. Einen solche Möglichkeit sieht Warken als einen guten Weg auch in der Prävention. "Zum Thema Zucker gibt es innerhalb der Bundesregierung noch Gesprächsbedarf. Deswegen müssen wir erst klären, ob wir das umsetzen wollen", sagte Warken der "Bild am Sonntag".

26. April 2026 07:54

Umfrage: 53 Prozent sorgen sich um Wal Timmy - Kritik einer Biologin

Bonn (KNA) Das Schicksal des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals Timmy bewegt offenbar mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland: In einer den Angaben zufolge repräsentativen Umfrage für die "Bild am Sonntag" gaben 53 Prozent der Befragten an, sie sorgten sich um das Tier. 36 Prozent ...

Bonn (KNA) Das Schicksal des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals Timmy bewegt offenbar mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland: In einer den Angaben zufolge repräsentativen Umfrage für die "Bild am Sonntag" gaben 53 Prozent der Befragten an, sie sorgten sich um das Tier. 36 Prozent sagten, das sei nicht der Fall, 11 Prozent machten keine Angaben.

Allerdings sprechen sich laut Umfrage lediglich 45 Prozent dafür aus, weitere Rettungsversuche zu unternehmen. 37 Prozent wollen keine Maßnahmen ergreifen und Timmy auf natürliche Weise sterben lassen. 5 Prozent der Befragten würden ihn sogar töten lassen. Das Meinungsforschungsinstitut Insa befragte den Angaben zufolge repräsentativ 1.005 Personen vom 23. April bis zum 24. April.

Unterdessen kritisierte die Biologin und Filmemacherin Ina Knobloch, dass es bei den Rettungsversuchen für Timmy zu Beginn eine mangelnde Koordination gegeben habe. "Man hätte von Anfang an internationale Experten ins Boot holen müssen", sagte Knobloch im Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" von Samstag.

Weltweit gebe es jährlich rund 2.000 Walstrandungen, in Deutschland passiere das nur alle paar Jahrzehnte. Knobloch verwies auf Walretter, die darauf spezialisiert seien, die Tiere wieder sicher ins Meer zu geleiten. "Man sollte Wissen, das international vorhanden ist, auch abfragen. Aktuell passiert das."

Auf die Frage, wie Walrettungen künftig besser koordiniert werden könnten, sagte Knobloch: "Wir brauchen einheitliche Leitlinien und eine zentrale Stelle, die für deutsche Küstenorte zuständig ist." In anderen Ländern sei das bereits üblich. Dort gebe es sogenannte Whale-Hotlines mit Informationen für örtliche Verantwortliche. "Bei uns sind die einzelnen Bundesländer oder Kommunen zuständig. Es gibt keine übergeordnete Regelung."

26. April 2026 07:54

Magdeburger Altbischof Leo Nowak beigesetzt - ostdeutsches Urgestein

Magdeburg (KNA) Der im Alter von 97 Jahren gestorbene katholische Altbischof Leo Nowak ist am Samstag unter großer Anteilnahme im Innenhof der Magdeburger Kathedrale beerdigt worden. Im Requiem würdigte Bischof Gerhard Feige seinen Vorgänger als beherzten Seelsorger, der sich unermüdlich daf ...

Magdeburg (KNA) Der im Alter von 97 Jahren gestorbene katholische Altbischof Leo Nowak ist am Samstag unter großer Anteilnahme im Innenhof der Magdeburger Kathedrale beerdigt worden. Im Requiem würdigte Bischof Gerhard Feige seinen Vorgänger als beherzten Seelsorger, der sich unermüdlich dafür eingesetzt habe, den christlichen Glauben im Hier und Heute verständlich zu machen. "Dabei war er kein harmoniebedürftiger Leisetreter oder kleinkarierter Systemwächter, sondern ein Mann des klaren Wortes und des geschwisterlichen Dialogs."

Der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Michael Gerber, bezeichnete Nowak als "Urgestein aus der ostdeutschen Diaspora". In Sachsen-Anhalt sind nur etwa drei Prozent der Bevölkerung katholisch. Seine Erfahrungen in der DDR hätten Nowak ebenso geprägt wie sein beherztes Vorgehen beim Aufbau des Bistums Magdeburg nach der Wende. "Eine Persönlichkeit der deutsch-deutschen Verständigung hat uns verlassen, und wir werden ihn und sein Wirken nicht vergessen", sagte Gerber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Rande der Beisetzung.

Nowak war am 12. April im Alter von 97 Jahren gestorben. Er war von 1994 bis zum Beginn seines Ruhestands 2004 erster Bischof des 1994 im Zuge der Wiedervereinigung neu gegründeten Bistums Magdeburg in Sachsen-Anhalt. Zuvor stand er bereits vier Jahre als Bischof dem sogenannten Bischöflichen Amt Magdeburg vor, das zum Erzbistum Paderborn gehörte.

Feige sagte in seiner Predigt, auf die großen Herausforderungen der Nachwendezeit habe Bischof Nowak engagiert und tatkräftig reagiert, unter anderem mit der Förderung von sozial-karitativen Angeboten und der Gründung von sieben Schulen. Er habe sowohl die Stiftung "Netzwerk Leben" für Schwangere und junge Mütter in schwierigen Situationen gegründet als auch ein Hilfswerk zur Unterstützung von Menschen in Ost- und Südosteuropa.

Ebenso habe er sich für die Wiederbegründung des Klosters Helfta bei Eisleben eingesetzt. Nowak sei jemand gewesen, der anderen Menschen "mit großer Offenheit und aufrichtigem Interesse begegnete, bescheiden und klug, authentisch und überzeugend, herzlich und oftmals verschmitzt, mit aufheiternden Bemerkungen auf den Lippen", so Feige.

An der Messe in der vollbesetzten Sankt-Sebastian-Kathedrale nahmen unter anderen auch die Erzbischöfe Udo Markus Bentz (Paderborn) und Heiner Koch (Berlin), der evangelische Landesbischof Friedrich Kramer und weitere Bischöfe und Religionsvertreter aus ganz Deutschland sowie Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze und Bildungsminister Jan Riedel (beide CDU) teil.

Bischof Nowak wurde traditionell in bischöflichen Gewändern bestattet. In den Sarg wurde das sogenannte Rogitum gelegt, eine Urkunde, die neben wichtigen Daten des Lebenslaufs auch besondere Ereignisse seiner bischöflichen Amtszeit würdigt, unterzeichnet von Bischof Feige und den Priestern des Domkapitels. Während des Requiems war der Sarg mit dem Evangelienbuch und der bischöflichen Kopfbedeckung, der Mitra, geschmückt. Neben dem Sarg stand Nowaks Bischofsstab. Die Beisetzung erfolgte auf dem Kapitelsfriedhof im Innenhof der Kathedrale.

Nowak kam am 17. März 1929 in Magdeburg zur Welt und wurde dort 1956 zum Priester geweiht. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn 1990 zum Bischof "in" Magdeburg. Mit der Errichtung des Bistums Magdeburg 1994 wurde Nowak dann Bischof von Magdeburg. Von 1991 bis 1996 leitete er zudem die Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz. Seit 2004 war Nowak im Ruhestand und erfreute sich bis ins hohe Alter körperlicher und geistiger Fitness.

26. April 2026 06:12

Expertin: Kirche interessierte sich immer schnell für neue Kunst

Bonn (KNA) Neue künstlerische Entwicklungen sind nach Worten der Kunsthistorikerin Ilaria Hoppe stets auch auf Interesse der Kirche gestoßen. "Die Kirche in Europa hat tatsächlich immer sehr schnell neueste künstlerische Tendenzen aufgenommen, das wird oft übersehen", sagte die Professorin ...

Bonn (KNA) Neue künstlerische Entwicklungen sind nach Worten der Kunsthistorikerin Ilaria Hoppe stets auch auf Interesse der Kirche gestoßen. "Die Kirche in Europa hat tatsächlich immer sehr schnell neueste künstlerische Tendenzen aufgenommen, das wird oft übersehen", sagte die Professorin an der Katholischen Privat-Universität Linz in einem am Samstag veröffentlichten Interview des Internetportals katholisch.de.

Moderne Architektur zum Beispiel sei im Kirchbau fast unmittelbar präsent gewesen, und das habe nichts mit Säkularisierung zu tun. "Oft sind es eher die Mitglieder der Gemeinden, die sich mit zeitgenössischer Kunst nicht so schnell anfreunden können", so Hoppe.

"Allerdings kennen wir dieses Phänomen auch schon aus der Renaissance, wo eine Gemeinde durchgesetzt hat, einen monochromen Altar von Tilmann Riemenschneider farbig zu fassen, weil ihnen die Figuren nicht realistisch genug waren." Was am Ende gestaltet werde, hänge immer von den jeweiligen Auftraggebern vor Ort ab.

Hoppe sagte, sie hoffe, dass man von Bilderstürmen verschont bleibe - "denn ein Bild anzugreifen ist für mich wie ein Buch zu verbrennen". Dies seien nur weitere Schritte einer Eskalation, die vielen Menschen derzeit Angst mache. Es gebe viele Gemeinden, die sich stark im Bereich der Kunst engagierten, um den Kirchenraum attraktiver zu machen und vielleicht auch ein neues Publikum anzusprechen. "Dabei sehe ich eine Bewegung zur Reduktion."

Als Beispiel nannte Hoppe die Berliner Hedwigs-Kathedrale, "in deren Hauptraum in jeder Nische nur jeweils eine Skulptur zu sehen und Weiß die vorherrschende Farbe ist". Langfristig werde die katholische Welt nicht ohne Bilder auskommen. "Sie werden nur anders inszeniert: Wenn heute ein katholischer Kirchenraum geplant wird, stehen da vielleicht weniger Figuren drin, diese sind dann aber sehr effektvoll mit Postamenten und Leuchten inszeniert, fast wie in einer Galerie."

Das sei aber keine Absage an Kunst, sondern eine Betonung, erklärte Hoppe. "Die Kunst ist nun nicht mehr nur funktional, sondern sie wird bewusst herausgehoben."

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